Am Ende wirds dann aber ein schöner Flieger
Bilder aus der Werkstatt
Re: Bilder aus der Werkstatt
Die Rumpfreparatur is, sorry wenn ich das sage, nicht sachgemäß gemacht worden das würde ich korrigieren.
Am Ende wirds dann aber ein schöner Flieger
Am Ende wirds dann aber ein schöner Flieger
Re: Bilder aus der Werkstatt
Hallo Christian, das ist nicht meine toll eingerichtete Werkstatt, leider, das ist ein Modellbaufachgeschäft – vielleicht das letzte in Deutschland – wenn Du sowas noch nie gesehen hast, ist in Gersfeld (Rhön).
Hallo Matthias, so besser. Aber ich habe wieder eine Frage:
Hat jemand Erfahrungen mit Enten-Flugzeugen.
Mein neues Projekt: Segelschwingenflieg Dr. Martin Sultan Also wie ermittelt man EWD und Schwerpunkt - und bitte nicht testen antworten - das kommt danach!
Gruß
Thomas
Hallo Matthias, so besser. Aber ich habe wieder eine Frage:
Hat jemand Erfahrungen mit Enten-Flugzeugen.
Mein neues Projekt: Segelschwingenflieg Dr. Martin Sultan Also wie ermittelt man EWD und Schwerpunkt - und bitte nicht testen antworten - das kommt danach!
Gruß
Thomas
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Moin Thomas
Dochdoch, schon gesehen und als Tee-Nager quasi Dauergast in einem gewesen, aber, wie du schon schreibst, gibt's ja nirgends mehr...
Zur Ente: Diese Frage hält mich seit etwa 15 Jahren von einem kleinen Träumchen ab: Einen Astir-CS rückwärts fliegen zu lassen...
Gruß Christian
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Thomas, wie folgt:
CG
- alle Einzelkomponenten wiegen, also Rumpf, Tragfläche, Canard, etc.
- Referenzpunkt festlegen, Nasenspitze, also vorne
- x-Achse entlang Flugzeuglänge und dann jede Position x(n) zu jedem Gewicht m(n) bestimmen
- x(CG) ermittelt sich dann aus dem Produkt m(n) mal Abstand x(n) zum Referenzpunkt dividiert durch das Gesamtgewicht - nur mal grob gesagt, beim Laufen mit dem Entlein am Boden, um den Schwerpunkt (CG) mal zu testen, muss die Canardfläche immer zuerst Auftrieb erzeugen bevor die Tragfläche zu tragen beginnt
EWD
- beide Porfilsehnen mal grob bestimmen zur Längsachse Rumpf
- in meinen alten Unterlagen hat die Canardfläche 3 bis 6 Grad mehr. positiven Einstellwinkel als die Tragfläche
- typischerweise hat so ein Entlein eine EWD Differenz von ca. 2 bis 5 Grad, musst Du dann wirklich (er)testen
Alles nicht sooo kompliziert, wichtig nur, dass die Canardfläche einen grösseren Anstellwinkel hat als die Tragfläche, so dass sie zuerst "stallt", also zuerst die Strömung abreisst.
Christian läuft mit seinen Eigenbauten auch immer erst mal so am Boden und schaut, wie verhält sich der Segler, bäumt er sich auf, bleibt er neutral etc. Mach ich auch, aber wird zunehmend schwerer im Alter, oder auch weil die Segler grösser werden
Viel Erfolg
PS: Schwerpunkt vor dem Neutralpunkt, aber ich denke das ist klar.
Gruss Dietmar
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Iss klar, Du hattest die letzten 15 Jahre ja auch gar niemanden in Deinem direkten Umfeld, der Dir hätte helfen können, Du armer Kerlchristianka6cr hat geschrieben: ↑Sa 29. Mär 2025, 15:58 Zur Ente: Diese Frage hält mich seit etwa 15 Jahren von einem kleinen Träumchen ab: Einen Astir-CS rückwärts fliegen zu lassen...![]()
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Gruss Dietmar
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Moin Dietmar
Uwe hatte ich vor Jahren mal gefragt, aber er meinte, so wirklich mit den Entchen kennt er sich auch nicht aus, dass er mir da belastbare Tipps geben könne... Leider.
