Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

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paulpanter82
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Ist die ganze Nase abgerissen??
Selbst wenn man nun den Hacken weiter hinten einklebt, wo reisst es dann als nächstes?
Wenn der Rumpf das nicht von vorne bis hinten halten kann dann lass es besser mit dem flitschen :mrgreen:

Gruß Michael
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Nebukadneza
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

paulpanter82 hat geschrieben:Ist die ganze Nase abgerissen??
Selbst wenn man nun den Hacken weiter hinten einklebt, wo reisst es dann als nächstes?
Nein, die Nase ist noch dran, ist halt von Rohrposition bis Nasenspitze gerissen gewesen.

Hab ihn jetzt mal geflickt, man sieht kaum mehr was, immerhin ... is halt nur malwieder weicher geworden.
Ich will das Ding ja auch nicht Flitschen-Flitschen, ich will mir blos den besten Werfer den ich je gesehen hatte an der Teck durch nen Gummi ersetzen. Der hat das Ding aus der Hand locker auf doppelte Höhe bekommen als Christian nachdem er meinte "geben wir ihm ma so richtig". Das will ich, nicht mehr.

Anyways, Wind war heut eh kacke, daher isser garnich ans fliegen kommen. Macht also nix.

Grüßle
-Dario
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Nebukadneza
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

Hi,

Stichwort: Verdelltes/Verbogenes (aber nochnicht gebrochenes) Balsa versteifen:
Ich bin mir vorhin mitm RES beim Bei-Fuß-Landen leider an den Fuß gelandet. Dabei ist am Höhenleitwerk eine Seite leicht eingerissen, auf der anderen Seite ist das Balsa umgeknickt und jetzt sehr weich, ohne aber zu Brechen (so dass ich es kleben könnte).

Da das Leitwerk sehr gut am Rumpf fest ist und ich alles incl Seitenruder abreißen müsste würde ich eher einen neuen Rumpf bauen (sehr teuer // neu einfliegen => kacke) als das Leitwerk abzureißen, teilweise neuzubauen oder die Bespannung abzuziehen.

Was kann ich tun?
Danke!
-Dario
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TilmanBaumann
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von TilmanBaumann »

Feucht machen und glatt bügeln wäre meine Idee.
Edit: Habe Frage falsch verstanden.
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UweH
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von UweH »

Nebukadneza hat geschrieben:Hauf der anderen Seite ist das Balsa umgeknickt und jetzt sehr weich, ohne aber zu Brechen (so dass ich es kleben könnte)
Hallo Dario, solche Stellen verarzte ich indem ich mit einer dickeren Nadel Löcher im Abstand von ungefähr 5 mm in die Bespannung steche und kleine Tropfen dünnflüssigen Sekundenkleber drauf gebe. Das Balsa saugt den Seku auf und wird hart. Ich gebe so lange Seku drauf, bis das Balsa nicht mehr saugt. Deformationen des Balsa lassen sich vorher mit einem Bügleisen auf einer glatten Unterlage meist wieder in Form bringen, dabei sind Modellbauer mit mindestens 3 Armen und Händen eindeutig im Vorteil.

Gruß,

Uwe.
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Nebukadneza
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

Hi,

klingt gut -- ich probier das dann mal. Im "Ruhezustand" ist das Zeugs halbwegs gerade, es ist eben nur sehr weich, und man sieht eine längs-laufende "Weich/Deformations"-Stelle.

Danke für den Tip. Bin wieder guter Dinger :D.

Grüßle
-Dario
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paulpanter82
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo

Ich versuche mich gerade an der Bepsannung mit Seide Pongé 5.
Die Anleitung von Paul Herbert Klein kenne ich:
http://www.rc-network.de/magazin/art...rt_085-01.html

Bis zu dem Punkt nach dem die Seide befeuchtet aufgezogen, ringsherum mittels Spannlack angeheftet und alles getrocknet ist scheints alles in Ordnung zu sein. Die ersten Spannlack anstriche sind 1:1 Nitro verdünnt und gerade so viel das auch nix durchläuft und Tropfen entstehen würden.
Spannlack ist von Aeronaut, Erfahrungen habe ich bisher nur mit Vliesbespannungen die ohne Probleme funktionieren.
Der Testrahmen hat 25x12cm. Auf der rechten seite habe ich die Seide befeuchtet aufgezogen, auf der linken habe ich sie mit dünnflüssigem Seku befestigt. Nun kommen jedoch nach dem trocknen Wellen in der Bespannung, diese lassen sich zwar weg Bügeln kommen aber nach dem abkühlen wieder.
In der oberen hälfte (der milchige Teil) ist Spannlack unten habe ich Dosenklarlack ohne Spannlack probiert.

