Urlaubsegler Andalucia

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UweH
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von UweH »

PIK 20 hat geschrieben:Das äußerste Segment lässt sich in Styro ja gar nicht mehr schneiden. Deshalb setze ich, wie bei allen meinen Flächentips eine ca. 5mm dicke Rippe aus Pappelsperrholz an.
Boah, 5 mm Pappel da draußen, das ist aber schon ganz schön massig :shock:
Klar lassen sich die ganz kleinen Segmente nicht mehr schneiden. Ich hab mich ja schon gefreut dass Du am Randbogen noch ein kleines Segment geschnitten hast. Die andere Methode ist am Grundflügel ohne das schmale Trapez außen die vordere Ecke schräg abzuschneiden, dickes Balsa anzusetzen und großzügig zu verrunden.
Ich werd einen Balsarandbogen ohne die Anschlußrippe ansetzen, bei außenliegenden Massen an Brettern bin ich ein bisschen überempfindlich :wink: :oops:


PIK 20 hat geschrieben:Du kannst aber wirklich nichts erwarten. Auf einem der nächsten Bilder wirst du deine Vorstellung verwirklicht sehen.
Ich kann das Bild vom Rohbauflügel schon erwarten, denn ich hab ja schon eins von Dir :D , ich kann aber die Bilder die ich noch nicht hab kaum erwarten :oops:
Das Ranisbild hab ich für die anderen Mitleser gemacht, ich nutz diese Funktion des Programms ganz gerne und ich glaub nicht nur Maxi mag viele bunte Bilder :wink:

Gruß,

Uwe.
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PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Hallo Uwe,

ohne Bilder lässt sich heute fast nichts mehr vorstellen. Es ist auch schon mühsam etwas schriftlich, für alle verständlich, zu erklären.
Aber der ist gut:
Das Ranisbild hab ich für die anderen Mitleser gemacht, ich nutz diese Funktion des Programms ganz gerne und ich glaub nicht nur Maxi mag viele bunte Bilder :wink:
Maxi sollte doch mal seine angefangenen Modelle fertig bauen und fliegen. Nicht immer nur Bilder anfordern und angucken.

Vielleicht sollte man darin aber eine Anregung für eine Marktlücke sehen: "Modellbilderbuch zum Anmalen" :) :lol:

Schönen Tag wünscht Heinz
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Nurflügelfan
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von Nurflügelfan »

Hi Heinz,
PIK 20 hat geschrieben:Maxi sollte doch mal seine angefangenen Modelle fertig bauen und fliegen. Nicht immer nur Bilder anfordern und angucken.
Wenn du damit auf die XII raus willst, die ist bei mir auch wenn sie noch so ein toller Flieger ist mit dem Forum in dem sie konstruiert worden ist gestorben, mal schaun wann ich wieder Lust bekomme sie weiter zu bauen, aber im Moment verstaubt sie ein bisschen bei mir im Keller :roll:

MfG Maxi, der trotzdem gerne bunte Bilder anschaut, weil schwarz weis ist langweilig :lol:
PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Hallo, nun soll es also weitergehen, auch mit Bildchen.

