RES-Modell Baba-Jaga
RES-Modell Baba-Jaga
Hi,
beim RES-Wettbewerb in Krickel haben zwei Studenten mit ihren selbst entworfenen Modellen teilgenommen. Diese Modelle wurden in der AkA-Modellwerkstatt an der Uni Stuttgart gefertigt.
Der Entwurf orientiert sich am Allegro von Drela.
Der Flieger kommt auf ein gesamt Gewicht von ca. 460-500g. Als Profile dienen ein AG 34, Ag 35, Ag 36 Strak.
Aufgrund der großen Nachfrage haben sich die Studenten bereit erklärt, eine kleine Serie aufzulegen. Diese wurde kurz vor Weihnachten ausgeliefert und ich habe nun auch meinen Bausatz:-)
Ich denke, dass dieses Modell ein neues Leistungsniveau in der RES-Klasse darstellen dürfte. Die Hochstarthöhen in Krickel waren die Bestem vom gesamten Feld. Bei wenig Wind dürften die 6min Flugzeit ohne Thermik erreichbar sein.
Ich werde wenn Interresse besteht vom Bau genauer berichten!
gruß
Stephan
beim RES-Wettbewerb in Krickel haben zwei Studenten mit ihren selbst entworfenen Modellen teilgenommen. Diese Modelle wurden in der AkA-Modellwerkstatt an der Uni Stuttgart gefertigt.
Der Entwurf orientiert sich am Allegro von Drela.
Der Flieger kommt auf ein gesamt Gewicht von ca. 460-500g. Als Profile dienen ein AG 34, Ag 35, Ag 36 Strak.
Aufgrund der großen Nachfrage haben sich die Studenten bereit erklärt, eine kleine Serie aufzulegen. Diese wurde kurz vor Weihnachten ausgeliefert und ich habe nun auch meinen Bausatz:-)
Ich denke, dass dieses Modell ein neues Leistungsniveau in der RES-Klasse darstellen dürfte. Die Hochstarthöhen in Krickel waren die Bestem vom gesamten Feld. Bei wenig Wind dürften die 6min Flugzeit ohne Thermik erreichbar sein.
Ich werde wenn Interresse besteht vom Bau genauer berichten!
gruß
Stephan
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hier noch ein Bild
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- rumitbaba.jpg (97.78 KiB) 11981 mal betrachtet
Re: RES-Modell Baba-Jaga
soec hat geschrieben:Bei wenig Wind dürften die 6min Flugzeit ohne Thermik erreichbar sein.
Hallo Stephan,
das glaube ich nicht, außer dieser wenige Wind kommt von unten
Wirklich gute Abgleitzeiten ohne Thermik von RES-Modellen sind 2,5-3 Minuten, auch von den Modellen mit Drela-Profilen.
Eine Steigerung dieser Leistung um 100 % durch eine Gewichtseinsparung von 20-25 % halte ich schlicht für nicht möglich.
Trotzdem ist der Baba-Jaga (wie das "Geschwistermodell" Allegro) ein sehr gutes RES-Modell und ein Baubericht von Dir wäre echt toll
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
-
Norbert1
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hi Stefan
Bauberichte sind immer Gut und toll , berichte mal
Norbert
Bauberichte sind immer Gut und toll , berichte mal
Norbert
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo miteinaner,
Ich bin einer der 2 Studenten die, die BABA-JAGA miteinander verbrochen haben.
Ich hoffe, dass alle, die einen Bausatz haben, mit dem Bauen gut zurecht kommen und einen leistungsfähigen Flieger hinkriegen. Ich wünsche allen viel Spass beim Bauen und Fliegen.
Der nächste Teil der Bauanleitung kommt heut Abend.
Sinkgeschwindigkeit:
Drela gibt die Sinkgeschwindigkeit des Allegro, bei einem Eigengewicht von 18 oz = 510g, mit 0,87 ft/s an. Das entspricht etwa 26,5 cm/s. Die Baba-Jaga ist etwas leichter und etwas Auftriebstärker profiliert ... sagen wir mal sie hat ein Eigensinken von 26cm/s.
Höhenbedarf für 6 Minuten sind dann:
360s*26cm/s= 93,6m
Hochstarthöhen:
Das Startset besteht aus 100m Seil + 14,7m Gummi, sind 114,7m.
Ich hab keinen Logger. Jedoch kriegen wir, sobald Gegenwind (3bft) da ist, das Hochstartset mit Spannung nach oben, sodass ein Schuss, ähnlich denen im F3B, möglich ist. D.h. es ist dann noch Dehnung im Gummi und nach dem Schuss sind wir sicher höher als das Startset lang ist.
Bei weniger Wind werden die Starthöhen natürlich schlechter. Nen Schuss geht dann auch nicht mehr. Jedoch um 90m müssten schon noch gehen. Bei totaler Windstille allerdings auch nicht mehr.
Am Vorabend vom Wettbewerb in Kirkel war wenig Wind (1bft), seit Stunden eine geschlossende Wolkendecke, recht knapp vor Sonnenuntergang --> thermische Aktivität gegen 0. Da ist es sowohl Jonas als auch mir gelungen die 6 min zu Fliegen.
Andere RES-Modelle waren schneller unten. Warum?
1. Gewicht
--> Je schwerer, desdo größer das Eigensinken, die Hochstarthöhe leidet auch.
2. Umsetzung der Aerodynamik in der Bauweise
--> das beste Profil bringt nix, wenn die Bauweise/Bauausführung zu ungenau ist.
3. Steifigkeit
--> gerade im Hochstart gilt: je Steifer die Fläche desdo höher gets rauf.
Genug der grauen Theorie ;)
Ich fänd einen Baubericht auch schön. Vor allem Bilder von fertigen Fliegern.
Ich hab gestern meine 2. BABA-JAGA fertiggestellt. Ich geh sie jetzt einfliegen.
Gruß Ruben
Ich bin einer der 2 Studenten die, die BABA-JAGA miteinander verbrochen haben.
Ich hoffe, dass alle, die einen Bausatz haben, mit dem Bauen gut zurecht kommen und einen leistungsfähigen Flieger hinkriegen. Ich wünsche allen viel Spass beim Bauen und Fliegen.
Der nächste Teil der Bauanleitung kommt heut Abend.
Ich mache da eine simple Rechnung und stütze mich hierbei auf Daten von Marc Drela zum Allegro: http://www.charlesriverrc.org/articles/ ... o_Lite.pdfUweH hat geschrieben: das glaube ich nicht, außer dieser wenige Wind kommt von unten![]()
Wirklich gute Abgleitzeiten ohne Thermik von RES-Modellen sind 2,5-3 Minuten, auch von den Modellen mit Drela-Profilen.
Eine Steigerung dieser Leistung um 100 % durch eine Gewichtseinsparung von 20-25 % halte ich schlicht für nicht möglich.
Sinkgeschwindigkeit:
Drela gibt die Sinkgeschwindigkeit des Allegro, bei einem Eigengewicht von 18 oz = 510g, mit 0,87 ft/s an. Das entspricht etwa 26,5 cm/s. Die Baba-Jaga ist etwas leichter und etwas Auftriebstärker profiliert ... sagen wir mal sie hat ein Eigensinken von 26cm/s.
Höhenbedarf für 6 Minuten sind dann:
360s*26cm/s= 93,6m
Hochstarthöhen:
Das Startset besteht aus 100m Seil + 14,7m Gummi, sind 114,7m.
Ich hab keinen Logger. Jedoch kriegen wir, sobald Gegenwind (3bft) da ist, das Hochstartset mit Spannung nach oben, sodass ein Schuss, ähnlich denen im F3B, möglich ist. D.h. es ist dann noch Dehnung im Gummi und nach dem Schuss sind wir sicher höher als das Startset lang ist.
