DF7BD hat geschrieben:Mein Unwort des Jahres: H o l m v e r k a s t u ng.......
Hallo Manfred, also mir macht die Holmverkastung neben dem Fernsteuerung programmieren am meisten Spaß
.......ich rede mir das nämlich immer ein das mir das Spaß macht, weil ichs sowieso machen muß und dann lieber mit eingebildetem Spaß als ohne Spaß
DF7BD hat geschrieben:Mir ist noch ein Problemchen aufgefallen. Entweder habe ich einen Fehler gemacht oder der Konstrukteur(?)
.....hmmmm......beim Prototyp hats gepaßt und Thomas Laqua hat sich auch nicht darüber beschwert, aber ich hab ohne Helling gebaut und bei Thomas war noch ein Fehler in den Daten der mit der Helling zu tun hatte.....ist da vieleicht die Fußausparung der Wurzelrippe verrutscht? Manfred, schau bitte mal ob die Nasenleistenflucht an der 2. Rippe einen Knick hat, ich schau nachher mal ob ich in den Daten einen Fehler finde. Andere Erklärung: bei einem Holzflieger kann es immer mal zu minimalen Verzügen kommen, die sich bei Winkelfehlern stark auswirken und Nacharbeit und Anpassungen notwendig machen....aber auf dem Bild ist der Versatz schon ungewöhnlich groß....
Grundsätzlich würde ich aber das Steckungsrohr beim Aufbau der Oberseite nur auf einer Seite oder noch gar nicht einkleben, sondern nur lose einstecken.....wenns rein geht
Beim Beplanken der Unterseite dann das Rohr auf einer Seite einkleben und die Fläche fertig machen...
nur das Beplankungsbrettchen des Steckungsbereichs zunächst noch weg lassen.
Dann Fläche aus der Helling nehmen und mit Leimzwingen beide Flächen an den Wurzelrippen aneinander klemmen. Dabei die Aussparungen des Steckungsrohrs der zweiten Fläche anpassen und wenns spaltfrei paßt das Rohr mit angeklemmter erster Fläche und mit eingestecktem Steckungsstab einkleben.
Der Hochstarthaken sitzt bei mir 245 mm hinter der Nase, also ca. 15-17 mm vor dem Schwerpunkt. Ich habe eine 3 x 10 x 40 mm Sperrholzleiste auf den Rumpfboden geklebt und einen einfachen 2,5 mm Drahtwinkel in die Holzleiste geharzt. Der Drahhthaken ist etwas zu gebogen und hat mit einem kleinen Fräser am "Knie" eine kleine Kuhle bekommen weil der Ring immer zu früh aus dem Haken gefallen ist. Das Optimum hab ich aber noch nicht gefunden, zuletzt war der Haken zu weit zu gebogen und der Ring fiel erst lang nach dem entspannen des Gummis raus.....ich starte halt meist aus der Hand, auch auf flachen Wiesen, das optimieren des Hochstarts hatte noch keine Priorität.
Gestern hab ich meinen Prototyp das erste Mal mit Ballast geflogen. Zwei Mesingzylinder mit je knapp 100 Gramm haben zu mehr Durchzug für stärkeren Wind verholfen...leider war beim Test aber fast gar kein Wind

...ich kann also noch nicht viel dazu berichten
Vielleicht schaffe ich es heute Abend Fotos vom Hochstarthaken und Ballasteinbau zu posten.
Gruß,
Uwe.