neues Holzmachwerk

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wing gerd

neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo Zusammen,

Wollte mich hier mal wieder mit einem neuen Projekt melden. Plan war, ein Holzmodell mit HQ Profil und mit starrem Höhenruder. Habe nebenher einige Zeit am Rechner hantiert, jedoch habe ich jetzt das Modell soweit im Rohbau fertig und wartet auf die RC Einbauten.
1.jpg
Spannweite ist 2055mm Gewicht ist zur Zeit nur Zelle wie abgebildet 800g
2.jpg
Eingebaut soll ein MVVS Redliner werden.
3.jpg
Die Tragfläche hab ich schon auf einem anderen Modell ausprobiert. Es kommt noch eine Verwindungsmechanik rein. Natürlich alles aus Holz :mrgreen: Natürlich ist die Frage der Fragen noch nocht beantwortet. Ob er fliegt in der Auslegung ist natürlich ziemlich ungewiss. Mal sehen

Bei Interesse schreibe ich gerne einen kurzen Baubericht.

Gruss
Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
ein eigenwilliges Design aber nicht schlecht ,
kannst ja mal was über Entstehung und Bau schreiben Interesse wäre von mir vorhanden
Norbert
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo zusammen,

Norbert,.... schon sehr lange nicht mehr gesehen!! :cry: Hatte mich zum Nurflügeltreffen schon gar nicht mehr anmelden getraut, weil ich im Moment gar nichts mehr planen kann. Daher werden auch meine Modelle im Schnelldurchlauf gebaut.

Also, der Plan war: Ein Segler ohne funktionierendes Höhenruder mit Tragflächenverwindung und normalem Seitenruder. Damit ich bei uns hinterm Haus auch ein bisschen Kunstflug trainieren kann, (siehe hoher Rumpf) sollte der ganze Apparat auch Hangtauglich sein. Wie die meisten wissen, bin ich eine Thermikniete. Daher auch der geplante MVVS Motor. Jedoch kann mit dem jetzt gegebenen Hebelarm auch ohne Motor und ohne Ballast geflogen werden. Dann sollte ein Gewicht von ca 900g + X möglich sein. Mit dem zu schweren Motor und 3 Zellen 3,3 Ah Akku komme ich jetzt auf 1,5 kg. Der Antrieb zieht aber so um die 2,5 kg im Stand. Ich hab mal geplant das der ganze Vogel über Deltamischer zu steuern ist. Also die Höhenruderfunktion geht über den Anstellwinkel, das QR geht über Verdrehung.

Der Aufbau des Fliegers ging wie folgt:
Der Flächengrundriss ist eine Sperrholzplatte die als Helling dient.
Der Flächengrundriss ist eine Sperrholzplatte die als Helling dient.
Die Rippen haben Füsschen, die werden in die Langlöcher gesteckt. Jede Nut hat eine andere Länge, somit sollte keine Verwechslung möglich sein
Die Rippen haben Füsschen, die werden in die Langlöcher gesteckt. Jede Nut hat eine andere Länge, somit sollte keine Verwechslung möglich sein
Unterer Holm durchziehen und vorgefertigte Verkastungen einleimen.
Unterer Holm durchziehen und vorgefertigte Verkastungen einleimen.
Das Steckungsrohr wird nochmal mit 2 Kieferleisten abgestützt. Zum Einsatz kommt eine Aluhülle und ein 8mm CFK Stab.
Das Steckungsrohr wird nochmal mit 2 Kieferleisten abgestützt. Zum Einsatz kommt eine Aluhülle und ein 8mm CFK Stab.
Die Endleiste besteht aus vorgelaserten Balsa 2mm Brettern.
Die Endleiste besteht aus vorgelaserten Balsa 2mm Brettern.
Die Steckung wird eingeharzt, Endleiste fertig. Ich habe immer eine Hälfte gebaut und dann die Lehre umgedreht. Damit war alles wirklich Symetrisch.
Die Steckung wird eingeharzt, Endleiste fertig. Ich habe immer eine Hälfte gebaut und dann die Lehre umgedreht. Damit war alles wirklich Symetrisch.
Dann die D Box beplankt. Ausser der Steckung alles Holz und Weissleim.
Dann die D Box beplankt. Ausser der Steckung alles Holz und Weissleim.
Ob die Fläche funktioniert mit der Verwindung, hab ich zuerst mit meinem Shootingstar ausprobiert. Aber noch mit herkömmlichen HR. Das geht schon mal prima! Jedoch zieht der Motor goar nix.
Ob die Fläche funktioniert mit der Verwindung, hab ich zuerst mit meinem Shootingstar ausprobiert. Aber noch mit herkömmlichen HR. Das geht schon mal prima! Jedoch zieht der Motor goar nix.
Nächste Baustelle ist dann das starre Leitwerk.

