Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

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AlterSchwede
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Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Hallo zusammen.

Ich habe mir einen Long Shot 4 zugelegt, mal einen Flieger ohne Motor.

Hat den hier schon jemand gebaut und kann Tipps geben, auf was man besonders achten oder möglich sein lassen sollte?
Aus der Anleitung und den paar Bildern auf deren Internetseite werde ich nicht wirklich schlau, bzw verstehe nicht alles, selbst mit Translator nicht.
So ganz erschließt sich mir auch nicht, welche Teile wo und wie genau verbaut werden sollen.

Im Internet bin ich schon auf einige Bauberichte gestoßen, die entweder Fragen offen lassen oder anders gebaut worden, eher nach eigenem ermessen, aber nicht so wie sich der Hersteller das mit den Zubehör gedacht hat.

Vielleicht hat schon irgendwer eine detailierte deutsche Bauanleitung mit Bilder geschrieben und ich habe sie nur noch nicht im Internet gefunden?

Beim Bau wollte ich so leicht wie möglich bleiben, bzw es die Komponenten zulassen, also ohne Blei.
Ich laß z.B. schon, das die tendenziell hecklastig sein sollen.
Als Servos dachte ich an die KST X08 V5 an einem 2S-Lipo, auch wenn diese schwere sind als andere aus Kunststoff und mit Plastikgetriebe.
Diese sollen eine hohe Rückstellgenauigkeit und Lebensdauer haben.
Im Zubehör befinden sich auch dünne Drähte und Leerrohr, die wahrscheinlich zur Anlenkung von Höhen- und Seitenruder dienen sollen.
Wie das allerdings damit umgesetzt werden soll, konnte ich nichts zu finden, genauso wenig wie zu den Querrudern.
Was ich auch auf keinen Fall möchte, sind Seile/Bänder und irgendwelche Federn, ich möchte schon bei Schubstangen bleiben.

MfG
Norman
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AlterSchwede
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Was passiert eigentlich wenn man die V-Form der Tragfläche verringert?
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Koarl
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Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von Koarl »

Den Flieger kenne ich nicht, aber die Seilzug/federanlenkung ist bei DLGs state of the art.
Be Verringerung der V-Form verschlechterten sich die Kreisflugeigenschaften.
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AlterSchwede
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Ich werd trotzdem bei der Stahlseil-Schubstangenanlenkung bleiben.
Bei Youtube gibts einen, der hat die Tragflächen mit 0° gebaut.
Man könnte die V-Form ja etwas verringern, damit er transportfreundlicher wird.
Schade das man die Tragflächen einsatzbedingt nicht zweiteilen kann oder sollte.
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TilmanBaumann
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von TilmanBaumann »

Ich würde mir bei so einem Flieger eher allergrößte Mühe geben jedes Gram zu sparen. Wäre doch schade drum.
Und gerade bei einem DLG die Tendenz zum Zappeln und Abschmieren zu erhöhen ist IMO auch eher kontraproduktiv. Du fängst das Kreisen in Wurfhöhe an, da kannst du Stress oder Absacker am wenigsten gebrauchen.

Aber am Ende mußt du deinen eigenen Flugstil finden und Flieger dafür bauen.
Transport ist sicherlich ein sehr nervender und wichtiger Aspekt bei DLG.
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AlterSchwede
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Die Auswahl an 2S-fähigen Servos ist leider begrenzt und von Kunststoffgetriebe bin ich geheilt, also nehme ich lieber die paar mehr Gramm Gewicht in kauf.
Er soll natürlich trotzdem so leicht wie möglich werden, wobei die 0,3mm Stahldrähte aus meiner Sicht keinen Einfluß darauf haben sollten.
Mehr Sorgen mache ich mir um den Schwerpunkt, selbst wenn alles so leicht wie möglich gebaut wurde, kann es sein das trotzdem irgendwo Blei rein muss, was das ganze wieder relativiert
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Mal eine Frage, in der Anleitung steht:
Cut a slot in the fin 28 mm deep, approx. 8 mm wide – check the width, so that it fits onto the boom end neatly.
auf deutsch mit dem Google-Translator übersetzt:
Schneiden Sie einen Schlitz in der Rippe 28 mm tief, ca. 8 mm breit - prüfen Sie die Breite, damit sie sauber auf das Auslegerende passt.

