Michl1 hat geschrieben: ↑Mo 30. Mär 2020, 22:30Ich hab die Leitwerkssteckung letztendlich ganz ähnlich wie von Uwe vorgeschlagen umgesetzt
Hallo Michael,
das was Du anders gemacht hast als ich sind die Dinge die wohl nicht so gut funktionieren, hier mal meine Gedanken, vielleicht fürs nächste mal
Martin hat das mit der Kevlarwicklung schon geschrieben, die gewickelten Rohre brauchen das wegen radialer Fasern nicht, meine Pfeilschaftrohre auch nicht.
Ich habe die Anformung für das Leitwerksträgerrohr am Flügel etwas länger gelassen, schräg angeschliffen und mit Kevlar gewickelt. Das ist für den Flugbetrieb eigentlich nicht notwendig, aber da ich im Flügel keinen Dummy verwendet habe drückt der Bohrer durch das Kevlar beim aufbohren der Mumpe die Flügelschale nicht auseinander.
Das Leitwerksträgerrohr hat bei mir ein Stück Außenrohr für den Tesafilm, der wird bei Dir auf der Kevlarwicklung nicht gut halten.
Mein Außenrohr ist schräg abgeschnitten, damit muss der Tesa kaum Verdrehkräfte aufnehmen, die Schräge ergibt eine formschlüssige Fixierung die ein verdrehen des Leitwerks im Flug verhindert. Der Tesa verhindert praktisch nur ein abziehen des Außenrohrs nach hinten, außer bei einer harten Landung.
Beim Tesa habe ich neben dem Kristallklar gute Erfahrungen mit dem Tesa Office Film No 57405 gemacht. Der ist etwas steifer als der Kristallklar und hinterlässt beim abziehen weniger Kleberrückstände, dafür ist er nicht so elastisch und hat geringfügig weniger Reißfestigkeit....und er ist relativ preisgünstig. Ich bevorzuge ihn vor allem für die Tragflächensicherung, aber auch für den Leitwersträger nehme ich den meistens.
Gruß, Uwe.
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