DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

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Goofy
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von Goofy »

Moin Uwe,
sehr schön !
UweH hat geschrieben: Mi 22. Jan 2020, 21:05Ich habe inzwischen mit dem Bau meiner #2 begonnen, der hoffentlich deutlich leichter wird als der Lackfehler-Prototyp.

Das wird schon :thumbup: 8-) !

Viele Grüße
Elmar
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

UweH hat geschrieben: Mi 22. Jan 2020, 21:05
Goofy hat geschrieben: Di 21. Jan 2020, 07:01Das sieht doch inzwischen seeeehr vernünftig aus,
Glückwunsch !!
Beharrlichkeit zahlt sich doch meistens aus :thumbup: :thumbup:
Beharrlich war zuletzt vor allem Jörg und ich hoffe er hat als Belohnung noch viel und lange Spaß mit dem Dispar ;-)
Moin Uwe....Hi Elmar,

danke für die Blumen.... wäre ja schade gewesen... für Uwe`s (und meine) Arbeit und auch die 3,50 Euro die der ganze Spaß gekostet hat.

Ich habe eben die Leitwerksform lackiert, Gewebe ist auch alles vorbereitet. Aufbau wird eher leicht,

Farbe
50 g Glas
1 mm Balsa
50 g Glas
und als Gurte 2x 60 g UD 1cm Kohle.
Das ist in etwa die F3B Version der Shooter Leitwerke und dürfte halte... für "echtes" DS ist der Dispar ja nicht unbedingt gemacht. 200 ....250 kmh sollten aber schon möglich sein.

Dennis ist der Druck der neuen Prothesen leider schief gegangen... Düse verstopft. Der 2te Versuch mit 0,4 mm Düse ist fertig.. wird halt etwas mehr finish Arbeit geben.
Viele Grüße

Jörg
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin,

gestern die neuen "Prothesen" geholt... schauen gut aus und es gab noch einen "Fehlversuch" aus PETG gratis mit dazu.

Ich laminiere jetzt erst mal meine Dispar Winglets... dann gehts an die Form für Prothesen in "Serie".

Viele Grüße

Jörg
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

jduggen hat geschrieben: Sa 25. Jan 2020, 09:43... dann gehts an die Form für Prothesen in "Serie"
Hi Jörg, das sieht schon fast gut aus, Oberfläche ist halt noch druckroh und sieht nach viel Schleifarbeit aus..... :roll:

Wenn ich was zum Formenbau beitragen kann sag Bescheid.

Ich hätte für die voraussichtlich komplizierte Trenn"ebene" auch noch ein Pfund blaue Knete von R&G im ungeöffneten Päckchen, könnte ich Dir nach der Arbeit mal vorbei bringen.

Gruß,

Uwe.
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin Uwe,

ja.. ich werde das mal komplett mehr oder weniger dünn mit 2k Spachtel bearbeiten.. bei der Größe der Teile ist das nicht so wild. Das "etwas" schleifen und lackieren, dann wird das schon.

Die "Trennebene" wollte ich mit 0,6 mm Sperrholz machen, das sollte sich um den Radius biegen lassen, notfalls vorher wässern. Etwas Knete habe ich noch da, müsste reichen. Aber Du kannst gerne jederzeit mal vorbeikommen... mit oder ohne "Knete"... nen Kaffee gibts immer... :thumbup: :D

So wild wird das nicht werden und es wird auch keine "100%" Form werden, ist ja immer noch Entwicklung. Als Klebehilfe werde ich noch 5-10 mm Balsa an die Anschlussrippe kleben... und konisch schleifen. Das kann dann mit etwas Mumpe in die Flügel geklebt werden und sollte halten.