Bei weniger Wind werden die Starthöhen natürlich schlechter. Nen Schuss geht dann auch nicht mehr. Jedoch um 90m müssten schon noch gehen. Bei totaler Windstille allerdings auch nicht mehr.
Am Vorabend vom Wettbewerb in Kirkel war wenig Wind (1bft), seit Stunden eine geschlossende Wolkendecke, recht knapp vor Sonnenuntergang --> thermische Aktivität gegen 0. Da ist es sowohl Jonas als auch mir gelungen die 6 min zu Fliegen.
Andere RES-Modelle waren schneller unten. Warum?
1. Gewicht
--> Je schwerer, desdo größer das Eigensinken, die Hochstarthöhe leidet auch.
2. Umsetzung der Aerodynamik in der Bauweise
--> das beste Profil bringt nix, wenn die Bauweise/Bauausführung zu ungenau ist.
3. Steifigkeit
--> gerade im Hochstart gilt: je Steifer die Fläche desdo höher gets rauf.
Genug der grauen Theorie ;)
Ich fänd einen Baubericht auch schön. Vor allem Bilder von fertigen Fliegern.
Ich hab gestern meine 2. BABA-JAGA fertiggestellt. Ich geh sie jetzt einfliegen.
Gruß Ruben
- christianka6cr
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Re: RES-Modell Baba-Jaga
Moin und Herzlich Willkommen Ruben
Schön von den "Verbrechern" zu lesen
Kannst du noch was zur käuflichkeit des Modells sagen? Video/Bilder sind natürlich auch immer gefragt.
Gruß Christian
Schön von den "Verbrechern" zu lesen
Kannst du noch was zur käuflichkeit des Modells sagen? Video/Bilder sind natürlich auch immer gefragt.
Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Käuflich ist relativ. Wir haben eine Kleinserie aufgelegt. Die Flieger sind aber alle vergriffen. Ob es nochmal solch eine Aktion geben wird, weiß ich nicht, vielleicht, wenn genug Interesse besteht.
Bilder oder Videos hab ich grade eher nix aussagekräftiges da.
Gruß Ruben
Bilder oder Videos hab ich grade eher nix aussagekräftiges da.
Gruß Ruben
-
little_wing
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- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Baba-jaga-Bauer,
ich gehöre zu den Glücklichen, die wenige Tage vor Weihnachten einen Bausatz der Baba-jaga erhalten haben. Mittlerweile ist der Flieger bis auf die Bespannung fertig.
Ich möchte jetzt hier an dieser Stelle keinen Bau-Fortschrittsbericht erstellen, der Flieger ist ja bereits gebaut und daran habe ich zu Beginn nicht gedacht. Aber die eine oder andere Erfahrung, die ich während des Bauens gemacht habe, ist vielleicht ganz hilfreich, sollte aber nur als Ergänzung zu der sehr ausführlichen Bauanleitung, die Ruben erstellt, gesehen werden.
Einige Anmerkungen zum Bausatz:
Was aus dem braunen Karton fällt, ist wirklich vollständig, selbst eine Flasche Sekundenkleber ist drin, die Hölzer sind je nach Einsatzzweck gut ausgewählt (leider war ein 3mm Fräsbrett zu weich, wurde aber problemlos ersetzt), selbst alle Kleinteile sind vorhanden, sodaß eigentlich nichts zugekauft werden muss. Die Fräsungen sind präzise, haben halt die üblichen Franzen, die man verputzen muß.
Bevor man mit dem Bau beginnt, sollte man sich gleich noch in der Apotheke ein Dutzend 09er Kanülen besorgen (10ct./Stück), denn mit denen ist der dünnflüssige Sekundo besser zu verarbeiten; es wird fast ausschließlich damit geklebt.
Worauf beim Rumpf und den Leitwerken zu achten ist:
Die Baureihenfolge ist sehr gut ausgeklügelt und läßt relativ schnell einen stabilen und leichten Rumpf entstehen. Unbedingt ist vor dem Aufspannen aufs Baubrett das untere Rumpfbrett auf Geradlinigkeit prüfen, bei mir waren Spannungen im Holz freigeworden und hatten einen leichten Verzug verursacht. Desweiteren habe ich die 4x4 Eckleisten an der Stelle, an der später die Höhenleitwerkswippe eingesteckt wird, vorher schon mit einer Flachfeile entsprechend ausgespart. Der Rest geht fast von alleine dank Sekundo.
Noch ein Hinweis: zum geradlinigen Verlegen der Bowdenzugrohre sollten die Ausschnitte im vorletzten Spant ca. 1-2mm nachgefeilt werden, sonst erhält das Rohr einen unsteten Verlauf im Bereich der 0,8mm Verstärkung, die Folge ist eine Schwergängigkeit insbesondere des 0,8er Drahtes für das Höhenruder.
Ganz wichtig beim Rumpf: alles Zusatzgewicht hinter dem Schwerpunkt fordert Ballast in der Schnauze und muss bereits jetzt vermieden werden, also keine zus. Leimraupen, Verstärkungen etc.!! Aufgrund der relativ kurzen Schnauze muss man das später mit totem Blei in der Nase büßen. Ich habe daher schon im Vorfeld größere, schwerere 12g-Servos mit Metallgetriebe vorgehalten (wird alternativ in die Bauanleitung aufgenommen laut Ruben). Außerdem habe ich die aus relativ weichem Balsa gefräste Schnauze aus dem Bausatz durch härteres Balsa mit integrierter Ballastkammer ersetzt.
Sehr wichtig beim anschließenden Verschleifen des Rumpfes ist es, am Heck möglichst sinnvoll dort abzuschleifen, wo es die Festig- und Steigkeit nicht beeinträchtigt, d.h. im Bereich der Eckleisten sollte man durchaus bis auf die Leiste herunterschleifen. Ich habe bei meinem Rumpf auch ein zweitesmal die Schleiflatte angesetzt und dadurch noch einige Gramm gefunden. Nach dem vorläufigen Auswiegen mit allen Einbauten, Bowdenzügen etc., aber noch ohne Folienbespannung, mussten trotzdem noch ca. 40g in die Schnauze.
Das vorläufige Gesamtgewicht beträgt derzeit (ohne Bespannung!) mit allen Einbauten incl. vorgehaltenem Ballast 452g. Wenn man großzügig 1,5 qm Folie Oralight mit ca. 60g ansetzt, wird die Baba-Jaga knapp 510g haben.
Gewicht am Heck sparen, heißt auch die Leitwerke sorgfältig auf Profil und Leichtigkeit zu schleifen. Wie wissenschaftlich akribisch man das machen kann, zeigt Mark Drela auf der Website für seinen Allegro, alleine das Verschleifen der Leitwerke ist schon fast eine Doktorarbeit.
Am Ende sind für die Leitwerke 18g oder weniger realisierbar.
Die Tragfläche:
Eine der ersten Arbeiten ist das Verkleben des CfK-Untergurtes mit der Beplankung. Hier habe ich einen Streifen Tesa so auf die Beplankung geklebt, dass etwa 3 bzw. 6mm Klebefläche freibleiben, das Ganze wird dann umgedreht und auf den Tesa wird paßgenau der Gurt gedrückt, dann erst mit Sekundo verklebt. Das ergibt meiner Meinung nach eine bessere Flächenbündigkeit zwischen Beplankung und Gurt.
