Verschleißteil 2,4m

Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

Beim nächsten mal klebste die Wurzelrippe an den Schaumkern bevor du laminierst :twisted:
flopeter

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von flopeter »

yes und das mit dem mylar lackieren lass ich auch erst mal spaeter viellei ht mal wieder. jetzt mus die kleine erst mal fettich werden... dann kommt vielleicht ein zweiter fluegel dran mit etwas anderem profil und geometrie. haengt aber von der lust und anderen projekten ab...
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Morgen!

Ich bau mir demnächst auch ein Vt. Möchte biaxiales Cfk- Gelege nehmen. Da der Vt- Experte Christian momentan ja ziemlich im Stress ist, wollte ich euch mal fragen welche Grammatur ich bestellen soll.
Gute Erfahrungen hab ich mit dem 140gr/m2 beim Joker gemacht.
Aber vielleicht langt bein Vt ja das 100er oder gar das 80er?

Danke und schöne Grüße
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Löschknecht
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Löschknecht »

Servus,

ich habe 300er drin. Das ist stabil.

ciao Timo
Neulich am Hang: "Wer Klappen zum Landen braucht hat die Flugzeit nicht optimal ausgenutzt"

Thermikfliegen kann so einfach sein: http://www.youtube.com/watch?list=UUYCF ... 2sozrof3HY
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UweH
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von UweH »

Löschknecht hat geschrieben:Servus,

ich habe 300er drin. Das ist stabil.

ciao Timo

...und schwer :roll:

Gruß,

Uwe.
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Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Denk ich mir auch! Speziell wenn man es vollflächig nimmt, so wie ich das vorhabe.
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McLaut
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von McLaut »

Hi,

ich würde es evtl abstufen ...von innen nach außen.
So hab ich das mit Christian bei meiner Discus CS Fläche für meine ElWOMS gemacht.
Dreifach innen an der Flügelaufnahme mit 80er
Doppelt bis zum Ende der Wölbklappen und
Einfach bis ganz aussen.

Wobei wir da sogar nur an Nase und Endleiste Gelege gemacht haben, weil da die Flächenbelastung am geringsten ist.

LG
Michel
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
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christianka6cr
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von christianka6cr »

Moin Carlos

Die 300g sind schon ganz ok wenn's was halten soll, ist halt nicht so einfach bei den 7% eine stabile und leichte Fläche in Styro zu bauen...
Von 80er würde ich Abstand nehmen. ~200er könnte aber auch ok sein wenn der Rest passt. Vollflächig muss aber absolut sein, sonst hast garantiert keinen Spaß. Die Endleiste ist so dünn, das man sich eine Verkastung der Ruder eigentlich schon fast sparen könnte, die Ruderverkastung hat nur etwa 2mm Höhe.

Gruß Christian
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Hallo Christian! Danke fürs Vorbeischauen. Wie gehts mit der Meisterschule?

Das Thema Gewicht und Festigkeit haben wir ja ohnehin schon in unseren Mails ausführlich behandelt. Ich möchte halt möglichst leicht bauen, an die Festigkeit stelle ich keine großen Anforderungen.
Da wo ich meistens fliege kann man mit der Höhe eh nicht so hurassen und wenn dann nehme ich den Joker.

Ich denke ich nehme 140er. Bei der Verkastung werde ich auch mit Gewebe arbeiten, Cfk- Schlauch oder so. Und als Nasenleiste 5mm Kiefer. Außer jemand hat Einwände.
Als Gurte kommen die bewährten Ud bänder und ein Kiefernstummel zum Einsatz.

Weißt du zufällig wie weit Alex mit den Schneidrippen ist? Bzw bist du schon dazugekommen den Verbinder und die Hülsen zu laminieren?

Danke und schöne Grüße
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von christianka6cr »

Servus Carlos

Die Nase muss eine 5mm-Kiefer werden, schon aus Stabilitätsgründen. Der Alex hatte zZ bissl Stress wegen Fastnacht, dein Verbinder wäre soweit.