Wo ist der Fehler??
1.JPG
2.JPG
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Koarl
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Koarl »

Muss man nicht erst anheften, dann anfeuchten?
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paulpanter82
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo Koarl

Nein bei Seide nicht, da hilft das anfeuchten um den Stoff mit etwas Spannung faltenfrei auf den Flügel zu bringen da das feuchte dann auf dem Holz nicht so hin und her rutscht. Seide ist nicht dehnbar und lässt sich auch nicht mit wärme spannen wie Oracover.

Gruß Michael
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Koarl
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Koarl »

Ah, ok. Aber bei Papier muss man vorher heften und dann befeuchten, oder?
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UweH
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von UweH »

Koarl hat geschrieben:Ah, ok. Aber bei Papier muss man vorher heften und dann befeuchten, oder?
Nöö Carlos, Papier dehnt sich wenn es nass wird und zieht sich beim trocknen wieder zusammen, deshalb bei Papierbespannung zuerst passend zuschneiden, dann mit einem umgenutzten Deozerstäuber leicht und gleichmäßig einsprühen, dann auf die zu bespannende Fläche auflegen und glatt ziehen.
Dann Ränder mit dünnem Tapetenkleister oder verdünntem Holzleim und Pinsel anheften und kleben.
Gegen verziehen in Helling eingespannt trocknen lassen.
Nach dem Trocknen ist das Papier straff gespannt und kann jetzt mit Spannlack gestrichen werden, 1. Lage verdünnt, dann unverdünnt bis die Poren der Oberfläche geschlossen sind.

....das mach ich gerade beim ARES auf die offenen Rippenfelder, die 1. Lage Spannlack trocknet gerade ;-)

Gruß,

Uwe.
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Koarl
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Koarl »

Achso, danke!


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Milan
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Milan »

Nun kommen jedoch nach dem trocknen Wellen in der Bespannung, diese lassen sich zwar weg Bügeln kommen aber nach dem abkühlen wieder.
Wo ist der Fehler??
Hallo Michael.

Ich trau mich mal zu antworten obwohl ich das Ponge-Zeug überhaupt nicht kenne.

Das Grundübel scheint zu sein, das das Material dauerelastisch bleibt -> Hitze folgt Schrumpfen, Kälte folgt Entspannung - und der arme Spannlack solls dauerhaft richten?!

Mein Tipp: Koverall verwenden damit `s schön stramm bleibt und aus Ponge frivole Reizwäsche zaubern damit`s schön ääh...... :mrgreen:
Aktuelle Baustelle -> https://www.rc-network.de/threads/pikus ... .11980654/

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paulpanter82
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo Harry

Es hat sich was getan...
Wenn man Seide trocken auflegt, ringsherum fixiert und wässert dann kommen die Wellen zwar auch noch aber nicht mehr so stark.
Jedoch lässt es sich selbst dann mit Spannlack nicht ausreichend straff spannen.
Seide ist nicht gleich Seide einige reden von Seide und verarbeiten dann Kunstseide auf Polyesterbasis. Die Graupner Seide ist so eine und kostet dann auch mehr als doppelt so viel wie echte 100% Seide. Ausserdem ist das Format von 200x90cm äusserst besch... und würde viel Verschnitt produzieren.
Koverall wiegt aber doppelt so viel wie Vlies und Seide kommt daher für einen 2m RES-Flieger nicht in frage.