Nachdem ich nur die fertig geschnittenen Kerne schon auf dem Tisch hatte habe ich auch gleich mit der Gestaltung der Steckung und der Holmstummel begonnen. Ich beginne bei so kleinen Modellen eigentlich nur mit dem Mittelteil, die Außenflügel nehmen mir so viel Platz und sind unhandlich.
Zu allererst messe ich mir die exakten Dicken im Verlauf der Steckung aus. Nachdem die Oberkante der Fläche keine V-Form aufweist kann ich dann auf Sperrholzbrettstreifen das Messingrohr der Steckung fixieren, die Auffütterungen für die Oberseite und Unterseite aus hartem Balsa klebe ich mit gefülltem Epoxi ein, den 2. Sperrholzstreifen als Deckel drauf, alles fixieren und härten lassen. Es wird die Steckung immer für links und rechts getrennt hergestellt, das Messingröhrchen steht kopfseitig über den Sperrholzstreifen hinaus um später in die Anschlussrippen einzubinden.
Nach der Aushärtung stecke ich in jede Steckungseite einen Glasstab, der kopfseitig ca 15-20cm rausschaut, spanne die beiden Steckungsstummel in den Schraubstock so dass die Glasstäbe auf gleicher Höher und parallel stehen. Aufs erforderliche Maß zusammenschleifen und fertig.
Also obere Negativschale auf den Tisch, die Pfeilung auf dem Tisch genau angezeichnet, Kernteile eingelegt und ausgerichtet.
Mit langem Lineal den Verlauf der Steckung angezeichnet und mit dem Schneidebogen schön gerade ausgeschnitten, die Kerne bleiben in der Negativschale, unter den hinteren Teil der Kerne lege ich ein 3mm Balsabrett, und dass ich beim Schneiden nicht in die Negativschale reinheize, lege ich ein 1,5mm Balsareststück als Stopp.
Dann setze ich den Holmstummel mit Ponal, Fermacell oder Epoxi ein. In die beiden Steckungen wird ein Glasstab eingesteckt, das Ganze wieder ausgerichtet, mit Klebebändern zusammengezogen und eingeschwert.
Steckungsstummel mit Holmanschlüssen eingeklebt und fixiert. Am außenseiten Ende des Holm ist eine schwalbenschwanzförmige Aufnahme für die Holmweiterführung eingeschnitten
Steckungsstummel mit Holmanschlüssen eingeklebt und fixiert. Am außenseiten Ende des Holm ist eine schwalbenschwanzförmige Aufnahme für die Holmweiterführung eingeschnitten
Urlaubsflieger Andalucia 013a.jpg (79.62 KiB) 2378 mal betrachtet
Als nächstes wird die Anschlussrippe hergestellt. Beide Rippen werden im Block geschliffen und im Block auch die Hauptsteckungslöcher gebohrt, ebenso die Zentrierstifte. An den Zentrierstiften werden flächenseitig noch Päckchen aufgeklebt um den Zentrierstiften einen guten Halt zu geben. Und dann wird da wieder mit Epoxi an den Kern mit Steckung geklebt.
Fertig verklebte Mittelrippe
Fertig verklebte Mittelrippe
Urlaubsflieger Andalucia 015a.jpg (66.79 KiB) 2378 mal betrachtet
Nun mache ich mich an den späteren Einbau der Servos. Nachdem der weiter Verlauf des Holms und die Stromversorgung Servo festgelegt ist schneide ich die Kästen für die Servos aus, in Spannweitenrichtung schneide ich die Schlitze für 3mm Balsahilfsholme ein, verschließe die Kopfenden auch mit 3mm Balsa, das Loch fürs Kabel nicht vergessen. Kabelkanal schneiden mit selbst hergestellten Schneidprofil, Schlitz für Holmweiterführung einschneiden, Holm einpassen, an der Anschlussstelle des Mittelteils exakten Schwalbenschwanz, am anderen Ende schlanken Schwalbenschwanz zur harmonischen Einleitung der Holmlasten in die Schale.
Servoposition mit Verkastung vorbereiten
Servoposition mit Verkastung vorbereiten
Urlaubsflieger Andalucia 017a.jpg (75.18 KiB) 2378 mal betrachtet
Nun wird der äußere Holm mit dem inneren verbunden, die Kerne zusammengeklebt und fixiert. Die Hilfsholme und Kopfseiten der Servoaussparung werden nur eingesteckt nicht verklebt.
Verkastung wird nur lose eingesetz. Der Holm und der Außenflügel angeklebt
Verkastung wird nur lose eingesetz. Der Holm und der Außenflügel angeklebt
Urlaubsflieger Andalucia 019a.jpg (71.19 KiB) 2376 mal betrachtet
Die ausgeschnittenen Kernteile der Servoaussparung werden mit Tesapackband ummantelt und lose in die Aussparung eingesetzt.
Die Servoausschnittkerne mit Tesa eingepackt
Die Servoausschnittkerne mit Tesa eingepackt
Urlaubsflieger Andalucia 020a.jpg (43.89 KiB) 2378 mal betrachtet
In den Bereich der Servoausschnitte werden später beim Beplanken, auf der Oberseitenbeplankung und auf der unteren, dann ausreichend große 163gr/qm-Glasgewebestücke auflaminiert. Das dient der Überbrückung der zwangläufig entstandenen Sollbruchstelle. Später nach dem fertigen Verschleifen der gesamten Fläche werden die vorher protokolliert aufgemessenen Stellen geöffnet und es erscheint nachdem man das Styropor rausgepuhlt hat, eine blitzeblanke Laminatfläche, Da bricht später nix mehr.


So für heute lassen wir es bleiben. Morgen kommt Nachschub.
Wenn es zu detailliert ist, bitte melden. Ich kanns auch schneller.

Gruß Heinz
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Nurflügelfan
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von Nurflügelfan »

Hi Heinz,
PIK 20 hat geschrieben:Wenn es zu detailliert ist, bitte melden. Ich kanns auch schneller.
Ich finde es gut wenn du es so detailliert machst :) Weil ich werde ja auch bald einen Flügel in Styropor + Beplankung machen und da finde ich es interessant zu wissen wie du das alles machst :)

Also bitte weiter so detailliert berichten :wink:

MfG Maxi
foobos

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von foobos »

Jupp, dem muss ich mich anschliessen, da ich sowas noch nie gemacht habe ist das natürlich höchst interessant!
Weiter so!
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christianka6cr
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

Moin Heinz

Na logisch gerne ausführlich! Jeder hat seine Art und ich lerne immer gerne neue Kniffe dazu!
Sehr saubere Sache machst du da, soviel Mühe in den Details habe ich mir für einen so kleinen Flieger noch nie gegeben... :oops:

Gruß Christian
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UweH
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von UweH »

christianka6cr hat geschrieben:Na logisch gerne ausführlich! Jeder hat seine Art und ich lerne immer gerne neue Kniffe dazu!

