Flugzustände

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Gast

Flugzustände

Beitrag von Gast »

Hi

Da ich mittlerweile meinen Drachen ganz gut beherrsche,wollte ich mal fragen,was Ihr für Flugzustände so geprogt habt.
zB. Habt Ihr einen Flugzustand geprogt beim Flitschen(was habt Ihr da geprogt) oder die Wölbis mit Querruder?

Ich wollte mal die Querruder mit den Wölbis mischen und auf einen Schalter legen,was bringt mir das und für was kann man das nutzen.

Wenn ja bei was habt Ihr bestimmte Flugzustände geprogt :!:

Ich habe bis jetzt 3Flugzustände geprogt:
1 Butterfly auf dem Gasknüppel
2 Thermikstellung
3 Speedstellung


Was mich noch interessieren würde,wäre das mit dem Expo,damit habe ich noch gar keine Erfahrung gesammelt.

Was auch noch für mich Interessant wäre,wäre was Ihr auf die Schiebeschalter und Drehschalter legt.

Ich weiß das sind fragen über fragen,aber so ist es halt wenn man Fortgeschrittener Anfänger ist :D
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

Moin,

erst mal zum Flitschen - das geht ab besten in Neutralstellung. In dieser sollten alle Ruder neutral stehen und das Modell in allen Geschwindigkeiten gerade aus fliegen. Dann stimmt auch der Schwerpunkt.
Wölben tu ich über die ganze Fläche also Querruder und Wölbklappen zusammen. Es hängt aber dann vom Modell ab ob die Wölbklappen mehr als die Querruder gewölbt werden.
Die Wölbklappen laufen mit den Querrudern eigentlich immer mit (ungefähr mit 1/3 Ausschlag). Differenzierung verwende ich nicht. Expo verwende ich ebenfalls nicht.
Kombi Switsh ist eine Sünde - deshalb bitte nie!!
Snap-Flap läuft zu 95% immer mit - wäre aber auf mit einem Schalter abwählbar.

Zum Steuern: Generell kann ich immer mit einem Schalter zwischen den 3 Flugphasen umschalten. Diese sind Thermik, Normal und Speed, wobei ich die Speedstellung (negatives Wölben) eigentlich nur für den Rückenflug nehme. Viele Modelle werden nicht wirklich schneller bei negaivem Wölben.
Butterfly liegt auf dem Gasknüppel. Diese Funktion kann ich mit einem Schalter ausschalten und den Gasknüppel dann zum stufenlosen Wölben nutzen. Mitte neutral, oben negativ, unten positiv. Den Schalter für die Flugphasen verwende ich dann natürlich nicht mehr, da ich mit dem Knüppel ja die Wölbung viel besser dosieren kann.

Schiebeschalter und Drehschalter nimmt man für Bordkanonen, Wasserwerfer und andere Dinge die bei einem Segler eigentlich nichts verloren haben.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

Viele Grüße

PS: wir sind ja beide über 40, deshalb habe ich mir erlaubt die Babysprache abzulegen und von Wölbklappen zu sprechen.
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

OK Danke schon mal.
Beim flitschen steht es schon mal auf neutral bei mir.

Aber mit dem Snap-Flap kann ich überhaupt nix mit anfangen.

Und wie,Du fliegst deine Kurven immer mit Quer und Wölbis :?: ich steh auf Babysprache :D
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

Snap-Flap bedeutet das mit dem Höhenruder die Wölbung( Wölben --> Querruder und Wölbklappen) mitgesteuert wird. (Ist wunderbar in der Anleitung der Fernbedienung beschrieben). Also wenn du ziehst verwölbist (?? :?: ist das so richtig in Babysprache übersetzt? :lol: ) du positiv also nach unten - wenn Du drückst wölbst du nach oben.

Kurve fliegen: wie gesagt Querruder und Wölbklappen laufen zusammen - Ausschlag in die gleiche Richtung, hat mit verwölben jetzt nichts zu tun - das macht dann das Snap Flap oder das manuelle Aussteuern mit dem Gasknüppel.

Viele Grüße
Silberkorn

Re: Flugzustände

Beitrag von Silberkorn »

Ich halt es wie Matty.