VIele Grüße

Jörg
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

jduggen hat geschrieben: Sa 25. Jan 2020, 14:28Die "Trennebene" wollte ich mit 0,6 mm Sperrholz machen, das sollte sich um den Radius biegen lassen, notfalls vorher wässern.
Hi Jörg, ein kompletter Knetunterbau von Nasen- und Endleiste wie beim Propellerformenbau könnte vielleicht einfacher, schneller und genauer sein:
https://www.swiss-composite.ch/pdf/A-Pr ... ellung.pdf

Z.B. 2 beschichte Platten parallel zu den Wurzelrippen der Prothese zu einem Brettwinkel aufeinanderkleben, eintrennen und das Urmodell mit Verbinderdummys darauf befestigen. Dann Nasenleisten- und Endleistenkontur mit Knete unterfüttern und schräge Knet-Trennebenen glätten.
Darauf laminieren ergibt eine Formhälfte ohne Hinterschnitte, in der größeren beschichteten Platte kann man Fixierstifte für die zweite Formhälfte einlassen :roll:

Gruß,

Uwe.
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin Uwe,

ah..ok... das schaut interessant aus. Werde mir das mal genauer betrachten, wäre ja schon eine gute Sache, wenn sich die Teile dann auch entformen lassen.
Die Vorbereitungen fürs Harzeinsaugen sind fertig, morgen früh gehts los.

Viele Grüße

Jörg
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VauPee
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von VauPee »

Moin....
Erstmal respekt vor eurem durchhaltevermögen :D :thumbup:
Der formenbau von den wingletfüßen dürfte ja wirklich ne spaßige herrausforderung werden :roll:
Ich würd mir da wohl direkt formen für fräsen, spart wahrscheinlich viel flucherei :P

Beste Grüße
Max v.P.
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin Zusammen,

hier geht es dann auch mal langsam weiter... meine Winglets sind eher Ausschuss geworden... per Infusion wollte viel zu wenig Harz durch den gelochten Balsastützstoff. Musste da noch mal nach harzen, aber die Teile sehen scheiße aus.
Gewicht und Stabilität sind perfekt... 36 g das passt.

Die neuen Prothesen sind auch gespachtelt und geschliffen.. eben mal etwas Farbe verteilt, schaut gut aus.
Der Formenbau wird nicht so wild Max, das geht flott von der Hand. Und nicht jeder hat ne Fräse im Keller oder Zugriff. Mit dem 3D Druck ist das schon eine tolle Sache, wenn ich sowas in der Art noch mal brauchen sollte... drucken wir gleich die Negative.

Viele Grüße

Jörg
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Peter Wick
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von Peter Wick »

Hallo Jörg

sag mal, warum printet ihr nicht das "Trennbrett" oder gleich die Formen?...wäre doch recht einfach, wenn man das CAD schon hat (ok- muss angepasst werden - aber...).

vh Peter
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin Peter,

ja... klar, wie schon geschrieben, hät ich das gleich als Negativ drucken lassen können. Es war zwischendurch nicht klar, ob das schon der "finale" Entwurf sein würde, oder auch nur ein Zwischenschritt. Deshalb das Positiv, um damit auch fliegen zu können.

Naja, und jetzt forme ich das halt ab und kann dann beliebig viele Teile herstellen.

Bin auf das Ergebnis gespannt, viele Grüße

Jörg
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin,

durch reichlich nicht Modellbauthemen... gings schleppend voran. Aber heute konnte ich dann die erste Seite für die Formen laminieren.
Das mit der Knete als "Übergang" zur Trennebene hat gut funktioniert.

VIele Grüße

Jörg
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

jduggen hat geschrieben: Do 6. Feb 2020, 22:38Aber heute konnte ich dann die erste Seite für die Formen laminieren.
Das mit der Knete als "Übergang" zur Trennebene hat gut funktioniert
Sieht gut aus Jörg :thumbup: :thumbup:

Gruß,

Uwe.
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin,

so...eine Seite fertig.... jetzt sauber machen und Trennmittel drauf...

Viele Grüße

Jörg
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin,

quasi live aus der Werkstatt.... Form geöffnet und soweit für gut befunden. Lusitg ist das eine Schicht Lack in der Form geblieben ist... und die andere am Urmodell.
Aber mit leichtem Polieren ist das schnell aufgehübscht.

Dann gehts weiter mit wachsen und Q+D Nass in Nass die ersten Teile laminieren.