Gruß Christian
Uwe hatte ich vor Jahren mal gefragt, aber er meinte, so wirklich mit den Entchen kennt er sich auch nicht aus, dass er mir da belastbare Tipps geben könne... Leider.
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Re: Bilder aus der Werkstatt
https://www.ecalc.ch/cgcalc_d.php?deepl ... -150;25;15;
Das ecalc kann das sogar auch. Damit ist es ja sehr einfach und weniger abstrakt. In ecalc schön dargestellt.
Viel Erfolg.
Das ecalc kann das sogar auch. Damit ist es ja sehr einfach und weniger abstrakt. In ecalc schön dargestellt.
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Gruss Dietmar
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Ui, cool!
e-Calc war für mich bisher die Website für die Drehbremsklappenjungs. Also völlig uninteressanter Kram, nur was für die Luschen am Hang.
Dankeschön für die Erleuchtung
Gruß Christian
e-Calc war für mich bisher die Website für die Drehbremsklappenjungs. Also völlig uninteressanter Kram, nur was für die Luschen am Hang.
Dankeschön für die Erleuchtung
Gruß Christian
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Soweit ich verstanden hatte hat Thomas nach dem Soll Schwerpunkt gefragt. Ich denke der Ist-Schwerpunkt nützt Ihm dabei nix.
Grundsätzlich erfolgt die Schwerpunktauslegung genau wie bei einem Normalmodell, Auftrieb von Flügel und HLW bilden ein Momentengleichgewicht um den Neutralpunkt und das Stabilitätsmaß hinzu ergibt den Soll-Schwerpunkt.
Ich habe vor Jahren mal für einen Freund ne sehr gute Auslegung hinbekommen:
Der Schwerpunkt ist hier sogar markiert. Da Modell fliegt sehr gut.
Für die Auslegung eines Canard gab es damals gute Literatur, heute würde ich do eine Strak-Kombination lieber rechnen wollen. Das HLW muss bei Modellen in einiem bestimmten Flächenverhältnis liegen, zu klein funktioniert nicht wirklich, man sieht hier auch dass es ggübr dem Original vergrößert wurde, vor allem in FLugrichtung verlängert für Onkel Reynolds.
Hat man aber wie Thomas schon ein fast fertiges Modell kann man ja eh nix verändern. Die Fragen die gestellt wurden, die stelle ich mir immer bevor ich auch nur einen einzigen Strich auf dem Papier mache. Natürlich kann man fertige Flügel nehmen und die EWD so lange erhöhen bis das HLW immer vor dem Flügel abreisst, aber wie es genau abreisst und ob damit überhaupt noch Flugleistung möglich ist, das klärt man doch bitte vor dem Bau.
Wegen dem teilw weit hinten liegenden Schwerpunkt und der langen Nase für den notwendigen Hebel, sollte man IMMER die Hochachsenstabilität betrachten!
Die Konstruktionsrichtlinien damals sagten auch das Pendelhöhenruder schlecht bis gar nicht geeignet sind.
Grundsätzlich erfolgt die Schwerpunktauslegung genau wie bei einem Normalmodell, Auftrieb von Flügel und HLW bilden ein Momentengleichgewicht um den Neutralpunkt und das Stabilitätsmaß hinzu ergibt den Soll-Schwerpunkt.
Ich habe vor Jahren mal für einen Freund ne sehr gute Auslegung hinbekommen:
Der Schwerpunkt ist hier sogar markiert. Da Modell fliegt sehr gut.
Für die Auslegung eines Canard gab es damals gute Literatur, heute würde ich do eine Strak-Kombination lieber rechnen wollen. Das HLW muss bei Modellen in einiem bestimmten Flächenverhältnis liegen, zu klein funktioniert nicht wirklich, man sieht hier auch dass es ggübr dem Original vergrößert wurde, vor allem in FLugrichtung verlängert für Onkel Reynolds.
Hat man aber wie Thomas schon ein fast fertiges Modell kann man ja eh nix verändern. Die Fragen die gestellt wurden, die stelle ich mir immer bevor ich auch nur einen einzigen Strich auf dem Papier mache. Natürlich kann man fertige Flügel nehmen und die EWD so lange erhöhen bis das HLW immer vor dem Flügel abreisst, aber wie es genau abreisst und ob damit überhaupt noch Flugleistung möglich ist, das klärt man doch bitte vor dem Bau.