Hallo Heinz,

ich will auch neue Kniffe lernen und nicht nur weil ich den gleichen Flügel auch bauen will :roll: , also danke für die ausführliche Berichterstattung :wink:

Gruß,

Uwe.
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PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Es geht wieder weiter:

Nachdem bei den nur 8% dicken Profil und einer Klappentiefe von 25/22mm das so einen ca. 3mm dicken, auf 0mm zulaufend, dünnen Hering ergibt befürchtete ich dass ich da kein steifes Ruder bekomme. Habe deshalb den Querruderkernteil mit der Zugabe für die Verkastung aus Balsa gefertigt und gleich mit geringer Ponalzugabe angeklebt.
Querruder/Höhenruder mit Balsakern
Querruder/Höhenruder mit Balsakern
Urlaubsflieger Andalucia 022a.jpg (59.14 KiB) 2362 mal betrachtet
Grundsätzlich baue ich mit innenliegender Verkastung der Querruder oder Wölbklappen. Man schneidet von der Ruderachse symmetrisch ausgemessen einen Streifen Styropor aus und ersetzt dieses ausgeschnitte Profilstück durch eine, dem Kernprofil angepasste, Balsaleiste. Diese mit Ponal o.ä. ankleben und fertig ist die Laube.
Die Beplankung der Flächen habe ich nicht dokumentiert. Diese triviale Arbeit ist ja doch jeden geläufig. Wenn nicht gibt es ja in allen Foren, Hersteller HP´s genug Ausführungstipps.
Die Glasverstärkungen möchte ich aber doch erläutern.
Auf die untere und die obere Beplankung kommen immer die gleichen Verstärkungen, alles muss symmetrisch aufgebaut sein, da gibt es dann später auch keine Überraschungen wie krumme Fläche usw.
1. Also ein Dreiecksteil 163gr-Glas mit Basisbreite wie Wurzelrippe, Länge in diesem Fall ca. 40cm. Die Spitze endet auf dem Holm. (Bei Flächen mit Störklappen lasse ich die Spitze des Dreiecks bis etwa Mitte Störklappe laufen, Schwachstelle
überbrückend).
2. Im Holmverlauf von Wurzel bis Randbogen ein 20mm breite UD-Band
3. Bis ca. 10cm vor der Servoausnehmung lasse ich ein 50mm UD-Band auf dem Holm und über die Steckung laufen.
4. Im Bereich der Servoausnehmung das schon beschriebene Gewebestück 163gr/qm zur Überbrückung der Schwachstelle.
5. Den gesamten Endleistenbereich mit Querruder belege ich bei diesem kleinen Flieger mit einen 40mm Streifen Glasgewebe mit 49gr/qm. Bei größeren Flächen verwende ich dann 80er-Gewebe.
6. Weil ich Angst vor einem tordierenden Querrude hatte habe ich ins Querruder leicht versetzt einen Kohleroving (auch oben und unten) eingebaut.
Die Beplankungsbrettchen wiege ich einzeln ab, schreibe die Gewichte auf die Aufkleber, und sortiere mir die Brettchen nach der örtlichen Beanspruchung aus. Für linke und für rechte Fläche immer wieder symmetrisch in der Struktur und vor allem auch Gewicht. (Die beiden Flächenhälften hatten nach dem Besäumen einen Gewichtsunterschied von 1 Gramm.
Ich beplanke bei Epoxiverklebung immer sofort Oberseite und Unterseite (gleiche Härtezeiten, keine Spannungen). Ich habe ja bereits alles fertig eingebaut (bei Störklappenflächen sind die Innenteile der Störklappen ausgebaut) und kann zügig arbeiten.
Epoxi mische ich mit Spritzen aus der Apotheke ( 2ccm, 5, 10, 20ccm) das ist nach meiner Ansicht genauer als mit der Waage.
Mit den Spritzen kann ich jede Kleinmenge genauestens portionieren.
Die Menge der Epoxiansätze (ccm) notiere ich für Oberseite, Unterseite, links und rechts immer genau. So weiß ich auch ob ich im Gewicht li/re gleich bleibe. Und immer sparsam mit der Scheckkarte auftragen/kratzen.
Rohfläche besäumt und zusammengesteckt
Rohfläche besäumt und zusammengesteckt
Urlaubsflieger Andalucia 023a.jpg (70.12 KiB) 2362 mal betrachtet
Flächenstoss mit Steckungen und Servokabelkanal
Flächenstoss mit Steckungen und Servokabelkanal
Urlaubsflieger Andalucia 026a.jpg (61.47 KiB) 2362 mal betrachtet
Jetzt ist die Fläche roh fertig und kann hochkant stehend bei mindestens 18 Grad C aushärten, ein paar Tage sollten es schon sein. So genannte "grüne", nicht richtig ausgehärtete Flächen sind dann irgendwie immer labbrig.

