DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH » Sa 18. Aug 2018, 21:40

paulpanter82 hat geschrieben:
Sa 18. Aug 2018, 21:26
Was ist da los
Hallo Michael,

ich war krank.
Derzeit baue ich Servos ein, die Hälfte ist drin.

Die Wingletgröße habe ich noch mal ausgerechnet weil mir meine alte Rechnung abhanden gekommen ist. Die Größe der X-RES-Winglets müsste schon hin kommen, Stabilitätsfaktor 40 ergibt 2,7 dm² erforderliche Wingletfläche, das ist nur minimal mehr als der X-RES hat.....schade dass ich was stabileres brauche, 11 Gramm pro flugfertigem Winglet für einen 3 m Pfeil wären schon sehr geil :roll:

Der Lack, streu nur Salz in diese Wunde.... :cry: Kotzsmilie :evil:

ich geh Gabelkopf ausschleifen....

Gruß,

Uwe.
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paulpanter82
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von paulpanter82 » Sa 18. Aug 2018, 21:58

Moin Uwe
UweH hat geschrieben:
Sa 18. Aug 2018, 21:40
ich war krank.
Habs übersehen... :roll:
Dann wenigsten gute Besserung fürs nächste mal :mrgreen:

Würden denn die XRES Winglets zum testen gehen?
Etwas vergrößern und 0,6er Sperrholz beplanken und wenn es was taugt abformen zum laminieren?

Gruß Michael
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH » Sa 18. Aug 2018, 22:16

paulpanter82 hat geschrieben:
Sa 18. Aug 2018, 21:58
Würden denn die XRES Winglets zum testen gehen?
Lieber nicht, X-RES hat Thermikwinglets mit gewölbtem Anschlußprofil am Wingletfuß, der Dispar braucht aber Hangflugwinglets mit durchgehend symmetrischem Profil. Die Kombination eines stark gewölbten Wingletfußprofils mit dem gering gewölbten Randbogenprofil des Flügels könnte die Abrißeigenschaften des Flugzeugs verschlechtern.
Ich baue einfache Balsawinglets mit ein paar Verstärkungen, die Bauweise der Attacus-Winglets hat eigentlich ganz gut funktioniert und die wiegen 32 g pro Stück bei ~ 3,8 dm² Fläche.

Gruß,

Uwe.
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Claas
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von Claas » So 19. Aug 2018, 11:45

Hi Uwe,


ich könnte mir vorstellen, dass ein mit Carboweave belegter Styrodurkern in der Größe mit 20g zu schaffen sein müsste.
Werde das demnächst überprüfen können, sobald bei Wattsi das Wetter schlechter wird :-) ...

Greetz,
Claas

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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH » So 26. Aug 2018, 22:54

Hallo Leute,

heute habe ich die ersten Flugversuche vor allem im Flitschenstart mit dem Dispar gemacht und die waren leider nicht erfolgreich.

Das Flugverhalten und die Ruderstellung deuten auf einen schwanzlastigen Pfeil hin, aber der ausgewogene Schwerpunkt entspricht der Simulation bei ~10 % Stabilitätsmaß. Die geflogene Rudernullstellung und / oder die Schwerpunktlage weichen also von der Simulation ab, welcher Teil davon für die Abweichung verantwortlich ist konnte ich noch nicht herausfinden.