Wegen dem teilw weit hinten liegenden Schwerpunkt und der langen Nase für den notwendigen Hebel, sollte man IMMER die Hochachsenstabilität betrachten!
Die Konstruktionsrichtlinien damals sagten auch das Pendelhöhenruder schlecht bis gar nicht geeignet sind.
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Moin Matze. Da hast Du natürlich recht. Thomas hat sich ja noch nicht geäussert, aber ich ging davon aus, dass Thomas die Geometrien und Proportionen des Originals übernommen hat und es von daher "nur" noch um den Ist-Wert geht. Aber vielleicht hab ich ja einen Knoten im Hirn.
Gruss Dietmar
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Als ich die SC auf Deinen Bildern sah musste ich kurz mal in den alten Bilderkisten kramen. Schöne Erinnerungen. Das war meine, damals, müsste so um 1983 gewesen sein. Viele SCs als Modelle gabs ja nie. Das Einfliegen war damals schon ein "heisser Ritt auf der Kanonenkugel", bis alles stimmte. In meiner verblassenden Erinnerung war ich einige Male kurz vor dem Einschlag. Aber alles gut gegangen. Wäre irgendwie schön, das Modell heute nach 40 Jahren noch zu haben.
Mein SC Canard war damals deutlich kleiner in der Fläche als das in Deiner Auslegung. Wo fliegt die von Dir ?
Gruss Dietmar
Re: Bilder aus der Werkstatt
Die SC gehört einem Freund wir fliegen in Melle, er fliegt die aber gar nicht mehr, der Motor hinten wird zu heiss da muss man was für die Kühlung tun, im FLug ist alles o.k. aber wenn du mal ne Minute auf den Start warten musst weil grade ein segler reinkommt dann wird der wohl bisl zu warm.
er wollte das dann elektrifizieren, aber Propellerdurchmesser und Bodenfreiheit und die beschränkung auf vorhandenen 4 poder 5 Zeller führten zu viel zu hohen Strömen das ist alles nix. Ich hatte damal extra einen ABC in scheiben geschnitten, gespiegelt und dann das Einzelblatt abgeformt daraus Urmodelle f 2 und 3 blatt gemacht und Luftschrauben erstellt weil er sage es gäbe da nix passendes für den verbrenner. ist glaube ich ein 15ccm gewesen.
Das Modell vn ROKE Rland Kern war damals sehr berühmt.
https://kern-modellbau.de/2_Katalogseit ... Canard.htm
https://www.youtube.com/watch?v=c8tptaJiJJ4
17:20 das Abreissverhalten kann man besser machen der will auch schon am Fluegel abreisssen!
er wollte das dann elektrifizieren, aber Propellerdurchmesser und Bodenfreiheit und die beschränkung auf vorhandenen 4 poder 5 Zeller führten zu viel zu hohen Strömen das ist alles nix. Ich hatte damal extra einen ABC in scheiben geschnitten, gespiegelt und dann das Einzelblatt abgeformt daraus Urmodelle f 2 und 3 blatt gemacht und Luftschrauben erstellt weil er sage es gäbe da nix passendes für den verbrenner. ist glaube ich ein 15ccm gewesen.
Das Modell vn ROKE Rland Kern war damals sehr berühmt.
https://kern-modellbau.de/2_Katalogseit ... Canard.htm
https://www.youtube.com/watch?v=c8tptaJiJJ4
17:20 das Abreissverhalten kann man besser machen der will auch schon am Fluegel abreisssen!
- christianka6cr
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Moin
Heute ging es endlich am OberbruckMaster weiter. Einem Vereinsprojekt, bei dem wir dem Akromaster der ersten Version neues Leben in Form eines GFK-Rumpfes, mit minimalen Änderungen eben bezüglich Laminierbarkeit, einhauchen wollen...
Gruß Christian
Heute ging es endlich am OberbruckMaster weiter. Einem Vereinsprojekt, bei dem wir dem Akromaster der ersten Version neues Leben in Form eines GFK-Rumpfes, mit minimalen Änderungen eben bezüglich Laminierbarkeit, einhauchen wollen...
