Hi Uwe,
danke für deine ausführlichen Erläuterungen. Erlaube mir bitte noch einmal doofe Rückfragen zu stellen ... ich glaube dann hab ichs aber auch langsam kapiert.
UweH hat geschrieben:
Wichtig ist dass die Profilsehne, also die gerade Verbindung zwischen Nasen- und Endleiste, an allen Rippen genau auf einer Höhe ist, das bestimmt die Höhe der Füße über dem Baubrett.
OK, das ergibt Sinn, und da Profili mir ja die Sehne einzeichnet sollte sich das auch einfach überprüfen lassen -- also einfach mittels ausdrucken bzw. zu DXF exportieren und messen?
UweH hat geschrieben:
Der zweite wichtige Punkt ist, dass die Füße eines Trapezes in Spannweitenrichtung alle in einer Linie liegen, und sei es aucbh eine schräge Linie.
Dazu zeichnest Du jeweils die Innen- und Außenrippe jedes Trapezes so übereinander, wie sie später am Flügel eingebaut werden. Daran zeichnest Du dann die Füße der Innen- und Außenrippe.
Erste doofe Frage: Wenn ich denn die Schablonen in Profili erzeuge, in dem ich mein Trapez ja eingegeben habe, sollte das dann nicht "einfach passen"? Bzw andersherum: Wie könnte ich es denn schaffen die Füßchen eines Trapezes in Blockschleifweise NICHT auf eine Linie zu bekommen? Es muss ja zwangsweise zwischen Innen- und Außenschablone eine gerade Linie liegen, oder bin ich jetzt vollkommen daneben?
UweH hat geschrieben:
Hier wirst Du wahrscheinlich etwas probieren müssen damit das mit den Beplankungen klappt und diese nicht mit den Füßen kollidieren, andererseits der frei auskragende Teil der Rippe (besonders an der Endfahne) nicht so lang ist dass er immer wieder abbricht.
Hier die nächste ganz doofe Frage: Wenn ich (s.u.) sowieso erstmal nur die Oberseitenbeplankung anbringe, wieso spielt es dann eine Rolle ob die Füßchen auf der Beplankten Region liegen? Wäre es nicht andersrum sogar etwas besser wenn die Stellen an denen die Füßchen abgeschnitten wurden nachher überplankt werden -- so hätte man die Möglichkeit eventuelle Schlampereien (die ich nicht beabsichtige, aber vielleicht "passiert" ja was) wenigstens auf der "Decklage" noch herauszuschleifen? Damit wäre dann auch das hinterste Füßchen weit hinten an der Endleiste gegen Abbrechen etwas einfacher...
UweH hat geschrieben:
Die Flügelteile werden mit allen Gurten, Holmen, Verkastungen und Oberseitenbeplankung auf den Füßen auf dem Baubrett fertig gebaut, jedoch ohne Nasenleiste. Ausnahme ist die Nasenleistenkonstruktion wie beim Attacus, da kommt die erste Lage Nasenleiste schon dran.
Dann werden die Flügelteile mit den Füßen vom Baubrett geschnitten und auf einem ebenen Baubrett verzugsfrei unterlegt um die restlichen Einbauten wie Steckung, Ruderverkastungen etc., sowie die Unterseitenbeplanlkung aufzubringen.
Ich befürchte die Attacus-Nasenleiste, so schön sie ist, traue ich mir gerade noch nicht zu. Ich habe Angst da in das stehende Brettchen des "T"s Verzug einzubauen. Vermutlich vollkommen überflüssige Sorgen

. Das Unterlegen des umgedrehten Flügels ist denke ich mal weniger kritisch, zumindest grob wird er ja schon von Holmen und Beplankung in Form gehalten, oder?
UweH hat geschrieben:
Je nachdem wie Du die Rippenkontur machst (Z.B. aus dem Profili) funktioniert das auch ohne CAD.
So, und jetzt die ganz doofe, Faule frage: Weißt du (oder sonst jemand) zufällig ob Profili das einfach magisch richtig macht wenn man das ganze Trapez ordentlich eingibt? Falls ja könnte ich das ja einfach verwenden, ansonsten würde ich das jetzt mal einfach testen indem ich eine Trapez in DXF exportieren lasse, dort mal "nachmess" obs passen kann, und dann zum Verständnis und Spaß die Rippen einfach mal auf Pappkarton drucke und aufstelle ... obs denn richtig aussieht, oder ich am "lebenden Objekt" noch weitere Probleme erkenne
Vielen vielen Dank für die geduldige Hilfe und tollen Erklärungen ;). Leider bin ich immer noch etwas schwer von begriff -- sorry ;(.
Grüßle
-Dario