Schönes WE mit reichlich WInd

Jörg
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jduggen
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von jduggen »

Moin Zusammen,

so ... weiter gehts.... die Prothesen sind laminiert und mit 28 und 30 g leichter als die 3D Druck Teile. Würde auch noch leichter gehen... aber auf die Schnelle ist das ok.

Die Teile sind jetzt in den Flügel reingeschäftet und mit Endfest eingeharzt... einen 5 mm "Angstverbinder" hab ich auch noch dazu gepackt.

Freitag gibts Felsen Wind... könnte bis dahin fertig werden.

Viele Grüße

Jörg
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

jduggen hat geschrieben: Mi 19. Feb 2020, 17:37Freitag gibts Felsen Wind... könnte bis dahin fertig werden
Hi Jörg, schön isses noch nicht, aber guuut :thumbup: :mrgreen:

Egal ob es Freitag oder an einem anderen Tag mit dem testen klappt , in sehr gespannt ;-)

Gruß,

Uwe.
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Gestern hat Jörg die neuen Außenflügelprothesen getestet, die haben sehr gut funktioniert.
Leider hatte der einzige Flug keine Landung, vermutlich wegen Aussetzer bei der Funke oder zwischen den Pilotenohren oder sonst einer Ursache die wir im Nachhinein nicht nachvollziehen können ist der Flieger im Steilhang eingeschlagen und wurde sehr schwer beschädigt :cry:

Im Video sieht man mehrere Situationen mit Minimalfahrt nach hoch ziehen, die früher ohne die Prothesen zum Strömungsabriß und Abtrudeln geführt hätten, aber jetzt vom Dispar trotz der turbulenten Wetterlage mit Crosswind von links gutmütig weg gesteckt wurden.

Mir fällt am Dispar auf dass er für ein 3m-Modell recht groß wirkt. Sieht man einen XBOW oder auch eine Needle 100 mit 175 km/h im DS fliegen wirkt das schon sehr flott, beim Dispar glaube ich fast ich könnte bei 175 km/h im Kreis noch hinterher laufen :shock: :D

Gruß,

Uwe.

https://vimeo.com/393300089

Vimeo-Video: http://vimeo.com/393300089

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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Weiter gehts mit meiner #2, ferdisch is de Lack :D

...und nein, der wird nicht nur Schwarz-Weiß ;-)

Gruß,

Uwe.
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Claas
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von Claas »

Super,

dass du weitermachst!
Nur schwarz weiß wär doch schön...
Welche Grammatur wirst du wo verwenden? Hartschale oder Stützstoff?

Greetz,
Claas
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Claas hat geschrieben: So 8. Mär 2020, 13:56 Super,

dass du weitermachst!
Na klar, Claas, die Arbeit und die Opfer die Jörg in den Flieger gesteckt hat um ihm das brave Fliegen beizubringen sollen doch nicht umsonst gewesen sein :D

Claas hat geschrieben: So 8. Mär 2020, 13:56 Welche Grammatur wirst du wo verwenden? Hartschale oder Stützstoff?
Beim Mittelteil überlege ich noch, aber die Außenflügel sollen folgenden Schalenaufbau bekommen:
- Außenlage 80er ST-Kohle
- 30er Kevlar unten komplett und oben in der D-Box als Steinschlagschutz fürs Landen und sonstige Nasenbumser
- 60er CFK-Biaxkohle als Grabbelzulage innen in der D-Box, nur da wo man den Flügel zum auf- und abbauen anfasst
- 1,2 mm Airex Stützstoff
- Innenlage 60er Biaxkohle

Gruß,

Uwe
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

UweH hat geschrieben: So 8. Mär 2020, 17:26aber die Außenflügel sollen folgenden Schalenaufbau bekommen:
- Außenlage 80er ST-Kohle
- 30er Kevlar unten komplett und oben in der D-Box als Steinschlagschutz fürs Landen und sonstige Nasenbumser
- [60er CFK-Biaxkohle] Edit: 80er ST-Kohle Verschnittreste als Grabbelzulage innen in der D-Box, nur da wo man den Flügel zum auf- und abbauen anfasst
- 1,2 mm Airex Stützstoff
.....ist seit Montag auf einer Seite in der Form, es geht langsam voran.....