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PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Jetzt nütze ich die Pause, die mir die Fläche gibt und widme mich dem Rumpf, bzw. den Rümpfen.

Nach den vorgegebenen Profilen, der Abstände die sich bei der Berechnung des Stabilitätsmaßes fürs Seitenruder und fürs Auge skizziert man sich eine gefällige Rumpfform. Die Einbauten, Elektronik, Antrieb und Energiequellen müssen dabei berücksichtigt werden. Schön solls möglichst auch aussehen, jedenfalls für mich. Weil schöne Modelle immer gut fliegen (wichtiger Merksatz).
Ich habe also eine Rumpf als Segler und als E-Segler konstruiert. Der eine schlanker, der andere geräumiger.
Ich verwende Roofmate, Styrodur, jedenfalls einem Schaum, der mindestens eine Dichte von 30kg aufweist.
Je nach Rumpfbreite stelle ich mir Plattenstücke in halber Rumpfdicke mit dem Schneidbogen her. Diese Platten klebe ich mit eingefärbten Fermacell (Schlagschnurfarbe) zusammen und habe dadurch immer eine exakte Mittellinie, die nie verloren geht.
Dann wird die Seitenansicht auf dieses Paket übertragen und bereits die ersten Zuschnitte mit dem Schneidbogen gemacht.
Mit dem Schneidbogen, weil ich damit immer wieder eine korrekte Winkligkeit des Blocks behalte.
E-Segler Beginn der Rumpfpositivherstellung
E-Segler Beginn der Rumpfpositivherstellung
Urlaubsflieger Andalucia 027a.jpg (74.24 KiB) 2361 mal betrachtet
Über so genannte "Fasenstellungen" (Begriff aus der Steinmetzsprache) rundet man immer mehr den Rohling. Die Fasenbreiten müssen gleich breit und symmetrisch zur Achse liegen. Das grobe Abtragen erfolgt mit Raspel, Feinstellungen mit mittelgroben Schleifklotz
Da erkennt man ja doch schon eine Form
Da erkennt man ja doch schon eine Form
Urlaubsflieger Andalucia 028a.jpg (77.76 KiB) 2361 mal betrachtet
Und so geht es weiter bis man eben eine schöne gerundete Form hat. Beim E-Seglerkopf immer darauf achten dass man einen kreisrunden Querschnitt im passenden Durchmesser erreicht.
Rumpfpositiv soweit eigentlich fertig
Rumpfpositiv soweit eigentlich fertig
Urlaubsflieger Andalucia 029a.jpg (74.08 KiB) 2361 mal betrachtet
Und das Gleiche machen wir auch mit dem Seglerrumpf
Rohling Segler
Rohling Segler
Urlaubsflieger Andalucia 030a.jpg (86.58 KiB) 2361 mal betrachtet
Positiv in Arbeit
Positiv in Arbeit
Urlaubsflieger Andalucia 032a.jpg (78.05 KiB) 2361 mal betrachtet
Dann schauen wir mal wie das Ganze so ausschaut
Dann schauen wir mal wie das Ganze so ausschaut
Urlaubsflieger Andalucia 034a.jpg (82.99 KiB) 2361 mal betrachtet
Beide Positive zusammengestellt
Beide Positive zusammengestellt
Urlaubsflieger Andalucia 035a.jpg (85.72 KiB) 2361 mal betrachtet
Um eine dichte und feste Struktur zu erreichen, wird das Ganze mit Tesa Packband transparent beklebt.
Beide Positive mit Packband beklebt
Beide Positive mit Packband beklebt
Urlaubsflieger Andalucia 036a.jpg (72.39 KiB) 2361 mal betrachtet
Dann kommt wieder die Epoxisauerei. Mit 2 Lagen 163er Glas wird dann das Positiv beschichtet. An erforderlichen Stellen mit einem weiteren Glasstreifen gleicher Grammatur verstärkt.
Von der Sauerei gibts wieder keine Bilder.
Beide Positive mit GfK beschichtet
Beide Positive mit GfK beschichtet
Urlaubsflieger Andalucia 039a.jpg (84.73 KiB) 2361 mal betrachtet
Nach Aushärtung muss natürlich der Schaumkern herausgepuhlt werden. Durch die gegebenen Öffnungen holt man das Zeug halt heraus. Mit Lösungsmittel mache ich so was nicht. Die Sauerei soll angeblich grenzenlos sein und für die Umwelt auch nicht gerade zuträglich.
Auspuhlen des Schaumkerns
Auspuhlen des Schaumkerns
Urlaubsflieger Andalucia 040a.jpg (84.48 KiB) 2361 mal betrachtet
Das halbfertige Produkt kommt im nächsten Beitrag
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christianka6cr
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

Moin Heinz

Super Idee mit dem eingefärbten PU-Kleber! Danke dafür!
Lässt du also einiges von dem Styro im Rumpf drin? Ich säg die Geschichte immer in der Hälfte durch, pul den Kern raus und verschließ sie wieder mit einem Glasstreifen und Mumpe wie bei normalen Formen die trocken zusammengefügt werden.

