Geräuschkulisse E-Segler

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Balthasar
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Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von Balthasar »

Hallo Gemeinde!
Ich treibe meinen E-Segler aktuell mit einem Robbe RO-Power und einer 17x10 Aeronaut an 8S auf Ausgangshöhe. Für meinen Geschmack macht mir der Segler beim Aufstieg zuviel Brummgeräusche. Es funktioniert alles soweit und ich habe nicht das Gefühl, dass irgendwann mechanische Konsequenzen aus den Vibrationen zu befürchten wären. Es scheint vielmehr einfach das Ergebnis eines voluminösen Rumpfbootes und feinen Motorunwuchten zu sein. Die Luftschraube ist ganzheitlich mit Reisenauer-Mittelteil und Spinnerkappe gewuchtet.

Nun zählt der RO-Power ja nicht gerade zu den Top-of-the-Pop-Motoren. Ich frage mich ob ich in diesem Punkt spürbare Verbesserungen erzielen kann, wenn ich mehr Geld für einen Motor ausgebe (zum Beispiel Roxxy D50-65-10). Da aber die Hobbykasse gleich spürbar belastet wird, scheue ich mich davor einfach einen anderen Motor zu kaufen und es zu testen.

Hat hier jemand Erfahrungswerte? Hat schonmal jemand einen preisgünstigen Motor wie den RO-Power gegen einen Motor ausgetauscht der preislich eher zur Mittel- oder Spitzenklasse zählt und kann über das Ergebnis berichten?
Elektrische Unterschiede spielen für mich keine Rolle. Mir geht es rein um die Laufruhe des Triebwerkes.

Vielen Dank!
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christianka6cr
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von christianka6cr »

Moin Thomas

...und einfach mal den Motor ganz langsam laufen lassen ohne Mittelteil und schauen, ob die Welle rund läuft? Vielleicht mit einem Edding seitlich langsam dranfahren, um zu schauen, ob die Welle nen Schlag hat?

Gruß Christian, der null Plan von Motoren hat ;-)
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Balthasar
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von Balthasar »

Klar, das hab' ich schon gemacht. Aber es handelt sich hier nicht um deutlich spürbare Unwuchten. Das spielt sich alles im Feinstwuchtbereich ab. Es ist keine Gefahr in Verzug. Es geht mehr um die Ästethik. Ich würde mich einfach über weniger Brumm und Dröhn beim Steigflug freuen ...
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Frank T.
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von Frank T. »

Kontrolliere mal ob alle Magnete noch fest sind.

VG Frank
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Balthasar
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von Balthasar »

Vielen Dank, dass Ihr Euch so bemüht! Aber das geht wirklich in die falsche Richtung! Es ist alles soweit in Ordnung! Lose Magnete, Unwucht in der Luftschraube, verdellte Achse ... ist alles ausgeschlossen und einwandfrei in Ordnung. Ich fliege den Flieger so wie er ist, sicher noch lange Zeit. Es geht mir nur darum herauszufinden ob ich die Geräuschkulisse im Steigflug noch weiter reduzieren kann. Und da eben primär die Frage ob ein vermeintlich höherwertiger Motor mehr Laufruhe bringt.
Aber nochmals vielen Dank füs Mitgrübeln!
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christianka6cr
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von christianka6cr »

Mir fällt nochwas ein: Hast es schonmal mit anderen LS probiert? Vor vielen Jahren hatte ich mal auf einem Flugplatz eine Diskussion mitgehört, in der es um "wobbelnde" Luftschrauben bei gewissen Drehzahlen von irgendeinem Hersteller ging...?!?

Gruß Christian
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Balthasar
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von Balthasar »

Das kann ich mal ausprobieren. Das Dröhnen klingt zwar eher nach mechanischem Ursprung, aber wer weiß ... jedenfalls habe ich noch eine halbwegs passende CFK-Klapper. Die werd' ich nochmal testen. Da jetzt an Ostern der Terminkalender leider mit Nicht-Modellflug voll ist, wird es noch ein paar Tage dauern bis ich ein Ergebnis zurückmelden kann.
Vielen Dank für die Anregung!
:-)
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UweH
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von UweH »

Balthasar hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 17:52 Die Luftschraube ist ganzheitlich mit Reisenauer-Mittelteil und Spinnerkappe gewuchtet.
Hallo Balthasar, ist die Luftschraube dynamisch gewuchtet oder nur ruhend ausgewogen?

In meiner Zeit der Fliegerei mit Eigenbau-Impellern hat dynamisches Wuchten gegen drehzahlabhängiges Brummen meistens geholfen.
Dabei wird ein Luftschraubenblatt auf einer Seite mit kleinen Stücken Tesastreifen beklebt und mit laufendem Antrieb getestet was sich verändert.
Wird das Brummen schlimmer, ist der Tesa auf dem falschen Luftschraubenblatt und man wechselt die Seite. Das wird so lange probiert bis das Brummen weg ist oder bis man keinen Bock mehr hat und das Brummen ignoriert :roll:

Gruß, Uwe.

P.S.: höherwertige Motoren waren damals tatsächlich laufruhiger. Die Graupner Speed Motoren und ähnliche waren billig und nicht ausgewuchtet, die Edelmotoren von Keller, Plettenberg, Lehner usw. hatten gewuchtete Läufer und das sorgte für mehr Laufruhe. Wie das heute ist weiß ich nicht, ich fliege zur Zeit gar keine E-Modelle.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<

Wer nichts weiß muss alles glauben!

Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
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Balthasar
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von Balthasar »

Ja, ich habe nur statisch ausgewuchtet. Inzwischen habe ich auch die Glocke des RO-Power überprüft - was meine Möglichkeiten angeht absolut in Ordnung.
So ein pragmatischer Ansatz zum dynamischen Auswuchten könnte ich tatsächlich mal probieren. Guter Gedanke. Ich habe inzwischen auch die Welle des Motors freigelegt und werde sie mal gegen eine Präzisionswelle aus dem Fachhandel austauschen.
Mal sehen ...
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mario
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Re: Geräuschkulisse E-Segler

Beitrag von mario »

Moin, ins Blaue hinein... Wenn irgendwelche Teile im Rumpf nicht 100% fest sind können die auch ganz gut brummen, wenn sie in Resonanz kommen.
Ich denke da an Halbspannten, Akkubrett, Empfängerbrettchen, Haube, Servos mit/ohne Gummitüllen und sowas.
Als einfacher Test könntest du mal Schaumstoff mitführen und "alles" möglichst fest einpacken. Bei den derzeitigen Temperaturen klappt das bestimmt. Wenn man dabei das Geräusch verringert muss man sich genauer kümmern. Kühlwirkung und Luftaustausch ist mit dem ganzen Schaumstoff arg eingeschränkt und sicherlich keine Dauerlösung.

Gutes Gelingen
Mario
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