Ich glaube nicht dass der Flieger gut fliegt, es waren beim Design zwar Leute beteiligt die nicht ganz ahnungslos bei Nurflügeln sind, aber wie soll der nach dem abwerfen den Befehlen des Besitzers folgen können wenn er keinen Namen hat?
Ich habe noch ein paar Anmerkungen.
Die Hochstarthakenposition nach der Du weiter vorne gefragt hast ist noch Neuland, denn Bretter nicken nach dem los lassen am Seil normalerweise auf und dabei fällt der Ring gerne auch mal aus dem Haken. Ein steiler Abwurf nach oben sollte den Höhenverlust dabei begrenzen und eine kleine Kuhle im Haken kann dafür sorgen dass das Seil auch am Anfang des Starts am Flieger bleibt, aber das muss noch getestet werden. Beim ARES bin ich mit dem Haken bis genau auf den Schwerpunkt gegangen und das hat auch (meistens
Mit so riesigen Löcher in den Rippen wie sie in Deinen Mittelrippen sind hab ich beim Mimares sehr schlechte Erfahrrungen gemacht, das hatte ich bei Norbert anfangs auch schon bemängelt und er hatte zumindest in den inneren Rippen Diagonalstreben ergänzt. Deine Löcher haben erfreulicherweise stark ausgerundete Ecken, aber die dünnen und sehr langen Längsstreben brechen bei harten Landungen leicht. Ich würde an den Fräsdaten jetzt aber nichts ändern und nach dem RC-Einbau 1-2 Stützstreben zwischen den RC-Einbauteilen in die Rippenlöcher einkleben wo es möglich ist.
Bei den Servos kann ich nicht oft genug wiederholen dass es bei Brettern vor allem darauf ankommt dass sie so spielfrei und rückstellgenau wie möglich sind.
Es müssen keine superteuren Servos sein, aber 6 Gramm Billigservos haben in so einem Flieger nichts verloren, das wäre mutwilig weg geschmissene Flugleistung. Man bekommt für 15 -30 €/ Stck schon sehr gute Servos für so leichte Bretter und davon braucht man 2 Stück, die Anlenkungen sollten ebenfalls hart und absolut spielfrei sein, ich kann die Plastikgabelköpfe mit Messingbolzen von MP-Jet mit einem 2 mm Kohlestab empfehlen, die funktionieren trotz geringem Gewicht selbst in F3B-Modellen. Wenn die Spoiler nach oben ausfahren reichen dafür dann noch 2 Billigservos der 6-Gramm-Klasse.
Für die Nasenleiste kann ich mir auch gut vorstellen einen Buchenrundstab zu verwenden. Wer den Gestank nicht scheut kann den in Salmiaklösung wässern und in einer einfachen Nagelschablone trocknen lassen, dann bleibt er auch trocken weitestgehend in der gewünschten Form, ......aber normales lauwarmes Wasser tuts auch schon so weit, dass er die engeren Radien mit macht wenn man langsam und umsichtigt biegt. Die Holznasenleiste hat allerdings weniger Crash-Festigkeit als die Rovingnasenleiste.
Wer aus den Daten die von mir weiter vorne vorgeschlagene Höhe-Seite-Variante bauen möchte muss das Seitenleitwerk so ändern dass man es anlenken kann.
Dazu möchte ich noch einen Tipp von Klaus Jakob weiter geben: für das angelenkte Seitenleitwerk ist es günstig wenn es weit unter den Flügel geht wie beim bunten Huhn. Der untere Ruderteil erzeugt beim Ausschlag ein Rollmoment in Kurvenrichtung, das den Kurvenflug unterstützt.
Gruß,
Uwe.