Meisterschule passt, und dank mildem Winter umso mehr... ;-)

Gruß Christian
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Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

Mit oder ohne Holzbeplankung?
Für leicht gehts auch ohne Holz und ohne Glas mit 240gr Biax als oberfläche.
Ich bekomms derzeit mit 400gr/m² hin styropor weg und Dur rein . Dann hat man einen mega stabilen Flügel.
Für Beginner wegen besserer Oberfläche wäre 160grGewebe Besser.
Macht man sich die Arbeit und schiebt/zieht selbiges auf ca 35/35° sind die löcher fast zu un der harzbedarf sinkt für glatte oberflächen auf 2x Cfk gewicht ca 350gr/m2.
Alles ohne Glas Oberfläche gearbeitet.
Die Profildickevom Schaumkern steigt im Flügel auch um fast 2mm (Holzdicke) was den ev Holm leichter macht und und einen Ruderkasten möglich macht der mit Einlauflippe gedichtet wird .

Das hm51... wenn das hier geplant ist dürfte seine Qulitäten bei leichter am flachen Hang und Thermik erst t richtig ausspielen und dann auch Platz für Flotte Abstiege schaffen.

Nur so eine Überlegung !

Man baut halt länger... ist aber dann auch länger Oben :twisted:
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von christianka6cr »

Moin Bernd

Geplant ist der Aufbau natürlich mit Beplankung und die Flugeigenschaften sind schon lange aus der Praxis, dem für mich relevanten Bereich des Hobbys, bekannt, also sehr breitbandig einsetzbar von langsamem Thermikkreisen voll verwölbt bis DS-fliegen im Sturm, wobei negatives Wölben keine Verbesserung bringt.

Bei 2mm Profilhöhe brauchst du nicht über Dichtlippen nachdenken, das ist, sorry, vergebene Liebesmüh.

Gruß Christian
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Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

dann wird das doch ein Vollholzruder :lol:
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von christianka6cr »

...eher Sandwich Abachi-CFK-Verbund mit einem Hauch Styro ;-)

Gruß Christian
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Löschknecht
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Löschknecht »

Bei mir ist nur Abachi, CFK und Mumpe :-D
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Ja, super! Dann werd ich ja bald anfangen können. Weißt du schon wieviel der Alex verlangt?
@Löschknecht: Deine Verkastung ist aus Mumpe??


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flopeter

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von flopeter »

die skisaison und arbeit hat mir den bau des vts arg verlangsamt. trotzdem sollte es in den kommenden wochen soweit sein... die fluegel sind fertig klappen mit silikon angeschlagen servos eingebaut es fehlt mir noch der v leitwerksaufsatz der letzte woche laminiert wurde...

koarl ich hatte die verkastung aus styro mit gfk schlauch gemacht sieht man auf einem meiner baubilder
anbei ein bild nach dem oeffnen.
tmp_IMG_20140301_110309160034629.jpg
tmp_IMG_20140301_110309160034629.jpg (168.67 KiB) 3687 mal betrachtet
das styro ist einfach rauszuprokeln

gruss aus den bergen
florian
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Danke fürs Foto! Hast du erst die eine Seite beplankt, dann das Styro rausgeschnitten und das als Kern genommen wo man den Schlauch drüberzieht? Oder wie bist du da vorgegangen?



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Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

Nachdem man das Styro nicht ganz von der einseitigen beplakung bekommt... vorher aus den Schaumkern schneiden Schlauch drüber und beim Pressen zusammensetezn .
Ich hab bei meiner bauweise mit 3 fach tarpez und 2 servos in der flügelhälfte erst 3 Teile dann 9 das profil ist jetzt schon mal geschnitten.
Dann 17 teile nur vom den Profilen mit Schalen 20 Nch laminat dann weider 3 wobei 1 davon eine flügelhälfte ist :lol:
Irgendwei ist so Flügel bauen , sc haum in ganz veiel teile zersäbeln und dann neu zusammenstzen :lol:
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Hallo Bernd,

Danke für die Antwort. Das hab ich mir schon gedacht.
Ich hab mir da schon zwei Varianten überlegt die, für mich persönlich, recht praktikabel scheinen.