Biss denn

Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hallo Gerd
ich finde das eine beachtenswerte vorgehensweis und sehr gut , wäre nett wen du über die Flächen Verwindung deren Aufbau oder wie du das gelöst hast berichten könntest oder möchtest
den das was du dort machst ist zwar alt aber doch wieder neu und ich finde Innovativ . Oder ist das geheim wie Formel 1 :lol:
Alleine deine Bauweise der Flächen hat mich schon wieder auf eine Idee gebracht mit deinem Brettchen und den Füßen in unterschiedlichen Längen :thumbup:
also bitte weiter berichten, auch deine Motor Position oben interessiert mich , ich klau ebend mit allen sinnen :D
schade das du nicht auf dem Treffen bei Uwe im Spessart warst
Norbert
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Guten morgen,

Na ja Norbert, soo geheim ist das Zeugs nicht. Ich hab zwar schon lange mit dem Verwinder angefangen, weil ich jedoch nie fertig werde, gibts schon einige schöne Beispiele wie man das macht. Aber in der Grösse gibts meines Wissens nichts was richtig geht. Mir hat gefallen, das es keinen Ruderspalt in den Flächen und im HR gibt. Vögel haben ja auch keine Klappen :lol: Die Motorposition am shooting Star?? das ist ein ganz normaler Pylon wie früher. Vorteil: kann mann abmachen. Nachteil: Prop ist begrenzt, keine Hilfe beim SP. Daher sollte beim "scharfen Modell" Der Motor vorne rein, gleich mit richtigen Motorzug und Sturz!! Damit Akro auch mit E Thermik spass macht.

Weiter gehts mit dem Leitwerk:
Das HR wird in der Mitte aus einem Paket Sperrholzrippen über dem Kieferholm zusammengeschoben.
Das HR wird in der Mitte aus einem Paket Sperrholzrippen über dem Kieferholm zusammengeschoben.
Alles Ausrichten, Balsarippchen aufstecken und Endleiste anbringen.
Alles Ausrichten, Balsarippchen aufstecken und Endleiste anbringen.
Nasenleiste dran und alles mit Sohnemanns Tools unterbauen. Dann alles mit Sek Kleber verkleben.
Nasenleiste dran und alles mit Sohnemanns Tools unterbauen. Dann alles mit Sek Kleber verkleben.
Beplankung oben, unten drauf, verschleifen, fertig.
Beplankung oben, unten drauf, verschleifen, fertig.
Das Seitenruder ist ein bisschen einfacher aufgebaut. Ein Rahmen aus Pappel.
Das Seitenruder ist ein bisschen einfacher aufgebaut. Ein Rahmen aus Pappel.
Der Haken aus Flugzeugsperrholz hällt das HR. Der Gewindeeinsatz wird vorne eingeharzt. Alles ganz einfach mit einer M3 Schraube zu befestigen.
Der Haken aus Flugzeugsperrholz hällt das HR. Der Gewindeeinsatz wird vorne eingeharzt. Alles ganz einfach mit einer M3 Schraube zu befestigen.
Vorgelaserte Balsaplatten 8mm drauf und alles verschleifen bis zu den Wurzel/ Endrippen.
Vorgelaserte Balsaplatten 8mm drauf und alles verschleifen bis zu den Wurzel/ Endrippen.
Die einzige Klappe am Modell..... Das Seitenruder wird konventionell aufgebaut.
Die einzige Klappe am Modell..... Das Seitenruder wird konventionell aufgebaut.
Das Ganze mit den Scharnieren zusammengesteckt und verschliffen. Die Scharnierschlitze sind auch schon gelasert. Zum reinschneiden bin ich "IMMER" zu faul.
Das Ganze mit den Scharnieren zusammengesteckt und verschliffen. Die Scharnierschlitze sind auch schon gelasert. Zum reinschneiden bin ich "IMMER" zu faul.
Das nächste Mal gehts mit dem Rumpf und der Verwindung weiter.