Die Holzwinglets mit Kohleholm sind nicht gut gelungen, sie sind mit 30 g pro Stück zu schwer für die einfache Bauweise, die Oberfläche ist noch bescheidener als der Lack des Flügels und die Steckung reißt bei jeder härteren Landung aus dem Wingletfuß aus. Das ist der Grund warum heute nur wenige Flüge möglich waren und ich mit der Schwerpunktlage nicht weiter experimentieren konnte, dauernd waren die Winglets kaputt.
Beim letzten Flug ging der Dispar beim leichten enger ziehen des Kreisflugs plötzlich in den Abriss und Taumelsturz, nach einer ganzen Umdrehung Trudeln konnte ich nach viel Höhenverlust weich abfangen, aber die Fluggeschwindigkeit war noch hoch, ein Winglet riss beim Bodenkontakt wieder ab und ich konnte nicht alle Teile wieder finden um das auf der Flugwiese zu reparieren.
Im Geradeausflug scheint das Abrißverhalten gutmütiger zu sein, eigentlich typisch für einen schwanzlastigen Pfeil.
Alle Ruder standen bei diesem Flug im Strak, obwohl das Höhenruder auf den Außenklappen nach der bisher sehr genauen Simulation im FLZ_Vortex mit den X-Foil-Profilmomenten eigentlich um 2-3° hoch hätten stehen müssen, auch ein Hinweis auf Schwanzlastigkeit gegenüber der eigentlich beabsichtigten Auslegung.

Hier also erst mal nur Bodenbilder von vor dem Erstflug, für die weitere Erprobung brauch ich noch ein bisschen Zeit zum nachdenken und muss ein paar Reparaturen an den Winglets und vielleicht auch ein paar Veränderungen machen, auf jeden Fall sollte der Schwerpunkt noch weiter vor.

Gruß,

Uwe.
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von matzito » Mo 27. Aug 2018, 06:06

Erstmal Gratulation zum Erstflug. Ja manchmal ist es holprig wird danach aber dann umso besser. Druecke Dir die Daumen dass die kommenden Fluege ein wenig entschaedigender sind für die Mühen und du neuen Elan schöpfst. Sag mal sind die Winglets einfach im 90° Winkel angeschraubt mmit 2 Schrauben? Oder sind die mit nem Bogen eingestrakt? Gruss matze
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen » Mo 27. Aug 2018, 08:13

Moin Uwe,

schaut klasse aus..... und was gut aussieht fliegt auch gut. Ich bin mir sicher das das Teil noch viel Freude bereiten wird..... Du schaffst das.... :thumbup: :thumbup: :thumbup: :) :D

Spiel mal noch mit SP, Wingletgröße etc... es wird sich finden. Beim meinem CO2 vor gefühlten 1000 Jahren hats auch einige Einschläge gedauert, bis das sehr gut flog.

Viele Grüße von der Küste,

Jörg

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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von Claas » Mo 27. Aug 2018, 09:55

Der Dispar sieht einfach super scharf und elegant aus - auch von mir :thumbup: :thumbup:
Hast ja noch ein paar Tage zum Einfliegen... :lol:

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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH » Mo 27. Aug 2018, 23:45

matzito hat geschrieben:
Mo 27. Aug 2018, 06:06
Sag mal sind die Winglets einfach im 90° Winkel angeschraubt mmit 2 Schrauben? Oder sind die mit nem Bogen eingestrakt?
Hi Matze,

kein Bogen und keine Schrauben, sondern aerodynamisch nach hinten versetzt mit 2 Kohlestiften angesteckt und mit einem kleinen Streifen Tesa gesichert. Diese Wingletbefestigung mit einer Steckung hält im Flug alles aus und geht normalerweise bei einer harten Landung ab, so wie bei Tesa-Flügelsicherungen von F3x-Modellen auch, aber die Stifte haben wegen dem dünnen Flügel-Außenprofil zu wenig Vorholzbreite am Winglet, deshalb reißen die Stiftlöcher am Wingletfuß zu schnell aus. Ich brauche da eine robustere Lösung für den Wingletfuß.
Wegen Aerodynamik guggst Du z.B. da: https://www.mh-aerotools.de/airfoils/index.htm

Danke für den Zuspruch Leute, aber ich bin echt ein bisschen frustriert und mach jetzt erstmal Reparaturen der Brüche durch den harten Dürreboden und Springbaumangriffe bei den anderen Fliegern , in der Zeit werd ich mir ein paar Lösungsmöglichkeiten der Probleme des Dispar überlegen.
100 g mehr Trimmblei in der Flügelnase sind sicher schon mal ein guter, einfacher und bewährter Ansatzpunkt um Trudelneigung beim Pfeil im Kurvenflug zu vermindern.