Gruß Michael
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

Hey,

nicht sicher ob das in "den Schnellen" gehört, oder sonst wo hin, aber:
Hat jemand eine Idee woher man Spannzangen für ein Dremelähnliches gerät mit ~4.25mm Schaft bekommen kann? Die Spannzangen die dabei waren spannen leider alle nur bis ~0.9mm, wir brauchen hier aber oft weniger. Spann "auf Null" wär klasse :D.

Danke, und Grüßle
-Dario
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo Dario

Die 3 backen Spannfutter von Proxxon passen auf die günstigen Teile vom Aldi oder Lidl.
Ich hab sowas selbst auf einem 15 Euro King Kraft teil was ich mir wegen der Flexwelle geholt habe
Spannberich ab 0,3mm dünnere Bohrer einfach ein bissel mit Kupferlackdraht 1 lagig umwickeln.

http://www.kirch-onlineshop.de/Proxxon- ... -aus-Stahl
Hat auch fast jeder Baumarkt.

Gruß Michael
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mario
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von mario »

paulpanter82 hat geschrieben: Spannberich ab 0,3mm dünnere Bohrer einfach ein bissel mit Kupferlackdraht 1 lagig umwickeln.
Hi Michael,
der Tipp ist wirklich was wert. Ich hatte die Situation auch schon, bin allerdings nicht auf sowas gekommen. :idea:

Danke auch
Mario
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paulpanter82
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo Mario

Mööönsch warum sind wir denn Modellbauer wenn man noch nicht mal mehr auf so simples kommt :mrgreen:
Noch ein Tip: Fohrmann Werkzeuge Bohrkloben auf 0 spannend / Nadelfeilenhalter usw.:

https://www.fohrmann.com/modellbau-bohr ... -3707.html
https://www.fohrmann.com/modellbau-bohr ... bchen.html
https://www.fohrmann.com/modellbau-bohr ... ohrer.html

Bohren und Nadelfeilen:
https://www.fohrmann.com/modellbau-bohr ... -3708.html

Die haben auch feinste Reibahlen da gelingt jedes Loch für Anlenkgestänge maßgenau ohne zu wackeln:
https://www.fohrmann.com/modellbau-bohr ... satze.html

Gruß Michael

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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

Hi Michael,
paulpanter82 hat geschrieben: http://www.kirch-onlineshop.de/Proxxon- ... -aus-Stahl
Hat auch fast jeder Baumarkt.
Leider leider nein. Genau das Ding hab ich auf meinem Proxxon, passt aber auf das Lidl billigteil (dass meine Freundin sich geholt hat weil leiser und Wohnungskompatibel). Da fehlen ~2mm Gewindedurchmesser am Motorachsgewinde.

Kupferdraht hab ich in der Tat auch noch nicht probiert, dafür fast alles andere was man Kleben, schmieren, wickeln oder sonstwie machen kann...

Probiers direkt mal -- danke!
Grüßle
-Dario
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo Dario

Funktioniert bei mir und beim Spezel wo ich nur grad nicht weis was er für ein Billigding hat jedenfalls nicht das selbe wie mein King Kraft.
King Kraft Proxxon.jpg
Dann hast du leider Pech gehabt :mrgreen:
Was hast du denn für einen?

Gruß Michael
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Bernd H

Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Bernd H »

danke Michael für den Tipp
ich habe das baugleiche von Ferm jetzt das 2te beim ersten waren nach 10 Jahren die Kohlen runter und die Kosten dann 13Emit Versand .

mit 160 watt gibt es anscheinend nur den Einen in verschidenfarbigen Gehäusen und gefühlt 20 "markennamen"

In das Gerät passen dann die spannzangen von Proxon die Zugegebnemaßen dann auch die Werkzeuge zentrisch fassen was die Orginalen die dem Gerät beiligen nicht alle tun .
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mario
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von mario »

Hallo Jungs.
Ich habe da auch mal 'ne Frage.
Wie und womit wird ein Holz so gebeizt, dass nur die Maserung gut raus kommt, aber nicht alles eingefärbt wird?
Ich würde gerne auf Pappelholz dunkelbraune oder schwarze Maserungen rausstellen, ohne das die "Nichtmaserungsstellen" dunkel werden.
Ein kleines bisschen Abdunkelung auf der Fläche wäre mir aber egal.
Danke schon mal im Voraus.

