TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

UweH hat geschrieben:
Nobby_segelflieger hat geschrieben:Moin Norbert

vertiefungen für Servo's sind sicher nicht falsch, nur sollte man da verschiedene Typen berücksichtigen.
Hallo Leute,

also ich hab noch keine Flügel aus Formen gebaut, aber ich denke Vertiefungen für Servos haben in dem Urmodell oder der Urform nichts zu suchen. Ich kenne das so, dass diese Vertiefungen für die Zugangsdeckel der Servos, Ballastkammer oder RC-Schacht vor dem ersten flugfähigen Modell als Einlage in die Serienform geschraubt werden. Das heißt das gefräste Teil zum abformen ist clean und so wie es jetzt von Norbert gezeichnet ist. Super gemcht übrigens :thumbup: :!: :thumbup:
Dann wird das abgeformt und in die Fertigungsform für die "Serie" ein Metallblech, Kunststoffplatte oder ähnliches an die Stelle geschraubt, wo beim fertigen Modell der Zugangsdeckel hin soll. Damit kann jeder selbst entscheiden welche Zugangsöffnungen er für Elektro oder verschiedene Servogrößen an welcher Stelle vorsehen möchte und in gewissen Grenzen sind damit auch spätere Änderungen der Öffnungen möglich, ohne eine neue Form dafür bauen zu müssen.

Ist das OK so?

...und überhaupt, bevor das für die Fräse fertig gemacht wird bitte ich darum Kritik an der Konstruktion gleich zu äußern, späteres Gemosere möchte ich nicht haben, außer wir haben bis hier her irgendwo Mist gebaut und es paßt was an der Aerodynamik oder dem CAD nicht :?: :!:

Gruß,

Uwe.
Hi Uwe
Das mit den Servos finde ich nicht nur Gut sondern Sehr gut , so kann man auch wie Nobby meint verschiedene Größen für Servos machen :thumbup: , genau so dann den Zugang für Akku Empfänger und so, da sollten wir uns auf eine pos. einigen in der Mitte wo und wie groß .

Ja klar bevor das auf die Fräse geht sollte hier nun diskutiert werden was wer wo noch für wünsche Ideen und so sind :!: :!: :!: :!: :!:
Also sind nun alle gefragt die sich so ein teil bauen möchten /wollen :thumbup: :thumbup: :thumbup:

An deiner Auslegung da Zweifelt keiner höchstens ich habe im CAD eine gurke gebaut :lol: :lol:

Norbert
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Nobby_segelflieger
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Nobby_segelflieger »

Hi Zusammen
Ich meinte eigendlich das man eine Vertiefung a LA SSL integrieren könnte. Das würde der Schale sicher einiges an Steifigkeit bringen. Uwe's Einwand Krannich aber auch verstehen. Das ander kann jeder für sich dann entscheiden.
Peter's Vorschag ist aber auch Spitze.
Lässt uns am Treffen noch darüber Quatschen.
Sehr Hanglastige Grüße aus dem Südschwarzwald/Baden
DRANG zum HANG / Mitglied in der IG - Hangflug .eu / MFG - Gersbach
Jeti DC-16

Grüße Nobby
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ChrisB
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von ChrisB »

Hallo,

ich finde das Ding sieht richtig gut aus :thumbup:

Vertiefungen für Servoabdeckungen kommen meiner meinung nach nicht ins Urmodell. Ich habe Wachsplatten einfach ausgeschnitten und in die Form an der Stelle fixier wo ich die Servos haben wollte das gleiche kann man auch im Rumpfbereich machen wo später zugänge für Empfänger und Akku sein sollen.

Entscheident ist meiner meinung nach welchen Weg wir gehen wollen! Fräsen wir ein Urmodell wo jeder sich seine Form baut oder fräsen wir Formen?

Wenn wir eine Formen fräsen, haben wir( Nutzer dieses Projektes) natürlich geringere Kosten. (kein Formenbau)
Wenn wir ein Urmodell fräsen kommen die Kosten für den Formenbau noch dazu.
Wenn wir ein Urmodell fräsen und eine Form bauen, die dann weiter gegeben wir sind die Kosten überschaubar und das Risiko minimiert.


