Hallo Leute,
am Montag habe ich mir die
DG von RCRCM bei Andreas angeschaut und ich weiß auch nicht, als ich Zuhause ankam war sie plötzlich im Auto

Sie muss sich wohl beim gehen unbemerkt aus dem Modellflug-Welt- Büro ins Auto geschlichen haben und hat sich als blinder Passagier über die hessisch-bayerische Grenze bis in den Spessart geschmuggelt
So sah das ganze dann nach der Erstversorgung aus, es ist die CFK-Version von der ich glaube dass sie besser zu meinem Flugstil und groben Fingern paßt, wer mit der etwas weicheren
Glasversion zurecht kommt kann nochmal einige Euros sparen :
Ich werde hier einen Ausbaubericht machen und meine Erfahrungen und Einstellungen weiter geben, denn obwohl der Bausatz erstaunlich komplett ist wenn man frühere RCRCM-Modelle kennt, ist keine Bauanleitung dabei....das kennt man aber auch von anderen Voll-GFK-Modellen.
Alle Flugzeugteile sind in genähten alubeschichteten PE-Schaumtaschen mit Klettverschlüssen verpackt, das Zubehör in Plastikbeuteln.
Der Bausatzinhalt im Einzelnen, zunächst der Rumpf der bis auf die Kabinenhaube ganz in Kohle gefertigt ist, incl. der Bugbereich. Mal schaun wie ich das mit dem Empfang löse. Rumpfgewicht ist 509 Gramm wovon 77 Gramm auf die schwarz lackierte GFK-Haube mit fertig montierter Federstahlbefestigung fallen. Die Haube paßt gut, überhaupt sind die Passungen der Flugzeugteile sehr gut, die Spaltmaße gering und gleichmäßig.
Der Kabelbaum der Flächenservos ist einbaufertig konfektioniert, diesmal werde ich wohl auch nicht löten und die Servostecker in den Flächen nur mit Schrumpfschlauch sichern, das macht im Falle eines Falles schnellen Servowechsel ohne Lötkolben möglich.
Der Rumpf wird vorne mit einem Spantensatz versteift, der auch das beiligende Ballastrohr für maximal ca. 750 Gramm Messing oder äquivalente Menge anderes Material aufnimmt.
Der Kohle-Rechteckverbinder hat den Hochkant-Querschnitt von 12 x 16 mm und ist im Rumpf schwimmend gelagert. Die kleinen 4 mm Kohlestifte sind zum anstecken der Außenohren für die 18 m-Version, für die 15 m-Version liegen keine zusätzlichen Randbögen bei.
Zur Anlenkung liegen GFK-Ruderhörner, Gabelköpfe, Kohlerohre und Kohlestäbe bei, gefräste Servorahmen passen für die KST 125 oder KST 225 -Servos perfekt.
Das GFK-Höhenleitwerk, Gewicht 61 Gramm
GFK-Seitenruder, Gewicht 34 Gramm
Die Ansteckohren wiegen 21 und 23 Gramm
Die Flächen wiegen 453 und 457 Gramm. Die Querruder und Wölbklappen sind unten angeschlagen und bieten sich für Überkreuzanlenkung an, auch wenn die beiliegenden Servoschachtabdeckungen Hutzen für konventionelle Anlenkung haben. Flache Deckel sind schneller mal selbst gemacht als Deckel mit Hutzen, sollte kein Problem sein. Ich werde die Überkreuzversion bauen, die gerade Anlenkung ist noch mal viel einfacher und das bekommt sicher jeder auch ohne Anleitung hin.
Der leere Flieger ohne einzubauendes Zubehör wiegt zusammen gesteckt 1684 Gramm
Beim Bau habe ich mit dem Höhenleitwerk begonnen. Für die Befestigung liegen M4 Senkkopf-Stahlschrauben bei, aber die vorgebohrten Löcher im Leitwerk sind ein paar zehntel mm kleiner und haben keine Senkung. Ich habe mit 4 mm aufgebohrt und mit einem 9 mm Bohrer eine leichte Senkung improvisiert, das passt inzwischen sehr gut:
Im Heck ist eine Aufnahme für ein Servo in der Seitenfinne bereits eingebaut, auch der Rudersteg mit den 3 GFK-Befestigungslaschen des Seitenruders ist schon drin, das Ruder paßt ohne Nacharbeit.
Da ich die DG komplett mit Hochvoltservos für 2 S A123 ausrüsten möchte kommt ein KST DS215MG ans Höhenruder, es passt genau in die Halterung in der Finne. Das Servokabel habe ich schon verlängert, den Einbau mache ich morgen.
Gruß,
Uwe.