Neue DG600 voll GFK von RCRCM

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Bernd H
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von Bernd H » Mo 3. Mär 2014, 20:50

Durc das sehr nidrige abfluggewicht sollte dar voge aber schon Thermikgeil sein wenn das nicht eine komplett e Fehlauslegung ist.

Ich seh 2,3m mit schlanken flächen igrendwie auf 700m höhe auch noch recht gut.Jedenfalls besser als auf dem Bautisch ohne Brille :shock: :lol:
Gruß Bernd ..... der as schreim nimma lernt
zefix scho wida so hoch

Tuono
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von Tuono » Di 11. Mär 2014, 21:00

Hallo,
Mit etwas Glück ist die DG am Freitag da. :D

Gruß
Andreas

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UweH
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von UweH » Di 11. Mär 2014, 21:46

Tuono hat geschrieben:Hallo,
Mit etwas Glück ist die DG am Freitag da. :D

Gruß
Andreas

:) :thumbup:

Gruß,

Uwe
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UweH
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von UweH » Sa 22. Mär 2014, 00:08

Hallo Leute,

am Montag habe ich mir die DG von RCRCM bei Andreas angeschaut und ich weiß auch nicht, als ich Zuhause ankam war sie plötzlich im Auto :shock: Sie muss sich wohl beim gehen unbemerkt aus dem Modellflug-Welt- Büro ins Auto geschlichen haben und hat sich als blinder Passagier über die hessisch-bayerische Grenze bis in den Spessart geschmuggelt :roll: :mrgreen:

So sah das ganze dann nach der Erstversorgung aus, es ist die CFK-Version von der ich glaube dass sie besser zu meinem Flugstil und groben Fingern paßt, wer mit der etwas weicheren Glasversion zurecht kommt kann nochmal einige Euros sparen :
Klein_IMG_8060.jpg
Ich werde hier einen Ausbaubericht machen und meine Erfahrungen und Einstellungen weiter geben, denn obwohl der Bausatz erstaunlich komplett ist wenn man frühere RCRCM-Modelle kennt, ist keine Bauanleitung dabei....das kennt man aber auch von anderen Voll-GFK-Modellen.

Alle Flugzeugteile sind in genähten alubeschichteten PE-Schaumtaschen mit Klettverschlüssen verpackt, das Zubehör in Plastikbeuteln.

Der Bausatzinhalt im Einzelnen, zunächst der Rumpf der bis auf die Kabinenhaube ganz in Kohle gefertigt ist, incl. der Bugbereich. Mal schaun wie ich das mit dem Empfang löse. Rumpfgewicht ist 509 Gramm wovon 77 Gramm auf die schwarz lackierte GFK-Haube mit fertig montierter Federstahlbefestigung fallen. Die Haube paßt gut, überhaupt sind die Passungen der Flugzeugteile sehr gut, die Spaltmaße gering und gleichmäßig.
Klein_IMG_8084.jpg
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Der Kabelbaum der Flächenservos ist einbaufertig konfektioniert, diesmal werde ich wohl auch nicht löten und die Servostecker in den Flächen nur mit Schrumpfschlauch sichern, das macht im Falle eines Falles schnellen Servowechsel ohne Lötkolben möglich.
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Der Rumpf wird vorne mit einem Spantensatz versteift, der auch das beiligende Ballastrohr für maximal ca. 750 Gramm Messing oder äquivalente Menge anderes Material aufnimmt.
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Der Kohle-Rechteckverbinder hat den Hochkant-Querschnitt von 12 x 16 mm und ist im Rumpf schwimmend gelagert. Die kleinen 4 mm Kohlestifte sind zum anstecken der Außenohren für die 18 m-Version, für die 15 m-Version liegen keine zusätzlichen Randbögen bei.
Klein_IMG_8095.jpg
Zur Anlenkung liegen GFK-Ruderhörner, Gabelköpfe, Kohlerohre und Kohlestäbe bei, gefräste Servorahmen passen für die KST 125 oder KST 225 -Servos perfekt.
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Das GFK-Höhenleitwerk, Gewicht 61 Gramm
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GFK-Seitenruder, Gewicht 34 Gramm
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Die Ansteckohren wiegen 21 und 23 Gramm
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Die Flächen wiegen 453 und 457 Gramm. Die Querruder und Wölbklappen sind unten angeschlagen und bieten sich für Überkreuzanlenkung an, auch wenn die beiliegenden Servoschachtabdeckungen Hutzen für konventionelle Anlenkung haben. Flache Deckel sind schneller mal selbst gemacht als Deckel mit Hutzen, sollte kein Problem sein. Ich werde die Überkreuzversion bauen, die gerade Anlenkung ist noch mal viel einfacher und das bekommt sicher jeder auch ohne Anleitung hin.
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Der leere Flieger ohne einzubauendes Zubehör wiegt zusammen gesteckt 1684 Gramm
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Beim Bau habe ich mit dem Höhenleitwerk begonnen. Für die Befestigung liegen M4 Senkkopf-Stahlschrauben bei, aber die vorgebohrten Löcher im Leitwerk sind ein paar zehntel mm kleiner und haben keine Senkung. Ich habe mit 4 mm aufgebohrt und mit einem 9 mm Bohrer eine leichte Senkung improvisiert, das passt inzwischen sehr gut:
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Im Heck ist eine Aufnahme für ein Servo in der Seitenfinne bereits eingebaut, auch der Rudersteg mit den 3 GFK-Befestigungslaschen des Seitenruders ist schon drin, das Ruder paßt ohne Nacharbeit.
Klein_IMG_8110.jpg
Da ich die DG komplett mit Hochvoltservos für 2 S A123 ausrüsten möchte kommt ein KST DS215MG ans Höhenruder, es passt genau in die Halterung in der Finne. Das Servokabel habe ich schon verlängert, den Einbau mache ich morgen.
Klein_IMG_8145.jpg
Gruß,