Gruß Christian
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Habe heute das Rumpfurmodell der Henschel HS121 entformt, die Formen sind prima geworden und die ersten grauen GFK Teile durften auf dem weissen Rumpfurmodell schon mal platz nehmen:
Re: Bilder aus der Werkstatt
Momentan entstehen bei mir grade die Holmgurte für die Henschel die Urmodelle sind aus resin gedruckt und abgeformt. Die Formen „Trennebene“ wird abgeklebt und die Roving Staffelung angezeichnet. Die staffelung geht von 21 rovings auf 3 rovings und der querschnitt geht von 10x3 auf 5x2. Das Klebeband schützt dann beim runterschleifen, das dauert mehrere stunden und braucht Geduld, das muss man wollen so etwas arbeitsintensives. Am ende ist das klebeband komplett mit weggeschliffen und nach dem Auslösen muss man nur noch den grad an der oberseite wegschmiergeln.
Ohne Grat
Mit Grat
Hier das erste Gurtpaar
Schleifen..
Und Schleifen…
Roving tränken Die Formen mit Tape.
Ich habe noch nie gesehen dass jemand so die Holmgurte baut und man muss das wollen es ist schnell mal 50-80h arbeit incl formenbau aber es wird die denkbar leichteste und formangepasste Bauweise und bei der Henschel kommt es auf jedes Gramm an, is ja irgendwie immer so.
Beim Flebatron hatte ich die Formen und nicht Urmodelle gedruckt aber da brach beim entformen die Resinkante weg dieser weg ist wesentlich besser mit „echten Formen“.
Ohne Grat
Mit Grat
Hier das erste Gurtpaar
Schleifen..
Und Schleifen…
Roving tränken Die Formen mit Tape.
Ich habe noch nie gesehen dass jemand so die Holmgurte baut und man muss das wollen es ist schnell mal 50-80h arbeit incl formenbau aber es wird die denkbar leichteste und formangepasste Bauweise und bei der Henschel kommt es auf jedes Gramm an, is ja irgendwie immer so.
Beim Flebatron hatte ich die Formen und nicht Urmodelle gedruckt aber da brach beim entformen die Resinkante weg dieser weg ist wesentlich besser mit „echten Formen“.
- t6backseater
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Re: Bilder aus der Werkstatt
N´Abend Matze.
Puh, das ist Aufwand.
Hast Du schon mal anstatt mit Resin eine Negativform aus PLA oder PETG gedruckt, für einen Verbinder oder Holm ?
Wenn Du mit PLA 3 Wandlinien mit wenig Infill drukst, so 3 bis 5% Infill, dann werden das schon schön stabile Formen.
Klar, die Drucklinien müssen in Entformungsrichtung verlaufen.
Mache ich für meine Verbinder nur noch so. Das CAD geht schnell, den Rest erledigt das Druckerlein über Nacht. Anfangs hab ich immer noch Mylarstreifen geschnitten und eingelegt wegen der besseren Entformung. Aber mittlerweile mach ich das gar nicht mehr sondern nehme nur das Stinkezeugs aus England, kann man nur mit Maske im Freien auftragen, aber das Zeugs ist echt klasse für diese Art der Hilfsformen.
Und wenn doch mal noch ein Spalt zu schliessen ist beim Zusammensetzen von verschiedenen Druckstücken, dann ist der MIPA 1K Spachtel auch ein richtig tolles Helferlein. Härtet dünn aufgetragen sehr schnell aus und lässt sich gut schleifen. Erst kürzlich für den Zweck entdeckt, hab ich Christian auch vorhin schon geschickt. Nur so als Ergänzung und Info.
Verbinderform in PLA gedruckt
Das Stinkezeugs
Und das MIPA Helferlein
Puh, das ist Aufwand.
Hast Du schon mal anstatt mit Resin eine Negativform aus PLA oder PETG gedruckt, für einen Verbinder oder Holm ?
Wenn Du mit PLA 3 Wandlinien mit wenig Infill drukst, so 3 bis 5% Infill, dann werden das schon schön stabile Formen.
Klar, die Drucklinien müssen in Entformungsrichtung verlaufen.
Mache ich für meine Verbinder nur noch so. Das CAD geht schnell, den Rest erledigt das Druckerlein über Nacht. Anfangs hab ich immer noch Mylarstreifen geschnitten und eingelegt wegen der besseren Entformung. Aber mittlerweile mach ich das gar nicht mehr sondern nehme nur das Stinkezeugs aus England, kann man nur mit Maske im Freien auftragen, aber das Zeugs ist echt klasse für diese Art der Hilfsformen.