Gruss
Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
sieht einfach und simpel aus :thumbup:

Norbert
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo Zusammen,

Jo,... so einfach gehts jetzt mit dem Rumpf leider nicht mehr weiter. Zumindest die Konstruktion war ziemlich zeitintensiv. Um die Bauteile zu reduzieren hab ich ziemlich lange getüftelt. :?
Der Rumpf wird vorne in Sperrholz und hinten in Balsa gebaut. Trennung sollte sich selbst sperren.
Der Rumpf wird vorne in Sperrholz und hinten in Balsa gebaut. Trennung sollte sich selbst sperren.
Bauteile zusammenstecken, Tape drüber und von der Rückseite her verkleben. Ich reibe da Weissleim mit dem Finger in den Klebespalt und lass das ganze übernacht trocknen.
Bauteile zusammenstecken, Tape drüber und von der Rückseite her verkleben. Ich reibe da Weissleim mit dem Finger in den Klebespalt und lass das ganze übernacht trocknen.
Doppelte Wand innen. Zur Aufnahme aller mechanischen Teile und der Spanten.
Doppelte Wand innen. Zur Aufnahme aller mechanischen Teile und der Spanten.
Beide Seitenwände im vorderen Bereich zusammenleimen. Zum einfachen Bauen hab ich das erste Drittel der Rumpfseiten paralell gezeichnet.
Beide Seitenwände im vorderen Bereich zusammenleimen. Zum einfachen Bauen hab ich das erste Drittel der Rumpfseiten paralell gezeichnet.
Der Motorspant wird aus Ringen zusammengesetzt. Ich hab 2 kleine Vierkantlöcher als Peilhilfe reingelasert. Eine 3x3er Kieferleiste kann dort gleich mit eingeleimt werden.
Der Motorspant wird aus Ringen zusammengesetzt. Ich hab 2 kleine Vierkantlöcher als Peilhilfe reingelasert. Eine 3x3er Kieferleiste kann dort gleich mit eingeleimt werden.
Den fertigen Spant hab ich gleich mit Motor eingeleimt. Gut zu sehen ist hier der schon vorgegebene Seitenzug und Sturz von jeweils 1,5°. Ok ich hab gelesen hier das dies nicht nötig ist. Ich machs immer!
Den fertigen Spant hab ich gleich mit Motor eingeleimt. Gut zu sehen ist hier der schon vorgegebene Seitenzug und Sturz von jeweils 1,5°. Ok ich hab gelesen hier das dies nicht nötig ist. Ich machs immer!
Hier noch mal im späteren Zustand. Der hintere Spant führt den Motor sehr genau in der vorgegebenen Winkelposition. Die Anpassung des vorderen M.Spantes ist dadurch sehr einfach. Beide Rumpfseiten sind vorne gleich lang und müssen beim Motoreinbau angepasst werden. Eine linke und eine rechte Seite mach ich nicht mehr, weil ich garantiert immer Seitenverkehrt baue. Also ein bissl feilen ist schon besser.
Hier noch mal im späteren Zustand. Der hintere Spant führt den Motor sehr genau in der vorgegebenen Winkelposition. Die Anpassung des vorderen M.Spantes ist dadurch sehr einfach. Beide Rumpfseiten sind vorne gleich lang und müssen beim Motoreinbau angepasst werden. Eine linke und eine rechte Seite mach ich nicht mehr, weil ich garantiert immer Seitenverkehrt baue. Also ein bissl feilen ist schon besser.
Später machen wir mit dem Rumpfdeckel und hinten weiter.