Ich hatte beim Dragon drei Flugzustände: Thermik, Normal, Speed. Wölbklappen liefen mit 1/3 Ausschlag immer mit. Snapflap hatte ich nicht probiert, kommt aber beim nächsten Flieger. Butterfly auf dem Gasknüppel ist eh klar.
Denke mehr brauchste beim Drachen erstmal nicht.
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McLaut
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Re: Flugzustände

Beitrag von McLaut »

Ich hab zu den 3 Flugzuständen auf dem 3 Stufen-Schalter noch auf einem Schiebeschalter Wolbis gesetzt.
Damit kann man dann ganz gut individuell das verwölben je nach Thermik an dem Tag anpassen.
Wölbklappen laufen bei mir allerdings nur minimal mit und auch nur nach unten. Warum kann ich aber ehrlich gesagt nicht sagen :shock: Habs einfach noch nicht geproggt. Sollte ich mal machen. Kann ja nur gut sein für die Rollwirkung, oder?
Expo hab ich schon immer ein bissel drin.

LG
Michel
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
stefan 94

Re: Flugzustände

Beitrag von stefan 94 »

Also beim Erwin XL (Hat ja auch 6 Servos etwas um die 3 Meter Spannweite etc.) habe ich folgender massen geprogt:
3-Stufen Schalter: Thermik, Normal, Speed
Auf dem Gasknüppel habe ich 1. Landeklappen, die ich mit einem anderem Schalter auch die Querruder mitmischen kann, damit die nach oben und die Wölbklappen nach unten gehen.
2-Stufen: Einmal wie gesagt, die Landeklappen und auf der anderen Stellung kann ich mit dem Gasknüppel die Thermikstellung ganz leicht variieren.
2-Stufen: Snap-Flap
2-Stufen: Negatives Expo, für feineres Steuern wenn`s mal nicht mehr so geht
Auf den 2 Schiebeschaltern die ich links und rechts am Sender habe, kann ich jeweils die Thermik und Speed Stellung grob Variieren

Hab schon viel mal gehört, dass ich zu viel geprogt habe, jedoch ist es für mich in Ordnung so wie es ist, und ausserdem komme ich auch in Notfallsituationen noch zurecht, da ich der einzige Mensch bin der damit zurecht kommen muss lasse ich es auch so. (Wollt`s nur mal so gesagt haben, falls einige ein paar Kommentare haben sind die natürlich trotzdem erwünscht.)

Lg STefan :)
Silberkorn

Re: Flugzustände

Beitrag von Silberkorn »

Du hast zuviel geproggt und mir persönlich wäre das in einer Gefahrensituation zuviel gedöns.

Aber das wolltest Du nicht wissen :-)
stefan 94

Re: Flugzustände

Beitrag von stefan 94 »

Meinungen sind mir schon willkommen, nur behaupten dass man so nicht fliegen kann, kann ich nicht ausstehen, leider wird mir das zu viel behauptet von ach so guten Profis :roll: (Die meinen alle Welt müsse ihre Einstellungen am Sender übernehmen, nur weil sie Europameister sind (In welcher Kategorie sag ich jetzt nicht :wink: ))
Silberkorn

Re: Flugzustände

Beitrag von Silberkorn »

@Stefan

so schlimm isses ja nicht. Aber was hat Dich dazu gebracht bei Butterfly auf dem Gasknüppel die Querruder abschaltbar zu machen?!
Ich hab Butterfly auf dem Gasknüppel, Hebel von mir weg ist kein Butterlfy, Hebel voll zum Körper gezogen ist voll Butterfly.
Ich persönlich könne auf dem Gashebel sonst nix brauchen. Das muss für Notausstiege und Landungen Blind klappen.

Meine Aurora bietet aber auch die Möglichkeit CambMix über Trimmschalter nachzutrimmen wärend dem Flug. Also brauch ich schon wie andere schruben die Thermikstellung der Wölbklappen nicht mit dem Gashebel steuern.....

Aber ich denke das ist Geschmacksache.
stefan 94

Re: Flugzustände

Beitrag von stefan 94 »

Ich hab auch die Aurora :wink: Trotzdem gehts halt für mich besser.

zu den Wölbklappen mit Querruder: 1. Es bremst nicht so stark ab, nur mit Wölbklappen 2. Sinkt das Modell dann nicht so schnell und 3. Habe ich das Modell dann immer noch gut unter Kontrolle, und nicht nur eine Andeutung von einem Stabilisierungs versuch.

