Hallo,
erstmal möchte ich vor den Theoretikern meinen Hut ziehen, alle Achtung!
Jetzt allerdings etwas "Kritik", ich hoffe, ihr fast es als konstruktive Kritik auf.....
Zur Finnenbefestigung kann und muß ich auch wieder mal was beitragen.
Ich würde nicht so eine tiefe und konisch zulaufende Zunge, wie Norbert vorgeschlagen hat, verwenden.
Gründe: schwere Herstellbarkeit in der Oberseite der Form, da man dort dann sicher mit einem Losteil arbeiten müsste.
Das ist wieder Mehraufwand und es ist auch unter Vacuumbau-Betrachtung nicht gerade einfach, in die fast senkrechte Kontur Gewebe einzubringen.
Abhilfe, bzw. Vorschlag zur Finnenbefestigung: wie Christian bereits vorgeschlagen hat, eine stark konische Konturverbindung Finne/Fläche. Winkel ca. 30-45°, Größe der Befestigungsplatte, um mal meine Idee räumlich darzulegen, ca. 20-30mm breit, 50-60mm lang oder länger und etwa 2-3mm dick.
Dann ist die "Verbeulung" der Form in der Flügeloberseite nicht so stark und es ist deutlich leichter herstellbar. Soll ja alles einfach bleiben, oder?
Gerade das hatte mich ja am GIZMO so gereizt....
Grüße, schönen Sonntag noch
Tilo
PS: Verklebung, Fixierung des Finnenbauteils dann natürlich mit Tesa oder vielleicht Neodym-Magneten?????
PPS: die Finnenform einfach 2-teilig bauen (links und rechts) mit der angeformten Oberseite die zur Fläche nachher eine Ebene bildet. Die Auflagefläche bleibt "offen". Nach dem entformen und besäumen wird die Flächenoberseite in der Finnenmulde mit einem verläßlichem Trennmittel versehen, auf die bereits beim Bau der Flächenoberseite verklebten Magnete die Gegenmagnete "gelegt" und dann wird diese Finne mit Hilfe von Mumpe und dem unter den Magneten gelegten und getränkten CfK-Gewebe verklebt. Nach dem Aushärten einfach losplatzen, endbesäumen und ferdisch...
