christianka6cr hat geschrieben:Zu einem etwaigen Bau wird es aber so schnell nicht kommen können, die Werkstatt ist gerade leicht überfüllt mir Projekten die erstmal in die Luft möchten. An einem lange, verregneten Sommerwochenende könnte man da aber sicher was machen.
Das macht auch nichts, denn ich möchte die Linea nochmal etwas überarbeiten um die Erfahrungen mit Norberts Prototyp einfließen zu lassen. Hier ist nochmal das Bild von Norberts Linea:

- Norberts Linea im Spessart 2010.jpg (143.52 KiB) 4080 mal betrachtet
Die Idee für die Linea war eine Horten aus Schaum zu konstruieren die sich mit nur 2 linear geschränkten Trapezen pro Halbspannweite schnell und einfach bauen läßt und sogar aus EPP denkbar wäre. Damit hätte man den kompaktesten 2m-Reisesegler den man sich vorstellen kann, denn kein Rumpf oder Leitwerk müssen verpackt werden, nur 2 Flügel und vielleicht ein einfachstes Mittelstück um auch auf E-Antrieb wechseln zu können.
Es hat sich an Norberts Prototyp gezeigt, dass Linea zwar erstaunlich leistungsfähig ist, aber bei böigem Wetter zum pendeln neigt das sich auch mal zu einem überschwingen aufschaukeln kann wenns ganz dolle kommt. Den Schönheitsfehler hatte meine 2,5 m Midi-Elli auch (Christian Name dafür: 360°-Abriß

), aber mit kleinen, ca. 50 mm hohen senkrechten Flächen an den Rudern konnte das ganz abgestellt werden, deshalb würde ich die bei der Linea auch empfehlen. Wegen der geringeren Größe reichen da vielleicht auch 35-40 mm, göleich Tiefe wie das Ruder außen. Notwendig sind sie nur bei turbulenten Bedingungen und bei der Midi-Elli war keine Veränderung des Trimmbleis notwendig, das Mehrgewicht hinten ergab genau die notwendige Schwerpunktverschiebung.
Peter Wick hat den Dingern den sehr passenden Namen "Flaplets" gegeben.
Bei der Überarbeitung möchte ich die Pfeilung etwas verringern und die Zuspitzung aus rein optischen Gründen etwas vergrößern. Mit einem weißen Finish mit roten Blockstreifen geht die neue Linea ohne Flaplets dann auch als Semi-Ho II-Verschnitt durch, deshalb würde ich die Stabilisierungskrücken immer abnehmbar machen...und natürlich für den Transport.
Bei der Profilierung würde ich mal einen Drela-Strak testen, der Profiltyp ist mit dem Selig-Strak von Norberts Prototyp verwandt und ebenso gutmütig, aber evtl. etwas leistungsfähiger und dynamischer.
Großartige Zeichnungen davon wird es nicht geben, die Auslegung mit den Profilen und ein Grundriß mit ein paar Erklärungen reichen aus wenn man schon mal Styro-Furnier gebaut hat, deshalb braucht die Überarbeitung auch nicht sooo viel Zeit.
Gruß,
Uwe.