Gehen wir davon aus Formen zu fräsen.... was ist wenn die Form durch transport oder so kaputt geht? :oops:

Ich freue mich auf jeden fall auf das Ding, egal welchen weg wir gehen :thumbup:


Grüssle aus Baden

Chris

PS: wie lang ist eigentlich der Rumpf?

meine Fräse 1050 mm 500 mm 110 mm :oops:
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UweH
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

ChrisB hat geschrieben:PS: wie lang ist eigentlich der Rumpf?

meine Fräse 1050 mm 500 mm 110 mm :oops:
Dat Ding hat kein Rumpf :twisted: :P ....der Flügel sollte an der Mittelrippe 551,47 mm lang sein wenn das CAD dem Auslegungsstand entspricht, Spannweite ist 1,25 m (falls Norbert für die schön rund auf Ecke auslaufenden Randbögen nicht noch was ansetzen mußte).

Ich bin auf jeden Fall dagegen Fertigungsformen zu fräsen, da ist das Risiko einer Beschädigung und die Kosten zu hoch sind, auch das Kostenmanagement ist schwierig wenn der letzte auf der Liste in die Kasse zahlen muss ohne zu wissen ob und wann er endlich abformen kann.
Gefräste Fertigungsformen haben auch den Nachteil, dass es bei der großen Zahl von Interessenten ewig dauert bis der letzte einen Flieger laminieren kann.

Ein Kompromiss könnte es sein, MDF-Formen zu fräsen und daraus 1-2 fliegende Prototypen als Belegungs-Test und zum Form einfahren und dann ein massiveres Urmodell zu bauen, bei dem die Oberfläche zum abformen die bestmögliche Bearbeitungsqualität bekommt. Dieses Urmodell kann dann zum abformen nacheinander in Regionen verschickt werden und Gemeinschaftsformen davon abgenommen werden. z.B. könnte es dann eine Form Südwestdeutschland, eine Form Spessart-Rhein-Main, eine Form Ruhrpott und Niedelande usw. geben. Ich denke damit wäre die größtmögliche Arbeitsteilung in der geringsten Vervielfältigungszeit gegeben. Wenn das Urmodell beschädigt wird hat man aus der Urform noch ein paar mal die Möglichkeit weitere Urmodelle abzuformen.
Ich denke bevor hier ein Verfahrensstreit ausbricht sollten die Interessenten, die zum Nurflügeltreffen im Spessart kommen, die Möglichkeiten diskutieren und die Verfahrensweise durch Mehrheitsbeschluß oder falls es keine Einigung gibt durch Los entscheiden....oder mein Favorit: das beste Verfahren austrinken :mrgreen:
Wer anschließend was macht ist dann wieder ein separates Thema :roll:

Gruß,

Uwe.
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Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

Hi
erst mal eine gute Idee dieses auf dem Treffen zu diskutieren oder Abends in einer kneipe bei Nutella schnaps :thumbup: :thumbup:

So hier mal einen halben Grundriss mit Wurzel Rippen Bemaßung und längen Bemaßung und ein mal das Wurzelprofil

Das mit den Wachsplatten finde ich auch eine gute Idee und sehr gut und schnell umzusetzen so wie es dann jeder mag ,

Norbert
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Wurzelprofil.JPG
Halber grundriss.JPG
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Mister123
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Mister123 »

UweH hat geschrieben:....oder mein Favorit: das beste Verfahren austrinken :mrgreen:

Gruß,

Uwe.
Ei carramba :-)
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Löschknecht
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Löschknecht »

Was zum Teufel ist Nutella Schnaps?

ciao Timo
Neulich am Hang: "Wer Klappen zum Landen braucht hat die Flugzeit nicht optimal ausgenutzt"

Thermikfliegen kann so einfach sein: http://www.youtube.com/watch?list=UUYCF ... 2sozrof3HY
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Jürgen W.
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Jürgen W. »

Moin.

Nicht fragen, aufs Nuritreffen kommen und selbst herausfinden.
Ist für Dich doch nicht weit und definitiv die Reise wert.