Ich finde auch nicht, dass ich übertrieben habe, im gegenteil. Jedoch sind es genau die Piloten die echt spitze fliegen, aber immer wieder sich selbst fragen müssen: War jetzt der Linke oder der rechte Schalter das Fahrwerk?.....
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UweH
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Re: Flugzustände

Beitrag von UweH »

Hi,

die meisten fliegen ja ähnliche Flugphasen mit den Wölbklappen und dazu sinnvollerweise Querruderzumischung auf einem 3-Stufenschalter.

Ich "denke in Nurflügeln", habe deshalb von richtigen Modellflugzeugen keine Ahnung und fliege meine Geschwänzten dann halt auch wie Nurflügel um mein krankes Hirn dann doch irgendwie auszutricksen :oops: :twisted: :mrgreen: .

Ich fliege nur 2 Flugphasen auf einem 2-Stufenschalter, aber beide haben nichts mit dem verwölben der Fläche zu tun :P :D

Wölbklappe und deren Querrudermitnahme liegen bei mir auf einem Schieberegler um die Verwölbung feinfühlig auf die Bedingungen einstellen zu können und das benutze ich auch so für Thermik und Speed. Wie Matty schon geschrieben hat kann man sich bei manchen Modellen das negative verwölben für Speed sparen, das muß man ausprobieren.
Also ist der Maximalausschlag der Wölbung nach oben und unten und die Querrudermitnahme modellabhängig und wird für jeden Flieger erflogen. Zu viel Wölbung verbessert die Sinkleistung nicht mehr und bremst nur noch, das ist mein Wölbklappen-Maximalausschlag. Die schlechtere Leistung bei höhrem Auftrieb = geringere Geschwindigkeit ist manchmal ganz nützlich für den Landeanflug.

Butterfly liegt bei mir nicht schaltbar auf dem Gashebel, außer bei Brettern, da liegt es auf einem weiteren 2-Stufenschalter weil die Wirkung des Ausschlags auf das Modell meist nicht linear ist und die Stellungen zwischen Neutral und Bremse teilweise nicht stabil und fliegbar sind.

Ein bisschen Combi-Mix habe ich schaltbar, benutze es aber eigentlich selten und nur bei ruppigen Bedingungen in Bodennähe oder beim Kreisen in sehr großer Höhe.

Die Flugphasen heißen bei mir "Thermik" und "Acro" und steuern nur die Mitnahme der Wölbklappen bei Querruderausschlag für den Kurvenflug.
Bei "Acro" laufen beide Wölbklappen mit etwa 50 % Mischanteil mit den Querrudern mit. Das ist die Flugphase für den Hang wenn es gut trägt und für die schnellen Vorbeiflüge mit Kunstfugeinlagen. Dabei ist meist ein bisschen mehr Tieftrimmung zugemischt, etwas mehr Expo und etwas weniger Querruderdifferenzierung.
Bei "Thermik" sind die Wölbklappen differenziert zugemischt. Auf der kurvenäußeren Seite schlagen Wölbklappe und Querruder genau gleich weit nach unten aus, auf der kurveninneren Seite schlägt nur das Querruder viel stärker nach oben aus, die Wölbklappe steht aber still.
Hartmut Siegmann (http://www.aerodesign.de) hat das für eine bockige und kurvenunwillige Eigenkonstruktion mal noch etwas extremer gemischt. Die Zeichnung hier ist aus seiner Erklärung dafür, aber von mir etwas abgeändert auf die Klappenstellung die ich bei meinen weniger bockigen Modellen fliege. Das verdeutlicht die Mischung besser als die Erklärung, Modell von hinten betrachtet:
Aerodesign Querrudermischung UH.GIF
Aerodesign Querrudermischung UH.GIF (1.93 KiB) 4298 mal betrachtet
Diese Klappenstellung erzeugt zusätzliche Giermomente in Kurvenrichtung, damit kann man Kurven flacher und mit weniger Gesamtwiderstand einleiten als bei reinem Querruder-Seitenruder-Einsatz ohne Klappendifferenzierungen. Rollen mit dieser Mischung gehen aber zwangsläufig mindestens ums Faß.

Snap-Flap benutze ich bei 4-Klappenfliegern immer, das unterstützt das Wenden und das Thermikfliegen. Wölbklappen und Querruder fahren dabei etwa gleich.