1. man trennt den Kern auf und beklebt den Kern für den Rudersteg mit Tesa, setzt alles wieder zusammen, natürlich alles gegen verrutschen sichern und beplankt eine Seite. Vor dem Laminieren der zweiten Seite kann man bequem den Ruderstegkern entfernen und mit Schlauch ummanteln und vorm Pressen wieder einsetzen.

Oder man beplankt eine Seite, schneidet den Styrosteg raus und ummantelt stattdessen einen passenden Streifen Depron. Das lässt sich recht einfach und genau passend zuarbeiten. Außerdem wird Depron, meiner Meinung nach, im Vakuum mehr komprimiert als Styro. Daher ist es nicht so tragisch wenn es etwas höher ist als das umliegende Styro und gibt dann auch keinen Buckel im Profil.

Was meinst du dazu?

Sg
flopeter

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von flopeter »

Hallo Koarl
wenn du den Kern erst auftrennst und dann beplankst solltest du folgende reihenfolge einhalten, zumindest nach meinen erfahrungen wenn das auch nicht allzuviele sind:
1) holme anzeichnen
2) vertiefung fuer die holmgurte schleifen, du kannst so am besten testen ob das holm gelege passend ohne ueberstand eingelegt werden kann.
3) kern zerschneiden
4) holme bauen dabei gleich den kern verkleben
5) beplanken oder vakuum baggen oder beides

4 +5 koennen manche leute gleich in einem schritt machen kann ich nich

bei meinem VT habe ich schritt 2 und 3 vertauscht ist nicht zu empfehlen. ich wollte das mal probieren ..den holmkern alleine auf das richtige mass zu schleifen ist eine bestrafung.. viel einfachersolange der kern noch eins ist

fuer das vt 2.4 ist allerdings ein balsa oder samba steg fuer den ruderkasten ausreichend und bei weitem einfacher zu machen (siehe Christians bauphotos) ich habe einfach mal was lernen wollen fuer einen groesseren flieger. 2.4m sind halt billiger neu zu machen als 5m :)

gruss
florian
fuer das VT
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Danke für die Auflistung.
Stimmt, Balsa ist einfacher. Wobei ich die Kohleschlauchvariante viel eleganter finde und gerne mal ausprobieren möchte.

Lg
flopeter

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von flopeter »

:) probieren um was zu lernen ist immer gut :)

Gruss florian
Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

Koarl hat geschrieben:Hallo Bernd,

Danke für die Antwort. Das hab ich mir schon gedacht.
Ich hab mir da schon zwei Varianten überlegt die, für mich persönlich, recht praktikabel scheinen.

1. man trennt den Kern auf und beklebt den Kern für den Rudersteg mit Tesa, setzt alles wieder zusammen, natürlich alles gegen verrutschen sichern und beplankt eine Seite. Vor dem Laminieren der zweiten Seite kann man bequem den Ruderstegkern entfernen und mit Schlauch ummanteln und vorm Pressen wieder einsetzen.

Oder man beplankt eine Seite, schneidet den Styrosteg raus und ummantelt stattdessen einen passenden Streifen Depron. Das lässt sich recht einfach und genau passend zuarbeiten. Außerdem wird Depron, meiner Meinung nach, im Vakuum mehr komprimiert als Styro. Daher ist es nicht so tragisch wenn es etwas höher ist als das umliegende Styro und gibt dann auch keinen Buckel im Profil.

Was meinst du dazu?

Sg
Nix :lol:
Styro ist mir schon nicht geheuer weils kaum Vakkum verträgt. Materialmix?
Ich gehe immer noch davon aus das der Forrmkern den Flügel macht und die schalen das ganze nur Unterstützen.
Mit tieferpressn weil zu hoch... bekommst den geplanten Buckel aber das Holz ist ja gut zu schleiffen :lol:
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Koarl
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Also mit Styro hats auch beim Joker gut funktioniert. Auch mit Vakuum. Werde also dabei bleiben.