Ein wichtiger Punkt beim Innenflügel ist der Abstand der Holmgurte im Steckungsbereich für die Außenflügel. Dort werden später die Steckungstaschen mit Sperrholzverkastung aufgebaut. Auch wenn die Paßgenauigkeit der Holmeinschnitte sehr gut ist, sollte vor dem Verkleben des Obergurtes unter Zuhilfenahme der CfK-Steckzungen und der Schublehre unbedingt der Abstand der Gurte überprüft und ggf. nachjustiert werden, sonst klappert der Flieger später in der Luft mit den Flügeln wie eine Storch auf dem Nest
Ruben beschreibt in der Bauanleitung, dass eine Hilfsnasenleiste vorgesetzt wird, bevor die obere Beplankung aufgeklebt wird. Da mir für die eigentliche Nasenleiste damit zu wenig Material übrig zu bleiben schien (besonders bei dem dünnen Außenflügel wird das dann sehr "fipsig"), habe ich vor dem Aufbau der Flügelteile alle Rippen vorne an der Planscheibe um 2mm abgeschliffen und später dann eine 2mm Hilfsleiste davor gesetzt.
Für mich der wichtigste Arbeitsgang war das sorgfältige Verschleifen der Flügelteile. Besonders im Bereich der Nase bitte immer wieder mit den beiliegenden Nasenschablonen kontrollieren, kontrollieren und nochmals kontrollieren... und sich ganz langsam an den exakten Nasenradius herantasten, davon hängt später existentiell die Leistung des Fliegers ab.
Eine Änderung werde ich noch beim Bespannen umsetzen: Vorgesehen ist, den Bereich unter der Störklappe nicht zu bespannen. Nach Rücksprache mit Ruben hat das auch aerodynamisch keinen Einfluß. Ich werde jedoch die Folie auch dort durchziehen, da sich aus meiner Erfahrung nach Landungen auf Gras (auch auf Golfrasen) sich im Laufe der Zeit allerlei Zeugs und Getier im Modell wiederfinden und das sieht bei transparenter Bespannung nicht schön aus, bleibt aber Geschmachsache. Dazu ist unmittelbar an der Hinterkante den oberen Beplankung eine Hilsleiste (etwa 3x3) zum Ankleben der Folie einzuziehen. Zugegeben, das macht etwas Mühe, dafür hat man aber einen dichten Flügel.
Mein Resumee:
Ruben und Jonas ist es gelungen, angelehnt an den Allegro von Mark Drela, mit teilweise unorthodoxen aber einfachen Methoden und viel Cleverness einen absolut wettbewerbfähigen RES-Flieger zu konstruieren, der dem Ur-Entwurf in nahezu allen relevanten Flugeigenschaften sehr nahe oder gleich kommen dürfte.
Abstriche sind gegenüber dem Allegro möglicherweise in der Festigkeit für den Hochstart zu machen, dort ist der Allegro m.E. mit einer übertriebenen Resistenz für Power-Hochstarts ausgestattet. Mark Drela hat dafür mit einer enorm aufwändigen Bauweise des Holms, der Verkastungen und der Krafteinleitungen in Flügel und Rumpf die Sache auf die Spitze getrieben, ein solcher Aufwand ist im Normalfall von den meisten Modellbauern nicht so ohne weiteres zu leisten.
Naja, jetzt ist es fast doch ein Baubericht geworden, nur ohne Bilder
(soll aber andere Thread-Teilnehemer nicht abhalten, doch noch einen zu schreiben).
Wenn es mit dem Bespannen geklappt hat, werde ich ein oder zwei Bilder einstellen, versprochen.
Gruß Rainer
ich gehöre zu den Glücklichen, die wenige Tage vor Weihnachten einen Bausatz der Baba-jaga erhalten haben. Mittlerweile ist der Flieger bis auf die Bespannung fertig.
Ich möchte jetzt hier an dieser Stelle keinen Bau-Fortschrittsbericht erstellen, der Flieger ist ja bereits gebaut und daran habe ich zu Beginn nicht gedacht. Aber die eine oder andere Erfahrung, die ich während des Bauens gemacht habe, ist vielleicht ganz hilfreich, sollte aber nur als Ergänzung zu der sehr ausführlichen Bauanleitung, die Ruben erstellt, gesehen werden.
Einige Anmerkungen zum Bausatz:
Was aus dem braunen Karton fällt, ist wirklich vollständig, selbst eine Flasche Sekundenkleber ist drin, die Hölzer sind je nach Einsatzzweck gut ausgewählt (leider war ein 3mm Fräsbrett zu weich, wurde aber problemlos ersetzt), selbst alle Kleinteile sind vorhanden, sodaß eigentlich nichts zugekauft werden muss. Die Fräsungen sind präzise, haben halt die üblichen Franzen, die man verputzen muß.
Bevor man mit dem Bau beginnt, sollte man sich gleich noch in der Apotheke ein Dutzend 09er Kanülen besorgen (10ct./Stück), denn mit denen ist der dünnflüssige Sekundo besser zu verarbeiten; es wird fast ausschließlich damit geklebt.
Worauf beim Rumpf und den Leitwerken zu achten ist:
Die Baureihenfolge ist sehr gut ausgeklügelt und läßt relativ schnell einen stabilen und leichten Rumpf entstehen. Unbedingt ist vor dem Aufspannen aufs Baubrett das untere Rumpfbrett auf Geradlinigkeit prüfen, bei mir waren Spannungen im Holz freigeworden und hatten einen leichten Verzug verursacht. Desweiteren habe ich die 4x4 Eckleisten an der Stelle, an der später die Höhenleitwerkswippe eingesteckt wird, vorher schon mit einer Flachfeile entsprechend ausgespart. Der Rest geht fast von alleine dank Sekundo.
Noch ein Hinweis: zum geradlinigen Verlegen der Bowdenzugrohre sollten die Ausschnitte im vorletzten Spant ca. 1-2mm nachgefeilt werden, sonst erhält das Rohr einen unsteten Verlauf im Bereich der 0,8mm Verstärkung, die Folge ist eine Schwergängigkeit insbesondere des 0,8er Drahtes für das Höhenruder.
Ganz wichtig beim Rumpf: alles Zusatzgewicht hinter dem Schwerpunkt fordert Ballast in der Schnauze und muss bereits jetzt vermieden werden, also keine zus. Leimraupen, Verstärkungen etc.!! Aufgrund der relativ kurzen Schnauze muss man das später mit totem Blei in der Nase büßen. Ich habe daher schon im Vorfeld größere, schwerere 12g-Servos mit Metallgetriebe vorgehalten (wird alternativ in die Bauanleitung aufgenommen laut Ruben). Außerdem habe ich die aus relativ weichem Balsa gefräste Schnauze aus dem Bausatz durch härteres Balsa mit integrierter Ballastkammer ersetzt.
Sehr wichtig beim anschließenden Verschleifen des Rumpfes ist es, am Heck möglichst sinnvoll dort abzuschleifen, wo es die Festig- und Steigkeit nicht beeinträchtigt, d.h. im Bereich der Eckleisten sollte man durchaus bis auf die Leiste herunterschleifen. Ich habe bei meinem Rumpf auch ein zweitesmal die Schleiflatte angesetzt und dadurch noch einige Gramm gefunden. Nach dem vorläufigen Auswiegen mit allen Einbauten, Bowdenzügen etc., aber noch ohne Folienbespannung, mussten trotzdem noch ca. 40g in die Schnauze.
Das vorläufige Gesamtgewicht beträgt derzeit (ohne Bespannung!) mit allen Einbauten incl. vorgehaltenem Ballast 452g. Wenn man großzügig 1,5 qm Folie Oralight mit ca. 60g ansetzt, wird die Baba-Jaga knapp 510g haben.