Gruss
Gerd
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo Zusammen,

jetzt schnell weiter mit dem Heck.
Zuerst noch der Rumpfboden vorne. Die Methode mit den 8mm Balsastreifen hat sich bei mir gut bewährt. Somit ist die zukünftige runde Rmpfform gut vorgegeben und wir haben eine eckige Kiste vermieden. Denn: es gibt nix schlimmeres als eine schlechte Spinnerpassung.
Zuerst noch der Rumpfboden vorne. Die Methode mit den 8mm Balsastreifen hat sich bei mir gut bewährt. Somit ist die zukünftige runde Rmpfform gut vorgegeben und wir haben eine eckige Kiste vermieden. Denn: es gibt nix schlimmeres als eine schlechte Spinnerpassung.
Der Heckausleger bekommt auch Sperrholzrippen. Die hinteren Spanten haben längere Zapfen. Darauf kann man den Rumpf seitlich ausrichten oder auf dem Baubrett gerade auflegen.
Der Heckausleger bekommt auch Sperrholzrippen. Die hinteren Spanten haben längere Zapfen. Darauf kann man den Rumpf seitlich ausrichten oder auf dem Baubrett gerade auflegen.
Der obere Rumpfdeckel ist am Stück gelasert und kann direkt aufgeleimt werden. Dann aber die Passung des SR Zuges prüfen ob alles gerade ist. Es passt hier gut ein 3er CFK Röhrchen ohne Hülle.
Der obere Rumpfdeckel ist am Stück gelasert und kann direkt aufgeleimt werden. Dann aber die Passung des SR Zuges prüfen ob alles gerade ist. Es passt hier gut ein 3er CFK Röhrchen ohne Hülle.
Unterseite hab ich ganz normal mit Maserung quer  und 6mm Balsa beplankt.
Unterseite hab ich ganz normal mit Maserung quer und 6mm Balsa beplankt.
Den Späteren Deckel im Rumpf zunächst den Rahmen einpassen. Musste ich nur aufpassen das der Rahmen nicht im Rumpf fest klebt.
Den Späteren Deckel im Rumpf zunächst den Rahmen einpassen. Musste ich nur aufpassen das der Rahmen nicht im Rumpf fest klebt.
Dann die Streifentechnik auch oben.
Dann die Streifentechnik auch oben.
Dann den Spinner vorne anzeichnen und mit dem Winkelschleifer die Kontour vorschleifen. Zunächst 4 Eckig, dann 8, 16, 32 Ecken und "rund.
Dann den Spinner vorne anzeichnen und mit dem Winkelschleifer die Kontour vorschleifen. Zunächst 4 Eckig, dann 8, 16, 32 Ecken und "rund.
Dann die Steckung durch und Hebel gleich mit auffädeln. Den Rumpf hab ich li/re gleich unterbaut damit das SR ausgerichtet werden kann.
Dann die Steckung durch und Hebel gleich mit auffädeln. Den Rumpf hab ich li/re gleich unterbaut damit das SR ausgerichtet werden kann.
Das SR passte ganz gut. War nur wenig Nacharbeit nötig. Auch das hab ich mit Weissleim "montiert"
Das SR passte ganz gut. War nur wenig Nacharbeit nötig. Auch das hab ich mit Weissleim "montiert"
So sieht alles im zusammengesteckten Zustand aus. Die Hebelmechanik fehlt hier. Swchwerpunkt stimmt hier übrigens schon. Also Akku unter Steckung!
So sieht alles im zusammengesteckten Zustand aus. Die Hebelmechanik fehlt hier. Swchwerpunkt stimmt hier übrigens schon. Also Akku unter Steckung!
Nächste Baustelle wird die Hebelmechanik und RC-einbau.

Gruss
Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
Sieht gut aus :thumbup:
aber auf die Mechanik bin ich gespannt für den Flügel und wie das aussieht und was für Servos du dort verbaust.
Norbert
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mario
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von mario »

Grüße dich Gerd.

Der Flieger sieht chick aus. Kommt mir vor wie ein Mix aus Bird of Time, Toons und den Heck eines AMD-Fliegers. :)
Von der Bauausführung brauchen wir ja gar nicht zu sprechen. :thumbup:

Aber eine Frage bleibt mir irgendwie unklar. Warum die feststehende Höhenleitwerkfläche?
Mir fällt kein Grund ein, das so zu machen. Mal abgesehen davon, dass es geht und das mal ausprobiert werden könnte.
Hab ich da was übersehen?
Mit einem angelenkten Leitwerk würde der Flieger doch sicherlich noch besser fliegen, als mit einem feststehenden.


Grüße
Mario
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von christianka6cr »

Moin Mario

Es macht aerodramatisch gesehen kaum einen Unterschied ob du die EWD, also den Steuerausschlag per HR-Bewegung oder per Flächenbewegung veränderst. Strukturell allerdings Nachteile, nämlich daß die Anlenkungen und das geteilte, bzw "bewippte" Ruder ein deutliches Mehrgewicht und im schlechtesten Falle sogar Sollbruchstellen mit sich bringen.

Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo Ihr da draussen,

Vorteil/ Nachteil hmmmm.... Also ich wollte mal was machen das keine Profilveränderung beim Klappenausschlag erzeugt. Also primär beim Querruder. Ok, ok, Rippenfläche Holz ist sowieso nicht sooo genau, aber das wollte ich einfach mal versuchen und hab mein 2 Achs Modell shootingStar umgebaut mit einem einzelnen 3 kg QR Servo. Das funktioniert bis heute sehr gut und macht Spass zu fliegen. Vor allem wenn die Kollegen am Platz denken Du bist mit einem 2 Achser unterwegs und man fliegt in 10m Höhe im Rückenflug überm Platz :mrgreen:
Das ist der erste Schuss mit der Verwindungsmechanik mit nur einem Servo, beim shootingStar. Weil die nicht von Anfang an geplant war, ists ein bissl komplex geworden. Aber geht.
Das ist der erste Schuss mit der Verwindungsmechanik mit nur einem Servo, beim shootingStar. Weil die nicht von Anfang an geplant war, ists ein bissl komplex geworden. Aber geht.
QR1.jpg (54.16 KiB) 5448 mal betrachtet
An mechanischen Vorteilen habe ich bislang im CAD und beim ersten Prototyp (nur QR) folgendes festgestellt:
Servomasse und Anlenkungen sind im Rollzentrum
Wenn man von einer heute üblichen Auslegung ausgeht spare ich ein Servo.
Schwerpunktvorteil weil kein Servo, oder Zug für HR nach hinten steht.
kurze Servokabel (auch Gewicht)
Sehr gute Rollrate auch bei niedriger Geschwindigkeit
Keine Profilverformung und Wirbel durch Klappenausschlag (theoretisch...)