Das bedeutet also, ma soll das Seitenleitwerk nur einmal einschlitzen und aufs Heckrohr stecken?!?
Ich habe bisher nur einen im Internet gesehen, der das Seitenleitwerk zweimal dünn geschlitzt hat, alle anderen haben das Heckrohr passend zu Seitenleitwerk ausgesägt.

Was ist denn nun richtig oder ist besser? Es muss doch einen Grund haben, das die meisten von der Anleitung abweichen.
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mario
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von mario »

Hallo Norman, für alle die den Long Shot nicht vor sich liegen haben, würde vielleicht das ein oder andere Bild helfen.
Kannst du vielleicht was dazu einstellen?!? Ich denke, das erhöht die Chance auf Hilfe und Antworten deutlich.

Grüße
Mario
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Ok, also hier gibt es die Bauanleitung und hier ein paar Bilder vom Bau von der Herstellerseite.

Und hier hat einer ihn gebaut, da sieht das Seitenleitwerk so aus, wie ich es aus der Anleitung auch verstehe
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von jonasm »

AlterSchwede hat geschrieben: Mo 4. Jun 2018, 20:18Was ist denn nun richtig oder ist besser? Es muss doch einen Grund haben, das die meisten von der Anleitung abweichen.
Nö, muss es nicht! Das kannst Du machen wie du willst, wir machen es immer mit den zwei Schlitzen, dann klemmt das Leitwerk strammer auf dem Rumpfrohr und kann sorgfältiger ausgerichtet werden, bevor man dann alles endgültig festklebt.
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TilmanBaumann
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von TilmanBaumann »

Mach einfach was du handwerklich am besten hin bekommst ohne viel schweren Kleber zu benutzen zu müssen.
Die Variante mit dem Schlitz im Kohlestab ist schon netter irgendwie. Aber wenn du dann am Ende viel Mumpe rein machen musst das die Klebeflächen passen ist nichts gewonnen.

Stabilität ist nicht primär relevant, kein Panzer bauen. Das Seitenruder bricht vermutlich bevor die Klebung abreist.

[edit] Was Jonas sagt. Der weiß bescheid.
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UweH
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von UweH »

TilmanBaumann hat geschrieben: Mo 4. Jun 2018, 23:37Stabilität ist nicht primär relevant, kein Panzer bauen. Das Seitenruder bricht vermutlich bevor die Klebung abreist.

[edit] Was Jonas sagt. Der weiß bescheid.
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mario
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von mario »

Hi, ich meinte eigentlich Bilder von deiner konkreten Bausituation bzw. deinem Problem. Vielleicht war das etwas unglücklich ausgedrückt...

Mario
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Achso, na ich hab noch garnicht angefangen, is noch alles wie aus der Packung, neuwertig.
Ich verschaffe mir erst einen Überblick und mache mir einen genauen Plan und durchdenke alles, wie ich vorgehen werde.
Wärend des bauens oder erst hinterher festzustellen, das es anders besser gewesen wäre, ist nicht so mein Ding, ich will es nur einmal und dann auch ordentlich machen.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Hier zumindest die Bilder des Bausatzinhaltes und des Beipackzettel:
WP_20180605_17_21_50_Pro.jpg
WP_20180605_17_12_52_Pro.jpg
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Moin

Langsam bin ich am bauen, habe das Leitwerksrohr schon vorn gekürzt bis es stramm auf den Rumpf passt und auf länge gebracht.
Das Seitenleitwerk habe ich auch schon mit zwei Schlitzen versehen und es lässt sich gut auf das Rohr stecken.

Gibt es eine Möglichkeit das Höhenleitwerk zur Transportfreundlichkeit demontierbar zu gestalten?
Ich stelle mir das mit der Klaviersaite etwas schwierig und frickelig vor, das die Saite auch nicht lange hält.
Mit einer Seilanlenkung wird es sicherlich unmöglich und sinnlos.