Gewicht am Heck sparen, heißt auch die Leitwerke sorgfältig auf Profil und Leichtigkeit zu schleifen. Wie wissenschaftlich akribisch man das machen kann, zeigt Mark Drela auf der Website für seinen Allegro, alleine das Verschleifen der Leitwerke ist schon fast eine Doktorarbeit.
Am Ende sind für die Leitwerke 18g oder weniger realisierbar.
Die Tragfläche:
Eine der ersten Arbeiten ist das Verkleben des CfK-Untergurtes mit der Beplankung. Hier habe ich einen Streifen Tesa so auf die Beplankung geklebt, dass etwa 3 bzw. 6mm Klebefläche freibleiben, das Ganze wird dann umgedreht und auf den Tesa wird paßgenau der Gurt gedrückt, dann erst mit Sekundo verklebt. Das ergibt meiner Meinung nach eine bessere Flächenbündigkeit zwischen Beplankung und Gurt.
Ein wichtiger Punkt beim Innenflügel ist der Abstand der Holmgurte im Steckungsbereich für die Außenflügel. Dort werden später die Steckungstaschen mit Sperrholzverkastung aufgebaut. Auch wenn die Paßgenauigkeit der Holmeinschnitte sehr gut ist, sollte vor dem Verkleben des Obergurtes unter Zuhilfenahme der CfK-Steckzungen und der Schublehre unbedingt der Abstand der Gurte überprüft und ggf. nachjustiert werden, sonst klappert der Flieger später in der Luft mit den Flügeln wie eine Storch auf dem Nest
Ruben beschreibt in der Bauanleitung, dass eine Hilfsnasenleiste vorgesetzt wird, bevor die obere Beplankung aufgeklebt wird. Da mir für die eigentliche Nasenleiste damit zu wenig Material übrig zu bleiben schien (besonders bei dem dünnen Außenflügel wird das dann sehr "fipsig"), habe ich vor dem Aufbau der Flügelteile alle Rippen vorne an der Planscheibe um 2mm abgeschliffen und später dann eine 2mm Hilfsleiste davor gesetzt.
Für mich der wichtigste Arbeitsgang war das sorgfältige Verschleifen der Flügelteile. Besonders im Bereich der Nase bitte immer wieder mit den beiliegenden Nasenschablonen kontrollieren, kontrollieren und nochmals kontrollieren... und sich ganz langsam an den exakten Nasenradius herantasten, davon hängt später existentiell die Leistung des Fliegers ab.
Eine Änderung werde ich noch beim Bespannen umsetzen: Vorgesehen ist, den Bereich unter der Störklappe nicht zu bespannen. Nach Rücksprache mit Ruben hat das auch aerodynamisch keinen Einfluß. Ich werde jedoch die Folie auch dort durchziehen, da sich aus meiner Erfahrung nach Landungen auf Gras (auch auf Golfrasen) sich im Laufe der Zeit allerlei Zeugs und Getier im Modell wiederfinden und das sieht bei transparenter Bespannung nicht schön aus, bleibt aber Geschmachsache. Dazu ist unmittelbar an der Hinterkante den oberen Beplankung eine Hilsleiste (etwa 3x3) zum Ankleben der Folie einzuziehen. Zugegeben, das macht etwas Mühe, dafür hat man aber einen dichten Flügel.
Mein Resumee:
Ruben und Jonas ist es gelungen, angelehnt an den Allegro von Mark Drela, mit teilweise unorthodoxen aber einfachen Methoden und viel Cleverness einen absolut wettbewerbfähigen RES-Flieger zu konstruieren, der dem Ur-Entwurf in nahezu allen relevanten Flugeigenschaften sehr nahe oder gleich kommen dürfte.
Abstriche sind gegenüber dem Allegro möglicherweise in der Festigkeit für den Hochstart zu machen, dort ist der Allegro m.E. mit einer übertriebenen Resistenz für Power-Hochstarts ausgestattet. Mark Drela hat dafür mit einer enorm aufwändigen Bauweise des Holms, der Verkastungen und der Krafteinleitungen in Flügel und Rumpf die Sache auf die Spitze getrieben, ein solcher Aufwand ist im Normalfall von den meisten Modellbauern nicht so ohne weiteres zu leisten.
Naja, jetzt ist es fast doch ein Baubericht geworden, nur ohne Bilder
(soll aber andere Thread-Teilnehemer nicht abhalten, doch noch einen zu schreiben).
Wenn es mit dem Bespannen geklappt hat, werde ich ein oder zwei Bilder einstellen, versprochen.
Gruß Rainer
- christianka6cr
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Re: RES-Modell Baba-Jaga
Moin Rainer
Du machst uns ja ganz schön den Mund wässrig mit deinem Bericht ...ohne Bilder...
Gruß Christian
Du machst uns ja ganz schön den Mund wässrig mit deinem Bericht ...ohne Bilder...
Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo,
Danke für den guten Baubericht, davon kann ich einiges in mein Projekt einfliessen lassen. Ich hätte die allgemeine Frage, wieso dieser RES Flieger als auch der Allegro eine zu "kurze" Nase haben, wodurch eine menge Blei gebraucht wird, b.z.w. ist die Massenverteilung das Mehrgewicht wert?
LG
Leopold
Danke für den guten Baubericht, davon kann ich einiges in mein Projekt einfliessen lassen. Ich hätte die allgemeine Frage, wieso dieser RES Flieger als auch der Allegro eine zu "kurze" Nase haben, wodurch eine menge Blei gebraucht wird, b.z.w. ist die Massenverteilung das Mehrgewicht wert?
LG
Leopold
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little_wing
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Re: RES-Modell Baba-Jaga
LimaBravo hat geschrieben:Hallo,
Danke für den guten Baubericht, davon kann ich einiges in mein Projekt einfliessen lassen. Ich hätte die allgemeine Frage, wieso dieser RES Flieger als auch der Allegro eine zu "kurze" Nase haben, wodurch eine menge Blei gebraucht wird, b.z.w. ist die Massenverteilung das Mehrgewicht wert?
LG
Leopold
Hallo Leopold,
ich will es mal so ausdrücken: die Schnauze bei der Baba-Jaga (und Allegro) ist nicht zu kurz, sondern so lang wie nötig für das RC-Equipment und so kurz wie möglich für eine geringe Massenträgheit um den Schwerpunkt.
Bei einem Segler wie der Baba-Jaga und ähnlichen RES-Modellen, die ja zur Richtungssteuerung nur das Seitenruder und die V-Form haben, ist es wichtig, die Massenverteilung des gesamten Fliegers (auch der Tragfläche) möglichst nahe am Schwerpunkt zu konzentrieren. Das heißt, Leichtbau auch in allen vom Schwerpunkt "weit entfernten" Baugruppen ist Pflicht!
Die Freiflieger wenden dieses Prinzip bei ihren Modellen schon seit Jahrzehnten an, die ja ohne Steuerung, nur an der "Leine" vom Starter in ein Aufwindgebiet geführt werden müssen, um erst dort auszuklinken. Das geht nur, wenn das Modell jeden kleinsten Aufwind anzeigt, prinzipiell genauso ist es bei unseren gesteuerten Thermikseglern.
Dass letztendlich doch ein bißchen Blei zum Einstellen des Schwerpunktes erforderlich wird, hat auch den positiven Effekt, dass mit den Bleikügelchen "gespielt" werden kann um den Schwerpunkt fein zu trimmen, ohne dass Servos oder andere RC-Bauteile aufwändig verschoben werden müssen.