Nachteile:
Ich meine das durch das Langloch im Rumpf um die Verwindung zu ermöglichen, der Rumpf ein bisschen zu sehr verstärkt werden muss.
Die ganze RC Anlage ist im Bereich Rumpf/Flächenübergang ziemlich gedrängt eingebaut und braucht auch Platz!
Das ist noch ein Verstärkungsbrett im Bereich der Servomontagepunkte. Es passt oben und unten drauf. Somit kann ich einige verschiedene Servos einbauen und das Höhenmass passt immer vom Hebel zum Servo. Oben im Bild die aktuellen Hebel. Sind viel einfacher und auch stabil genug.
Das ist noch ein Verstärkungsbrett im Bereich der Servomontagepunkte. Es passt oben und unten drauf. Somit kann ich einige verschiedene Servos einbauen und das Höhenmass passt immer vom Hebel zum Servo. Oben im Bild die aktuellen Hebel. Sind viel einfacher und auch stabil genug.
Das ist die Anlenkung mit den Graupner 5077 Servos. Ok. sehr stabil die Kugelköpfe. Die hatte ich noch. Normal reicht auch eine 3mm ewindestange und normale Kugelköpfe!
Das ist die Anlenkung mit den Graupner 5077 Servos. Ok. sehr stabil die Kugelköpfe. Die hatte ich noch. Normal reicht auch eine 3mm ewindestange und normale Kugelköpfe!
Das ganze noch mal von vorne. Unter der Mechanik passt noch der Antriebs Akku rein. Durch die Aluröhrchen geht die 8mm CFK Steckung und dient als Lager.
Das ganze noch mal von vorne. Unter der Mechanik passt noch der Antriebs Akku rein. Durch die Aluröhrchen geht die 8mm CFK Steckung und dient als Lager.
Evtl mach ich noch ein CAD Bild von der Mechanik. Die ist wirklich sehr kompakt und spielfrei!

Gruss
Gerd
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christianka6cr
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von christianka6cr »

Moin Gerd

Supersauber gelöst. Macht schon nur beim angucken Spaß. :thumbup:

Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo Ihr da draussen,

@ Christian, Danke fürs Lob! Hat mir auch viel Spass gemacht der Bau. Wenn alles halbwegs vorbereitet ist, läufts dann meistens sehr gut. Ich hab letzten Samstag mit dem Bau begonnen und bin gestern abend fertig geworden. Muss dazu sagen das ich ja nur den Rumpf mit Leitwerk gebaut habe. Die Fläche war ja schon fertig. Erstflug wird noch dauern weil jetzt auf meiner Einflugwiese die Kühe vom Nachbarn grasen :roll: Auch das Wetter ist jetzt plötzlich ziemlich schlecht und nass geworden.
Aber hier noch die abschliessenden Bauschritte:
Die Seitenruderanlenkung. 3mm Kohleröhrli mit eingeklebten Kugelkopf. Ach ja, es fehlt keine Mutter oben auf dem Kopf. Ich schneid immer ein M2 Gewinde in den Messingkopf. Da hab ich mehr Gewindelänge als bei einer M2 Mutter. Mit ein bisschen Locktite hällt das auf jeden Fall länger als das Modell. Auch hier zu sehen der Luftauslass für Kühlluft. Das funktioniert bei mir immer sehr gut. Einfach den Rumpf hinten ein bisschen breiter lassen als das Leitwerk.
Die Seitenruderanlenkung. 3mm Kohleröhrli mit eingeklebten Kugelkopf. Ach ja, es fehlt keine Mutter oben auf dem Kopf. Ich schneid immer ein M2 Gewinde in den Messingkopf. Da hab ich mehr Gewindelänge als bei einer M2 Mutter. Mit ein bisschen Locktite hällt das auf jeden Fall länger als das Modell. Auch hier zu sehen der Luftauslass für Kühlluft. Das funktioniert bei mir immer sehr gut. Einfach den Rumpf hinten ein bisschen breiter lassen als das Leitwerk.
Hier das komplette Leitwerk. Ist relativ steif und das HR (das keins ist) ist weit genug vom Boden weg. (schlechte Landemöglichkeiten am Hang)
Hier das komplette Leitwerk. Ist relativ steif und das HR (das keins ist) ist weit genug vom Boden weg. (schlechte Landemöglichkeiten am Hang)
Hier sehen wir die HR Aufnahme. Ich musste ein bisschen mit Harz einseitig auffüllen damit das HR waagerecht zur Fläche steht. Ein Profi bekommt das sicher schon beim ersten Mal sauber hin. Der Haken hinten ist aus 3mm Flugsperrholz, der Gewindeeinsatz ist M3. Das sollte auf jeden Fall halten.
Hier sehen wir die HR Aufnahme. Ich musste ein bisschen mit Harz einseitig auffüllen damit das HR waagerecht zur Fläche steht. Ein Profi bekommt das sicher schon beim ersten Mal sauber hin. Der Haken hinten ist aus 3mm Flugsperrholz, der Gewindeeinsatz ist M3. Das sollte auf jeden Fall halten.
Einstecken, M3er Schraube rein fertig.
Einstecken, M3er Schraube rein fertig.
Regler, Empfänger und alle Kabel sind jetzt eingebaut und befinden sich genau auf der Trennlinie zwischen Haube und Rumpf. Darunter kann die Luft vom Turbospinner durch. Mir ist immer ganz wichtig, das ich mir nicht die Finger brechen muss bei Montage und Akku laden. Also alles schön auf dem Präsentierteller.
Regler, Empfänger und alle Kabel sind jetzt eingebaut und befinden sich genau auf der Trennlinie zwischen Haube und Rumpf. Darunter kann die Luft vom Turbospinner durch. Mir ist immer ganz wichtig, das ich mir nicht die Finger brechen muss bei Montage und Akku laden. Also alles schön auf dem Präsentierteller.
Auch zum Regler und Motor kommt man gut hin.
Auch zum Regler und Motor kommt man gut hin.
Schwerpunkt stimmt auf der ganz sicheren Seite. Wenn ich nach hinten muss, werde ich einen kleineren Akku verwenden oder Balast hinten reinmachen. Folgende Werte haben sich bis jetzt ergeben:

Flächeninhalt 35,6 q/dm (nur reine Tragfläche)
Tragflächen-Profil HQ 3.5
Leitwerk Seite/Höhe NACA 0009
Spannweite 2055mm
Motor MVVS Redliner
Propeller 15X7
Akku 3 Zellen 3,5 Ah
Servos 2x 5077 Graupner, 1X HS 81
Gewicht 1600g mit Akku.
Flächenbelastung bei diesem Setting, 45 g/qdm


Der Rumpf ist 3X mit Clou Schnellschliffgrund gestrichen und geschliffen. Alle Rippenstrukturen hab ich mit Oracover antik bespannt.
Das ganze Paket ist evtl.etwas schwer, wegen des Antriebs. Der Motor wiegt alleine schon fast 280g. Ich meine das als Segler,eine Abflugmasse von 1000g auf jeden Fall unterschritten werden kann. Oder mit einem kleinen Antrieb sollte auf jeden Fall eine Masse von 1300g möglich sein. Das währen dann im Segler Fall, 28g/qdm und im leichten Motorisierten Fall 36g/dm. Wobei die Tragfläche,schon am Versuchsträger mit 1400g geflogen ist. Ich hatte das Gefühl, das ein wenig Gewicht ganz gut ist, für den Durchzug.
Wir werden sehen ob und wie das ganze funktioniert.
CAD Darstellung von der Mechanik folgt die Tage.

Gruss
Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
so ganz steige ich noch nicht hinter deiner Mechanik der funktionsweise . Ok vorne der Steckungsstab aber wie hast du das dann gelöst das der Flügel sich hebt und senkt
geschieht das nur über die Zungen Mechanik sind? wie ist das ganze den dann mit dem Flügel verbunden ? Ich hoffe aus deinen CAD Bildern hervor

Norbert
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo Norbert,

Die Anlenkung ist eigentlich total simpel, Die Drehachse in der Fläche ist der Kohlestab. jede Flächenhälfte hat einen 3mm Stab hinten wie normal als Verdrehsicherung. Dieser greift in den Hebel ein. Beide Flächenhälften werden bei mir mittels einen kleinen Gummiring elastisch zusammengehalten.
Es sieht nur ein bisschen wild aus, weil die Hebel und die Servos ziemlich kompakt zusammen verschachtelt sind um Platz zu sparen. Aber, ich mach ein CAD Bild. Ich kanns auch nicht soooo gut erklären.