MfG Jürgen
Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

Löschknecht hat geschrieben:Was zum Teufel ist Nutella Schnaps?

ciao Timo
Hi Timo
Leeeeeeeeckerrrrrrrrrrrrrr ganz einfach nur genießen :lol: :lol: :lol:

Norbert
Baui

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Baui »

Geht der Minirock eigentlich nur aus der Flitsche oder sind da Handstarts möglich ???
Grüße
Matthias
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UweH
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

Baui hat geschrieben:Geht der Minirock eigentlich nur aus der Flitsche oder sind da Handstarts möglich ???
Grüße
Matthias
Hallo Matthias,

das ist nicht so einfach zu beantworten. In einem der ersten Videos ist ganz am Anfang ein Handstart mit Griff um die Endleiste zu sehen und ich hab das auch schon öfter so gemacht, aber dafür brauchts direkt nach dem freigeben Wind von unten, durch ein Lee hinter der Kante schubst man das Ding mit der Methode nicht durch: http://vimeo.com/68003028

Der Gizmo wird von Hand gestartet indem man die Flügelnase auf die nach oben zeigende flache Hand legt, mit Daumen und Ringfinger die Oberseite umgreift und nach vorne abwirft. Das hab ich auch schon öfter probiert, aber den Minirock-Prototyp damit nicht ein mal in die Luft bekommen....vielleicht brauchts dafür einfach mehr Übung um den richtigen Schwung zu finden.

Man kann eine kleine Wurfkufe unter den Flügel kleben, dann geht der Handstart vollkommen problemlos, aber die Optik und der Speed leiden dann ein kleines bisschen. Die Negativform wird keine Kufe haben, denn es ist einfacher die drunter zu kleben wenn man sie haben will als sie wegzumachen wenn man sie nicht haben will.

Gruß,

Uwe.
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jduggen
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von jduggen »

Hi,

das ist eine gute Frage, die hatte ich auch schon. Ich denke ich werde das die Woche live an der Kante testen können. Bei den Bedingungen an der Klippe bei 5 +x bft wird das sicher lustig. Die von Uwe beschriebene Gizmomethode werde ich probieren, auch mit beiden Händen an der Nasenleiste des Außenflügels erscheint mit sinnvoll.
Die Kufenversion wollte ich aus den Grunde auch gebaut haben, aber das hatte mir der Erfinder ja verboten. :) :D :thumbup:
Bilder, Vid und Erfahrungen werden folgen,

Grüße

Jörg
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Peter V.
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Peter V. »

Abend Luitjes,

habe noch keine Nutella getrunken ....aber was ist eine Kufe?
Ist das so etwass?
DSC02835.JPG
DSC02835.JPG (29.39 KiB) 3799 mal betrachtet
Warum nicht ein Rörchen eingebaut?
DSC02932.JPG
DSC02932.JPG (30.12 KiB) 3799 mal betrachtet
Grüssen,

Peter

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christianka6cr
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von christianka6cr »

Moin

Ui, hier ist ja richtig was los! 8-)

Ich wäre für 2-teilige MDF-Negative die man nach dem Fräsen dann auf einer Platte (OSB) verschraubt und verklebt. Das geht selbst mit 2,5m langen Rümpfen einwandfrei. Dann geht die Herstellung auch kostengünstig auf den kleineren Hobbyfräsen von Timo, Chris, ... das Material kostet so gut wie nix und mit Sorgfalt kann man davon locker 50 Abformungen machen. Falls aber was kaputt gehen sollte, wäre der Ersatz schnell und günstig produzierbar. Bei meinem Fräser geht zwar so "Kleinkram" in allen erdenklichen Materialien einteilig, aber eine undefinierbare Wartezeit muss in Kauf genommen werden.

Als Perversion könnte ich ja mal nach dem Preis von Alu einteilig fragen. :twisted:

Kritik hab ich keine. Lediglich fände ich eine kleine Form für die Gestängeabdeckung cool. Servos kommen bei mir tgy712 er rein, die sollten dünn genug sein ;-)

Gruß Christian
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UweH
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

christianka6cr hat geschrieben:Lediglich fände ich eine kleine Form für die Gestängeabdeckung cool. Servos kommen bei mir tgy712 er rein, die sollten dünn genug sein ;-)
Hi Christian, die Servodicke ist kein Problem, im Prototyp sind jetzt HS85MG drin und die haben noch ein paar Millimeter Platz in der Dicke. Nur wenn man einen dreiteiligen Flügel baut wie Norberts aktuelle E-Version wirds eng, weil die Servos dabei nach außen in den dünnsten Teil des Flügels wandern müssen.
Im Gegensatz zum Prototyp würde ich aber Überkreuz anlenken, dann verschwindet schon mal ein großes Stück des Gestänges im Flügel. Eine Form für die Gestängeabdeckung für den Rest ist dann sicher schnell gemacht, wenn man mal weiß wie die Hebelverhältnisse sein müssen und welche Größe die Hauben dann brauchen.