Nur die Elektroflieger können immer sagen "...der Schwerpunkt konnte nur durch Verschieben des Akkus eingestellt werden kann, juhuu!". Dass das mit Leichtbau oft wenig zu tun hat, sei dahingegstellt.
In diesem Sinne, viele Grüße aus dem verschneiten Altmühltal
Rainer
-
little_wing
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- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Moin, moin an alle,christianka6cr hat geschrieben:Moin Rainer
Du machst uns ja ganz schön den Mund wässrig mit deinem Bericht ...ohne Bilder...![]()
![]()
Gruß Christian
okay, es gibt doch drei Rohbaubilder, bevor ich den Flieger in Folie einpacke:
Gruß
Rainer
-
heu20
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Sehr interessantes Modell! Hoffe es mal mit meinem Friendlito vergleichen zu können!
MfG Jan
MfG Jan
-
little_wing
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Jan,heu20 hat geschrieben:Sehr interessantes Modell! Hoffe es mal mit meinem Friendlito vergleichen zu können!
MfG Jan
wäre durchaus möglich, dass man sich auf einem Wettbewerb trifft.
Wenn bei mir alles gut läuft, habe ich vor, in dieser Saison den einen oder anderen RES-Wettbewerb in Bayern zu besuchen, es gibt glaube ich schon 6 oder 7 Termine. Vorausgesetzt, ich habe genug Gelegenheit zum trainieren. Mit überregionalen Wettbewerben habe ich keinerlei Erfahrung.
Gruß
Rainer
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Danke Rainer für deinen Bericht.
Die Bauanleitung auf die sich Rainer bezieht wird derzeit von mir finalisert, am Ende fehlt noch bissel was.. Jonas und ich sind uns noch nicht ganz sicher, aber vermutlich werden wir die Bauanleitung nach ihrer fertigstellung veröffentlichen. Derzeit sind da 86 Bau-Bilder drin... Da können sich dann alle sattsehen ;).
Das mitm Schwerpunkt ist nen echtes Problem. Der Allegro hat nen extrem kurzen Rumpf, der allerdings aus Faserverbund gebaut ist. Damit kommt Drela wohl ganz gut hin. Unsere ersten 2 Flieger die Jonas und ich gebaut haben, haben eine deutlich längere Nase als der Allegro und brauchen ca. 40g Blei vorne. Der Holzrumpf ist hinten raus einfach schwerer.
Die Rümpfe für die Kleinserie haben wir nach vorn soweit verlängert, dass sie gerade noch auf ein Standartbrettchen passen. Gerne hätten wir sie noch länger gemacht, wir wollten aber nicht anstückeln. Damit ist der Rumpf ca. 4 cm länger geworden.
Auf dem Wettbewerb in Kirkel, habe einige, die unsere Flieger in der Hand hatten, bemängelt, dass sie hintenraus doch sehr weich seien. Deshalb haben wir für den Rumpf etwas härteres Balsa gewählt --> mit dem Effekt, dass vorn wieder 40g Blei reinmüssen.
Den Holm haben wir für einen Gummistart bei sehr starkem Wind ausgelegt. Das hat sich bisher so bestätigt... Wir haben, ehe wir die Kleinserie ausgeliefert haben auch Lasttests durchgeführt. Nen Start an einer F3B-Winde haben wir auch schon gemacht, allerdings nicht voll durchgefahren sondern getackert. Bringt bei nem kleinen Flieger eh mehr Höhe. Bei wenig Wind würde es die BABA-JAGA wahrscheinlich überleben, wenn die Winde durchgefahren wird(vielleicht besser nicht ausprobieren), bei viel Wind möglicherweise nicht. Muss sie auch nicht.
Wegen der Thematik um die Klappe waren wir extra im Windkanal. Zum einen gab es die These, dass sich die Klappe im Hochstart bei viel Wind raussaugen kann(also dann aufsteht). Passiert aber nicht. Selbst unter viel Biegung und Torsion schließt die Klappe problemlos. Auch haben wir untersucht ob die Klappe dicht ist oder oben Luft austritt. Im Rahmen unserer Messgenauikeit konnten wir keinen stöhrenden Luftstrom feststellen. Einige andere Umströmungen haben wir auch noch untersucht. War auf jeden Fall ne sehr lustige Aktion ;)
Ich wünsche dem Rainer, dass er nach dem Bespannen nicht über die 500g kommt. (50g für die Folie sollte reichten)
Unten noch 2 Bilder
Gruß Ruben
Jonas BABA-JAGA im Flug
BABA-JAGA, welche ich für die Bauanleitung gebaut habe.
Die Bauanleitung auf die sich Rainer bezieht wird derzeit von mir finalisert, am Ende fehlt noch bissel was.. Jonas und ich sind uns noch nicht ganz sicher, aber vermutlich werden wir die Bauanleitung nach ihrer fertigstellung veröffentlichen. Derzeit sind da 86 Bau-Bilder drin... Da können sich dann alle sattsehen ;).
Das mitm Schwerpunkt ist nen echtes Problem. Der Allegro hat nen extrem kurzen Rumpf, der allerdings aus Faserverbund gebaut ist. Damit kommt Drela wohl ganz gut hin. Unsere ersten 2 Flieger die Jonas und ich gebaut haben, haben eine deutlich längere Nase als der Allegro und brauchen ca. 40g Blei vorne. Der Holzrumpf ist hinten raus einfach schwerer.
Die Rümpfe für die Kleinserie haben wir nach vorn soweit verlängert, dass sie gerade noch auf ein Standartbrettchen passen. Gerne hätten wir sie noch länger gemacht, wir wollten aber nicht anstückeln. Damit ist der Rumpf ca. 4 cm länger geworden.
Auf dem Wettbewerb in Kirkel, habe einige, die unsere Flieger in der Hand hatten, bemängelt, dass sie hintenraus doch sehr weich seien. Deshalb haben wir für den Rumpf etwas härteres Balsa gewählt --> mit dem Effekt, dass vorn wieder 40g Blei reinmüssen.
Den Holm haben wir für einen Gummistart bei sehr starkem Wind ausgelegt. Das hat sich bisher so bestätigt... Wir haben, ehe wir die Kleinserie ausgeliefert haben auch Lasttests durchgeführt. Nen Start an einer F3B-Winde haben wir auch schon gemacht, allerdings nicht voll durchgefahren sondern getackert. Bringt bei nem kleinen Flieger eh mehr Höhe. Bei wenig Wind würde es die BABA-JAGA wahrscheinlich überleben, wenn die Winde durchgefahren wird(vielleicht besser nicht ausprobieren), bei viel Wind möglicherweise nicht. Muss sie auch nicht.
Wegen der Thematik um die Klappe waren wir extra im Windkanal. Zum einen gab es die These, dass sich die Klappe im Hochstart bei viel Wind raussaugen kann(also dann aufsteht). Passiert aber nicht. Selbst unter viel Biegung und Torsion schließt die Klappe problemlos. Auch haben wir untersucht ob die Klappe dicht ist oder oben Luft austritt. Im Rahmen unserer Messgenauikeit konnten wir keinen stöhrenden Luftstrom feststellen. Einige andere Umströmungen haben wir auch noch untersucht. War auf jeden Fall ne sehr lustige Aktion ;)
Ich wünsche dem Rainer, dass er nach dem Bespannen nicht über die 500g kommt. (50g für die Folie sollte reichten)
Unten noch 2 Bilder
Gruß Ruben
Jonas BABA-JAGA im Flug
BABA-JAGA, welche ich für die Bauanleitung gebaut habe.