Gruss
Gerd
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo zusammen,
So, hier ist die CAD Darstellung der Verwindung. Blau sind die Hebel und Schubstangen. Grün ist Steckung (=Drehachse) und hinten 3mm CFK Stift der von der Fläche als Mitnehmer kommt.
Zwischen den Hebeln ist noch Platz für das Antriebs- Akku. Die Hebel sind aus 3X 3mm Sperrholz Teilen zusammengeleimt. Alles ist nicht sooo supergenau von den Passungen her. Überall ein Zehntel Spiel stellt sicher das die ganze Geschichte nicht klemmt. Beim Versuchsträger hatte ich auch alles ähnlich gemacht, hier funktionierts bis heute prächtig.
x2.jpg
x2.jpg (76.14 KiB) 5362 mal betrachtet
letztes Bild vorm Erstflug
letztes Bild vorm Erstflug
Versuchsträger und EVO Stufe, jetzt währe der nächste Schritt ein Nurflügel mit Verwindung. Falls alles so fliegt wie ich mir das vorstelle
Versuchsträger und EVO Stufe, jetzt währe der nächste Schritt ein Nurflügel mit Verwindung. Falls alles so fliegt wie ich mir das vorstelle
Gruss
Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
sieht gut aus :thumbup:
ja und einen Nürflügel mit Verwindung na dann mach mal das würde mich auch Interessieren.
Norbert
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Goofy
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Goofy »

Moin!
Flügelverwindung beim Nurflügel ? Das wird aber nur bei Querruder funktionieren; auf Höhe wird das nix ! Denkt mal drüber nach :oops: .
Viele Grüße
Elmar
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hi Männers,

Jo das mit dem Nurflügel weiss ich auch. Aber ich hab da so meine Ideen. --coming soon--

Gruss aus der Schweiz
Gerd
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Goofy
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Goofy »

Hallo Gerd!

Bin gespannt ! Übrigens: Toll gemacht, Dein neuer Flächenverwinder :thumbup: :thumbup: !

Viele Grüße
Elmar
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
ich glaube da sind noch viele andere gespannt drauf hoffe du spannst uns nicht so lange auf die Folter und berichtest schon im entstehen

Norbert
wing gerd

Erstflug/Letztflug

Beitrag von wing gerd »

Hallo zusammen,
Wir hatten gestern den Erstflug unseres Verwinderseglers :roll: Der Erstflug war eigentlich echt super. Modell recht schnell mit dem Antrieb und auch 5min. richtig mit Spass zu bewegen. Bis ich den guten nicht mehr aus dem Sturzflug abfangen konnte. Erster Gedanke war Anlagenausfall, das kann aber aus verschiedenen Gründen nicht sein.
http://www.wegner-flugmodelle.de/Webbilder/Crash.wmv
Sohnemann hat zwar gefilmt, jedoch ist, wegen Kameraproblemen, nur soviel Material dabei rumgekommen.


Die Anlage hat nichts. Hab ich schon wieder probiert. Das Problem war nur in richtung "hoch" hat sich auch angekündigt bei einem tiefen Überflug! Ich dachte das musst Du vor der Landung auf jeden Fall aus grosser Höhe nochmal probieren. Hab ich ja dann auch :oops: Aus ca. 150m Höhe senkrecht angestochen,.... na ja dann nur blöd geschaut, denn das Gas konnte ich ja nicht rausnehmen, weil Mot schon aus.
Meine Theorie ist:
1. Drehpunkt zu weit vor dem SP dh. beim ziehen hab ich soviel "Nachlauf" das die Servos das nicht packen.
2. Dann drücken die Servos beim Höhe ziehen voll auf Druck. Also müssen die gegen die Flächenseite mit Überdruck (Flügelunterseite) drücken.
3. Beim Tiefenruder bewegen sich die Flächen nach oben dh. in Richtung Unterdruck. Das fuktionierte auch. Ist eine Erklärung für das funktionierende Rollen, weil immer mindestens eine Fläche auf Tief ging.
4. Auch ein Punkt ist natürlch der BEC wenn bei 3A schluss ist, kommt halt auch nichts mehr am Servo an......?????
Auch hat im Langsamflug alles bestens funktioniert. Das war wirklich Speedabhängig.
Ich hätte ja gerne die Landung ausprobiert. Jedoch war mir das heizen erst mal lieber. An sonsten keinerlei Flattern, Fläche durchbiegen oder sonst was. Das Gerät geht einfach schnurgerade und reagiert auf alle Steuerbefehle exact (wenn der Vogel nicht zu schnell war natürlich)

UND eine Multiplex Anlage made in Germany funktioniert immer!!!

