Robbe Calibra - Bericht einer Resteverwertung
Verfasst: Sa 1. Jul 2017, 19:22
Irgendwie habe ich Lust bekommen, mein aktuelles Projekt hier mal vorzustellen und die Bau- und Bastelfortschritte zu dokumentieren. Es geht um eine kürzlich erworbene Robbe Calibra, zu deren Plura Rumpf ich bereits Kleber-Tips erfragt hatte:
—> http://thermik-board.de/viewtopic.php?f=46&t=1741
Nach anfänglicher Unentschlossenheit habe ich mich jetzt dafür entschieden, eine reine Resteverwertung daraus zu machen. Vor allem im Design wird es natürlich Abstriche durch die Resteverwertung von Farbe und Folie geben. Aber irgendwie reizt es mich das Material- und Teilelager mal etwas zu leeren. Mal schauen mit welchem Minimalbudget ich so ein Flieger halbwegs stilecht in die Luft bekomme.
Ausgangspunkt ist die Calibra welche ich durch Zufall in ebay-Kleinanzeigen in nur 10Km Entfernung gefunden habe. Für 50,-Euro gab es das Modell mit einen Graupner Ultra-Motor, einem Schulze Regler, einem Graupner 35MHz Empfänger mit Quarz sowie 3 eingebaute Volz-Servos und eine riesigen Luftpolstertasche als Flächenschutz. Meine anfängliche Euphorie legte sich etwas, als ich den Hotliner dann sah. Ohne zu sehr auf Details einzugehen - der Zustand war nicht wirklich würdig, was dann allerdings noch mal einen 10er Preisnachlass gab. Kein Gemecker - das war ein fairer Deal.
Interessanter Weise passte der Allgemeinzustand nicht zur Ausstattung des Modells. Die Brocken hatten schließlich alle mal Ihre Qualität und wurden gut bezahlt. Später, beim renovieren stellte ich auch fest, dass an einigen Stellen sehr hochwertig und genau gearbeitet wurde und an anderen Stellen es wirklich nicht vorzeigbar war. Ich vermute der Flieger hatte bereits 2 Besitzer oder vielleicht einen Erbauer und dann einen, am bauen uninteressierten, Piloten.
Das Bild zeigt eine Verstärkung der Höhenleitwerksaufnahme nachdem ich bereits etwas geschliffen habe. Der Kleberwulst lag mit Bergen und Tälern, dick wie aus der Zahnpastatube rund um die Aufnahme. Es wurde nie halbwegs verschliffen oder sogar lackiert.
Die Abdeckungen der Flächenservos: Fix ausgeschlachtet gingen die Innereien nach Funktionsprüfung in den Verkauf. Motor, Regler und Empfänger gingen für insgesamt 25Euro weg. Die steckte ich in notwendige Neuteile die ich für einen ersten Tauglichkeitsflug benötigte: ein neuer Motorträger, einen Bowdenzug und 12x8 Blätter für die Klappluftschraube.
Aus meiner Teilekiste kamen ein Dymond 3651 Aussenläufer, ein 45A Regler und ein Turnigy-Servo fürs Höhenruder dazu. Letzteres tut vorne im Rumpf, was bisher ein im Heck eingeklebtes Volz-Servo erledigte:
Daran, dass ich das hier schreibe erkennt Ihr, dass der Flug erfolgreich war
Jetzt nahm ich alles wieder auseinander um schließlich mit der Wiederaufarbeitung zu beginnen. Der Flieger ist es wert.
2 b continued …
—> http://thermik-board.de/viewtopic.php?f=46&t=1741
Nach anfänglicher Unentschlossenheit habe ich mich jetzt dafür entschieden, eine reine Resteverwertung daraus zu machen. Vor allem im Design wird es natürlich Abstriche durch die Resteverwertung von Farbe und Folie geben. Aber irgendwie reizt es mich das Material- und Teilelager mal etwas zu leeren. Mal schauen mit welchem Minimalbudget ich so ein Flieger halbwegs stilecht in die Luft bekomme.
Ausgangspunkt ist die Calibra welche ich durch Zufall in ebay-Kleinanzeigen in nur 10Km Entfernung gefunden habe. Für 50,-Euro gab es das Modell mit einen Graupner Ultra-Motor, einem Schulze Regler, einem Graupner 35MHz Empfänger mit Quarz sowie 3 eingebaute Volz-Servos und eine riesigen Luftpolstertasche als Flächenschutz. Meine anfängliche Euphorie legte sich etwas, als ich den Hotliner dann sah. Ohne zu sehr auf Details einzugehen - der Zustand war nicht wirklich würdig, was dann allerdings noch mal einen 10er Preisnachlass gab. Kein Gemecker - das war ein fairer Deal.
Interessanter Weise passte der Allgemeinzustand nicht zur Ausstattung des Modells. Die Brocken hatten schließlich alle mal Ihre Qualität und wurden gut bezahlt. Später, beim renovieren stellte ich auch fest, dass an einigen Stellen sehr hochwertig und genau gearbeitet wurde und an anderen Stellen es wirklich nicht vorzeigbar war. Ich vermute der Flieger hatte bereits 2 Besitzer oder vielleicht einen Erbauer und dann einen, am bauen uninteressierten, Piloten.
Das Bild zeigt eine Verstärkung der Höhenleitwerksaufnahme nachdem ich bereits etwas geschliffen habe. Der Kleberwulst lag mit Bergen und Tälern, dick wie aus der Zahnpastatube rund um die Aufnahme. Es wurde nie halbwegs verschliffen oder sogar lackiert.
Die Abdeckungen der Flächenservos: Fix ausgeschlachtet gingen die Innereien nach Funktionsprüfung in den Verkauf. Motor, Regler und Empfänger gingen für insgesamt 25Euro weg. Die steckte ich in notwendige Neuteile die ich für einen ersten Tauglichkeitsflug benötigte: ein neuer Motorträger, einen Bowdenzug und 12x8 Blätter für die Klappluftschraube.
Aus meiner Teilekiste kamen ein Dymond 3651 Aussenläufer, ein 45A Regler und ein Turnigy-Servo fürs Höhenruder dazu. Letzteres tut vorne im Rumpf, was bisher ein im Heck eingeklebtes Volz-Servo erledigte:
Daran, dass ich das hier schreibe erkennt Ihr, dass der Flug erfolgreich war
2 b continued …