Gruß Christian
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PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Damit was weitergeht:

Endlich ist die Popelei mit dem Schaumkern abgeschlossen und man sieht mal das Rohprodukt.
Leerer Rumpf
Leerer Rumpf
Urlaubsflieger Andalucia 041a.jpg (79.25 KiB) 2674 mal betrachtet
Der Rumpf wird dann noch etwas in der Kiste bei ca. 50° getempert. Nachgearbeitet, geschliffen usw. muss noch erfolgen.

Aber lass uns bei den Flächen weitermachen.
Nachdem an die Rohflächen die Nasenleisten, Randbögen angeklebt wurden kann geschliffen werden. Genaue Arbeit, trockene Angelegenheit, man muss seinem Körper dabei die erforderliche, natürlich schmackhafte Flüssigkeit wieder ersetzen. Nur nicht zu viel naschen - soll schon genau werden.
Bevor beplankt wurde habe ich alle relevanten Anschlusspunkte maßlich fixiert, Reverenzpunkte zum Einrichten erstellt und so kann ich die Öffnung für die Servos gut anzeichen. Mit dem Dremel mit Angstmaß (man könnte sich ja doch um einen Zentimeter vertan haben) werden die Öffungen grob ausgeschnitten. Der Deckel abgehoben und das Styro herausgepuhlt. Geht ganz easy, ist ja Packband außen rum.
Servoöffnungen ausgeschnitten und Styro schon teilweise ausgepuhlt
Servoöffnungen ausgeschnitten und Styro schon teilweise ausgepuhlt
Urlaubsflieger Andalucia 042a.jpg (65.63 KiB) 2674 mal betrachtet
So sollten dann die Öffnungen innen aussehen. Sauber glattes Laminat, dicht, fest, eine optimale Verstärkung.
So solls aussehen
So solls aussehen
Urlaubsflieger Andalucia 048a.jpg (65.48 KiB) 2674 mal betrachtet
Dann kann sauber weitergearbeitet werden. Die Halterungen für die Servos werden mit Seku auf aufgeraute Laminat aufgeklebt,
Die Aufständerung und Befestigung der Servodeckel wird genau so aufgeklebt und mal der passende Deckel aufgelegt.
Servo provisorisch eingesetzt, Befestigungen und Distanzhalter montiert
Servo provisorisch eingesetzt, Befestigungen und Distanzhalter montiert
Urlaubsflieger Andalucia 049a.jpg (63.8 KiB) 2674 mal betrachtet
Deckel provisorisch draufgepasst, schön eben mit Profilverlauf
Deckel provisorisch draufgepasst, schön eben mit Profilverlauf
Urlaubsflieger Andalucia 050a.jpg (59.93 KiB) 2674 mal betrachtet
Eine Überkreuzanlenkung ist wegen der geringen Profildicke ohne die blöde Ausbuchtung an der Unterseite nicht möglich. So habe ich halt den Servohebel an der Oberseite aus dem Profil stehen und fahre gerade nach hinten zur Klappenanlenkung, also auch auf der Oberseite. Wegen der geringen Spaltdicke und -breite schlage ich auch das Ruder auf der Oberseite mit Silikon oder Tesa an.

So das Wetter ist zwar schön, zum Fliegen trotzdem keine Zeit. Mein erster Reisetermin ist in 1 1/2Wochen und da will ich die Kiste vorher fertig haben um sie in der darauffolgenden Woche einzufliegen. Vielleicht ist auch schon der Motor vom bösen Chinesen da.
Also ab in den Keller.
Fortsetzung folgt bald

Gruß Heinz
PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Hallo Uwe,
komme noch mal auf deinen Einwand zurück:
Boah, 5 mm Pappel da draußen, das ist aber schon ganz schön massig :shock:
Habe gerade gesehen dass es sogar Balsa ist, aber 5mm dick, mittlere Festigkeit.

Auf diesen Dingern halten die gerundeten und profilierten Randbögen ideal. Fällt der Flieger mal auf eine Flächenspitze so würgt sich der Randbogen nicht in die Beplankung ins Styro.
Man hat halt so eine gute verlässliche Anschlussklebefläche der Beplankung, und das hält was aus. Gewicht ist vernachlässigbar.

Ich bau zwar mehr für Hangflugstabilität, die Modelle haben dann auch den entsprechenden Durchzug und einen ewigen Gleiterer.
Nicht langsam rangurken und dann Platsch. Da schon lieber mit Hurra. Der Flieger muss es aber aushalten.