Mario


P.S. Für Nichtmaserungsstellen gibt es bestimmt auch ein Fachwort. Weiß das auch wer?
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paulpanter82
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von paulpanter82 »

Hallo Mario

Antik Beizen auf lösemittel / alkohol basis, gibt es auch zusätzlich noch mit dunklen Partikeln die sich dann in die Poren z.B. bei Eiche absetzen und hervorheben.
Diese dringen in weicheres Holz stärker ein als in die harten Maserungen.
Oder Wachsbeizen die dann nach dem trocknen mit einer Bürste ja nach Geschmack leicht aufpoliert werden dann reibt sich die Wachsbeize von den härteren stellen wieder leicht ab.
Pappel ist aber ansich ein eher homogenes Weichholz mit kaum ausgeprägten Maserungen von daher wird sich keine schöne Beizung ergeben wie bei Kiefer z.B..

Gruß Michael
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von sonouno »

mario hat geschrieben:Hallo Jungs.
Ich habe da auch mal 'ne Frage.
Wie und womit wird ein Holz so gebeizt, dass nur die Maserung gut raus kommt, aber nicht alles eingefärbt wird?
Ich würde gerne auf Pappelholz dunkelbraune oder schwarze Maserungen rausstellen, ohne das die "Nichtmaserungsstellen" dunkel werden.
Ein kleines bisschen Abdunkelung auf der Fläche wäre mir aber egal.
Danke schon mal im Voraus.

Mario


P.S. Für Nichtmaserungsstellen gibt es bestimmt auch ein Fachwort. Weiß das auch wer?
nimm Clou Nadelholzbeize...die hat einen Positiv-Effekt und betont die Maserung sehr schön (der Weichholzanteil bleibt heller !... also die "Nichtmaserung" ;-) )
grüssle, Christof ;-)
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

Hi,

kennt jemand von euch den "Cassiopeia F3J" persönlich? Ist ein altes F3J Modell von '97, von 2k-models, vertrieben damals von Pollack. Ich hab gerade einen angeboten bekommen, mit gutem Reisenauer Antrieb (ja, leider kein Segler mehr...), für einen eigentlich guten Preis -- den ich mir allerdings doch erst aus den Rippen schneiden müsste. Ich könnte ja z.B. versuchen eine der noch besser erhaltenen alten Krücken zu verkaufen oder ähnliches...

Da ich hier in Karlsruhe vorallem an den (nicht-)Hängen oft auf dem trockenen Sitze wenn die anderen mit ihren Schalengeiern noch kreisen können, und teilweise sogar hochkommen, ist das angebot schon verlockend. Es ist halt nur die Frage ob mir das Modell von seiner Leistung her reicht, oder ob ich schonwieder Geld für einen "alten Murx" rauswerfe.

Das Profil ist angegeben als SD 7037 mod.. Zwar habe ich schon gesagt bekommen dass das prinzipiell ein gutes, thermikstarkes Profil sei, aber wenn ich dann bei Selig lese dass "The SD 7032 was made as an improvement over the E 214"... ? Wobei .mod natürlich auch malwieder alles und jedes heißen kann.

Irgendwie bin ich wohl mittlerweile so traumatisiert vom nicht fliegen können, oder stundenlangen flitsch-und-absauf-und-spaziergang Orgien, dass ich vor alten Kisten immer etwas Angst habe, ob das nicht wieder nur ne weiter Krücke ist.

Insofern ... wenn mir jemand was zu Modell sagen kann, in Betracht auf eher schlechte Hang-Bedingungen, oder aber eben auch Flachlandfliegen bei schwacher und mittelprächtiger Thermik... wäre ich da sehr dankbar.

Danke und Grüßle
-Dario
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von UweH »

Nebukadneza hat geschrieben:Das Profil ist angegeben als SD 7037 mod.. Zwar habe ich schon gesagt bekommen dass das prinzipiell ein gutes, thermikstarkes Profil sei, aber wenn ich dann bei Selig lese dass "The SD 7032 was made as an improvement over the E 214"... ? Wobei .mod natürlich auch malwieder alles und jedes heißen kann.