Gruß,

Uwe.
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH » Fr 23. Nov 2018, 22:22

UweH hat geschrieben:
Mo 27. Aug 2018, 23:45
in der Zeit werd ich mir ein paar Lösungsmöglichkeiten der Probleme des Dispar überlegen.
Hallo Leute,

seit den erfolglosen Versuchen dem DISPAR das fliegen beizubringen sind ein paar Wochen mit tollem Urlaub und anderen Projekten vergangen, aber ich war in der Zeit nicht ganz untätig.
Die Holzwinglets waren beim Bau schon nicht gut und nach den Einschlägen des Erstflugtags hatten die es eigentlich hinter sich.
Ich konnte schon vor Wochen bei Vincent von MG-Modellbau ein unbenutztes leichtes Pendelhöhenleitwerk eines älteren Pike F3J-Seglers bekommen, dessen Wurzeltiefe ganz gut an den Randbogen des Dispar passte, auch wenn es optisch nicht wirklich gut aussieht. Die Höhenleitwerkshälfte ist etwas größer als eines der alten Holzwinglets, aber incl. kürzlich selbst gebautem Holz-CFK-Anschlußstück mit je 30 g etwa gleich schwer.
Mit Peter Wick habe ich mich anhand des Videos des letzten Strömungsabrisses beraten was die Ursache für die Probleme sein könnte, danke Peter für die große Hilfe die Gedanken dazu richtig zu ordnen, das hat Mut gemacht.
Heute waren die Bedingungen am weitläufigen Osthang passend um es mit den neuen Provisorien erneut zu versuchen, vorsichtshalber hatte ich auf anraten von Peter die Profilanpassung am Wingletfuß noch offen gelassen damit Luft als Turbulator und zum Druckausgleich durch strömen kann, das macht den Außenflügel gutmütiger, denn wir vermuteten Strömungsabriß am Winglet als Ursache für die Probleme.
Bei der weiteren Erprobung wird der Spalt dann zunächst mit Tesa zugeklebt und wenn das profilierte Winglet zum Außenflügel passt, sollte die Gutmütigkeit immer noch ausreichend, aber dieser Teil der Handbremse gelöst sein....ein bisschen Spannung und Risiko bleibt noch.

Als weitere Maßnahme habe ich 40 g zusätzliches Blei in die Flügelnase gepackt, aber sonst nichts gegenüber den letzten Versuchen verändert.

Hier das Video vom ersten Flug mit den Änderungen, wegen der kalten Finger (+2° :? ) und der fehlenden Gewöhnung ans Modell sieht das noch ein bisschen eckig aus, denn die Querruderwirkung ist für einen Wingletpfeil sehr gut, die Flugruhe wurde bei den weiteren 4-5 Flügen heute immer besser.

Viel habe ich nicht probiert, es war mir einfach zu kalt und die Einstellungen waren schon gut fliegbar. Die Wölbklappenwirkung ist deutlich spürbar und leicht aufnickend, so wie ich das haben wollte um den Pfeil über die Wölbklappe für die Flugaufgaben trimmen zu können.
Snap-Flap sollte damit auch ganz passend einstellbar sein, ist aber noch nicht programmiert.
Butterflybremse funtioniert im Prinzip auch schon so wie gedacht, Feineinstellung fehlt aber noch und heute bin ich bei dem vielen Platz am flachen Hang ohne Landehilfe ausgekommen.

Hier also das Video und darunter noch ein paar Bodenfotos, die Flugfotos mit der Mützenkamera sind leider ziemlich bescheiden geworden.

Gruß,

Uwe.

https://vimeo.com/302502228

Vimeo-Video: http://vimeo.com/302502228

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