Schönes Wochenende, du Gewichtsfetischist wünscht Heinz
PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Hallo Christian,

das geht wirklich ganz leicht, man muss auch etwas Geduld haben. So ein Rumpfboot ist bei mir vom Beginn bis zur Fertigstellung (lackierfertig) in gesamt 5 bis 6 Stunden fertig.

Aufschneiden, halbieren würde ich niemals machen.

Gruß Heinz
foobos

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von foobos »

Boa... in was für ner Geschwindigkeit du das da zauberst :shock: Sieht Klasse aus... und in mir kommt dieses "haben will" Gefühl auf :D
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Nurflügelfan
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von Nurflügelfan »

Hallo Heinz,

ich finde es einfach super das du das so detalliert beschreibst. :wink:

MfG Maxi
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Jürgen W.
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von Jürgen W. »

Absolut Spitze Dein Baubericht.
Ich suche immer noch den Daumen-hoch-Smilie.
Bin warscheinlich zu doof ihn zu finden,sonst wären hier schon einige.

MfG Jürgen
PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Nun will ich mal schauen dass ich auf aktuellen Stand komme. Verschiedene Kleberzeiten erlauben mir dass ich das mal endlich schaffe.

Nun mache ich mich mal an das Beglasen der Tragfläche. Ich verwende dazu Glasgewebe mit 25gr/qm oder 49gr/qm. in diesem Fall jedoch 25er, ich will ja doch Gewicht sparen.
Gewebe wird grob zugeschnitten und aufgelegt
Gewebe wird grob zugeschnitten und aufgelegt
Urlaubsflieger Andalucia 055a.jpg (79.18 KiB) 2659 mal betrachtet
Alles gut zu sehen, das gesamte Werkzeug und Material, das Gewebe glatt gestrichen
Alles gut zu sehen, das gesamte Werkzeug und Material, das Gewebe glatt gestrichen
Urlaubsflieger Andalucia 058a.jpg (89.38 KiB) 2659 mal betrachtet
Aufgebracht und getränkt wird das Gewebe mit Epoxi, das sollte man jedoch unverdünnt lassen. Durchs Verdünnen mit Äthanol verbessert man zwar das Tränken der Faser, verschlechtert allerdings den Füllgrad weil der Alkohol verflüchtigt und so im Volumen fehlt. Dies muss mit mehr Spachtelauftrag ausgeglichen werden. Die Fasern sind deshalb auch mangelhafter benetzt, die Oberfläche weniger druckfest, weniger strapazierfähig. Letztendlich sollte man chemische Formulierungen auch nicht verändern weil sie ja dadurch auch nicht besser werden.
Das Epoxi mische ich in kleinen Portionen, immer nur für eine Seite der Fläche an. So habe ich genug Zeit. Aus dem Anrührbecher gieße ich es dann in dünnen Schlangenlinien über die vorher glattgestrichene Glasseide.
Verteilt wird das Harz dann mit einer Scheckkarte. Es soll das jedoch nicht als ein Auftragen dicker glänzender Harzschichten verstanden werden, sondern ganz dünn auftragen, das Gewebe soll nur glasig, durchsichtig scheinen. Trockene Stellen, die matt und nicht glasig erscheinen mit ganz, ganz wenig Harz nachbessern, So genannte Harzseen, also spiegelnde Flächen sind entweder mit Klopapier, Küchenrolle abzutupfen. Mit der Scheckkarte läßt sich das Harz auch sehr gut an andere Stellen hinschieben.
Zum Schluss muss die Fläche gleichmäßig matt glasig erscheinen. Das Beplankungsmaterial, Balsa oder Abachi ist auch gerade ausreichend benetzt und zeigt die Maserung gut.
Dann horizontal warm lagern zum Aushärten.
Eine Unterseite ist beglast, das Seitenleitwerk auch. So soll das aussehen.
Eine Unterseite ist beglast, das Seitenleitwerk auch. So soll das aussehen.
Urlaubsflieger Andalucia 059a.jpg (82.17 KiB) 2659 mal betrachtet
An der Nasenleiste soll das Gewebe gerade noch so über die Stosskante herumgeführt werden, nicht den ganzen restlichen Lappen auf die Oberseite draufkleben. Bis zur Kante also und den Rest abstehen lassen.
An der Flächenhinterkant das Glas einfach überstehen lassen. Auf keinem Fall versuchen das irgendwie doch um die scharfe Kante zu bringen. Das wird nix. Einfach überstehen lassen und dort am Übergang das Harz an der Kante stehen lassen.
Glas an der Hinterkante überstehen lassen, am Randbogen und Nasenleiste nur knapp über die Rundung.
Glas an der Hinterkante überstehen lassen, am Randbogen und Nasenleiste nur knapp über die Rundung.
Urlaubsflieger Andalucia 062a.jpg (60.62 KiB) 2659 mal betrachtet
Wenn das Harz der Unterseite, insbesondere im Bereich der Nasenleiste gut durchgehärtet und schleifbar ist, gehts weiter.
An der Nasenleistenrundung beginnend mit 180er Schleifklotz das überstehende Glas wegschleifen und einen sauberen gleichmäßigen sauberen Übergang zur Oberfläche herstellen. Ebenso am Randbogen.
Die Hinterkante kann mit Rasierklinge erst mal beschnitten werden, dann unter 45° den 180er-Schleifklotz die Hinterkante beschleifen, bis das letzte Glasrändchen fast von allein abfällt.
Anschließend beschichtet man die Oberseite auf gleiche Weise.
Zum Aushärten der beschichteten Flächen werden diese mit dem Glasstab in der Steckung, das Profil senkrecht, in Wärme gelagert.
Nach Aushärtung der Oberseite die Kante ebenso säubern, wie gehabt.
Beglasungskanten wurden ringsum fertig besäumt und beschliffen, die Randbogenform optimiert.
Beglasungskanten wurden ringsum fertig besäumt und beschliffen, die Randbogenform optimiert.
Urlaubsflieger Andalucia 067a.jpg (63.59 KiB) 2659 mal betrachtet
Bei diesem Modell mit nur 8% Dicke und einer extrem schlanken Endfahne ist in diesem Bereich, Endleiste messerscharf, wird die Beplankung schon tranparent. Mir fiel das auf als ich die Rundungen und die Oberflächen im Streiflicht der Neonröhre überprüfte.
Man kann die völlig transparente Hinterkante erkennen, dann die beiden Carbonrovings, teils überdeckt von dem Holzkern der Querruderklappe. Die angrenzende Hauptfläche ist auch noch leicht opak.
Schon fast ein Kunstgebilde, einfach geil
Schon fast ein Kunstgebilde, einfach geil
Urlaubsflieger Andalucia 086a.jpg (50.88 KiB) 2659 mal betrachtet
Die Flächen werden in den nächsten Tagen noch überschliffen, mit Nitrospachtel gespachtelt, geschliffen, gespachtelt und wieder geschliffen. Anschließend grundiert und mit Spraydose lackiert.
Anschließend Servoeinbau und Verkabelung, finito.
Das werde ich mir aber sparen.