Hallo Dario,

ich kenne den Flieger nicht, aber zu den Profilen vielleicht folgendes:
SD7037 und SD7032 sind verwandte Profile, aber nicht die gleichen Profile.
Gegenüber dem Ausgangsprofil der Entwicklung sind die Seligs geringer gewölbt als das E214, aber es wurde vor allem auch der Profiltropfen auf geringere Re-Zahlen angepaßt und die Eignung für relativ leichte Thermiksegler dadurch verbessert.
Hat das E214 noch 4 % Wölbung und üppige 11 % Dicke, so hat das SD7032 blasenfreundlichere 3,64% Wölbung und 10 % Dicke bei viel geringerer Dickenrücklage.
Das S7037 ist mit 3 % Wölbung und 9,2 % Dicke noch mal schlanker als das SD7032, was vor allem der Gleitleistung zugute kommt.
Heutige F3J-Modelle setzen auf sehr geringes Gewicht um oder auch unter 25 g/dm² Flächenbelastung und hätten mit den Profilen über 3 % Wölbung erhebliche Schwierigkeiten aus dem Rückraum gegen den Wind zurück zu kommen, auch die Gleitleistung wäre bei den heutigen Gewichten mit der hohen Wölbung nicht konkurrenzfähig.
Die Wölbung der F3Jler liegt heute meist bei 2,2 - 2,5 %, je nach typischer Flächenbelastung und angestrebtem Einsatzprofil.
Bei den älteren Modellen mit den höheren Fluggewichten oder wenn man eher einen Minimalsinker als einen Allrounder haben möchte passen die SD703X-Profile immer noch gut in den Alltag, nicht aber in den Wettbewerb.

Gruß,

Uwe.
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Bernd H »

@ Dario mach mal deinen eckvertiel fertig... Der sollte auch niedriges sinken und Gutes steigen bei leichte thermik können.
Genau die Gliech profilierung an 3m Spw und 2,2kg gewicht kann das schon recht gut, und läuft Entwölbt auch noch Vorwärts.
Das wird wohl nich ganz so Breitbandig sein wei die Ultramodernen Schalentiere, zielt aber mit knapp 3% Wölbung schon auf den Thermikflug ab .
Aus einem Hochstartset heraus bin ich hier mit ca 80m Höhe dann mal eine 2/4 stude geflogen bei wirklich schlechetn Bedingen bei denen die Griefvögel schon keien lust hatten und mit Faltternatreib oben belieben wenn nötig.

Du bist mit seber bauen ja auf eine gutem weg, nur hast du zu viele Baustellen. :twisted:

Mach doch mal was Fertig... das Kaufen wenn ich dazu weider mal in der lage bin... wird sich dann schon auf Modernes gut augelegtes gut funktionierendes beschränken. Die oldies könne da Listungs nur teilweise hin riechen wenn überhaupt.

Wenn du schon kaufst dann gescheit, das Führt zum Ziel.
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Nebukadneza »

Hi,

@Bernd: das EckVerTeil kommt bald mal weiter, keine Sorge :D. Wird dieses Jahr noch was, ich versprechs. Hier gehts aber um einen anderen Anwendungsfall fürchte ich. Klar schaut das Ding aus wie ein Thermikflieger, aber was ich hier gerade suche ist eben ein alltagstauglicher Schalenflieger mit genug Leistung und auch etwas Gutmütigkeit, mit dem ich eben mit der "Schalengeier-Rentnergang" hier in Karlsruhe auch mal mitfliegen kann. Es ist eben einfach sehr deprimierend wenn man als einziger steht und zuschauen muss, während die anderen Fliegen. Wenn das Ding wie Andernorts berichtet auch noch ein wenig Gas aushält, um so besser...