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little_wing
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Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Baba-Jaga-Bauer und Interessierte,
gestern ist der letzte Handgriff getan worden, Baba-Jaga ist fertig. Wie versprochen hier einige Bilder. Zur Gewichtsbilanz ist zu sagen, dass die 500g knapp verfehlt wurden. Die vorletzte Wägung - noch ohne Folie, aber sonst komplett - ergab 452g (siehe Foto im letzten Bericht).
Jetzt mit Folie bleibt die Waage bei 515g stehen. Dieses Gewicht bildet den flugfertigen Flieger ab, mit kompletter RC-Ausrüstung und incl. HOTT-Vario (kommt später wieder raus).
Zum Einstellen des Schwerpunktes auf 62mm waren weitere 9 g Blei (resultiert aus Bespannung der Leitwerke und Rumpfende!) zu den bereits in den 452g enthaltenen 41g Ballast notwendig. Die Folienbespannung hat mit 45g zu Buche geschlagen.
Jetzt warte ich nur noch auf besseres Wetter, damit der Flieger mal in die Luft kommt. Zur Zeit taut bei uns der Schnee weg und der Flugplatz ist unbegehbar...
Eine Frage noch an die schon wettbewerbserfahrenen RES-Piloten:
welches Hochstart-Set könnt ihr empfehlen, liege ich mit dem HLG100 von EMC-Vega richtig?
Gruß
Rainer
P.S. In der Vorschau habe ich bemerkt, dass die Bildreihenfolge von hinten aufgezäumt ist, war eigentlich anders rum gedacht...
gestern ist der letzte Handgriff getan worden, Baba-Jaga ist fertig. Wie versprochen hier einige Bilder. Zur Gewichtsbilanz ist zu sagen, dass die 500g knapp verfehlt wurden. Die vorletzte Wägung - noch ohne Folie, aber sonst komplett - ergab 452g (siehe Foto im letzten Bericht).
Jetzt mit Folie bleibt die Waage bei 515g stehen. Dieses Gewicht bildet den flugfertigen Flieger ab, mit kompletter RC-Ausrüstung und incl. HOTT-Vario (kommt später wieder raus).
Zum Einstellen des Schwerpunktes auf 62mm waren weitere 9 g Blei (resultiert aus Bespannung der Leitwerke und Rumpfende!) zu den bereits in den 452g enthaltenen 41g Ballast notwendig. Die Folienbespannung hat mit 45g zu Buche geschlagen.
Jetzt warte ich nur noch auf besseres Wetter, damit der Flieger mal in die Luft kommt. Zur Zeit taut bei uns der Schnee weg und der Flugplatz ist unbegehbar...
Eine Frage noch an die schon wettbewerbserfahrenen RES-Piloten:
welches Hochstart-Set könnt ihr empfehlen, liege ich mit dem HLG100 von EMC-Vega richtig?
Gruß
Rainer
P.S. In der Vorschau habe ich bemerkt, dass die Bildreihenfolge von hinten aufgezäumt ist, war eigentlich anders rum gedacht...
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Rainer,little_wing hat geschrieben: welches Hochstart-Set könnt ihr empfehlen, liege ich mit dem HLG100 von EMC-Vega richtig?
dafür gibts die speziellen, günstigeren RES-Sets,
mit Fallschirm:
http://www.emc-vega.de/de/Hochstarttech ... -RES-100-F
oder mit Fähnchen:
http://www.emc-vega.de/de/Hochstarttech ... -RES-100-A
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
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tomslara
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo,
Mich würde mal interessieren, wie ihr das mit dieser grossen Bremsklappe gemacht habt? Ein Servo zur Anlenkung?
Sonst muss ich sagen ein aussergewöhnliches Modell. Hoffe wir sehen uns mal auf dem ein oder anderen Wettbewerb.
Gruss Thomas
Mich würde mal interessieren, wie ihr das mit dieser grossen Bremsklappe gemacht habt? Ein Servo zur Anlenkung?
Sonst muss ich sagen ein aussergewöhnliches Modell. Hoffe wir sehen uns mal auf dem ein oder anderen Wettbewerb.
Gruss Thomas
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little_wing
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Thomas,
Bei meiner Baba-jaga ist zentral ein Hitec HS55 verbaut und stellt die Klappe über ein kurzes Gestänge ca. 80 Grad auf. Geschlossen gehalten wird die Klappe mittels 2 Paar Neodymmagneten, die jeweils außen im Innenflügel an der vorletzten Rippe eingebaut sind. Das funktioniert bis jetzt sehr gut. Meine Baba-jaga war noch nicht in der Luft, ich bin aber zuversichtlich, dass die stellkraft unter den meisten Bedingungen, außer vielleicht im Sturzflug, ausreichen wird. Die Flugerprobung wird es zeigen.
Die Anordnung mit einem Servo ist auch in der Bauanleitung von Ruben Bühler so vorgesehen. Der Allegro Lite von Mark Drela verwendet das gleiche Prinzip.
Gruß
Rainer
Bei meiner Baba-jaga ist zentral ein Hitec HS55 verbaut und stellt die Klappe über ein kurzes Gestänge ca. 80 Grad auf. Geschlossen gehalten wird die Klappe mittels 2 Paar Neodymmagneten, die jeweils außen im Innenflügel an der vorletzten Rippe eingebaut sind. Das funktioniert bis jetzt sehr gut. Meine Baba-jaga war noch nicht in der Luft, ich bin aber zuversichtlich, dass die stellkraft unter den meisten Bedingungen, außer vielleicht im Sturzflug, ausreichen wird. Die Flugerprobung wird es zeigen.
Die Anordnung mit einem Servo ist auch in der Bauanleitung von Ruben Bühler so vorgesehen. Der Allegro Lite von Mark Drela verwendet das gleiche Prinzip.
Gruß
Rainer
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tomslara
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Rainer,
hört sich gut an. Könntest du mal ein Bild davon machen, sprich ein paar Detailaufnahmen.
Wäre super.
Gruß Thomas
hört sich gut an. Könntest du mal ein Bild davon machen, sprich ein paar Detailaufnahmen.
Wäre super.
Gruß Thomas
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little_wing
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Thomas,
angehängt ein paar Bilder, die den Einbau und das Prinzip veranschaulichen sollen. Leider ist Servo und Gestänge unter der roten Folie nicht besonders gut zu erkennen.
Das Servo (eingepackt in Malerkrepp, geklebt mit 5min-Epoxy) sitzt in der Ecke zwischen Mittelrippe und Holm, Umlenkhebel ist aus GfK-Resten, Hebel aus 1mm Messingdraht. Die kleinen Neodym-Magnete (4x4mm) sitzen jeweils im vorletzten Rippenfeld, einer in der Klappe, der zweite verdeckt unter der Hilfsleiste im Flügel. Mit einem untergeklebten 1mm Balsarest kann man die Haltekraft etwas abschwächen, mußt du ggf. ausprobieren.
Mit der Servowegeinstellung das Servo bei geschlossener Klappe so einstellen, dass es nicht "knurrt".
Die Betätigung der Klappe habe ich bei mir auf den Gasknüppel (=Bremse) gelegt. Da bei mir auf dem Gasknüppel auch das Seitenruder liegt, habe ich über einen freien Mischer und einen Schalter die Funktion während des Fluges abschaltbar gemacht. Dadurch wird eine ungewollte Betätigung während des Hochstarts oder auch im Flug verhindert (ist manchen schon passiert!) Vor dem Landen wird dann die "Bremse" wieder über den Schalter freigegeben.
Ich hoffe, die Bilder sind einigermaßen aussagefähig.
Gruß
Rainer
angehängt ein paar Bilder, die den Einbau und das Prinzip veranschaulichen sollen. Leider ist Servo und Gestänge unter der roten Folie nicht besonders gut zu erkennen.