Uwe.
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mario
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von mario » Sa 22. Mär 2014, 08:32

Hallo Uwe,

ich habe mit Sicherungsclips für die Servostecker sehr gute Erfahrung gemacht. Also anstatt einschrumpfen mit Schlauch.
Die gibt's in verschiedenen Varianten. So ungefähr sehen sie aus:
Bild
Quelle: der-schweighofer.at Produktbild Artikel 73532

Vielleicht auch was für dich...


Grüße
Mario
Bild

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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von italouwe » Sa 22. Mär 2014, 10:04

Tolles Projekt, Uwe!

Aber mit enerm Bohrer "Senken", also! Noch dazu in einem so schönen Modell. Da krieg ich ja Gänsehaut.
Trotzdem weiterhin viel Spass beim Bau!
Schönes Wochenende,

Uwe

czfridolin
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von czfridolin » Sa 22. Mär 2014, 10:50

Schoen leicht der Flieger :thumbup:
Sind die gruenen Schriftzuege auflackiert, oder sind das Aufkleber?

viele Gruesse

Peter

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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von UweH » Sa 22. Mär 2014, 11:28

Moischen,

@Mario: danke für den Tipp, ich werde aber trotzdem Schrumpfschlauch nehmen weil ich den schon da habe, die Servoclips nicht, aber für ein Modell das im Wettbewerb oder viel im Urlaub hart ran genommen wird würde ich die bestimmt verwenden um schnell Servos wechseln zu können :thumbup:

@Uwe: Der Bohrer ist speziell angeschliffen, ist etwas spitzer und hat weniger Freischnitt als ab Werk, aber ein Senker wäre natürlich besser. Ich kann mit dem Ergebnis leben, zumal es vom Schraubenkopf verdeckt wird. Bei Balsa senke ich oftmals gar nicht und lass die Schraube den Kegel rein drücken den ich dann mit Seku härte. Hier ging das nicht, das Material um das Schraubenloch ist Mumpe, ich bin nicht auf Stützstoff gestoßen der bei RCRCM standardmäßig Balsa ist.

@ Peter: Die Schriftzüge sind in die Form lackiert, aber die DG soll es auch ganz naggisch geben. Hier wurde von RCRCM leider erstmal anders
geliefert als von Andreas bestellt :roll:
Ich sehe das als ein Fun-Scale-Modell und es hat mich nicht so sehr gestört dass es mich vom Kauf abgehalten hätte :P
Die Teile sind recht leicht und trotzdem sehr fest, ich denke nicht dass man das Modell bis ~ 3 kg in der Luft klein kriegt, außer man fliegt damit DS.
Die von Hugo bei RCN wiegt flugfertig knapp über 2,1 kg ohne Ballast und ohne sein zusätzlich angedachtes Fahrwerk.

