Aber zuerst mal ein Foto von dem Original.

Folgendes steckt dahinter.....
Hintergrund des Maßstabes 1:3,xx (1:3,3 - 3,25) ist, dass wir hier bei uns im Schwarzwald an einem max. 10 kg Hang fliege und die meisten 18m Maschinen im Maßstab 1:3 schwerer sind als 10 kg.
Die Flächen lassen wir uns voraussichtlich vom "Nestler" bauen, der uns auch schon ein tolles Angebot unterbreitet hat. Der Flügel soll 4-teilige ausgeführt sein, damit alles gut in meinen Golf passt und wir später mal ggf. kurze Ohren für eine 4,5 m anstecken können.
Die Streckung für den Flügel mache ich selbst und sie wird einen Querschnitt von 19 x 24 mm und eine länge von ca. 600 mm haben.
Die Profilauslegung steht noch aus, aber da hab ich vollstes Vertrauen in den Mann aus meiner alten Heimat;)
Bevor ich es vergesse. Die Leitwerke + Winglets werd selbst, bzw. mit Hilfe von einem Kollegen, hergestellt.
Auf´s Fahrwerk werde ich verzichten und die 2 mal im Jahr die ich am Platz fliegt auf dem Bau der Anna landen....Am Hang brauch die gute keins!
Der Rumpf ist schon vorhanden..... http://thermik-board.de/viewtopic.php?f ... &start=190
Die Flügel sollen in Styro-Abchi Bauweise mit Kiefernholm und 140g CFK-Biaxgelege aufgebaut werden, 6 Klappen und 2 Störklappen, wobei Wölb-u. Querruder als Elasticflaps ausgeführt werden. Die Wölbklappen sollen dabei von unten angeschlagen werden, um max. Ausschlag zum Bremsen zu erreichen. Die inneren und äusseren Querruder werden oben angeschlagen.
Das Fluggewicht inkl.9 - 8s Antrieb in der Schnauze soll so bei 9 kg liegen.
Geflogen wird überwiegend am Hang im Schwarzwald bei mittleren Bedienungen. Die ASG soll dabei mit dem Stellen der Klappen alle Fluglagen angenehm und unkritisch meistern (die Eierlegendewollmilchsau gibt's ja net). Das wichtigste dabei ist das Kreisflugverhalten, denn mit einem Segler ist man ja gewohnt die meiste Zeit mit dem Hochkommen beschäftigt. Dann kommt das Ablassen. Hier sollte die Anna schon Ablasser aus 300 - 400 m meistern. Und hier möchte ich zunächst einhacken und benötige etwas Unterstützung hinsichtlich der Holmauslegung und dem Flächenaufbau hinsichtlich der CFK Einlagen, da ich diesbezüglich keine Erfahrung hab und nicht weis was alles an Material in den Flügel muss, damit die Flächen meinem Anspruch gerecht werden.
Zunächst nochmals die Eckpunkte auf einen Schlag:
ASG 29 5,5 m (18m Version)
Gewicht: ca. 9 kg
Fläche Styro Abachi
Vorhandes CFK Gewebe: 140 g Biaxgelege
Kieferholm 6 mm breit
Vorhandene Rovings für den Holmgurt: C40 3600 Tex
Vorhandene Steckung: 19 x 24 mm 600 mm lang aus CFK C50 3700 Tex
Fläche wird bei 1,7 m am Knick teilbar mit 12 oder 10 mm Rundstahlsteckung
Ablasser aus 300 - 400 m sollten kein Problem sein und eine harte Gangart am Hang muss gegeben sein. Wer weis was meine ASW 24 mit den Alpinaflächen aushalten musste, weis was ich mein
Folgendes hab ich mal in das Excelsheet von Christian Baron eingetippt.
- Was hatte Ihr davon? Reichen die Holmgurte in dieser Dimension für meine Beschreibung oben?
- Wie soll das 140er Biax am sinnvollsten eingebracht werden?
- Muss der Holm auch im Aussenflügel (1m Spannweite pro Seite) rein oder reichen dort Rovings?
LG + Danke für Eure Hilfe!
Stephan