Flächenbefestigung

Antworten
Norbert1

Flächenbefestigung

Beitrag von Norbert1 »

Hi alle
mal eine Gewissensfrage :!: :!: :!:

vernachlässigen wir nicht ein wenig die Flächenbefestigung auf dem Rumpf , wen man die Flächen aufschraubt :?:
Da wird bei den Flächen alles mögliche berechnet Zb. Holm usw. :!:
Aber die Befestigung der Flächen so wie es jeder mag /kann :?:

Persönlich mache ich das immer so das ich an der Wurzelrippe mir Klötzchen anleime im Hinteren Bereich dies dann dem Profilverlauf anpasse und mit beplanke ,
ob das richtig ist :?: bis jetzt hat es immer funktioniert , doch sollte nicht auch da eine Kraftübertragung zum Holm stattfinden :?:

Die Vordere Befestigung entweder arbeite ich mit Stiften die aus der Nasenleiste rausschauen und von einem Rumpf spannt anschließend gehalten werden,
auch dies Stifte sind meisten in einem stück Holz das wiederum an der Wurzelrippe Festgeklebt ist gehalten. :!:

Die Zweite Methode ist das ich ziemlich nah am Holm die Befestigung über schrauben mache dazu Klebe ich dann einen Holzklotz bis an den Holm /Steckungshülse
und schleife dies dann bündig zum Profil also liegt das unter der Beplankung.

Nun Frage ich mich aber ob das alles so richtig ist , weil da ja auch Kräfte wirken , ist das eine Schwachstelle die noch nicht berücksichtigt wurde :?:

Ich hoffe auf eine rege Diskussion und hinweise wie ihr das so mit der Flächenbefestigung macht. :?:

Norbert
Benutzeravatar
italouwe
Beiträge: 1606
Registriert: Sa 3. Nov 2012, 18:09

Re: Flächenbefestigung

Beitrag von italouwe »

Hallo Norbert!

Bei meinem Strong Thermik habe ich einen Abachiklotz sowohl an der Wurzelrippe, wie auch mit dem Holm und oberer und unterer Beplankung verleimt.
Hinten ein grossflächiges 5mm Sperrholzbrettchen mit Wurzelrippe, Endleiste (da liegt auch etwas Gewebe und ein Cfk-Rovin mit drin) und Beplankung.
Ich bin auch kein Statiker, aber gefühlsmässig bin ich beruhigt. Da ist im Bauplan weit weniger vorgesehen.

Grüsse, Uwe
Bernd H

Re: Flächenbefestigung

Beitrag von Bernd H »

Bei ansteck Flächen seitlich an den Rumpf wird die Biegelast ausschließlich von den Holm in die Steckung übertragen!
Ist das entsprechend gearbeitet . Es bleibt die ernstahfte frage ob die Rumpf durchführungen das auch aushalten bei Heissen kisten.
Das Holmberechnugsprogramm von C.Baron spricht da Bände.
Sind Steckung und Holm biegefrei und das ganze passt saugend ist eien Flächenverschraubung oderTesa erst nicht Notwendig, weil da nicht mehr abgehebellt wird durch fehlende Biegung. Ganz weglassen würde ich sie aber nicht vollständig. Egal was, Mulilocks, Kunstoffschraube ,oder Feder und haken bringen da einfach sicherheit. Bei Flugeräten nie schlecht!
Der Funliner hat zwar eiene einteilige Hochdekerfläche, die max. Lastvilefache ist aber mit 56 berechnet. An der Verschaubung der Fläche hängen also bei bei 300m Senkrecht und voll ins Höhenruder gergiffen mit Snap Flap , bei eien Rumpfgewicht von 1,2kg x56 67,2 kg+ geschätzt 5kg Anzugskraft bei einer Scharube.#
Hält das hast du Show öfters. Hälts nicht hast du Show 1 X und kannst neu bauen!
Da gibt es aber Hersteller die bei ähnlich flotten Geräten m5 Nylonschrauben mitliefern . :lol:
Auch hier ist die Konstuktion des Rumpfes im Verschaubungsbreich fast an die Holmbelastbarkeit anzupassen wenns dauerhaft halten soll.
Das die Schraube/n halten aber der nicht Rumpf in dem breich Bereich hatte ich auch schon am 380er Schrottsegler, ohne absturz aber mit Zitterlandung :roll:
Da sind 2 Lagen 5cm Ud 300 verbaut die überkreuz gelegt sind um die last auf den Rumpf zu verteilen, der Bruch/Riss entstand einseitig dahinter!
Vorbelastung durch ca 300 nicht immer optimale Landungen möglich.


Torsion! Ja Torsionssteckungen, und deren Anbindung :lol:
Da hab ich auch schon ordentlich gepfuscht, :lol: aber ich bin trotz fortschreitendem "Alzmeiers" doch lernfähig.
Bei Cfk/Gfk Positivbauweise liegt eien stabile Lage lamimat der ober und unterseite unter der Wurzelrippe darunter ein Birkoplex Holzklotz verleimung stehenden in der Tragfläche in der die Torsionssteckung dann verbohrt wird .
Bei grösseren Modellen bevorzuge ich Doppelholme mit 2 Stekungen , das ist aber fummelig zu bauen weil die Winkel der Steckungshülsen in allen richtungen keine
Abweichungen haben dürfen.
Antworten