Und wenn doch mal noch ein Spalt zu schliessen ist beim Zusammensetzen von verschiedenen Druckstücken, dann ist der MIPA 1K Spachtel auch ein richtig tolles Helferlein. Härtet dünn aufgetragen sehr schnell aus und lässt sich gut schleifen. Erst kürzlich für den Zweck entdeckt, hab ich Christian auch vorhin schon geschickt. Nur so als Ergänzung und Info.
Verbinderform in PLA gedruckt
Das Stinkezeugs
Und das MIPA Helferlein
Gruss Dietmar
Re: Bilder aus der Werkstatt
Ja für das Fahrwerk der Henschel HS 121 hatte ich gedruckte Formen versucht leider waren die zu passungenau das Fwk sollte hohl gebaut werden da muss es an der Naht ganz genau sein.
Jetzt mache ich urmodelle und forme ab
Ansonsten habe ich mal räumliche strukturen in einer gedruckten form gemacht. F einen Saalflieger: Flügel und Propeller und SLW.
Youtube: Watch Video » https://m.youtube.com/watch?v=S8pa9vYOdJ4«
- t6backseater
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Das mit dem Fahrwerk interessiert mich, da auch an der Thematik dran.
Du schreibst "hohl", heisst das, das Fahrwerksbein ist wirklich ein Hohlkörper bei Deiner Konstruktion ?
Wie ist das mit dem Schubfluss von Ober- und Unterteil ? Verklebung nur über die dünne Laminatkante?
Fahrwerksbeine, auch grössere, hab ich bisher immer nur mit Kern (Balsa, XPS, Rohacell) gebaut, dann für die Biegekräfte CF-UD abgestuft und zum Schluss für die Torsion einen GF-Schlauch drüber gezogen. Dann spachteln und lackieren.
Das mit dem "hohl" ist mir noch nicht klar.
Gruss Dietmar
Re: Bilder aus der Werkstatt
Hi Dietmar,
Ich hatte eine Form gedruckt, die war f den ganzen Bügel / is schwerer zu montieren am späteren Flieger. ABER in der Form hatte ich erst ne feine leichte Glaslage und dann glaube so 3. - 5 Lagen sehr grobe kohlefaser. Verklebt habe ich dann blind. 1 seite is ok geworden die andere hatte zu viel versatz.
Ja es ist ein kompletter hohlkörper in der form lackiert und soll keine Nachsrbeit haben. An den Verschraubungspunkten mit balsamumpe(microballon mit epoxy in Balsakonsistenz nach Härtung)gefüllt und an den Nasen auch gefüllt mit balsamumpe ggfs faseranteil und die blindverklebung mit Aerosil.
Habe das alte versuchsteil im Keller Bild kommt später mal
Habe grade den letzten Gurt geschliffen hier das Ergebnis:
Youtube: Watch Video »https://m.youtube.com/watch?v=leitCehF5G8«
Ich hatte eine Form gedruckt, die war f den ganzen Bügel / is schwerer zu montieren am späteren Flieger. ABER in der Form hatte ich erst ne feine leichte Glaslage und dann glaube so 3. - 5 Lagen sehr grobe kohlefaser. Verklebt habe ich dann blind. 1 seite is ok geworden die andere hatte zu viel versatz.
Ja es ist ein kompletter hohlkörper in der form lackiert und soll keine Nachsrbeit haben. An den Verschraubungspunkten mit balsamumpe(microballon mit epoxy in Balsakonsistenz nach Härtung)gefüllt und an den Nasen auch gefüllt mit balsamumpe ggfs faseranteil und die blindverklebung mit Aerosil.
Habe das alte versuchsteil im Keller Bild kommt später mal
Habe grade den letzten Gurt geschliffen hier das Ergebnis:
Youtube: Watch Video »https://m.youtube.com/watch?v=leitCehF5G8«
Re: Bilder aus der Werkstatt
Hier das Werkzeug gedruckt aus 4 teilen in der Mitte verbunden.
Hier sieht man leider den versatz der durch Drucken und verkleben etc entstanden ist.
Das erste Bauteil massiv gefüllt mit Mumpe
leider sehr schwer geworden!