Ich bau das Ding auf jeden Fall nochmal, weil Potenzial ist hier viel vorhanden!! Das ganze in Holz mit dem möglcihen Speed und guten Eigenschaften lohnt auf jeden Fall.

Einen anderen Erstflug haben wir mit unserem Verwinder Nurflügel absolviert und sind top zufrieden. Aber davon demnächst mehr im Nurflügel Bereich

Gruss
Gerd
Norbert1

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von Norbert1 »

Hi Gerd
ja was soll man dazu sagen ist ne blöde Situation wen man nichts mehr machen kann , das kenne ich auch
Norbert
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UweH
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von UweH »

Hallo Gerd,

Beileid zu dem Bruch, Mist :?

Wo hast Du den Drehpunkt hin gelegt, bei welcher prozentualen mittleren Flächentiefe?

Gruß,

Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<

Wer nichts weiß muss alles glauben!

Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
wing gerd

Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von wing gerd »

Hallo zusammen,

@Uwe: Na so ein Mist ist die Geschichte ja nicht. Klar währe es schöner wenn alles aufs erste Mal geklappt hätte. In der Grösse hat sich meines Wissens noch keiner drangemacht so was zu machen. Ich meine auch mit dem Geschwindigkeitsbereich. Die ersten Ergebnisse waren trotz allem sehr ermutigend.

Den Drehpunkt hatte ich bei ca 23% der Wurzelrippentiefe. Der SP ist bei sicheren 31% eingestellt gewesen. Ich dachte mir das der Drehpunkt auf jeden Fall vor dem Neutralpunkt sein sollte. Damit ich mir keine Schwingungen erzeuge. Jedoch werde ich beim nächsten Schuss den Drehpunkt genau auf den SP legen. Der ist ja immer noch deutlich vorm SP. Dann stärkere Servos einsetzen und das Eagle Tree System mal einbauen. Anhand der Amperes an den Servos kann ich ja Rückschlüsse machen welche Kraft da anliegt. Mein Ziel ist auf jeden Fall, das ganz einfache günstige Servos eingesetzt werden können. Bei meinem Greif Nurflügel hab ich jetzt nur einen 5kg Servo auf der Verwindung bei viel grösserer Fläche. Das funktioniert prima. Aber da kommt hinzu das sich die Momente beim rollen über die Anlenkungshebel ausgleichen, meine ich.

Gruss
Gerd
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UweH
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Re: neues Holzmachwerk

Beitrag von UweH »

Hallo Gerd,

der Drehpunkt saß mit 23% Wurzelrippentiefe vielleicht ein kleines bisschen zu weit vorne (oder zu weit hinten wegen Flügelgeometrie?), aber in den Schwerpunkt ist meiner Meinung nach definitiv zu weit hinten.
Für die Lage des Drehpunkts ist der Flügel-Neutralpunkt entscheidend, nicht der Flugzeug Neutralpunkt. Der Schwerpunkt bezieht sich auf den Flugzeug-Neutralpunkt und liegt damit auch hinter dem Flügel-Neutralpunkt.
Die Kräfte am Flügel lassen sich auf den Flügel-Neutralpunkt beziehen und der liegt bei etwa 25 % der mitteleren Flügeltiefe.
Wenn der Drehpunkt hinter dem Flügel-Neutralpunkt liegt, dann versuchen die Auftriebskräfte die meiste Zeit den Ausschlag zu vergrößern, das System kann sich aufschaukeln.
Wenn der Drehpunkt dagegen vor dem Flügel-Neutralpunkt liegt, dann verkleinern die Kräfte den Ausschlag und das System stabilisiert sich, solange die Servokräfte dafür ausreichen.

Ich hatte mal eine Impeller-Su 27 mit Pendel-Ailerons, also keine Querruder. Höhenruder und Rollen wurden nur über die sehr großen Pendel-Höhenruder gesteuert und das hat sehr gut funktioniert, das Modell war auch nicht sooo langsam. Da ich die Reste noch habe könnte ich mal nachschauen wo ich da den Drehpunkt genau hingelegt hatte. Das Modell zeigt auch warum der Flugzeug-Schwerpunkt nicht der Lagerungspunkt sein kann, er wäre weit außerhalb des zu drehenden Flügels ;-)

Gruß,

Uwe.
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Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
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