Für spezielle Modelle mit mehr Klappen oder Eigenkonstruktionen die Mucken haben benutze ich manchmal noch exotischere Mischungen, die vor allem für den Langsam- und Thermikflug gebraucht werden, also den Hochauftriebsflugphasen wo das negative Wendemoment am stärksten stört. Leute die nur bei guten Bedingungen am Hang und / oder sonstwie immer sehr schnell unterwegs sind (z.B. Hotliner) werden das alles vielleicht ziemlich befremdlich finden, aber es funktioniert und bringt bei schwachen Bedingungen echte Vorteile :wink: .

Gruß,

Uwe.

P.S., hab das Flitschen noch vergessen: Vereinskollege Alex hat mal gesagt, die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist die Gerade und wenn man beim Flitschen sehr hoch kommen will sollte man eine Gerade senkrecht nach oben fliegen. Das bedeutet Klappen auf Neutral um mit geringem Widerstand zu fliegen, waagerecht am Gummi beschleunigen und über dem Gummi-Verankerungspunkt mit einem Snap-Flap-unterstützen Höhenruderausschlag in den senkrechten Steigflug. Oben braucht es dann etwas Übung um nach kurzem, kräftigem Drücken genau in Streckenfluggeschwindigkeit waagerecht zum Thermiksuchen aus dem Steigflug zu kommen. Viel Spaß beim üben :wink:
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Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

Danke euch,da prasselt ja ganz schön viel Zeug auf mich rein :) ob mein Kleinhirn das verarbeiten kann :D

Werde mir noch so ein paar Meinungen am Hang durch den Kopf gehen lassen und dann schauen wir mal :wink:

Auf jeden Fall wart Ihr bis hier hin schon mal eine große Hilfe Danke noch mal.
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

So - dann erlaube ich mir nochmal meine Empfehlung für dich fürs Kleinhirn zusammenzufassen :D .
- 3 Flugphasen: Speed (abhängig vom Modell beim Dragon ja), Normal, Thermik
- Wölbklappen laufen 1/3 mit dem Querruder
- Snap Flap - bei voll ziehen soviel wie Thermikstellung
- Butterfly auf Gas
- kein kombi Switch, kein Expo, keine Differenzierung

Damit solltest Du für die nächsten 10 Jahre gut bedient sein.

Viele Grüße
Matthias Karl Heinz
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UweH
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Re: Flugzustände

Beitrag von UweH »

wakuman hat geschrieben:- kein kombi Switch, kein Expo, keine Differenzierung

Damit solltest Du für die nächsten 10 Jahre gut bedient sein.

Viele Grüße
Matthias Karl Heinz

..aber nur wenn er so viel fliegerisches Talent hat wie Du :shock:

Wenn die kleinen elektronischen Helfer nicht für irgendwas gut wären müßten alle die sie dann überflüssigerweise benutzen ja Deppen sein und dann hätte man früher nicht mühsam versucht das mechanisch einzubauen.... :wink:

Die Angaben von Matthias (wer ist eigentlich Karl-Heinz, dein Pate?) würde ich für jemanden der nicht so talentiert ist und / oder seltener fliegt noch folgendermaßen ändern und ergänzen:

- 20-30 % Querruderdifferenzierung, also im Maximalfall 2/3 Ausschlag nach oben und 1/3 Ausschlag nach unten. Das bekämpft das negative Wendemoment und weil man Rollen meist mit viel Fahrt = wenig Auftrieb fliegt, besonders als ungeübter Pilot, macht sich das bei der Rollwendigkeit kaum bemerkbar. Alte Pylonmodelle hatten oft nur 1 Queruder und konnten trotzdem Rollen fliegen.

- Bei der Thermikstellung fahren die Wölbklappen 1-1,5 mm weiter nach unten als die Querruder. Das bringt etwas Schränkung in den Flügel und verzögert damit den Abriß. Das ist sehr hilfreich beim Thermikfliegen, wo man langsam in unruhiger Luft oft nah am Abriß fliegt, das Modell wird dabei gutmütiger. Außerdem verbessert es die Spiralsturzstabilität, was das Kreisen in der Thermik auch erleichtert weil das Modell weniger die Tendenz hat beim einkreisen mit der Nase in den Kreis zu fallen.

- Kombi Switch sollte man sich tatsächlich nicht angewöhnen, das kann man später mal schaltbar dazunehmen wenn das Gefühl aufkommt es könnte bei kritischen Situationen die Nerven beruhigen oder es bringt ein bisschen Leistungsgewinn (kann es nämlich bei manchen Modellen). Vorher lieber versuchen das Schieben mit Seitenuder zu unterbinden und bewußt Seitenruder fliegen lernen.