Ok, dann schmink ich mir das mal ab mit dem Tieferpressen.

Danke!
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Koarl
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Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Ich hab jetzt auch mit dem VT angefangen.

Leider hab ich keine Bilder vom Laminieren, mir ist das so schon stressig genug.

Ich hab so angefangen:

Die Kerne hab ich mit meiner Schwerkraftanlage geschnitten, mit dem Ergebnis war ich recht zufrieden.
Ich hab dann die Schalen und die Kerne mit Uhupor zusammengeheftet und zusätzlich mit Malerband verklebt, die Kerne allerdings nur auf der Unterseite, da ja die Oberseite zuerst beplankt wird. Vor dem Beplanken der Unterseite ziehe ich das Band wieder ab.
Die Schalen habe ich diesmal mit Tesaband beklebt, dafür spare ich mir die Frischhaltefolie. Hat gut funktioniert. Der Vorteil dabei ist, dass ich das Abachi und die Kerne in der Unterschale mit doppelseitigen Tape fixieren konnte.

Damit das aber nicht zu stark verklebt und damit beim Auseinandernehmen nach dem Beplanken die Kerne oder Schalen beschädigt werden habe ich folgendes gemacht:
BildBild

Auf den Kern bzw. aufs Abachi und auf die Schale einen Streifen Malerband, auf diesen hab ich ein kleines Stück vom Doppelseitgen geklebt. Vom Malerband dann einen Teil umgeschlagen und ein kleines Stück aufs Doppeltape geklebt. Damit löst sich später beim Abheben aus den Schalen das Malerband ab und der Kern wird geschont, da das Malertape ja doch nicht so stark klebt.

Dann hab ich alles relevante wie Holme, Ruder etc. beidseitig auf die Kerne gezeichnet.
Bild

Das hab ich natürlich vor dem Fixieren in den Schalen gemacht. Der Kern wurde nach dem Fixieren mit Tape zusätzlich noch mit Zahnstochern festgepinnt. Einfach den Zahnstocher bis zum Anschlag reinstecken, wieder ein wenig rausziehen und abknipsen.

Aufs Abachi hab ich vor dem Zuschnitt Gewebeband geklebt. Einerseits ist das Holz dann nicht so empfindlich und lässt sich dadurch leichter handhaben und andererseits splittert beim Schneiden nichts. Natürlich kommt nur dort wo geschnitten wird Klebeband hin.

Bild

Zum Gewebeschneiden hab ich mal auf Ebay so eine elektrische Schere geschossen, für 20€. Einfach super das Teil. Beplankung auflegen, mit Geweichten fixieren und einmal mit der Schere rundherum fahren.
Bild

Vor dem Laminieren hab ich mir den Vakuumsack bereitgelegt. Auf einer Seite mit Karosseriedichtschnur zu gemacht und die Leitung reingelegt. Zuvor hab ich noch den Schlauch und etwas Küchenpapier, damit das Vakuum überall gleichmäßig anliegt, mit Malerkrepp im Sack fixiert.
Bild

Die Holmgurte wurden auf Frischhaltefolie getränkt, das Gelege (140er biax) hab ich zw. zwei Lagen Backpapier getränkt.
Einfach das Gelege aufs Papier legen, Harz drauf und mit der Kreditkarte verteilen, dann die zweite Lage Papier drauf. Da sieht man schön ob sich das Harz schön verteilt hat und kann es schön mit der Kreditkarte an die noch nicht ausreichend getränkten Stellen schieben. Danach das ganze umdrehen und die Unterseite tränken. Wenn noch irgendwo Harz fehlt einfach das Papier anheben und Harz draufleeren.
Man muss dann nur noch eine Seite vom Papier befreien Das Gelege aufs Abachi legen und die zweite Lage Papier entfernen. Das Abachi hab ich vorher noch ganz leicht mit Harz eingerollert. Nur ganz wenig.
Ich hab vorher das Gewebe abgewogen und das Harz im Verhältnis zum Gewebegewicht 1:1,5 angemischt. Ein bisschen was bleibt ja immer im Becher oder wird verkleckert.