Nebenbei: gibt es für den Long Shot auch Klappenstellungen für eine Startphase wie bei anderen DLG's?
In der Anleitung steht dazu nichts oder brauch dieser Flieger keine.
Mit den Flaps 2-3mm down meinen die bestimmt eine Art Thermikstellung.

MfG
Norman
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Koarl
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von Koarl »

AlterSchwede hat geschrieben:Moin

Lan

Gibt es eine Möglichkeit das Höhenleitwerk zur Transportfreundlichkeit demontierbar zu gestalten?
Ich stelle mir das mit der Klaviersaite etwas schwierig und frickelig vor, das die Saite auch nicht lange hält.
Mit einer Seilanlenkung wird es sicherlich unmöglich und sinnlos.

Nebenbei: gibt es für den Long Shot auch Klappenstellungen für eine Startphase wie bei anderen DLG's?
In der Anleitung steht dazu nichts oder brauch dieser Flieger keine.
Mit den Flaps 2-3mm down meinen die bestimmt eine Art Thermikstellung.

MfG
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Ich glaube das ist mit einer Fadenanlenkung sogar einfacher. Beim Ruderhorn statt dem Loch einen Schlitz und am Faden eine feste Schlaufe. Durch die Federspannung bleibt der Faden an Ort und Stelle und zum Demontieren, einfach die Klappe etwas gegen die Federrichtung drücken und den Faden aushängen.

Klappenstellungen machen sicher Sinn.
Für Start/Speedflug nach oben, für Thermikflug nach unten. 1-2mm in jede Richtung wäre ein guter Ausgangswert.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Denn werd ich mich an der Klappenstellungen herantasten, wenn er denn irgendwann mal fliegen sollte.

In der Anleitung steht, das der Pylon vom Höhenruder unbedingt zusätzlich durch eine Bohrung und um das Heckrohr angebunden werden soll.
Hält das sonst nicht oder wozu ist das gut?
Ich habe nur keine Glas-,Karbon- oder sonstige Fäden, könnte ich auch Zahnseide dafür nehmen?

Da sollen vor und hinter der Befestigungsschraube noch zwei Stifte eingeklebt werden, damit sich das Höhenruder nicht verdrehen kann.
Sollt ich die im Pylon oder im Höhenruder eingekleben? Das geht aus der Anleitung nicht so eindeutig hervor.
Genauso wenig, das die Stifte und der Schraube so lang sind, das nach dem aufkleben mit 2K-Kleber noch Durchgangsbohrungen ins Heckrohr gebohrt werden müssen, damit die voll einschraub- und steckbar sind.
Für die M4-Kunststoffschraube würde ich einfach mit 3,3mm durchbohren und mit dem Gewindebohrer hinterher gehen, für mehr Gewindegänge.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von UweH »

AlterSchwede hat geschrieben: Sa 16. Jun 2018, 22:58könnte ich auch Zahnseide dafür nehmen?
Ja, aber es muss ungewachste Zahnseide sein. Es ist dann sicher kein Fehler die Zahnseide vor dem Wickeln mit Aceton, Waschbenzin oder einem ähnlichen starken Lösungsmittel abzuwaschen um für die eigentliche Anwendung eventuell aufgebrachte trennende Substanzen zu entfernen.
AlterSchwede hat geschrieben: Sa 16. Jun 2018, 22:58Sollt ich die im Pylon oder im Höhenruder eingekleben? Das geht aus der Anleitung nicht so eindeutig hervor.
Normalerweise werden solche Verdrehsicherungen im weicheren Bauteil verklebt und das härtere Bauteil als Führung genutzt und dort gesteckt, also im Höhenleitwerk verkleben. Bitte nicht im Höhenruder verkleben, dort wird nur das Ruderhorn verklebt.

Gruß,

Uwe.
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AlterSchwede
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Also ich habe nun Zahnseide genommen, vorher mit Aceton abgewischt und sauber stramm herumgewickelt, anschließend mir Sekundenkleber fixiert.

