Iregndwann hab ich mich für Kevlarschlauch als Ruderverkastungsmaterial entschieden währen diese Projektes.
Die Gedankengänge waren:
- Eine wirklich Stabile Ruderverkastung im Vollkohle Flügel der damit keiner mehr ist.
- Die extreme Scherfestigkeit von Kevlar/Aramid im Ruderscharnier das wohl eher länger hält als jedes Modell.
- Das man das gelbe Zeug beim aufschleifen der Scharnier wirklich gut sehen kann . Das ist vom feinsten ! Nicht nur wegen der Sichtbarkeit , das zeug Durchzuschleifen fast ummöglich! Die notwendige Ruderkastenöffnung auf der andern Seite muß man bei der Aramidschicht mit dem Messer machen! Drehendes Schleifwerkzeug wird ausgestossen und Feilen Scheifpapier etc verusacht maximal oberflächliche Fransen . Als Scharnier wohl das beste was es gibt zum mit Einlaminieren.
Aber die Arbeiten an der Gegenseite .. Schnitt mitm Messer kein Proplem. Zurückschlleifen des Spaltes unten und schrägschleifen für knappes eintauchen des Ruders in der Fläche ... Nur Fransen die im Weg sind
Nach dem alle Ruder soweit ausgetrennt waren und gänging in beide Richtungen kam ich auf die Idee das Kevlar/Aramid an den Fransen mit dünnem CA. zu tränken. Das wird Glashart bindet die Fasern und lässt sich schleifen
Dagegen sprach :
Preis!
angeblich schlechte Tränkungseigenschfetn... kann ich nicht betsätigen, 2 mal Harz drüberpinseln und alles ist erledigt.
Gewicht mit Harz---.. spricht immer noch dagegen!
Das eine dagegen nehm ich mal in kauf für die wohl fast endlos haltbaren Scharniere bei denen ma keine angst haben muß das Gkf,Cfk und co im laminat das Schrnier irgendwann abschneiden/scheren.
150 Cfk biax gelege Vs 160er Cfk Gewebe .
Ruderkästen und Scharniere habe ich mit Wegfeilen des Cfk`s an ca 10 Flächenpaaren gemacht . Immer mit meinen Messereingeritz , 3Kant und 4 Kant Feilen auf Cfk Gewebe.
Das 150er Ud Cfk hat mich an an 2 von 4 Rudern der Fläche die Schneiden sämtlicher Feilen gekostet! 4 gute Feilen an den Winkeln schrott!
Ich wollte Heute wenigstens ein Stück weiter kommen und besann mich dann auf die Kleinen Trennscheiben für die mir die Maschiene fehlt!

- Schnell mal ne Halterung bastel um die Trennscheiben in die Bohrmaschine zu spannen!
Ich dachte die alte Makita sei massiv zu langsam, 1100U/min,ganz im Gegenteil , das Schleift im Eiltempo die Kohle weg und bei berührung des Kevlarschlauches rollt die Trennscheibe weg. Der Drehrichtungswechsel am Schrauber ermöglicht es in beiede Richtungen vorzugehen ohne den Schleifstaub in Schnittrichtung in der Nut zu haben und man sieht wos hingehen muß!+ So gut wie kein Verschleiß an der zugegeben nicht gaz so billigen Trennscheibe.
Und 2 Minuten für 1m Schnitt bis aufs Kevlar.... Und bei der langsamen Drehzahl fliegt einem der Schleifstaub nicht um die Ohren, der staub ist relativ Grobkörning, den kann man einfach von der Fläche Saugen , UND die Harze werden nicht in Glasthemperatur getrieben.(trennschieben RECA Inox 50mm )
Gesund ,schnell ,super, Gut
0,4mm schnittbreite Optimal fürs Scharnier das geht auf Anhieb 90° auf, aber zu schmal für die Gegenseite(öffnungsseite), da muß man Nachschleiffen.
So sieht das jetz aus!

- Wölblappen mit den Schnitt 90° nach unten kein Problem!

- Wölbklappen nach oben für Entwölben (Speed) und Rücknflug an Hohem Ca. Das Ruder Taucht Spaltfrei in den Kasten ein!

- Querruder nach unten! Vollkommen ausreichend... hoff ich ;-)

- Querruder nach oben , das ginge ohnehin 90°
Weil ich nach der Aktion zwar mit kompletten Arbeitsplan und Rudehornvorstellung aber vollkommen Lustlos vor der Fläche saß, hab ich aufgeräumt und die Fläche mit Den Abdeckungen nochmal auf die Waage gepackt.
Mit 911gr lieg ich da jetzt voll im Limit.

1kg voll ausgebaut war ja geplant für die Fläche. Ich hab aber nochmal in der Küche mit der Waage nachgewogen weil ichs nicht glaugen konnte das da mehr als 30gr Material(Harzgetränktes Styrodur) in den Ruderkästen stecken
Schluss für heut.
Gelernt hab ich auch was, ein wenig Experimetieren macht sich auch in der Arbeitszeit bezahlt. Das Austrennen der Schrniere und abterennen der Gegenseite kann mit der richtigen Technik billgst auf 1/5 der Zeit reduziert werden ohne Fräsen und Ähnliches teures Werkzeug