Gruß,

Uwe.
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UweH
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

Peter V. hat geschrieben: ....aber was ist eine Kufe?

Hallo Peter,

das was in Deinem 1. Bild unten an der Rippe dran hängt ist eine Kufe. Das ist so ein Ding unter dem Flugzeug an dem man den Flügel fest halten kann und das immer abreißt wenn der Flieger beim landen rutscht und es im Gras hängen bleibt :roll: ;-)

Gruß,

Uwe.
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Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

Hi
@ Christian was so eine Alu Form kosten würde, würde mich auch interessieren :twisted: :twisted:

Eine Gestänge Abdeckung ist schnell gemacht im CAd , werde da mal was Universales versuchen :?: :?:

Norbert
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Mister123
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Mister123 »

Ich wäre Auch wie Christian dafür, die Form zweiteilig aus MDF negativ zu Fräsen.....

Gruß tobi
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UweH
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

Mister123 hat geschrieben:Ich wäre Auch wie Christian dafür, die Form zweiteilig aus MDF negativ zu Fräsen.....
Ich auch, aber nicht als normale Serienform, sondern um zweiteilige Urmodelle davon abzuformen.
Bei den "Vollprofis" die sich hier an ihren ersten Modellen aus Formen versuchen sind die von Christian geschriebenen 50 Abformungen absolut utopisch, ich kenne MDF-Formen die bei Profimodellbauern keine 12 Abformungen durch gehalten haben.
Außerdem: die Qualität der Modelle aus einer MDF-Form nimmt mit jedem Modell ab. Das heißt ich bekomme den tollen Minirock weil ich oben auf der Liste stehe und die unten auf der Liste bekommen für den selben Unkostenbeitrag das was kurz vor Ausschußqualität aus der Form hüpft? Da bin ich aber absolut dagegen obwohl ich der Erste auf der Liste bin.
Ein paar weitere Argumente für die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise stehen oben, der Rest wird kommendes Wochenende raus getrunken :P

Gruß,

Uwe.
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Peter V.
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Peter V. »

UweH hat geschrieben: ( ........) der Rest wird kommendes Wochenende raus getrunken :P

Gruß,

Uwe.
Genau und einverstanden
Grüss
Grüssen,

Peter

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gast

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von gast »

Hallo zusammen,
ich habe schon eine ganze Zeit nicht reingeschaut, und ich bin nun positiv überrascht, wie weit ihr schon seid.
Wir hatte zu Anfang ja schon einige Überlegungen zum Formenbau zur Diskussion gestellt.
In den Spessart zum Treffen können wir aus Zeitgründen nicht kommen, deshalb mal meine Gedanken hier geäußert.
Aus schon in den letzten angesprochenen Post eurerseits würde ich zu einen gefrästen Positiv der Flächenober- und -unterseite, sowie der Finne links und rechts raten. Diese sind dann auf Hochglanzoberfläche zu polieren, was bei einem polierfähigem Blockmaterial recht einfach geht. Sofern man die Verstellung der Frässpuren sehr gering wählt. Da werden dann keinerlei Erhebungen für Servos und Empfängerklappen eingearbeitet sein.
Zu diesen dann abformbaren Formenklötzen werden aus beschichteter Spanplatte Einschalbretter aus 10mm beidseitig beschichteter Spanplatte zugesägt und am Klotz abnehmbar befestigt (vorbohren und Spax-Schrauben).
Dann wird der gesamte Umfang vor der ersten Abformung mit mindestens 6-8 Wachsaufträgen mit Ablüften über Nacht und Zwischenpolitur aufgewachst.
Dann kann Abgeformt werden, wobei Jeder das mitgelieferte Wachs nehmen muss (ich würde Carnaubawachs W70, T7, oder ähnlich genannte empfehlen) um Querwachsen mit verschiedenen Wachsen und damit Trennprobleme verhindert werden soll. Dabei ist jeder "Abformgruppe" es freigestellt, wie die eigentliche Form aufgebaut werden kann (in CfK, GfK, mit oder ohne Hinterfüllung, etc.).
Erst dann sollte man an die Einbringungen von Abdeckungsvertiefungen für Servos, Empfänger oder Ähnliches in der eigenen eben erstellten Form denken. Da kann man wie bereits empfohlen, Wachsplatten nehmen. Oder wie ich normalerweise, an Einklebungen von Messingblechen mit Endfest 300. Die bleiben dann bei mir bis zum Ende der Form drinnen. Wenn sie nicht benötigt werden (z.B. bei Mehrklappenflügeln) wird einfach ein entsprechender GFK-Deckel blind eingeklebt. Ist sehr universell.
Diese Abformer mit Einschalungen und Wachs, ggfs. mit einer Abformanleitung, geht dann in einer guten Tischlerplatten-Box sicher verpackt per Iloxx auf Reise, von Gruppe zu Gruppe. So handhaben das auch andere "Anbieter", z.B. beim Barthlet.
Sind so meine Gedanken wegen der Vertiefungen Servo, was soll gefräst werden, Umsetzung Form etc..
Da ich, und sicher auch meine Mitstreiter aus der Gegend nicht den Weg zu euch finden werden, wäre es zumindest schön, wenn diese Gedanken mit in die Entscheidungsfindung einfließen würden.
Grüße
Tilo