Die Verdrehsicherung habe ich ins Höhenleitwerk geklebt.
War nur etwas frickelig, da im Höhenleitwerk die Bohrungen schon vorgegeben waren und im Pylon genau mittig sich eine CFK-Steg befindet, so das beim bohren der Bohrer immer in weichere Füllmaterial wegschmieren wolle...

Bis jetzt habe ich die Tragflächen verklebt, die CFK-Rauten aufgeklebt, die Befestigungsbohrungen samt Alurohre eingebracht.
Alle Ruderhörner und das Seitenleitwerk an den Ausleger eingeklebt, mit zusätzlichen CFK-Verstärkungen.

Beim Seitenruder habe ich mich nur glaube zu sehr an die Anleitung gehalten, bzw. dem Bild orientiert, ich dachte die unsymetrische Tragflächenähnliche Profilierung sei vielleicht wichtig und es so angeklebt.
Das fiel mir aber erst auf, als ich mir die Servohebellängen für die Ruderausschläge ausgemessen habe, das Ruderhorn sitzt auf der Seite an der das Ruder angeschlagen ist, so habe ich nur einen kurzen Ruderhornhebel.

Für die Ruderanlenkungen werde ich nun auch nicht mehr die etwa 0,35mm dünnen Stahldrähte in dem mitgelieferten Gummischlauch nehmen,
sondern 0,8mm CFK-Stäbe in CFK-Rohr 2x1mm und an den Enden überall die kleinen schwarzen Gabelköpfe, wie auch schon zwei im Bausatz sind, das ist mir alles zu filigran.

Was mich noch beschäftigt is die Frage, wo ich am besten die eine Antenne herauslege, da der Rumpf aus Carbon is.
Die meisten Empfänger haben zwei Antennen, denn kann man eine links und die andere rechts rauslegen, nur bei einer ist es schierig.
Unten scheint mir zu riskant bei Bodenlandungen, oben und an den Seiten birgt die Gefahr in den Funkschatten des Rumpfes zu liegen, also was tun?

MfG
Norman
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von jonasm »

AlterSchwede hat geschrieben: Mo 25. Jun 2018, 22:49Alle Ruderhörner und das Seitenleitwerk an den Ausleger eingeklebt, mit zusätzlichen CFK-Verstärkungen.
In der Anleitung steht aber doch, dass man dafür das Glasgewebe nehmen soll?!
Beim Seitenruder habe ich mich nur glaube zu sehr an die Anleitung gehalten, bzw. dem Bild orientiert, ich dachte die unsymetrische Tragflächenähnliche Profilierung sei vielleicht wichtig und es so angeklebt.
Das fiel mir aber erst auf, als ich mir die Servohebellängen für die Ruderausschläge ausgemessen habe, das Ruderhorn sitzt auf der Seite an der das Ruder angeschlagen ist, so habe ich nur einen kurzen Ruderhornhebel.
Das Seitenleitwerk hat ein Profil, die gewölbtere Seite zeigt zum Werfer (als Rechtshänder nach links), das Ruderhorn muss auf die gegenüberliegende Seite. Wie hast du es denn jetzt genau gemacht? Ein Bild wäre hilfreich...
Für die Ruderanlenkungen werde ich nun auch nicht mehr die etwa 0,35mm dünnen Stahldrähte in dem mitgelieferten Gummischlauch nehmen,
sondern 0,8mm CFK-Stäbe in CFK-Rohr 2x1mm und an den Enden überall die kleinen schwarzen Gabelköpfe, wie auch schon zwei im Bausatz sind, das ist mir alles zu filigran.
Warum?? Ich dachte du wolltest einen DLG bauen, kein 2kg Trümmer? Die dünnen Drähte mit den Teflonschläuchen sind wunderbar dafür geeignet und absolut nicht unterdimensioniert. Gabelköpfe braucht da kein Mensch. Einmal 90° abwinkeln und ins Ruderhorn stecken. Dabei das Teflonrohr so ankleben, dass der Draht nur unter Spannung aus dem Ruderhorn rutschen kann.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Ich habe leider kein Bild der Anleitung gemacht und in auch gerad im Urlaub.
Auf jeden fall ist dort noch ein Zettel angetackert, auf dem es so abgebildet und beschrieben war.
Der Klingeldraht war so eng zusammengerollt,das er diese Form nun beibehält.
Auch mit röpfen&einhängen funktioniert nicht,da die Bohrungen in allen Löchern viel zu groß sind.
Und irgendwelche Enden anlöten oder kleben hab ich garkeine lust.
Ich werde sehen was er am Ende wiegen wird, zum Schluß will ich das nötige Akkugewicht ermitteln,damit der Schwerpunkt möglichst stimmt,ohne Gewichte.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von jonasm »