Gruß,

Uwe.
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von UweH » So 23. Mär 2014, 13:16

Hallo Leute,

gestern gings mit der Höhenruderanlenkung weiter, dafür durfte das KST DS215MG erstmal probesitzen und ich hab die Lage des zusätzlichen Lochs im Ruderhorn für den Gabelkopf angezeichnet und anschließend mit 1,5 mm gebohrt.
Klein_IMG_8150.jpg
Für die Anlenkung liegen Löthülsen, Gabelköpfe, eine 2 mm Kohlestange und verschiedene gefräste GFK-Ruderhörner bei. 4 gleiche Ruderhörner sind für die Flächenruder, aber welche sind für Höhe und Seite gedacht?
Die beiliegenden M2 Gabelköpfe habe ich nicht verwendet weil sie mir vorne am Stift zu breit sind und hab dafür was aus dem Bestand genommen.
Klein_IMG_8153.jpg
Ich hab mich am Höhenruder für das gleiche Ruderhorn wie bei den Flächenrudern entschieden, das Loch ins Ruderblatt gefräst und das Ruderhorn im Klebebereich ein bisschen passender geschliffen. Oben kommt ein M2,5 Gabelkopf dran weil die 2 mm Kohlestange ohne dünner schleifen durchs Gewindeloch passt.
Klein_IMG_8154.jpg
Unten kommt eine Löthülse mit (nicht beiliegender) M2 Kontermutter auf den Kohlestab, die seitlichen Löcher in den beiligenden Teilen sind sehr gut weil sie für eine zuverlässigere Verklebung sorgen. Wegen dem geringen Abstand des Lochs im Servohebel von der Servoachse muss der Gabelkopf etwas ausgeschliffen werden damit er auf "Tief" nicht klemmt.
Klein_IMG_8155.jpg
Ich habe es leider nicht geschafft das Servo in der vorgesehenen Halterung zuverlässig zu montieren. Zuerst hatten die Schrauben nicht genug Halt in dem weichen Holz und nach Verstärkung des Lochbereichs ist mir das Haltebrett beim eindrehen der Schrauben Richtung Rumpf ausgebrochen.
Ich hab dann aus 2 mm Sperrholz einen Zusatzrahmen gesägt, das Servo außerhalb der Finne daran festgeschraubt und dann beides zusammen in die Finne geklebt.
Die Anlenkung hab ich bis auf den oberen Gabelkopf vormontiert und den Kohlestab passend angezeichnet und abgelängt.
Der obere Gabelkopf kam ans Ruderhorn und wurde nach Testmontage mit einem Tropfen dickflüssigem CA mit der Montage des Höhenleitwerks mit dem Kohlestab verklebt. Fertig montiert sieht das Ganze dann so aus:
Klein_IMG_8160.jpg
Klein_IMG_8161.jpg
Klein_IMG_8164.jpg
Klein_IMG_8168.jpg
Gestern hab ich auch die Seitenruderanlenkung vorbereitet indem ich das passende Loch gefräst, das abgewinkelte Ruderhorn angepaßt und verklebt habe.
Die Anlenkung erfolgt erst mit dem einkleben der Rumpfspanten, das Servo sitzt dann vorne.
Klein_IMG_8156.jpg
Klein_IMG_8158.jpg
Klein_IMG_8169.jpg
Klein_IMG_8172.jpg
Nach so viel Bautheorie geh ich jetzt erstmal fliegen ;-)

Gruß,

Uwe.
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Re: Neue DG600 voll GFK von RCRCM

Beitrag von UweH » So 23. Mär 2014, 23:13

..und weiter gings mit einem kleinen Rückschlag :roll:
Fertig gelötete Kabelbäume sind eine feine Sache.........wenn sie passen :shock:
Man könnte das Querruderservo mit dem Servokabel irgendwie da dran und in die Fläche fummeln, aber ich hab die Kabel lieber verlängert.
Klein_IMG_8192.jpg
Die Bereiche um die Servoschächte hab ich zunächst als Schutz vor Harz und Kratzern mit Kreppband abgeklebt.
Die Kabel haben kleine Schaumstoffstücke bekommen damit sie in der hohlen Fläche nicht so klappern und die Lötstellen der Stecker wurden mit der Heißklebepistole vermufft um die Lötstellen zu stützen.
Klein_IMG_8191.jpg
Klein_IMG_8189.jpg
Anschließend hab ich die Kabel durch das (bereits genau passende) Loch in der Wurzelrippe mit einem Draht eingezogen, zunächst beide Kabel bis zum Wölbklappenschacht, dann das verlängerte Querruderkabel bis ganz nach draußen.
Klein_IMG_8193.jpg
Klein_IMG_8194.jpg
Gruß,

Uwe
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