Eins habe ich noch vergessen.
Spätestens jetzt geht es ja ins Geld. Da sollte man sich dann vielleicht mal Gedanken wegen einer Kriegskasse und Einzahlung eines "Obulus" von jedem der Teilnehmern/Interessenten machen. Blockmaterial ist auch nicht umsonst zu haben, etc...
Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

Hi Tilo
deine Gedankengänge sind schon mal berücksichtigt worden , nur haben Uwe und ich bis jetzt das Projekt voran Getrieben und eine menge Arbeit dort reingesteckt.
das mit den Formen so wie du es beschrieben hast , nehme ich mal an das das auch so entstehen wird .
Auch das mit der Kriegskasse war im Gespräch , aber das werden wir im Spessart hoffentlich alles klären können . :thumbup: :thumbup:
Schade das du nicht kommen kannst .

Norbert
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UweH
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

Baui hat geschrieben:Geht der Minirock eigentlich nur aus der Flitsche oder sind da Handstarts möglich ???
Hallo Matthias,

Peter Wick hat heute ein Video seines ETTO eingestellt, das einen Handstart zeigt wie er auch beim GIZMO praktiziert wird und beim Minirock ähnlich funktionieren müsste wenn Wind von unten vorhanden ist.

Guggst Du ETTO:

http://vimeo.com/72840436

Vimeo-Video: http://vimeo.com/72840436


Danke Peter für das Video ;-)

Gruß,

Uwe.
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Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

hi
So die CAd- Daten sind bei mir Fertig , wen die letzten Änderungen am Leitwerk noch abgesegnet werden , was auf dem Treffen besprochen wurde dazu wird Uwe noch was schreiben
dann sehen wir weiter

Norbert :D
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Peter V.
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Peter V. »

@ Norbert: knappe und schnelles Arbeit

grüss

Peter
Grüssen,

Peter

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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

Norbert1 hat geschrieben:was auf dem Treffen besprochen wurde dazu wird Uwe noch was schreiben
dann sehen wir weiter
Hallo zusammen,

ich versuch das mal zusammen zu bekommen was wir bei dem Treffen ausgetrunken haben, bitte korrigiert mich wenn ich hier Mist von mir gebe weil ich einmal zu viel über die Leitwerkssäge gestolpert bin :oops: :mrgreen: .

