Hallo Leut,
ich hab die meiste Zeit meiner Modellbaukarriere auch aus dem Bauch raus konstruiert. Manches ist sehr gut geflogen, anderes weniger gut.
Seit ich mit dem Ranis-Programm umgehen kann und auch die Theorie etwas besser drauf habe weiß ich auch warum der eine Flieger gut und der andere schlecht geflogen ist. Ich kann mit dem rechnen die Fehlschläge besser vorhersagen und bau sie dann nicht oder ich bau das anders. Ich hab auch schon alte Flieger nachgerechnet die besonders gut geflogen sind und die Vorhesage hat sich bestätigt, ebenso wie z.B. das Flugverhalten bei der Multiplex LS3 deren Schwächen in der Simulation gut abzulesen sind und sich damit bestätigen.
Aber wichtig ist dass man die Daten auch richtig interpretiert und das ist wohl die größte Hürde bei den meisten die über das Nachrechen bei Modellflugzeugen lästern, sie interpretieren falsch.
Die Strömung bewegt sich 3dimensional über unsere Flieger, die Programme können aber nur 2dimensional rechnen und ohne Erfahrung sind die 2D-Ergebnisse nicht viel Wert.
Sicher ist es so dass viele Scale-Nachbauten auch ohne Berechnung gut fliegen, besonders diejenigen mit wenig unterschiedlichen Profilen im Flügel, denn die Berechnung des günstigsten Flügelgrundrisses hat ja schon der Konstrukteur des Originals übernommen und damit läßt sich leicht über die Modell-Aerodynamiker lästern.
Das wichtigste bei der Auslegung von Flugmodellen ist dass man weiß was man da tut, egal ob aus dem Bauch oder aus dem Rechner, und das auch gut in der Konstruktion umsetzen kann.
Alternativ kann man aber auch eine zunehmende Menge
reines Flügelwasser trinken, damit fliegen die Modelle zwar nicht besser, aber es ist einem immer egaler
Gruß,
Uwe.
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Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