Das Servo (eingepackt in Malerkrepp, geklebt mit 5min-Epoxy) sitzt in der Ecke zwischen Mittelrippe und Holm, Umlenkhebel ist aus GfK-Resten, Hebel aus 1mm Messingdraht. Die kleinen Neodym-Magnete (4x4mm) sitzen jeweils im vorletzten Rippenfeld, einer in der Klappe, der zweite verdeckt unter der Hilfsleiste im Flügel. Mit einem untergeklebten 1mm Balsarest kann man die Haltekraft etwas abschwächen, mußt du ggf. ausprobieren.
Mit der Servowegeinstellung das Servo bei geschlossener Klappe so einstellen, dass es nicht "knurrt".
Die Betätigung der Klappe habe ich bei mir auf den Gasknüppel (=Bremse) gelegt. Da bei mir auf dem Gasknüppel auch das Seitenruder liegt, habe ich über einen freien Mischer und einen Schalter die Funktion während des Fluges abschaltbar gemacht. Dadurch wird eine ungewollte Betätigung während des Hochstarts oder auch im Flug verhindert (ist manchen schon passiert!) Vor dem Landen wird dann die "Bremse" wieder über den Schalter freigegeben.
Ich hoffe, die Bilder sind einigermaßen aussagefähig.
Gruß
Rainer
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tomslara
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Rainer,
vielen Dank für deine Bilder, die Aussagekräftig genug sind. Ich finde dies eine einfache und doch hoffentlich sehr gute Wirkungslösung. Bitte berichte mir mal wenn du es ausprobiert hast.
Viele Grüße Thomas
vielen Dank für deine Bilder, die Aussagekräftig genug sind. Ich finde dies eine einfache und doch hoffentlich sehr gute Wirkungslösung. Bitte berichte mir mal wenn du es ausprobiert hast.
Viele Grüße Thomas
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Das mit den Magneten war die einzige Möglichkeit die lange Klappe in den Griff zu kriegen. Ohne Magnete steht sie immer irgendwo auf und schließt nicht zuverlässig. Ich hab vor 3 Jahren genau das Problem beim Bubble Dancer gehabt und ewig dranrumgemacht bis ich die Magnete eingbaut hab... Seitdem schließt die Klappe zuverlässig. Einziges Problem ist, dass bei sehr kleinen Klappenauschlägen die Klappe außen noch drin ist, da ja hier die Magnete halten, sie aber innen schon etwas raussteht... hat mich beim Fliegen bisher noch nicht gestört.
Re: RES-Modell Baba-Jaga
So es gibt jetzt auch ein Video von der BABA-JAGA.
Etwas rumschmeisen auf der Wiese. Knapp nach dem Erstflug.
http://youtu.be/7Y998kc4NEw
mit freundlicher genemigung von Marc ;) der den flieger auch gebaut hat.
Gruß Ruben
Etwas rumschmeisen auf der Wiese. Knapp nach dem Erstflug.
http://youtu.be/7Y998kc4NEw
mit freundlicher genemigung von Marc ;) der den flieger auch gebaut hat.
Gruß Ruben
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little_wing
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- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Ruben,Kayb hat geschrieben:So es gibt jetzt auch ein Video von der BABA-JAGA.
Etwas rumschmeisen auf der Wiese. Knapp nach dem Erstflug.
mit freundlicher genemigung von Marc ;) der den flieger auch gebaut hat.
Gruß Ruben
Das Video läßt hoffen, Baba-Jaga fliegt ja fast wie ein großer HLG incl. Landung in die Hand!
Hier noch ein Hinweis an alle Baba-Jaga-Bauer, die noch nicht die RC-Anlage eingebaut haben:
Wenn ihr das Ballastrohr fest einbauen (also kleben) wollt, müssen die Servos unbedingt so weit nach hinten rücken, dass davor noch Platz für den Empfänger ist (siehe auch Bauanleitung).
Meine Überlegung war schon im Vorfeld, das Servobrett so weit wie möglich nach vorn zu setzen (wegen Schwerpunkt) und den Empfänger dahinter; das war wohl zu voreilig. Der Empfänger wäre dann leider bei eingeklebtem Ballastrohr so o.W. nicht mehr auszubauen, dumm gelaufen
Habe dann aber noch eine Lösung gefunden (Servobrett war ja schon verklebt), die den Ausbau des Ballastrohres durch eine Art Bajonettverschluß erlaubt, wenn man doch mal an den Empfänger ran muss:
- in Spant 2 und 3 eine Nut 3x5mm einfeilen (wie Schlüsselloch)
- zwei Rippen aus 3mm Birke- oder Buchen-Sp. fluchtend auf das Rohr im Abstand der Spanten kleben
- Rohr einschieben, Mitte Rohr zum Schwerpunkt einmessen
- Spantlage an den Rippen anzeichnen und Nut einfeilen
- Rohr einschieben und um ca. 90°verdrehen, FERTIG! (liest sich einfach, war aber ein ganz schönens Gefummel!!!)
Hoffe dass ihr den Aufwand vermeiden könnt, trotzdem hier noch ein paar ergänzende Bilder:
Übrigens wiegen die abgebildeten Ballaststücke zusammen 316g.
Gruß
Rainer
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Bajonettverschlüsse und Ballastrohre ... Lustig, interessante Idee.
In der Bauanleitung hab ich nen Hinweis drin, dass das Servobrett nach vorn muss. (Kapitel 2.8)
Dein Hauptproblem ist der Schalter, der Klaut einfach soviel Platz, dass der Empränger nimmer durchpasst. *g*
Die ganzen RES Flieger gehen eigentlich ganz gut zum Handrunden fliegen. Auf der Wiese fliegen wir uns die Flieger gegenseitig in die Hand, ist vor allem dann lustig wenn mehr Personen als Fieger anwesend sind.
In der Bauanleitung hab ich nen Hinweis drin, dass das Servobrett nach vorn muss. (Kapitel 2.8)
Dein Hauptproblem ist der Schalter, der Klaut einfach soviel Platz, dass der Empränger nimmer durchpasst. *g*
Die ganzen RES Flieger gehen eigentlich ganz gut zum Handrunden fliegen. Auf der Wiese fliegen wir uns die Flieger gegenseitig in die Hand, ist vor allem dann lustig wenn mehr Personen als Fieger anwesend sind.
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little_wing
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo,
heute war Erstflug, der Flieger war das erste mal in der frischen Luft
Unsere Flugwiese war nach langem Warten endlich einigermaßen begehbar.
Wetter:
bedeckter Himmel, 12°C, fast windstill; beim Aufrüsten aber schon die ersten Regentropfen auf der Bespannung.
Trotzdem etwa 8-10 Handstarts gemacht, Wurfstarts ähnlich dem Video von Ruben mit Vollkreisen.
Erste Eindrücke:
Ruderabstimmung paßt gut, Seitenruder kommt sehr zielgenau, V-Form scheint gut abgestimmt.
Etwa 5-6 Hochtrimm-Klicks waren nötig für flaches Gleiten (mein Leitwerk hat ein vollsymmetrisches Profil?!).
Modell läßt sich schön aushungern vorm Aufsetzen.
Schwerpunkt ist momentan auf 62mm eingestellt, vielleicht kann der noch etwas nach hinten. Überprüfung aber erst, wenn der Flieger mal mehr Luft unter den Flügeln hat.
Die Störklappe sollte man - laut Ruben- auch erstmals in größerer Höhe probieren (wahrscheinlich wirkt sie brutal), damit man genug Zeit hat, die richtige Höhenruderzumischung finden.