Im Prinzip soll es in etwa so laufen wie von Tilo oben vorgeschlagen.
Es sollen jeweils zweiteilige Urmodelle für Flügel und Leitwerk aus MDF gefräst werden, eventuell kommt auch Ureol in Frage, das wird dann aber erheblich teurer.
Norbert macht die CAD-Daten fertig und schickt die dann an Doc Manfred vom Pitbull-Team
Manfred schaut sich die Daten an und gibt uns dann Bescheid wie viel Geld in die Kriegskasse muss damit er die Urmodelle fräsen kann.
Nach dem OK fräst Manfred die Urmodelle, die dann zur Fertigbearbeitung an die Gruppe Spessart gehen und mit einer Fertigungsform abgeformt werden.
Wenn die Form OK ist, dann werden die Urmodelle an die nächste Gruppe zum abformen weiter gegeben und wenn ich mir die Liste anschau wird das wohl die Gruppe Südwest sein, die nächste dann Gruppe Ruhrpott und dann wahrscheinlich Gruppe Nord. Wenn das abformen zügig von Leuten erfolgt die sich damit auskennen, sollte die benötigte Zeit bis alle Gruppen durch sind überschaubar sein (wenige Wochen) und das Urmodell Formen mit sehr ähnlicher Qualität ergeben.
Sollte ein Urmodell bei der ersten Abformung im Spessart beschädigt werden, dann wird neu gefräst werden müssen (Hoffentlich nicht), anschießend kann ein beschädigtes Urmodell notfalls aus einer der bis da hin existierenden Fertigungsformen neu erstellt werden.
Aus den Formen der jeweiligen Gruppe werden dann die Flieger gebaut, über das wie und in welcher Reihenfolge bzw. welcher erfahrene GFK-Modellbauer welche unerfahrenen unterstützt macht dann jede Gruppe unter sich aus.

Natürlich bleiben wie hier übers Forum immer in Kontakt und tauschen uns über die jeweiligen Erfahrungen zu Belegungen, Bauweisen, Stützstoffe, Gewichte, Settings, Flugerfahrungen, Brüche und DS-Rekorde aus :mrgreen:
Als Beispiel mal etwas zum GIZMO. Tim benutzt als Stützstoff für den GIZMO Kork und ist sehr damit zufrieden. Das ist sehr ungewöhnlich und ich kenne bei uns niemanden der das tut. Ich hab mal im Baumarkt geschaut, da gibts dünnen Kork von der Rolle, das düfte auch das sein was Tim verwendet, aber den Preis hab ich noch nicht mit Herex, Airex, Rohazell und Balsa verglichen.
Auch Hartschale käme in verschiedenen Varianten in Frage und bei so einem kleinen Flieger halten sich die Kosten für Experimente in Grenzen.
Wichtig bei allen Varianten der Bauweise ist aber, wie Tilo schon geschrieben hat, dass wir uns auf ein System für das Trennen einigen.
Ich denke das wird noch zu einigen Diskussionen führen. Ich benutze z.B. seit über 15 Jahren standardmäßig ein System aus Grundierwachs und PVA mit sehr guten Erfahrungen, andere kommen damit gar nicht zurecht, andere bevorzugen silikonhaltige Trennmittel die ich grundsätzlich ablehne weil man bei Silikon kaum eine Chance hat das System zu wechseln ohne die Form zu gefährden wenn man nicht mehr damit zufrieden ist.

Sollte ich irgendwas falsch verstanden oder falsch wieder gegeben haben bitte ich um Korrektur und Diskussion, ansonsten ist Norbert noch mal dran weil ich die letzten Änderungen nicht abgesegnet habe, sondern Fragen und ggf Änderungswünsche zu den letzten Änderungen geäußert habe....aber wir sind nah an einem guten Endergebnis der CAD-Arbeit.

Gruß,

Uwe.

P.S.: eins noch: In einem Nachbarforum mit ähnlich aussehender Benutzeroberfläche wie hier wurde behauptet es gäbe keinen von mir ausgelegten gut fliegenden Nurflügel. Bitte überlegt euch also ganz genau ob ihr das Risiko von so viel Arbeit für ein scheiße fliegendes Flugzeug auf euch nehmt, nach den nach eigener Meinung immer objektiven Beobachtungen dieser Vereinskollegen von mir wäre der Minirock der erste gut fliegende NF aus meine Feder und dass dies zu trifft ist wohl sehr unwahrscheinlich :shock: :? :(
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von christianka6cr »

Moin Uwe

Beim Trennmittel bin ich offen, solange es weder mit Silikon noch mit PVA zu tun hat :lol: Aber da du einen Mix benutzt, würde ich sagen, kann man das PVA auch besser gleich weglassen :P (ich kann dir gerne eine fast volle Flasche PVA zukommen lassen. Bei mir gibt das nur grausamste Oberflächen...) Mit BM17 kommen komischerweise nicht alle klar, das wäre mein Favorit, also würde ich zum verbreitetsten Trennmittel, dem W70, also Carnaubawachs-Schuhcremegedönse das zwar überall das selbe Zeugs ist, aber überall anders heißt, tendieren. Kennt quasi jeder, ist bumseinfach zu nutzen, bekommt man mit 17€ günstig, kann einfach mit in die Finanzierung eingebaut werden und dann in der "Formenzauberkiste" verbleiben. Eine Dose reicht ewig, wir werden eher die Hälfte wegschmeißen als daß sie aufgebraucht würde.