Den Flächenbau sehe ich somit als abgeschlossen. Mit dem Rümpfen fahre ich im nächsten Beitrag weiter.

Gruß Heinz
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christianka6cr
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

Moin Heinz

Supersauber, Respekt! ...wie immer von mir kommt aber auch noch eine Frage :wink: : Grundierst du die Beplankung vor dem Harzauftrag nicht mit zB Schnellschleifgrund? Bei PU ist es eher nachteilig, aber bei Harzauftrag gerade auf Balsa finde ich das unbedingt notwendig, das Harz wird sonst regelrecht weggesaugt.

Gruß Christian
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PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Hallo Christian,
Bei PU ist es eher nachteilig, aber bei Harzauftrag gerade auf Balsa finde ich das unbedingt notwendig, das Harz wird sonst regelrecht weggesaugt.

Gruß Christian
Du hast da schon recht. Einen Flügel, den ich mit 1,5mm, mit 2mm Balsa, oder mit 1,4mm Abachi beplanke macht man das. Ist doch klar, ohne Frage. Außer ich will einen scharfen Bomber.

Bei 1mm Balsa, oder 0,8mm Abachi mache ich es nicht. Ist doch auch völliger Unfug. Diese Dicken können ja keine nennenswerte Harzmengen aufnehmen. Zum Anderen, wenn ich die auch noch mit Sperrgrund behandle, dann erhalte ich ja gar keine strapazierfähige Oberfläche. Trotzdem habe ich die Fläche mit Glas beschichtet.

Die Bauweisen sollten immer den Verwendungszweck angepasst werden. Ich bevorzuge den flüssigen, dynamischen Flugstil und da brauch ich zum einen Stabilität, zum anderen auch Gewicht.
Was ist der Motor im Segelflug? Letztendlich das Gewicht. Denke an die schiefe Ebene als Denkmodell. Es kommen natürlich noch andere Einflussgrößen dazu, aber das Gewicht ist das Wesentliche.

Mir erscheint die Konstruktion nach den Gewichtskontrollen doch eher zu leicht. Ich möchte mich nicht mit Stand- oder Rückwärtsflug am Hang oder Küste langweilen.
Jetzt werden Uwe aber die Haare zu Berge stehen.