Gruß,

Uwe.

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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Außenlage Außenflügel #2 ist jetzt im Vacuum.....


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Gruß,

Uwe.
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Hallo Leute,

ich habe das wunderschöne Flugwetter am vergangenen Wochenende genutzt um den Osthang denen zu überlassen die nicht unter der Woche nach Feierabend auf dem Heimweg noch mal schnell ein Stündchen fliegend über die Wiese hüpfen können :roll: :D

Dafür habe ich die Außenlage des Dispar-Mittelstücks zugeschnitten und laminiert, die Gewebebelegung ist etwas kleinteiliger als beim Außenflügel geworden, aber im Prinzip nicht schwierig.

Ganz außen ist eine Lage 80er ST-Kohle vollflächig, außer in der Flügelmitte hinter dem Holm, dort ist ein 2,4 GHz-freundliches Fenster aus Basalt für den Empfängereinbau.
Die Flügelmitte ist als Basalt-Kevlar Hartschale gebaut, dort liegen zwischen 520 und 780 g/m² Basaltgewebe plus 60er Kevlar wenns mal fertig ist.
In den äußeren Bereichen des Mittelstücks liegt zusätzlich zur ST-Kohle 30er Kevlar wie beim Außenflügel und in der D-Box eine Zulage aus 130er Basalt plus 1,2 mm Airex gelb als Stützstoff.

Die Innenlage besteht dann nur noch aus 60er oder 80 er Biax-Kohlegelege, am 2,4 GHz-Fenster ersetzt durch eine weitere Lage 130er Basalt.
Das Mittelstück befindet sich fast vollständig vor dem Schwerpunkt, aber trotzdem sind die Gewbezulagen statt Trimmblei nur ganz vorne sehr dick.

Die Verbindertaschen und Ballastkammerröhren habe ich heute ausgeformt, die Dummies lösten sich mit Hammer und Durchschlag ohne Probleme so weit dass ich sie im Schraubstock einspannen und die Hülsen von Hand abziehen konnte.
Getrennt habe ich mit Vaseline auf dem Aludummy, dann Frischhaltefolie und dann Backpapier mit PVA als Kleber.

Gruß,

Uwe.
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Der Zuschnitt für die neuen Dispar-Verbinder hat heute etwas länger gedauert weil da noch das seltsame und unlogische Corona-Modellflugverbot in Bayern dazwischen kam, das bisher nur vom DMFV ziemlich "unprofessionell" pupliziert wurde und weiterer Klärung bedarf, was hier diskutiert wurde: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... ost4996020

Auf den Bildern liegen 80 Streifen 80 g/m² UD-ST-Gelege und 8 Selitron-Verbinderkerne mit Kohleschlauch für 2 Verbinder, ich hoffe das passt zusammen mit dem Harz am Karfreitag alles ohne Lücken und ohne Überstand in die Plexiglasform ;-)

Ich wünsche euch trotz der diesjährigen Ausnahmesituation Frohe Ostern, haltet Abstand, bleibt gesund und viele Grüße,

Uwe.
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mario
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von mario »

Hi Uwe,

was ist das denn für eine Bauweise? Optisch sieht es tatsächlich nach Composit-Haselnußzweig-CFK aus. :D

Viele Grüße und frohe Ostern
Mario
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

mario hat geschrieben: Fr 10. Apr 2020, 11:38was ist das denn für eine Bauweise? Optisch sieht es tatsächlich nach Composit-Haselnußzweig-CFK aus.
Hi Mario,

Du meintest wegen Ostern sicher Palmzweig-CFK :D

Die Verbinder sind inzwischen in die Form rein und auch wieder raus gekommen, aber beim Dispar hat sich noch mehr getan.