Lustigerweise habe ich vor etwa 1,5 Stunden eine Anfrage wegen den Aluformen gestartet... Mal schauen was der Spaß in negativ kosten würde. Angestachelt durch Fabrice bin ich darauf grad so richtig scharf :oops: http://www.mcz-model.fr/fr/10-mcz.html Manmanman, das sieht doch richtig geil aus, oder? 8-)

Gruß Christian

PS: Wir haben ein Nachbarforum mit ähnlichem Design? Komisch, ein weiteres Forum mit dem Design ist mir noch keines untergekommen...
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von UweH »

christianka6cr hat geschrieben:Komisch, ein weiteres Forum mit dem Design ist mir noch keines untergekommen...
OT: Mir früher aber schon einmal. Die haben angefangen mich und viele der anderen User zu verarschen und ein paar Monate später war das Forum zu.....keine Ahnung ob das etwas mit mir zu tun hatte :roll: OT aus.

Hi Christian, ich komm gut mit der Wachs - PVA Kombi zurecht, nur mit manchen Sprühlacken aus der Dose gibt es ab und zu leichte Unverträglichkeiten, aber da unter dem PVA ja noch eine Wachsschicht ist leidet nur das laminierte Teil, nicht die Form. Experimente dazu riskiere ich aber nur für Kleinteile wie Ruderschachtabdeckungen und so was damit beim dazu lernen nicht viel kaputt geht.
Wenn das Carnaubawachs zuverlässig funktioniert, warum nicht? Tilo hat es auch empfohlen. Mal schaun welche Meinungen es dazu noch gibt ;-)

Gruß,

Uwe.
Zuletzt geändert von UweH am Do 29. Aug 2013, 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von jduggen »

Hallo Uwe, hallo Christian und der Rest,

was ihr da ausgetrunken habt klingt für mich sehr gut. Ich verwende auch seit ewigen Zeiten (Airwolf Rumpfform) immer ein System aus Grundier und PVA. Nie Probleme, allerdings ist die Oberfläche sicher nicht optimal, außer man spritzt das Zeug (habe ich noch nicht gemacht...) Wenn das Canauba gut funktioniert ist mir das aber auch sehr recht, lerne gerne dazu.
Ob jetzt Ureol, Alu oder die MDF ist mir eigentlich egal, klappt sicher alles.
Da ich bisher immer ohne die Absaugerei gearbeitet habe würde ich meine/n Röckchen gerne in Hartschale bauen, an Rohcell könnte ich ggf. über einen Kollegen ran kommen, falls jemand unbedingt mit Stützstoff arbeiten will. Aber das machen wir dann in der Spessartgruppe aus, ist ja beliebig machbar.
Freut mich wenns bald erste Hammerschläge gibt, meine Werkstatt ist verwaist und will wieder mit Leben gefüllt werden. Der MR hat mir am Kliff super viel Spaß gemacht, war oft die erste Wahl vor Blade, Opus und Viper.... :thumbup:

Bis bald,

Jörg

nimms leicht Uwe, ist nur der Neid der besitzlosen. Deine Entwürfe sind völlig ok und ich bin da auf jedenfall dabei, mit Rat und tat das Röckchen zum fliegen zu bringen.....
Norbert1

Re: TB-Minirock, der Entwicklungsthread

Beitrag von Norbert1 »

Hi
Im Grund genommen ist mir das Wachs System egal Hauptsache der Mini Kommt aus Form. :mrgreen: .
Lieb wäre mir wen es geht das ich bei der Abformung im Spessart dabei sein könnte , und dort auch die Formen für das Ruhrgebiet entstehen könnten ,
ich möchte schon einer der ersten sein die eine Form in Händen haben , und auch das Urmodell begrabbeln können :lol:
Stützstoff hin oder her denkt daran das die hinter kante sehr scharfkantig ausläuft .

Ansonsten noch den Zuspruch von Uwe für die Finne und schon könnte Manfred die Daten haben.

Norbert
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