- Bei Leitwerkern kann man im Allgemeinen auf Expo verzichten wenn man keine extremen Ausschläge fliegt. Bei Brettern möchte ich wegen der stark unterschiedlichen Wirkung des Höhenruders bei den unterschiedlichen Fluggeschwindigkeiten nicht darauf verzichten, aber auch da sind die Geschmäcker verschieden. Thomas "Laqui" fliegt alle seine Bretter ganz ohne Expo.
Wenn ein Leitwerker zu nervös scheint (oder der Daumen des Piloten :roll: ), dann kann man ruhig 30 % Expo auf Quer programmieren. Wer bisher ohne geflogen ist, kann es auch in Zukunft weglassen bis der Wunsch danach mal aufkommt, vielleicht bei einem besonders wendigen Hangsegler oder auf Höhenruder bei einem Brett oder bei einem Speedmodell oder im DS.

Meine Mischungen von weiter oben muß niemand fliegen, aber es hilft beim Verständnis für die Vorgänge am Modell wenn man lernt was hinter den Effekten steckt die ich hier ausnutze. Hartmut Siegmann hat bei Aerodesign das meiste davon erklärt.

Gruß,

Uwe.
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Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

Hm

Jetzt kommen wir wieder zu einem Glaubenskrieg was Kombiswitch anbelangt,manche sagen ja dazu andere Nein.

Werde Heute mal bei dem Wetterweissnichtwiewill mal ein bisschen rumprogen und dann mal schauen was raus kommt :)

Axo Matty was Snap-Flap anbelangt,da steht bei Futaba irgend was von Snap-Roll müsste aber das gleiche sein :roll:
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

Ich noch mal.
Wenn ich die Wölbklappen zu den Querruder dazu mische,heißt das dann Wölbklappen laufen mit den Querruder nach oben und nach unten :?:
Oder nur in eine Richtung zB nach oben.
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Moritz
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Re: Flugzustände

Beitrag von Moritz »

Die Wölbklappen laufen in beiden Richtungen mit.

Außer es gibt halt mechanische Einschränkungen wegen der Anlenkung der Wölbklappen. :D

Du solltest die Wölbklappen aber auf alle Fälle weniger ansteuern als die Quer.
Noch besser ist es, wenn Du zuerst für "kleine" Ruderausschläge nur die Quer ansteuerst und wenn es dann schneller drehen soll dann noch zusätzlich die Wölbklappen. Dann bleibt der Auftrieb länger am Flügel erhalten. Ist z.B. beim Thermik-Kreisen ganz geschickt. Geht halt leider nicht mit allen Fernsteuerungen.

Grüße,
Moritz
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

Hi Jürgen,

komm doch morgen einfach am Schweissel vorbei, da bekommst du dein Modell eingestellt.
Gast

Re: Flugzustände

Beitrag von Gast »

wakuman hat geschrieben:Hi Jürgen,

komm doch morgen einfach am Schweissel vorbei, da bekommst du dein Modell eingestellt.
Wenn Du für mich Arbeiten gehen würdest gerne :D
Bernd H

Re: Flugzustände

Beitrag von Bernd H »

hallo
@ oepfel manchaml ist die Bedienungsanleitug von futaba schon etwas wirr bezüglich snap Flap und der automatische Mix im Butterfly bei dem das Gas auf alle beteilgten kalppen wirr einwirkt! Ich hab die 12FG

bei meien Seglern mit 6 klappen(getrennte wölbklappen für butterfly) ist wölben immer die innern Klappen am Teifsten die 2ten Wolbklappen etwas höher und Querruder dann etwa die hälfte davon nach unten.Die Querruder sind dann noch trimmbar auf max Stellung der Wölbklappen bis leicht hoch.
Jetzt uwe Kommts... :mrgreen: ..bei ruhigen verhältnissen Trimme ich die Querruder beim eng Kreisen voll nach unten Ziehe allerdings nicht mehr so viel Höhe rein. Der Mehrauftrieb der ensteht mit neidrigerm Anstellwinkel der Fläche um eng zu kreisen . Was auch die Flügelnase aus dem stallbreich hält.
Ich habe allerdings auch keien solchen sauerien wie Wing tips(die bermsen nur) oder abgesteze Querruder an meien Flächenenden, die Querruder enden aussen am Randbogen.

so hat jeder siene eigene Methode an seienem Modell....
Gruß Bernd
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