Hallo Leute,
ich hab jetzt mal ein paar erste Screenshots aus dem CAD gemacht.
Die sind leider nicht so schön wie 3D-Ansichten, aber ich möchte mich ja auch noch in Richtung Show-Potential entwickeln können
Ich denke die Leute für die dieses Flugzeug wirklich gedacht ist können mit den 2D-Zeichnungen und meinen Erklärungen eh schon genug anfangen um zu wissen womit sie es zu tun haben.
Das hier kennt ihr ja schon aus dem Vorentwurf im Link, der Rumpf hat inzwischen etwas geänderte Hebel und Thomas Schikora ist da an der Konstruktion dran. Er möchte mir den aktuellen Stand zum Wochenende schicken, aber selbst wenn es wegen Weihnachtsstress und so etwas länger dauert, es wird sich nicht viel an dem Gesamteindruck mit der schlanken Silhouette ändern:
Der Vorentwurf des Rumpfes und die Konstruktionszeichnungen des (eigentlich überflüssigen) Leitwerks zeigen ein Klappenleitwerk nach dem Drela-Prinzip in Gitterbauweise, sowohl bei Höhen- als auch beim Seitenleitwerk. Das Material soll Balsasperrholz werden, das sich beim Ares für die Winglets sehr gut bewährt hat. Wie schon geschrieben ist Thomas schon weiter damit diesen hautengen Fluganzug um die Einbauteile rum zu konstruieren, aber die Daten hab ich noch nicht.

Der Tragflügel ist in offener Pappelsperrholz-Rippenbauweise auf Kohle-Rohrholm ausgelegt und dreiteilig teilbar. Er hat ein gerades Mittelteil und 2 V-Form-Knicke im Außenflügel, die Steckung ist am 1. Knick. Die Bauweise ist ganz ähnlich wie bei Ares mit einer flach liegenden Helling die Abstände und Position der Rippen exakt vorgibt, aber weil die Beplankung fehlt ist nur die Unterseitenhelling notwendig. Dafür wird es in die Helling integrierte Nocken und Winkelteile geben, welche die Lage und Form der gefrästen Balsa-Endleiste und die V-Formknicke exakt vorgeben.
Die auf die Einbausituation optimierten Profile basieren auf den SA- und Drela Kurven, sind jedoch auf den Einsatzzweck und die offene Rippenbauweise so weit angepaßt, dass die gefrästen Rippen mit den Ursprungsprofilen nur noch das aerodynamische Prinzip gemein haben.
Das soll für den Anfang erstmal an Infos genügen, es sind auch noch nicht alle Details zuende konstruiert, aber dabei geht es nur noch um weitere kleine Bauerleichterungen.
Die viele Hirnschmalzarbeit hat natürlich ihren Preis, ich hab meinen bisher investierten Zeichenstundensatz mit der Stundenanzahl und dem Know-How-Faktor multipliziert und komme auf eine Preis von ......ääääähhh.... 0,00 € ....

......Thomas, der Bausatz wird irgendwie echt billig, was stimmt da nicht
Gruß,
Uwe.