Das kommt dran, wenn der Flieger das erste Mal mit dem Gummiseil gestartet ist.
Unterm Strich bin ich s-e-h-r z-u-f-r-i-e-d-e-n, Dank an die beiden Konstrukteure, ich glaube, mit der Baba-Jaga ist ihnen ein großer Wurf gelungen.
Gruß
Rainer
heute war Erstflug, der Flieger war das erste mal in der frischen Luft
Unsere Flugwiese war nach langem Warten endlich einigermaßen begehbar.
Wetter:
bedeckter Himmel, 12°C, fast windstill; beim Aufrüsten aber schon die ersten Regentropfen auf der Bespannung.
Trotzdem etwa 8-10 Handstarts gemacht, Wurfstarts ähnlich dem Video von Ruben mit Vollkreisen.
Erste Eindrücke:
Ruderabstimmung paßt gut, Seitenruder kommt sehr zielgenau, V-Form scheint gut abgestimmt.
Etwa 5-6 Hochtrimm-Klicks waren nötig für flaches Gleiten (mein Leitwerk hat ein vollsymmetrisches Profil?!).
Modell läßt sich schön aushungern vorm Aufsetzen.
Schwerpunkt ist momentan auf 62mm eingestellt, vielleicht kann der noch etwas nach hinten. Überprüfung aber erst, wenn der Flieger mal mehr Luft unter den Flügeln hat.
Die Störklappe sollte man - laut Ruben- auch erstmals in größerer Höhe probieren (wahrscheinlich wirkt sie brutal), damit man genug Zeit hat, die richtige Höhenruderzumischung finden.
Das kommt dran, wenn der Flieger das erste Mal mit dem Gummiseil gestartet ist.
Unterm Strich bin ich s-e-h-r z-u-f-r-i-e-d-e-n, Dank an die beiden Konstrukteure, ich glaube, mit der Baba-Jaga ist ihnen ein großer Wurf gelungen.
Gruß
Rainer
-
little_wing
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga, weitere Testflüge am Hang
Hallo Baba-Jaga Freunde,
vorgestern war mir das Warten auf "gediegenes" Einflugwetter zu lange und ich bin kurz entschlossen an einen kleinen Osthang bei uns gefahren, der wenigstens trockenen Fusses erreichbar war.
Wetter: geschlossene Wolkendecke, schwacher, kühler Wind so aus Südost mit Tendenz zum Drehen auf Süd bis West, also nichts gescheites.
Rausgeworfen ging es dann teilweise mit 2 bis 3m/sec nach oben, max. Höhe laut Vario 62m.
In Sicherheitshöhe dann mehrmals die Bremsklappe probiert: wirkt brutal im Abbauen von Höhe, läßt sich aber mit dem "Gashebel" recht fein dosieren. Ich hatte schon vorher beim Einstellen nach der Empfehlung der Bauanleitung etwa 8-9mm Höhe beigemischt und muß sagen, die braucht es auch.
Die Einstellungen von Höhe und Seite paßten ganz gut, habe ich sowie beim Erstflug schon eingestellt, nicht verändert. Der Flieger läßt sich auch am Hang bei schwachem Wind gut bewegen, gute Ruderfolgsamkeit, angenehme Reaktionen.
Aber anscheinend ist die Baba-Jaga (laut Wiki "die alte Hexe") eine "Wetterhex'"' denn nach ca. 20min fing es schon wieder an zu regnen, also einpacken
Vielleicht hat das Frühjahr ja doch noch ein Einsehen mit den Baba-Jaga's und erlaubt mal längere Flüge mit ausreichend Erprobung und Kennenlernen. Werde wieder berichten, wenns etwas Neues gibt.
Gruß
Rainer
vorgestern war mir das Warten auf "gediegenes" Einflugwetter zu lange und ich bin kurz entschlossen an einen kleinen Osthang bei uns gefahren, der wenigstens trockenen Fusses erreichbar war.
Wetter: geschlossene Wolkendecke, schwacher, kühler Wind so aus Südost mit Tendenz zum Drehen auf Süd bis West, also nichts gescheites.
Rausgeworfen ging es dann teilweise mit 2 bis 3m/sec nach oben, max. Höhe laut Vario 62m.
In Sicherheitshöhe dann mehrmals die Bremsklappe probiert: wirkt brutal im Abbauen von Höhe, läßt sich aber mit dem "Gashebel" recht fein dosieren. Ich hatte schon vorher beim Einstellen nach der Empfehlung der Bauanleitung etwa 8-9mm Höhe beigemischt und muß sagen, die braucht es auch.
Die Einstellungen von Höhe und Seite paßten ganz gut, habe ich sowie beim Erstflug schon eingestellt, nicht verändert. Der Flieger läßt sich auch am Hang bei schwachem Wind gut bewegen, gute Ruderfolgsamkeit, angenehme Reaktionen.
Aber anscheinend ist die Baba-Jaga (laut Wiki "die alte Hexe") eine "Wetterhex'"' denn nach ca. 20min fing es schon wieder an zu regnen, also einpacken
Vielleicht hat das Frühjahr ja doch noch ein Einsehen mit den Baba-Jaga's und erlaubt mal längere Flüge mit ausreichend Erprobung und Kennenlernen. Werde wieder berichten, wenns etwas Neues gibt.
Gruß
Rainer
-
Schmirgel
RES-Modell Baba-Jaga und noch leichtere Flieger !!!
Hallo ihr Leichtbau-Jünger!
Hier ist noch ein ganz Leichter
!!!!
http://www.rc-network.de/forum/showthre ... windsegler
Schöne Grüße
Gerhard
Hier ist noch ein ganz Leichter
http://www.rc-network.de/forum/showthre ... windsegler
Schöne Grüße
Gerhard
-
little_wing
- Beiträge: 38
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 11:22
Re: RES-Modell Baba-Jaga
Hallo Gerhard,
wie man sieht, Leichtbau ist immer gut. Aufballastieren kann man ja nach je nach Wetterbedingungen (natürlich muss die Struktur des Fliegers das abkönnen).
Der im link gezeigte Flieger ist ein schönes Beispiel dafür und dazu noch ein ästhetischer Genuß in der Ausführung und im Flugbild, dickes Lob an den Erbauer!
So wie in den Kommentaren schon erwähnt, könnte mit den notwendigen Anpassungen daraus ein konkurrenzfähiger RES-Flieger werden. Ich hoffe, der Konstrukteur führt den Gedanken weiter, dann wäre das eine Bereicherung in der RES-Klasse, die ja zumindest im Moment von der entstehenden Vielfalt von Modellen profitiert und damit auch spannend wird und hoffentlich bleibt.
In diesem Sinne, bleiben wir neugierig!
Gruß
Rainer
wie man sieht, Leichtbau ist immer gut. Aufballastieren kann man ja nach je nach Wetterbedingungen (natürlich muss die Struktur des Fliegers das abkönnen).
Der im link gezeigte Flieger ist ein schönes Beispiel dafür und dazu noch ein ästhetischer Genuß in der Ausführung und im Flugbild, dickes Lob an den Erbauer!
So wie in den Kommentaren schon erwähnt, könnte mit den notwendigen Anpassungen daraus ein konkurrenzfähiger RES-Flieger werden. Ich hoffe, der Konstrukteur führt den Gedanken weiter, dann wäre das eine Bereicherung in der RES-Klasse, die ja zumindest im Moment von der entstehenden Vielfalt von Modellen profitiert und damit auch spannend wird und hoffentlich bleibt.
In diesem Sinne, bleiben wir neugierig!
Gruß
Rainer