Zufrieden, schönen Abend noch, wünscht Heinz
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UweH
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von UweH »

PIK 20 hat geschrieben:Mir erscheint die Konstruktion nach den Gewichtskontrollen doch eher zu leicht. Ich möchte mich nicht mit Stand- oder Rückwärtsflug am Hang oder Küste langweilen.
Jetzt werden Uwe aber die Haare zu Berge stehen.
Hallo Heinz, bei uns mit den schwach tragenden Hängen gilt der Spruch "leicht fliegt gut" und ich setze lieber auf geringe Gesamtwiderstände um hohe Fluggeschwindigkeiten zu erreichen als auf hohe Penetration durch Gewicht.
Ich bin ja nicht unbedingt ein Leichtbaufanatiker, aber ich lege sehr viel Wert auf die GewichtsVERTEILUNG, also Massenkonzentration weil das die Wendigkeit merklich erhöht. Ich fliege mit Brettern gern flott und auf engem Raum, denn da können sie ihre Vorteile ausspielen. Mir stehen die Haare nicht zu Berge wenn Du das anders machst, denn ich weiß dass Du bei einem Vergleichsfliegen bei gleich gutem Pilot in der Geraden gewinnen, aber in der Wende verlieren würdest :P
Es ist halt immer Geschmacksache, aber wenn das Brett zu leicht ist kannst Du immer noch aufballastieren. Wenn die Mühle bei schwachen Bedingungen nicht oben bleibt wird das mit dem abballastieren aber schwierig wenn Du kein Leitwerk mehr zum absägen hast :D

Gruß,

Uwe.
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

Moin Heinz

Keine Frage, ich bin sicher kein Leichtbauprediger, eher im Gegenteil, ich baue gerne (zu) schwer. Mir geht es nur um die Verbindung der Matte mit dem Untergrund, mit und ohne Behandlung mit Schnellschleifgrund. Ich meinte, daß das Harz ganz langsam aber sicher weggesaugt wird und die Matte recht trocken werden könnte. Gewichtsmäßig dürfte es kaum einen Unterschied machen ob da jetzt Harz oder Lack im Holz verschwindet :wink:

Gruß Christian
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UweH
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von UweH »

Hi Christian,

vielleicht kommt das:
christianka6cr hat geschrieben:ich baue gerne (zu) schwer.
auch davon:
christianka6cr hat geschrieben:Gewichtsmäßig dürfte es kaum einen Unterschied machen ob da jetzt Harz oder Lack im Holz verschwindet :wink:
Es macht einen ganz deutlichen Unterschied ob Harz oder getrockneter Schnellschliffgrund im Holz ist. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen des Leichtbaus bei Balsa-GFK :shock: ...aber wenn man nicht leicht bauen will, dann kann man sich den Aufwand natürlich sparen :wink:

...aber ich würde auch beim Schwerbau mit dem Harz das im Holz verschwindet lieber noch mal eine halbe Fläche mit einer zusätzlichen dünnen GFK-Matte versehen: gleiches Gewicht, höhere Festigkeit

Gruß,

Uwe.
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

...ich behandel ja bei Harzflächen immer mit Schnellschleifgrund vor, Balsa wie Abachi... :wink:

Gruß Christian
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von Nurflügelfan »

Hi Heinz,

sieht richtig gut aus. :wink: Ich freue mich schon auf das fertige Modell :)

@Christian: Saugt sich das Holz denn nicht auch schon voll wenn man das Balsaholz auf den Styrokern klebt? :roll:

MfG Maxi
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

Moin Maxi

Ja natürlich, gerade da ist es ja problematisch weil das Harz lieber ins Balsa zieht statt sich anständig mit dem Styro zu verbinden, erst recht wenn man kein Schaumtreibmittel einsetzt. Das aber nur bei Harz, bei PU ist das anders, da wird die Verbindung umso besser ohne Grundierung.

Gruß Christian
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von Nurflügelfan »

Hi Christian,

also vor dem Beplanken des Styroporflügels, das Beplankungsmaterial mit Porenfüller streichen? Also halt nur auf der Seite wo das Harz zum Kleben dann hinkommt? :?

MfG Maxi
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Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von christianka6cr »

Genau so.

Gruß Christian
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PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Hallo,
nun werfe ich bereits am 22.3. in Spanien sein, Baustellenkontrolle, Baubesprechungen, Baustellenorganisation und den ganzen Kram. Komme erst am 26.3. wieder zurück.
Richtig los geht es dann am 4.4. und Fertigstellung bis Ostern.
Habe jetzt schon den ganzen Tag zu telefonieren, schreiben, organisieren und komme nicht recht weiter. Und ich will das Modell doch am 3.4. mitnehmen, möglichst vorher einfliegen.
Also vergesst den weiteren Baubericht, das geht jetzt vor.
Aber die Restarbeiten am Modell sind ja sowieso alles glatter Christus, das bedarf keiner Erläuterung. So ein Wunderwerk ist es ja auch nicht.
Also dann verabschiede ich mich mal
Liebe Grüße von Heinz
PIK 20

Re: Urlaubsegler Andalucia

Beitrag von PIK 20 »

Wie es aussieht werde ich rechtzeitig mit der Kiste fertig. Fläche mit Anlenkung ist bereits abgestimmt.

Gruß Heinz
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