Hier zunächst zu den Verbindern, Querschnitt ist übrigens 29 x 12 mm.
Das vorgeschnittene Material hat nicht ganz gereicht um die Form zu füllen, weil ich das schon ahnte hatte ich vor dem Laminierbeginn noch mal je 21 Stück 24k-Rovings zum nachfüllen zugeschnitten, aber auch das reichte nicht ganz.

Auf den Bildern sind bei den Füllungen mit Kreppbandende 2 Kohleschläuche auf dem Selitronkern, diese Streifen kommen an den Rand der Verbinder.

Zunächst habe ich 20 Lagen 80er UD-ST je Verbinder in der Form getränkt, dann die Selitronstreifen im Kohleschlauch vorgetränkt und eingelegt und dann den Abstand zum Formrand gemessen. Es zeigte sich dass in die Mitte noch mehr Material rein muss, also habe ich die Rovings in 3-Bündeln mit je 7 Rovings vorgetränkt und mit einer Spachtel in die Lücken zwischen den Kohleschläuchen gedrückt. Dann kamen die nächsten 20 Lagen 80er UD-ST je Verbinder in der Form, dann ein Stück Mylar drauf. Das Paket habe ich dann zwischen zwei mit Backpapier bespannte Marmorplatten gepresst.
Ausformen ging ganz leicht, aber jeweils an den Enden waren auf der einen Seite kleine Täler die nicht mit CFK gefüllt waren. Um eine gleichmäßige Pressung zwischen Verbinder und Verbinderhülse zu gewährleisten habe ich das fehlende Material mit Kohlemehlmumpe aufgespachtelt und verschliffen. Ein Verbinder ist fertig und passt, der andere muss noch komplett fertig abgelängt und passend eingeschliffen werden.
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Wegen dem Problem mit der mangelnden Gutmütigkeit des Dispars wie er aus der Form kommt habe ich neben den von Jörg gebauten und erprobten Außenflügelprothesen noch eine weitere Option geprüft und ärgere mich inzwischen etwas darüber das nicht schon früher nachsimuliert habe.
Das Problem des Fliegers kommt offensichtlich von der hohen Flügelzuspitzung, die vor dem Winglet durch einen gerundeten Nasenleistenverlauf aus optischen Gründen noch mal deutlich erhöht wird. Das führt zu einer starken Auftriebsbelastung des Wingletfuß, die zusammen mit dem Wingletauftrieb zu Ablöseblasen und örtlichen Abrissen wegen Überlastung durch Überlagerung der Einzelauftriebe am Wingletfuß führt.
Bei den Außenflügelprothesen wird die Außenflügelüberlastung durch 5° Zusatzschränkung so weit reduziert, dass Jörg seinen Dispar am steilen Hang recht sicher fliegen konnte. Der Absturz beim letzten Flug wurde nicht durch einen Außenflügelabriß verursacht.

Neben der Zusatzschränkung kann man den Außenflügel auch Auftriebs- entlasten indem man den gerundeten Randbogen abschneidet und die Winglets an den dann viel tieferen Außenflügel montiert. Damit kann man auch den Angriffspunkt der Auftriebe von Winglet und Außenflügel voneinander entkoppeln indem man das Winglet geometrisch rückversetzt anbringt, denn es hat viel weniger Wurzeltiefe als der gekürzte Flügel Außentiefe.

Lange Rede, kurzer Sinn....in der Simulation sieht die Auftriebsverteilung der erprobten Prothesenvariante beim Abriss ganz ähnlich aus wie der geplant gekürzte Außenflügel, müsste also technisch funktionieren. Dazu habe ich den ersten Lackfehler-Prototyp des Dispar reaktiviert und die kleinen Defekte aus der Flugerprobung repariert.
Die runden Randbögen habe ich abgeschnitten, die neue Spannweite ist jetzt 2,7 m statt ca. 3 m.
Die Optik leidet ziemlich stark unter den eckigen Randbögen, da habe ich inzwischen mit händischer Verrundung nachgebessert, aber das zeige ich erst auf den Bildern des fertigen Umbaus, ist im Moment auch noch nicht ganz fertig.
Als Winglets verwende ich noch vorhandene Pendel-Höhenleitwerke von meinem längst verschlissenen 2,5 m Pace VX, die sind trotz Hartschalenbauweise gar nicht mal so schwer und wiegen ca. 15 g pro Stück.

