nachdem mein letzter Sturm Erstflug mit 1200g (masiv GFK-Reste verbaut) am Berg zerschellt ist ist ein Leichtbau Neubau schon voll im Gange. Vieles habe ich inzwischen gelernt und verbessert aber viele Fragen bleiben trotzdem offen. Für mich ist der echte Modellbau ein großer Teil des Hobbys auch wenn dieser manchmal mit Rückschlägen verbunden ist. Weil ich zu blöd war und meine Nuri-Rumpf Form verzogen habe muss mal wieder ein Erfolgserlebniss her bevor ich wieder den Rumpf in die Hände nehme. Angefixt vom letzten Sturm fliegen muß schnell wieder was Kleines wendiges her um am Hang zu rocken und es soll auch fliegen wenn es nicht grade Backsteine trägt! Haupteinsatzgebiet ist einer Steilküste gleichzusetzten
Erstmal ein paar Eckdaten:
- ca. 100cm SW (50cm Kerne + Randbogen)
- MH43, Wurzel 196mm auf 150mm, 0,8mm Mahagoni Furnier PU-Leim beplankt, komplett 81g GFK 45°, Abreisgewebe Schanier oben angeschlagen, ca. 25% Rudertiefe, 0° Verwindung
- Universalrumpf ca.80cm lang (aus der Form 80g, Innen und aussen 81g GFK durchgängig, ab Fläche 100g UD-CFK, bis Fläche 2x 235g Basalt + 2 extra Schnippsel 235g Basalt für eine feste Nase, Memo an mich: beim verkleben der Rumpfhälften nicht mit Mumpe sparen!)
- EWD wenig bis 0°
- Zielgewicht um die 450-500g
Ich habe bei dem Rumpf alles aus meiner Pumpe rausgeholt was ging und war mit dem Vakuum knapp über 0 Bar. Wieviel ist sinnvoll und ab wann wird es unnütz?
Macht es Sinn bei dieser Größe/Spannweite die Klappenstege aus Styrodur mit GFK-Schlauch zu bauen oder doch traditional Balsa auf der Scharnierlinie durchbohren, fertig beplanken und nach schleifen gängig machen?
Wie finde ich die passende Größe für das Höhenleitwerk und das Seitenruder, erstmal ohne jeglichen optischen Anspruch?
Über Anregungen, Tipps oder Kritik würde ich mich sehr freuen.
Grüße
ULF