Die getränkten Gurte hab ich aufs Styro gelegt und angerollert. Vor dem Auflegen hab ich noch an der Stelle wo die Gurte hinkommen gaaaaanz wenig Harz aufs Styro mit dem Schaumstoffroller aufgetragen. Lieber 2g mehr Harz als schlecht verklebte Gurte.

Dann die Schalen drauf und alles fixiert. Ich hab alles mit Stahldraht (1mm) "festgenagelt". Ein Stück Stahldraht von oben durch das ganze Paket durchstechen bis man auf der Werkbank anstößt, etwas zurückziehen und bündig abknipsen. Zusätzlich hab ich noch mit Malerkrepp alles festgeklebt. Da verrutscht nichts mehr!
Als Fließhilfe fürs Vakuum noch mit Küchenpapier alles eingewickelt und ab in den Sack. Das offene Ende hab ich mit Akryl gedichtet.

Heute hab ich dann alles grob besäumt. Eine Fläche wiegt 220gr und die andere 206gr. Keine Delaminationen! Ich bin zufrieden, was meint ihr?
Der Aufbau ist folgender: Vollfächig 140er Biax, Gurte aus 25mm UD, eine Lage bis 30cm die zweite bis 80cm Spannweite. Später kommt dann noch ein Kiefernstummel rein. Beplankung ist 1,5mm Abachi.

Leider konnte ich nicht den Kern an den Klappen auftrennen um die Ruderstege aus CFK- Schlauch zu machen. Das Styro war einfach zu dünn um das ganze anständig in den Schalen fixieren zu können. Werde versuchen den Styrosteg nun so gut wie möglich nachträglich auszutrennen und als Kern für den Schlauch nehmen. Wenn das nix wird kann ich immer noch einen Kern aus Depron herrichten oder Balsa reinmachen.

BildBildBild






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Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

Für was ist denn die Holzbeplankung noch gut bei vollflächig biax Cfk ? :D
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Als Schleiflage. Mir ist das zu komplizert so wie du das machst.
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Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Koarl »

Ich bin am Überlegen wie ich das Leitwerk baue. Sollte halt von der Festigkeit zur Auslegung der Fläche passen wiederum nicht zu schwer sein. Balsa verleimt? Welche Stärke? Oder Styro mit Balsa beplankt? Aber wie soll ich die Kerne erstellen? Profiliert mit der Styrosäge schneiden, oder zuschleifen?
Vielleicht auch ganz was feines, Kern aus Styrodur und im wing bagging Verfahren mit Gewebe beschichten?

Wäre für Tipps dankbar! Außerdem würde ich mich über Rückmeldungen zu meinem Flächenbau freuen.

Danke sg
Bernd H

Re: Verschleißteil 2,4m

Beitrag von Bernd H »

warum nicht Styro balsa oder styro Abachi beblankt je nach dem was da ist. teckungen auf der Bepalkung abstützen also Miniholm.
Arbetsaufwand kein unterscheid, Profiltreue besser , ensprehend Verstärken musst du bei jeder Bauweise überall sowhol an Stekungen wie auch an den rudern .
Christians verschleissteile und ein paar andere fligen mit ebener Platte auch nicht schlecht = der geringste Aufwand !

Bei Profierten leitwerken wird ev ein Adapter/übergang notwendig für übergang leitwerk Hechrohr am Dünnen Heckrohr , wiel die Beden profildichen ev den Rohrdurchmesser überschreiten ... das müsste man ausprobierne mit 2 dicken rippen .

Jetzt hast noch mehr Fragen die Du Dir stellen kannst bevor Losgeht mit dem Leitwerk .
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