Hier die Screenshots der Prothesenvariante oben und der 2,7 m Clipped-Wing-Variante mit Pace-Winglets unten bei Maximalauftrieb, das sieht am Wingletfuss ziemlich ähnlich aus.....ich hoffe es funktioniert.
20200112 Dispar Stall FlügelverlängerungV3-Diva Winglettiefe.jpg
20200415 Dispar 2,7 m Clipped Wing_Pace-Winglets CAmax.jpg
Hier noch ein paar Transplantationsbilder:
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Gruß,

Uwe.
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Hallo Leute,

die Clipped-Wing-Variante des Lackfehler-Prototyps vom Dispar mit 2,7 m Spannweite ist fast flugfertig, alle Ruder laufen wieder und die Anpassung der Programmierung ist bis auf die Höhenruder-Grundanstellung fertig für den ersten Testflug.
Ca. 280 g Bleischrot-Harz-Gemisch ist als Grundtrimmballast in der Flügelnase und die alten Pendelhöhenleitwerke des Pace-VX sind als Winglets montiert und so angepasst, dass für die ersten Testflüge noch Luft als Blasturbulator zwischen Wurzelrippe und Flügeloberfläche durch strömen kann.
Mit der gerundeten Außenflügelecke der Nasenleiste und etwas schwarzer Edding-"Sichtkohle" :oops: ist es auch optisch nicht so schlimm dass man beim fliegen immer brechen muss wenn man nach einem Ablasser einen nahen Vorbeiflug macht :mrgreen:
Morgen noch die 100 + 40 g Feintrimmballast für 10 % Stabilitätsmaß in und unter die Nase packen, einen Teil der Zugangsdeckel mit neuem Tesa zukleben und dann heißt es Daumen drücken :roll:

Gruß,

Uwe.
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Koarl
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von Koarl »

Sieht doch gut aus, ich würde ihn nehmen, sobald du keine Verwendung mehr hast ;-)
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UweH
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Re: DISPAR- Nurflügel für Hangflug und F3F

Beitrag von UweH »

Koarl hat geschrieben: Sa 18. Apr 2020, 09:07sobald du keine Verwendung mehr hast ;-)
Glaub mir, wenn ich keine Verwendung mehr dafür habe willst Du ihn auch nicht mehr :P :mrgreen:

Heute erste Testflüge der 2,7 m-Version des Lackfehler-Prototyps aus der Flitsche. Bis auf zu viel Höhentrimm und Höhenruderausschlag sah das zunächst ganz gut aus, aber beim 3. Flitschenstart hatte ich im Kreisflug einen Abriss, der nach genau einer Umdrehung Trudeln und erfolgreichem Abfangen in einer relativ sanften Baumlandung endete.
Ich hab dann noch mal 30 g Blei zusätzlich auf die Nase gepackt und weiter getestet, dabei gab es keine Abrisse mehr, aber ich habe auch immer gut Fahrt drin gelassen. Mit dem Zusatzblei konnte ich beim Landeanflug im Geradeausflug den Höhenruderknüppel langsam ganz durchziehen ohne dass die Ruder weich wurden, also etwas zusätzliches Nasenblei könnte auch beim Kurvenflug helfen...das war übrigens auch beim Snap so, etwas zu wenig Blei in der Nase und der Flieger wird ungemütlich.
Der Dispar-Prototyp hat allerdings noch mal deutlich mehr Flächenbelastung als der 40 g/dm² Snap, Fluggewicht der 2,7 m Dispar-Variante ist jetzt ziemlich genau 3,5 kg = 60 g/dm²....das ist nicht mehr so wirklich ein braver Thermiksegler und heute war eigentlich Thermikwetter.

Hier ein paar Bilder von heute, vielleicht gibts noch ein kurzes Video.

Gruß,

Uwe.
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