taeniura hat geschrieben: ↑Fr 17. Jan 2020, 22:35
Sauber gebaut Uwe
Hallo Martin, das entscheidet sich erst wenn der neue XBOW flugfertig auf der Waage liegt
taeniura hat geschrieben: ↑Fr 17. Jan 2020, 22:35Was benutzt du als Holm und Klappenstege?
Bei meinem Neuen ist als Holmsteg ein recht leichter Glasgewebeschlauch drin. Vor und in der Klappe dann CFK Schläuche.
Hab mal irgendwo gelesen dass GFK als Holmsteg wohl besser geeignet ist als CFK.
Ich benutze beim XBOW 6 mm Selitron (ohne Kleberbeschichtung) mit Kohleflechtschlauch für die Holm- und Klappenstege.
Die Veröffentlichung zum Holmbeschichtungsmaterial ist von Michael Wohlfahrt. Sinngemäß die Erkenntnis: er hat Untersuchungen zur Holmbauweise gemacht und dabei war bei sehr steifen Holmen mit Kohlefaserstegen die Verklebung zu den Gurten weniger fest als der Steg selbst. Damit versagte zuerst die Verklebung aufgrund der Steifigkeit. Bei Glasbeschichtung konnte sich der Holm bei hoher Last biegen und war damit weniger bruchempfindlich, mit den Glasstegen konnte der Holm dadurch insgesamt besser ausgenutzt werden.
Bei dem kleinen BOW mit den Pi x Daumen bemessenen Holmen spielt das keine Rolle und ich habe für alle Stege Kohleschlauch genommen weil der bei mir vorhandene dünner und leichter als der vorhandene Glaschlauch mit gleichem Durchmesser ist.
Hier die Fotos der weiteren Bauschritte,
Einlaminieren der fünf gestuften Holmgurte 24k je Formseite:
1 x 50er ST-UD-Gelege auf die Scharnierline, senkrecht zur Scharnierachse
1 x 50er ST-UD-Gelege entlang der Gestängeachse von der Flügelnase über die Servoposition bis zum Ende Stützstoff im Ruder, eine noch rum liegende Lage 130er Basalt habe ich auch noch auf der Innenseite des Stützstoffs in die Flugzeugnase laminiert
50er Glas als Innenlage über alles, dann Abreißgewebe, Lochfolie und Küchenkrepp und ab ins Vacuum
Nach dem aushärten alles auspacken, Scharnierlinie innen anzeichnen und auf der Unterseite die Kohle bis zum Kevlarstreifen vorritzen:
Hier die mit Cutter geschnittenen Selitronstege vor dem eintüten in die Kohleschläuche an ihrer ungefähren Einbauposition.
Die Durchführung für das Rudergestänge habe ich gleich ausgespart, dann muss ich keine Löcher an schwer zugänglicher Stelle in den Steg machen
Bei früheren Modellen habe ich alle möglichen Verstärkungen der Aussparung auf die Schale laminiert, aber bei so kleinen Modellen ist das bei ausreichend dicken, also hohen Kohlegurten nicht notwendig, vor allem in Verbindung mit der UD-Verstärkung dieses Bereichs.
Morgen mache ich die Form zu
Gruß,
Uwe.