Dann kaufst du 0,5mm Federstahldraht und machst es damit, die Löcher im Ruderhorn dann nit Sekundenkleber zumachen und mit einem Stück des 0,5er Stahldrahtes an der gleichen Stelle ein neues Loch bohren.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Bei 0,5mm Stahldraht hab ich nahezu das selbe Gewicht wie bei 0,8mm CFK.
Den Trick mit dem Sekundenkleber habe ich bei meinem Mandarin schon versucht,nun klappern die Ruder...
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von jonasm »

Dafür kannst du das aber einfach abwinkeln und musst nichts drantüddeln um die Verbindung zum Servohorn und Ruderhorn zu machen.
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UweH
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von UweH »

AlterSchwede hat geschrieben: Di 26. Jun 2018, 17:57Den Trick mit dem Sekundenkleber habe ich bei meinem Mandarin schon versucht,nun klappern die Ruder...
Das lässt sich ganz einfach mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber im Loch im Ruderhorn wieder abstellen.
Dabei würde ich den Stahldraht im Loch lassen, nach dem aushärten des Sekundenklebers mit einer Spitzzange fest halten und das Ruder durch vorsichtiges hin und her bewegen wieder gängig machen, dann ist das Spiel weg.
Das lässt sich beliebig oft wiederholen solange man überstehenden harten Sekundenkleber mit einem kleinen Cutter vorher entfernt.

.....aber was weiß ich schon......

Gruß,

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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

AlterSchwede hat geschrieben: Mo 25. Jun 2018, 22:49Was mich noch beschäftigt is die Frage, wo ich am besten die eine Antenne herauslege, da der Rumpf aus Carbon is.
Die meisten Empfänger haben zwei Antennen, denn kann man eine links und die andere rechts rauslegen, nur bei einer ist es schierig.
Unten scheint mir zu riskant bei Bodenlandungen, oben und an den Seiten birgt die Gefahr in den Funkschatten des Rumpfes zu liegen, also was tun?
Hat jemand einen Tipp dazu? Wie wird das praktiziert, wenn nur eine Antenne am Empfänger vorhanden ist?
Spielt es keine Rolle, ob die Antenne im "Empfangsschatten" des CFK-Rumpfes liegt und kann man die flach von außen auf den Rumpf kleben?

MfG
Norman
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von Koarl »

Wichtig ist das äußerste Ende der Antenne, da wo nur mehr die dünne Isolierung drauf ist.
Den Teil lässt du seitlich rausstehen.
Beim Reichweitencheck den Flieger in unterschiedliche Positionen drehen, dann siehst du, ob das Signal abgeschattet wird.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von McLaut »

Hallo Norman,

wichtig ist, dass du die Antenn auf keinen Fall anliegen lässt mit dem äußeren Ende. Ein Führungsröhrchen der Anlenkung (Reststück tuts) kann da helfen.
Die Abschirmung führt unweigerlich zu Signalverlust und dann worst case scenario...

"Ich weiß wovon ich spreche" :-(((

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Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede »

Danke für die Antworten.
Also lass ich die Antenne lieber unten am Rumpf herrausgucken, möglichst weit hinten, damit die bei z.B. Bodenkontakt etc. nicht beschädigt wird und auf jeden Fall von Rumpf abstehen lassen.
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