Fürn Steffen!

- Von unten, fotos noch mit dem Lowtec servo.
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- von oben
Wir hatten das Thema vorgestern abend im Chat.
Wie man sieht ist hier das Ruderhorn am Ruder extrem länger, die Weguntersteztung ist 3:1
Die Vorteile! Allgemein.
Bei Servoeinbau in geschlossene Tragfächen tritt das gestänge je nach bauart irgendwo im hinteren drittel der fläche zu tage. Das reduzirt nicht gewollte wirbel auf der Tragfläche.
Das Getriebespiel des Servos und Elektronische rückstellungenauigkeiten werden um 1/3 reduziert.
Die Stellschritte des servos werden um das 3 fache genauer am Ruder .
Die Trimmschitte werden ebenfalls am ruder um das 3 Fache genauer.
Die Kraft die am Rudehorn wirkt wird verdreifacht!
Das Ruderhorn des Querruders liegt oben, und man landet nicht mehr auf den Ruderhorn! Bei den doch recht flachen rümpfen bleibt man ja immer irgendwie im Gras Hängen was den Servos nicht wirklich gut tut.
Der Sevohebel ist so kurz das man schon genau ein Hinderniss treffen müsste um den bei der landung zu überlasten, der Kurze hebel spielt da auch noch positiv mit.
Nachdem von der 0 trimmstellung für den Normalflug beim Holiday max 7mm Klappenausschlag nach oben und 5mm nach unte für alles Reichen könnte man sogar 5:1 unterstezen wenn alles passend voreingestellt ist beim zusammenbau des "hebelwerks". Die meisten Servos fahren ja einen Gesanmtweg von 120° und beim Holyday entspricht 1mm Ruderausschlg fast genau 1° Drehweg.
Mit der 3:1 unterstzung flige ich immer noch 60% expo auf dem Höhenruder.
Ich habe das Gefühl das vorallem bei untersetzten Anlenkungen und diagonal geführtem Gestänge die Kreisbogen längen Änderung keine so große rolle spielt wie bei oben/oben oder unten/ unten anlenkungen. Wir verwenden ja keien linear servos und somit fährt das Servo einen Kriesbogen, je größer der Ausschlag, desto kleiner ist der Stellweg in längs richtung.
Das nutze ich teilweise bei meinen Seglern auch noch aus , brauch ich nur 1/3 ausschlag nach unten und 2/3 nach oben stelle ich die Servomitte über die Offsteprogrammierung vor dem gestängeeinbau dementsprechend ein, das ermöglicht ein noch bessere hebelunterstztung. Das mittenspiel wird zusätlich durch die schrägstellung des Hebels reduziert.
Speziell bei Brettern geht es doch mit den Klappenausschlägen für höhe /tiefe recht genau, oft ist der gesamtausschlg vom Rückenflug an der Stallgrenze
bis zur Stallgrenze Normalflug gesamt weniger als 5° . Für die Querruder genügen in der regel -12und +18° zum gut Rollen . Hebel nicht satt zu Untersetzen wäre schon direkt ein verschenken von stellgenauigkeit! Und somit von der kontrolliebarkeit des Brettes um die Nickachse vor allem im Schnellflug.
Selbes gilt auch oft für die Höhenleitwerke von Seglern .
Das mess ich irgendwann mal nach wenn ich lust habe!