Hallo Leude
Bevor hier noch gemunkelt wird das es nicht mehr weiter geht...
Ich war die letzten Tage fleissig am Werkeln, kurz entschlossen habe ich zum 2. Flügel Donnerstag abends eher sehr früh Freitag morgens die Rippen aufgestellt und mit der Beplankung angefangen - genauso habe ich mich dann nach ca. 3 Std Schlaf auf der Arbeit gefühlt aber ein Känchen Kaffe danach hats wieder gerichtet
Mittlerweile ist auch der zweite Flügel aus der Helling geschlüpft und so gehts nun mit dem Rumpf weiter.
Da jeder Rumpf auch eine Haube hat kleben wir in dessen Rahmenteile mal die Magnete ein, diese sind 5mm im Durchmesser mal 2mm dick und so kräftig das sie sich noch durch die 19mm Spannplatte anziehen.
In Bild 64 ist die linke seite Vorne. Um an den Gegenstücken die Magnete ein zu kleben habe ich die vom Rahmen abgeklebt, so gehe ich sicher das die Magnete auch richtig rum drin sind und die Haube späte nicht weg gedrückt wird.

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Die Spanten gehen von Hinten nach vorne = oval nach rund bzw von groß nach klein... Ach schaut euch doch einfach die Bilder an...
Ist erst mal der halbe Spantenwald aufgestell legt man schon mal den Rumpfboden ein später könnte das etwas schwirig werden.

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Vorne in die Spitze kommt noch ein Gebilde das den Motospannt und Rumpf besser stabilisiert, was später heraus soll habe ich schon eingekerbt.
Wenn dann die vorderen drei Spannten nun auch stehen kommen die Haubenrahmenauflagen rein. Da alles mit Nuten verzapft / gesteckt ist kann man eigentlich nix fals machen. Der teil wo die Haube rein soll wird nun abgeklebt schlieslich soll die Haube sich wieder lösen können.

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Auf die Klebestreifen kommen dann die Rahmenteile mit den eingeklebten Magneten, in diese und durch die Abklebung in die unteren Rahmenteile stecke ich kurze 3mm cfk Röhrchen als Führungsstiffte diese werden aber nur mit den Rahmenteilen der Haube verklebt. Die Nuten die mit Klebestreifen abgedeckt sind habe ich mit einem heiß gemachtem Drahtstück frei geschmolzen.

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Nun sollten eigentlich Bilder vom einkleben der 3mm cfk Röhrchen und Bucherundstäbe kommen, leider hab ich da wohl keine von gemacht...
War ja auch schon sehr spät und hab mich dann doch fürs Bett entschieden.
Was ich beim Flügelthema vergessen hab wäre das die Steckungsrippen rechteckige Ausschnitte für "Verschraubungslaschen" gibt. Bei den einen sind sie unten (im Bild links) bei den anderen oben, die Laschen die da rein kommen liegen im Rumpf übereinander und werden im rumpf mit Kunststoffschrauben gesichert.
Wichtig wäre nun das man 1. die zueinander passenden Rippen im Flügel verbaut und 2. die Rumpfrippen auch auf die richtige Seite klebt!!!
Auf die Laschen kommt dann noch eine 3mm Sperrholzabdeckung um den Schrauben eine vernünftige Auflage zu bieten, diese wird mit den Rumpfrippen und der Seckungshülse verklebt sie muss dafür etwas schräg angeschliffen werden (Bild 77). Im Rumpf habe ich mit 5min. Epoxy Einschlagmuttern verklebt.

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Die Laschen werden nun schon in den Rumpf gesteckt und festgeschraubt da sie gleich mit den Flügeln verklebt werden. An den Rumpf stecke ich nun die Flügelanschlussrippen aus 1, 5mm Sperrholz sie werden aber noch nicht verklebt! Nun kann man auch schon mal schauen ob die SUB-D 9Pol Stecker und Buchen passen. Die Buchse kommt in den Rumpf - Stecker an den Flügel