Wenn kaufen, dann gescheit: Genau das ist hier ja die Frage. Ich will Thermiklastigen Hangflug, teilweise gibts bei uns auch mehr Wind ohne dass es gut trägt: Dann möchte ich auchnoch fliegen können. Sehr toll wäre es wenn der Flieger auch in der Thermik aufm Flachland hochkommt. Es gibt durchaus alte Kisten die das können. Wenn ich mir z.B. die Ellie-2 und 3 die am Hang bei uns rumgurken ansehe, dann ist das schon ziemlich gut. Inwiefern der Cassiopeia das kann ... weiß ich nicht.

@Uwe: Hups, falsches Zitat kopiert. Da sollte noch der Rest des Satzes: "and the SD 7037 was a thinned and decambered version of the SD 7032" dazu. Wenn du jetzt sagst dass die SD703* noch ganz Alltagstauglich sind, dann würde mir das ja reichen. So ein guter Pilot dass ich das Highend-Zeugs nutzen könnte bin ich ja schließlich auch nicht. Wenn ich mir die Penetrations- und Gleit-Leistung von Pike Perfection o.Ä. ansehe, dann läuft mir zwar das Wasser im Mund zusammen, aber brauchen tu ich das letztendlich nicht. Wenn die Tendenz grob in die Richtung geht bin ich ja zufrieden.
Was die Kiste mit dem Antrieb wiegt weiß ich leider noch nicht, aber anscheinend ist ein ~2000er 3S LiPo eben mit Reisenauer-Brushless-Antrieb drin, und dafür kein Blei mehr. Da kann man sich ja mit der Angabe von " 2100 g Fluggewicht" die im Netz rumgeistern grob Abschätzen wo man hinkommen müsste.

Davon abgsehen dass ich das "schnell" gerade sprenge ... danke für eure Beiden Einschätzungen!

Grüßle
-Dario (... der sich immer noch nicht sicher ist was er eigentlich will)
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von christianka6cr »

Moin Dario

Wie schon am Telefon, so rein aus dem Bauch raus gesagt, würde ich den Vogel (gerade von dem sehr gewissenhaften Kollegen) sofort kaufen. Meine Erfahrungen mit den 7037 und 7032 Profilen waren alle sehr positiv, was man im Netz über den Flieger zu lesen bekommt, klingt auch alles sehr gut und letztendlich ist auch das Angebot, daß du da hast, ein wirklicher Knüller. Neue Peggy zahlen, Flugfertiges Modell geschenkt bekommen ist schon ein Wort... :thumbup:
Überleg nicht zu lange, sonst nehm ich ihn :P :mrgreen: :lol:

Gruß Christian
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Re: Der schnelle Fragen- und Antwort-Thread

Beitrag von Goofy »

Hallo Dario,
auch ich kenne den "Cassiopeia" nicht. Ich kann aber sagen, dass die Leistungsfähigkeit eines Segelflugzeuges sicherlich nicht allein vom Profil abhängt. Wie Uwe schon geschrieben hat muss Profil, Layout, und Flächenbelastung zusammenpassen. Vor allen Dingen entscheiden die Handling-Eigenschaften darüber, was aus so einem Flieger herauszuholen ist, und selbstverständlich das Können des Piloten ! Ein blutiger Anfänger wird unter Garantie auch mit einem " Pike Perfection " nichts reissen, während ein echter Könner den Durchschnittspiloten mit einer " alten Gurke " vor der Nase herumfliegt.
Ein kleines Beispiel: Im letzten Jahr fand bei einem Verein in unserer Nähe ein sogenannter " Stundenpokal" für vorbildgetreue Segler ab 3,75m Spw. statt. Es waren ca. 20 Piloten am Start bei ziemlich windigem Wetter. Es mussten 3 Starts absolviert werden ( geschleppt auf 300m ); dabei möglichst genau 1 Std. Fliegen mit Ziellandungen.
Vereinskollege ( und Vorstand ) Helmut belegte den 5. Platz mit einer über 30 Jahre alten, selbst konstruierten und selbst gebauten Ka 6e. Ohne Wölbklappen, ohne Radbremsen etc., mit sicherlich, aus heutiger Sicht, völlig veraltetem Profil. Er lies damit 3/4 der anderen Piloten hinter sich, die mit deutlich modernerem Material unterwegs waren.

Viele Grüße
Elmar
Antworten