Das zweite hohlgebaute Teil
Hier das Hohlgebaute, ein Bein ist extrem steif, das andere durch den versatz nicht richtig verklebt und daher Torsionsweich
hoffe das zeigt alles was Du sehen und wissen wolltest
lg Matze
Hier sieht man leider den versatz der durch Drucken und verkleben etc entstanden ist.
Das erste Bauteil massiv gefüllt mit Mumpe
leider sehr schwer geworden!
Das zweite hohlgebaute Teil
Hier das Hohlgebaute, ein Bein ist extrem steif, das andere durch den versatz nicht richtig verklebt und daher Torsionsweich
hoffe das zeigt alles was Du sehen und wissen wolltest
lg Matze
- t6backseater
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Dann trau ich mich das auch mal, nur über die UD-Schale zu verkleben und ohne GF-Schlauch von aussen ohne das lästige anschliessende Spachteln und Schleifen.
Danke Dir !
Gruss Dietmar
Re: Bilder aus der Werkstatt
UD? Also ich habe hier alle Gewebelagen Diagonal so kommen an der Trennstelle maximale Faseranzahl zusammen unterstützt von einer mumpe faser raupe die die blindverklebung von hinten paar Millimeter stützen soll. Nur mit UD also Längsfasern würde ich das nicht machen bei massiv mit schlauch ok 
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Moin Matze, ja richtig, hab mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich erst Torsionslage diagonal in die Form und dann noch was UD. Ich bau mal und versuche dann eine Landestossbelastung mit 3g zu simmulieren. Dann sehe ich ob´s hält oder kollabiert. Bin gespannt. Danke.
Gruss Dietmar
Re: Bilder aus der Werkstatt
So langsam gehts mit der Henschel weiter die ersten Holzteile sind schon mal gebaut solange ich noch auf die letzten Teile vom Lackierer zum Abformen warte. Es. Ist immer erstaunlich wie passgenau es am Ende ist alles im CAD entworfen, dann Urmodelle für Haube und Rumpf gedruckt incl der Vertiefungen für den Motorspant. Teile für den Motorspant gelasert und geklebt dann alles zusammengefügt hier erstmal nur gesteckt und dann die Haube drüber und das passt super bin zufrieden.
Re: Bilder aus der Werkstatt
Da kamen glatt die Fahrwerksteile heute vom Lackierer:
Die Trennebenen sind gedruckt und gespachtelt:
Die Trennebenen sind gedruckt und gespachtelt:
Re: Bilder aus der Werkstatt
Die ersten 3 Hälften sind gebaut die 2. Hälfte von allen 3 Formen folgt bald…
Re: Bilder aus der Werkstatt
Die Formen sind fertig besäumt und bleiben noch bisl geschlossen da noch keine 24h mit dem Laminieren
Dietmar, dann habe ich mehrere Bruchtests gemacht mit Teilen aus der recht unpräzisen gefruckten Form. Der erste da war die Naht schin nach der Entformung nicht wirklich zu weil Formenversatz aber der 2. Test mit komplett gefüllten beinen bricht an der selben stelle dort entstehen die ersten Delaminationen und dann kollabiert der Rest hier macht es Sinn eine Art Holmsteg im Bereich der Nähte einzusetzen wenn der Rest hohl ist und auch Aramid macht zusätzlich zum CFK und Glas Sinn um das Bruchverhalten zu verbessern.
Das massive Fahrwerk hätte allerdings einer Alltagsbelastung standgehalten das hohle war wegen der schlechten Form von mässiger Qualität bleibt also noch bischen Spannend
Hier mal der Bruchtest:
Das hohle mässige Qualität
Das massive gefüllt Fahrwerk
Vergleich oben massiv unten hohl
Dietmar, dann habe ich mehrere Bruchtests gemacht mit Teilen aus der recht unpräzisen gefruckten Form. Der erste da war die Naht schin nach der Entformung nicht wirklich zu weil Formenversatz aber der 2. Test mit komplett gefüllten beinen bricht an der selben stelle dort entstehen die ersten Delaminationen und dann kollabiert der Rest hier macht es Sinn eine Art Holmsteg im Bereich der Nähte einzusetzen wenn der Rest hohl ist und auch Aramid macht zusätzlich zum CFK und Glas Sinn um das Bruchverhalten zu verbessern.