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Und so schauen ein linker und ein rechter Flügel aus, hier allerdings schon nachdem was jetzt noch kommt...
Das ausrichten der Flügel zum Rumpf bzw. zum Leitwerksausleger sollte sehr gewissenhaft ausgeführt werden!!!
Wenn die Flügel angesteckt sind befestige ich eine Schnur am ende des Auslegers und ziehe sie leicht gespannt zur linken Flügelspitze und mache dort auf der Schnur eine Markierung, ziehe die Schnur dann zur rechten Flügelspitze - nun sollte die Markierung ebenfalls an der Spitze sein so ist sicher gestellt das die Flügel beide den selben Winkel zum Ausleger haben. Ebenfalls werden die Flügel dann noch in der horizontalen Ebene so weit unterlegt das sie die vorgegebene V form haben auch hierbei darauf achten das die Flügel nicht verdreht sind gegebenfals eine EWD Waage benutzen. Ich schaue mir das ganze dann ein weilchen von hinten und oben an ob alles stimmig ist da verlasse ich micht gern auf mein Augenmass!
Wärenddessen liegt die Steckungshülse im ganzen drin also keine drei Einzelteile, die Löcher dafür sind 1mm größer um das ganze frei ausrichten zu können ohne das es da schon klemmt. Im ganzen damit die Steckung auf jedenfall gerade bleibt und mir kein Kleber in die Trennstellen läuft, der Steckungsstab ist natürlich nicht drin. Wenn dann alles ausgerichtet ist hefte ich die Hülse erst punktuel mit Sekundenkleber damit sie nicht mehr wackelt und klebe dann alles mit 5min. epoxy nach. Nun können auch die Laschen die mit dem Rumpf verschraubt sind mit den flügeln verklebt werden. Die 1,5mm Flügelanschlussrippen drücke ich dann an die Flügel und lasse zwischen denen und den Rumpfrippen etwas Sekundenkleber laufen so ist ein perfekter fugenloser Anschluss sicher gestellt. Nachdem alles ausgehärtet durchsäge ich mit einer Laubsäge die Steckungshülsen und kann dann die Flügel abnehmen. Der Bereich Flügel/Rumpfanschluu wird mit 3mm Balsa beplankt, an den elektrischen verbindung lasse ich eine Wartungsklappe frei damit ich dort bei Problemen mal ran komme auch werde ich die SUB-D Buchsen nicht kleben sondern anschrauben.

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Irgendwann kommt dann der Moment der Wahrheit und ich säge die cfk und Buche Röhrchen/Stäbe durch.
Operation geglückt Zollstock ist implantiert und das Baby äääh die Haube ist 20cm lang.
Hier nun auch noch mal von hinten mit eingestecktem 14mm voll gfk Steckungsstab.

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Der Bereich um Die Flügel/Rumpfrippen muss nun noch mit Balsastücken aufgefüllt und schön in Frm geschliffen werden.
Nun stehen noch einige Keinarbeiten an, mal sehen was ich morgen noch alles schaffe wenn nicht dann im laufe der Woche...
Nun noch was zur Auslegung / Konstruktion da mich Norbert per PN und Timo in einem anderem Thread gefragt haben was sicherlich auch andere interessiert:
Die Auslegung kommt von UweH nach dem ich lieb bitte bitte gemacht habe hat er natürlich nicht lange gezögert. Ich bin dir sehr dankbar dafür, ohne dich wäre es wohl wieder richtung S3021 / RG15 oder dieses mal was aus der AG Serie geworden wovon Du mich zum Glück abgebracht hast.
Damit Uwe die Auslegung machen konnte habe ich ihm den Flügelgrundriss mit den 2 V-Form Knickstellen per Ranis vorgegeben.
Nachdem Uwe die Auslegung gemacht hat bekam ich eine Ranis Datei wieder an der nun seine berechneten Rippen an den vorgegeben stellen drin waren. Ich habe dann die restlichen Rippen eingefügt und die Klappenpositionen angegeben. Vom Ranis habe ich mir dann die Rippen als dxf ausgeben lassen.
Die technische Konstruktion habe ich dann in Corel Draw X4 gemacht, das ist kein herkömliches CAD Program sondern normalerweise was für Grafiker / Werbefachmänner usw. damit lässt sich aber genauso maßhaltig arbeiten wie im CAD.
Ich kann in Corel viel schneller zeichnen als mit CAD andere sagen das es unmöglich ist und halten es für schwachsinnig aber man sieht ja was bei raus gekommen ist! Die Zeit im Corel beläuft sich auf 25 - 30 Std. ink. feinarbeit mit allem drum und dran bis zur ausgabe als dxf zum Fräsen an Thomas.
Wenn Du / Ihr Fragen zu Konstruktion bestimmter Teile habt müsst ihr etwas konkreter werden, wie es aufgebaut ist seht ihr ja aber ich kann ja schlecht jedes Teil beschreiben?
So das wars nun erst einmal.
Gruß Michael
Nachtrag: Ich bin ja echt kein redseliger Mensch, für mich muss alles kurz und bündig sein kein großes gelaber was wie wenn und aber.
So viel Text zu schreiben macht mich so ferddisch
