Re: X-RES
Verfasst: Mo 1. Dez 2014, 22:15
Hallo Leute,
ich hab inzwischen auch mit dem X-RES angefangen und wollte am ersten Abend den Bausatz aus Frust eigentlich in die Tonne treten weil ich die Rippenfüße nicht in die Aussparungen der Helling rein bekommen habe
Die Aussparungen für die 2 mm dicken Vollrippen waren teilweise nur 1,7 mm breit.
Inzwischen habe ich als einfache Lösung des Passungsproblems bei dem sich bewegenden Naturmaterial Holz die Füße unten vorsichtig dünner geschliffen, eine leichte Keilform stört dabei nicht, und damit passen die Rippen jetzt gut rein und gehen wenn notwendig auch wieder raus, falls man mal etwas nachjustieren muss.
Wegen solcher Feinheiten mache ich den Baubericht etwas ausführlicher als Michael, da ich die Konstruktion nicht selbst gemacht habe versuche ich die Fußangeln und Tricks aus der Sicht eines normalen Nachbauers zu schildern, nicht aus der Sicht des Konstrukteurs für den so manches Detail selbstverständlich ist das einen weniger holzbauversierten Modellbauer frustrieren könnte.
Hier ein Teil des Bausatzes, natürlich sind die Balsa- und Sperrholzteile sauberst gefräst, und damit bediene ich kein Bauberichtklischee, sondern habe das bekommen was ich von Thomas Schikora gewohnt bin: beste Qualität. Die Hellingteile und wie sie zusammen gehören: Die Schlösser der Helling haben auch sehr enge Passungen, lassen sich aber leicht ineinander pressen indem man sie richtig übereinander legt und mit einem Metallzylinder oder - Rohr unter der flachen Hand mehrmals drüber rollt, dann rutschen die Holzteile einfach und ohne zu brechen ineinander:
Die Helling wird zunächst ohne Leim zusammen gefügt und dann flach mit Holzleim (!!!!) auf einem beschichteten Baumarkbrett oder -regalbrett verleimt.
Dabei unbedingt darauf achten dass wenig Leim verwendet und dieser nicht im Bereich der Schlitze für die Rippenfüße aufgetragen wird, sonst läuft er in die Schlitze und die Rippen gehen nicht mehr ganz rein. Ein Verzug des Flügels wäre die Folge. Läuft trotzdem etwas Leim in den Schlitz, dann die Raupe gleich mit einem Hölzchen entfernen.
Die Rippen werden mit einem scharfen Cutter aus den Platten geschnitten indem man die Haltestege auf der Rippenseite durchtrennt. Die Rippen sind nicht nummeriert, aber über den Abstand der Außenkanten der Rippenfüße lassen sie sich auf der Helling sehr einfach zuordnen, jede Rippe paßt nur genau an einer Stelle hinein und wird nach der Zuordnung dort abgelegt: Anschließend können die Haltestege der Rippen abgeschliffen und die Füße unten vorsichtig angeschliffen werden wie oben schon beschrieben und werden aufgestellt.
Ich habe bisher noch keinen Leim an die Rippenfüße gegeben, mal schaun ob das später notwendig ist.
Die Holmrohrmontage habe ich schon mal probiert, es paßt bisher perfekt und läßt sich ohne zu klemmen einschieben.
Ich denke die Zuordnung der Halbrippen erfolgt über die Holmrohrbohrung? Das sehe ich später, jetzt bereite ich erstmal die Sperrholzrippen vor und stelle die restlichen Rippen auf.
Die Sperrholz-Vollrippen bekommen noch ein paar Erleichterungsbohrungen.......zumindest fürs Leichtbaugewissen
Gruß,
Uwe.
ich hab inzwischen auch mit dem X-RES angefangen und wollte am ersten Abend den Bausatz aus Frust eigentlich in die Tonne treten weil ich die Rippenfüße nicht in die Aussparungen der Helling rein bekommen habe
Inzwischen habe ich als einfache Lösung des Passungsproblems bei dem sich bewegenden Naturmaterial Holz die Füße unten vorsichtig dünner geschliffen, eine leichte Keilform stört dabei nicht, und damit passen die Rippen jetzt gut rein und gehen wenn notwendig auch wieder raus, falls man mal etwas nachjustieren muss.
Wegen solcher Feinheiten mache ich den Baubericht etwas ausführlicher als Michael, da ich die Konstruktion nicht selbst gemacht habe versuche ich die Fußangeln und Tricks aus der Sicht eines normalen Nachbauers zu schildern, nicht aus der Sicht des Konstrukteurs für den so manches Detail selbstverständlich ist das einen weniger holzbauversierten Modellbauer frustrieren könnte.
Hier ein Teil des Bausatzes, natürlich sind die Balsa- und Sperrholzteile sauberst gefräst, und damit bediene ich kein Bauberichtklischee, sondern habe das bekommen was ich von Thomas Schikora gewohnt bin: beste Qualität. Die Hellingteile und wie sie zusammen gehören: Die Schlösser der Helling haben auch sehr enge Passungen, lassen sich aber leicht ineinander pressen indem man sie richtig übereinander legt und mit einem Metallzylinder oder - Rohr unter der flachen Hand mehrmals drüber rollt, dann rutschen die Holzteile einfach und ohne zu brechen ineinander:
Die Helling wird zunächst ohne Leim zusammen gefügt und dann flach mit Holzleim (!!!!) auf einem beschichteten Baumarkbrett oder -regalbrett verleimt.
Dabei unbedingt darauf achten dass wenig Leim verwendet und dieser nicht im Bereich der Schlitze für die Rippenfüße aufgetragen wird, sonst läuft er in die Schlitze und die Rippen gehen nicht mehr ganz rein. Ein Verzug des Flügels wäre die Folge. Läuft trotzdem etwas Leim in den Schlitz, dann die Raupe gleich mit einem Hölzchen entfernen.
Die Rippen werden mit einem scharfen Cutter aus den Platten geschnitten indem man die Haltestege auf der Rippenseite durchtrennt. Die Rippen sind nicht nummeriert, aber über den Abstand der Außenkanten der Rippenfüße lassen sie sich auf der Helling sehr einfach zuordnen, jede Rippe paßt nur genau an einer Stelle hinein und wird nach der Zuordnung dort abgelegt: Anschließend können die Haltestege der Rippen abgeschliffen und die Füße unten vorsichtig angeschliffen werden wie oben schon beschrieben und werden aufgestellt.
Ich habe bisher noch keinen Leim an die Rippenfüße gegeben, mal schaun ob das später notwendig ist.
Die Holmrohrmontage habe ich schon mal probiert, es paßt bisher perfekt und läßt sich ohne zu klemmen einschieben.
Ich denke die Zuordnung der Halbrippen erfolgt über die Holmrohrbohrung? Das sehe ich später, jetzt bereite ich erstmal die Sperrholzrippen vor und stelle die restlichen Rippen auf.
Die Sperrholz-Vollrippen bekommen noch ein paar Erleichterungsbohrungen.......zumindest fürs Leichtbaugewissen
Uwe.