Das massive Fahrwerk hätte allerdings einer Alltagsbelastung standgehalten das hohle war wegen der schlechten Form von mässiger Qualität bleibt also noch bischen Spannend
Hier mal der Bruchtest:
Das hohle mässige Qualität
Das massive gefüllt Fahrwerk
Vergleich oben massiv unten hohl
- t6backseater
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Re: Bilder aus der Werkstatt
Matze, die schönen Fahrwerke
Danke Dir für die Ergebnisse, und besser kollabiert auf der Werkbank als später auf der Landebahn.
Ich hab meine Composite Fahrwerke immer mit UD-Lagen aussen aufgebaut, anschliessend den Kern bis zur Trennebene mit XPS "aufgefüllt und zum Schluss für die Torsion mit Glasfaserschlauch eingepackt. Nachteil, zum Schluss spachteln schleifen spachteln schleifen ... . Vorteil, leichte Bauweise und höchste Festigkeit, gerade im Bereich der biegekritischen Stellen und auch der Torsion.
Ich werde mir meine Fahrwerkform auch wie Du drucken und dann wie gerade beschrieben so aufbauen, auch wenn dann noch was Arbeit in die Kosmetik geht. Auf die Schnelle hab ich noch zwei Bilder von einem grösseren Fahrwerk von mir gefunden, das nach dem Prinzip aufgebaut ist. Bleibt sicher in Form ohne Kollabieren
Die Negativform mit der äusseren CFK-UD-Lage
Eingepackt im Glasfaserschlauch mit Abreißgewebe drumherum
Danke Dir für die Ergebnisse, und besser kollabiert auf der Werkbank als später auf der Landebahn.
Ich hab meine Composite Fahrwerke immer mit UD-Lagen aussen aufgebaut, anschliessend den Kern bis zur Trennebene mit XPS "aufgefüllt und zum Schluss für die Torsion mit Glasfaserschlauch eingepackt. Nachteil, zum Schluss spachteln schleifen spachteln schleifen ... . Vorteil, leichte Bauweise und höchste Festigkeit, gerade im Bereich der biegekritischen Stellen und auch der Torsion.
Ich werde mir meine Fahrwerkform auch wie Du drucken und dann wie gerade beschrieben so aufbauen, auch wenn dann noch was Arbeit in die Kosmetik geht. Auf die Schnelle hab ich noch zwei Bilder von einem grösseren Fahrwerk von mir gefunden, das nach dem Prinzip aufgebaut ist. Bleibt sicher in Form ohne Kollabieren
Die Negativform mit der äusseren CFK-UD-Lage
Eingepackt im Glasfaserschlauch mit Abreißgewebe drumherum
Gruss Dietmar
Re: Bilder aus der Werkstatt
Sieht super aus und das schöne es hat keinen knick.
Momentan habe ich 2 Ideen eine habe ich mal um Winglet als gebogenen Holm benutzt. Und eine weitere wäre mit 2 Holmstegen vorne und hinten. Es wird alltagstauglich zu machen sein, die Bruchkräfte waren ja auch nicht so klein
Momentan habe ich 2 Ideen eine habe ich mal um Winglet als gebogenen Holm benutzt. Und eine weitere wäre mit 2 Holmstegen vorne und hinten. Es wird alltagstauglich zu machen sein, die Bruchkräfte waren ja auch nicht so klein
Re: Bilder aus der Werkstatt
So komme zurück zum Fahrwerk und habe die erste Form gefüllt
Zunächst Vorgelat grau dann 2 lagen 105 gr glas diagonal danach 3 sehr grobe lagen cfk diagonal und paar rovings
Am ende dann mit gemahlener CFK Mumpe verklebt und aerosil grau direkt a d Kante. Microballon Mumpe i Balsakonsistenz dann an der Schraubflächen wo gebohrt wird. Form verschliessen und verschrauben an den enden kommen die Würste mit überschüssiger Mumpe raus…..
Zunächst Vorgelat grau dann 2 lagen 105 gr glas diagonal danach 3 sehr grobe lagen cfk diagonal und paar rovings
Am ende dann mit gemahlener CFK Mumpe verklebt und aerosil grau direkt a d Kante. Microballon Mumpe i Balsakonsistenz dann an der Schraubflächen wo gebohrt wird. Form verschliessen und verschrauben an den enden kommen die Würste mit überschüssiger Mumpe raus…..