Ja Leute, danke fürs Daumen drücken und für die Glückwünsche
Es ist heute nicht ganz so gelaufen wie ich mir das gedacht habe, ein paar Sachen haben wieder mal geklemmt, ein paar andere sachen waren weit besser als erwartet.
Der Wetterbericht hatte Nordwind vorausgesagt und dafür hab ich eine kleine Böschung mit anschließender abschüssiger Wiese. Dort angekommen und aufgebaut hat sich zuerst ein Gabelkopf verabschiedet und beim Testfliegen zum Luft prüfen mit dem X-mess pflaumte der nur so durch die Gegend, der Wind kam zuerst seitlich und dann auch noch von hinten.

- Aufbauen an der Nordböschung
Also alles wieder einpacken und an den Osthang.
Dort kam der Wind zwar halb von Links, aber inzwischen um 15:00 Uhr hatten sich die Wolken komplett verzogen und die Sonne lachte vom blauen Himmel.

- Am Osthang mit X-mess
Zuerst Flitsche aufgebauen, ich hatte Gestern 2 Haken im Abstand von 60 mm eingebaut, 50 mm vor dem Schwerpunkt. Damit komme ich mit dem V-Seil an der vorderen Kufe vorbei und der Start ist eine Mischung aus Hochstart und Flitschen. Viel weiter dürfen die Haken nicht auseinander sein denn sie dürfen das Rollen nicht behindern sonst giert die Horten bei einer Böe unkontrolierbar bis zum Abriß am Seil.
Das festhalten mit dem Scale Mittelstück ist nicht einfach, man kann nur an der Kufe festhalten und dabei zeigt die Nase stark nach unten Richtung Wiese. Ich bin dann am doppelten F3B Megarubber 25 Schritt rückwärts gegangen und hab angefangen zu wippen, bei Nase hoch loslassen und der Flieger geht relativ sauber weg.

- Flitschenhochstart

- Airborne
Bei den ersten beiden Flügen bin ich noch ohne die gesplitteten Ruder mit konventioneller Mischung geflogen, aber ich hab dafür die Wölbklappen und die Sörklappen getestet.
Wölbklappen wirken vollkommen neutral....als wären sie gar nicht da. Ich hab eigentlich gar keinen Unterschied ob mit oder ohne gesetzte Wölbklappen gespürt, das kommt vielleicht noch wenn ich das Modell besser kenne, aber es gibt jedenfalls keinen Lastigkeitswechsel.
Die Störklappen wirken deutlich kopflastig, aber das kannte ich ja schon von meinem Jungfernflug mit Andrés Maschine und das hochtrimmen von ca. 2 mm über einen Mischer hat auch gleich gut gepaßt, die Landungen waren dann auch alle O.K., im Gegensatz zu der in Heidelberg.
Bei den Flügen 3 und 4 hab ich dann die Thermikmischung der Ruder getestet und damit geht sie deutlich angenehmer mit weniger schieben in die Kurve. Sie kann sehr steil und eng kreisen, was ich dann auch genutzt habe um ein paar Bärtchen mitzunehmen. Das anziehen in der Thermik ist ebenso gut wie beim X-mess und der war bis jetzt DIE Hausnummer in dieser Disziplin. Der Obenbleibfaktor ist bei dem Holzflieger aber schlechter als beim Wingletpfeil und beim 4. und letzten Flug bin ich nach zuerst schönem Kreisen und flotten Vorbeiflügen gnadenlos abgesoffen.
Die Landung war aber weich und auch nur 150 m vom Startplatz weg.
Geflattert hat heute nichts obwohl ich ein paar schnelle Überflüge gemacht hab und auch das flitschen mit fürs festhalten maximalen Gummizug ziemlich kräftig war, kein Vergleich zu den bisherigen XIVern
Bei der ersten Landung ist die provisorisch mit einem EPP-Polster und Teppichklebeband fixierte Kufe schon weggeflogen. Ich hab sie dann einfach wieder dran geklebt und dieses Spielchen wiederholte sich bei jeder Landung. Da brauch ich noch eine andere Zwischenlösung.
Hier die Kufe und ein paar weitere Bilder vom fliegen. Leider hab ich nicht viele Nahaufnahmen, auf den meisten Bildern ist die Ho XIV relativ weit weg, dafür hab ich 2 Flüge auf Video und die werd ich nachher noch schneiden und hochladen, Morgen sollte das dann verfügbar sein.
Im nächsten Beitrag gibts dann noch ein paar Bodenbilder.