Entwurf für F3K Nurflügel

x33

Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

Anmerkung Moderation: Wurd ab hier aus altem Thema ausgegliedert.
Hallo Uwe, danke für die Info!

War wohl leider nicht so der wirtschaftliche Erfolg?! Schade, dass sich so wenig Leute an sowas ran trauen.
Egal, wo man hin kommt, mit nem Nuri ist man fast immer ein "Exot" - dabei kann der fehlende Rumpf durchaus von Vorteil sein...(was nicht da ist, kann auch nicht abbrechen ;)). Mittlerweile werden aber wenigstens solche "Funflieger" wie die Alula akzeptiert.

Aber nochmals zum Thema "Schleuder-Nuri": ich würde gerne sowas Ähnliches wie die Alua schneiden (Styrodur oder EPP)...ungefähr einen Meter Spannweite (mit Wurfpin), ganz wenig V-Form, die Vorderkante gerade (also keine Vorpfeilung) und eine zentrale Flosse.
Dafür suche ich noch ein passendes Profil...habe mit dem PW106 ganz gut Erfahrungen gemacht, weiß aber nicht, ob das für diesen Zweck "zu langsam" ist? Es gibt in der PW-Serie ja auch "schnellere" Profile.
Das Problem ist halt, dass es Profil mit wenig Widerstand sein soll (Würfhöhe), das aber auch noch gut gleitet und trägt.
Die Leitwerksfraktion hat mit den AG-Profilen von Drela ne gute Basis....für ein Brett bin aber noch am Suchen...hast Du da irgendeine Idee???

Viele Grüße aus Wiesbaden
Joachim

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UweH
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Re: F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

x33 hat geschrieben:War wohl leider nicht so der wirtschaftliche Erfolg?!
Hallo Joachim,
ich habe kein Geld aus dem ARES-Verkauf bekommen, dafür hab ich mit dem Vertrieb auch nix zu tun und muss nicht den vollen Preis für Bausätze und Prototypen bezahlen - Arbeit gegen Arbeit -, deshalb weiß ich nicht wie viele Exemplare von dem Modell verkauft wurden.
Ich weiß aber dass die in aller Welt fliegen, auch weil besonders ein paar Japaner scharf auf den Flieger waren.
Wirtschaftlicher Erfolg im Nebenerwerb ist ja auch so ein Thema, das ist dann oft mehr Hobby als Geld verdienen.

x33 hat geschrieben:Aber nochmals zum Thema "Schleuder-Nuri": ich würde gerne sowas Ähnliches wie die Alua schneiden (Styrodur oder EPP)...ungefähr einen Meter Spannweite (mit Wurfpin), ganz wenig V-Form, die Vorderkante gerade (also keine Vorpfeilung) und eine zentrale Flosse.
Dafür suche ich noch ein passendes Profil...habe mit dem PW106 ganz gut Erfahrungen gemacht, weiß aber nicht, ob das für diesen Zweck "zu langsam" ist? Es gibt in der PW-Serie ja auch "schnellere" Profile.
Das Problem ist halt, dass es Profil mit wenig Widerstand sein soll (Würfhöhe), das aber auch noch gut gleitet und trägt.
Die Leitwerksfraktion hat mit den AG-Profilen von Drela ne gute Basis....für ein Brett bin aber noch am Suchen...hast Du da irgendeine Idee???
Das PW1211 wurde von Peter speziell für diesen Zweck entwickelt, aber ich finde es funktioniert besser wenn es an größeren Fliegern etwas aufgedickt eingesetzt wird. Ich könnte mir vorstellen dass ein PW98mod. auch gut dafür geeignet ist, vielleicht am Außenflügel ausgedünnt und etwas entwölbt.
Der Bow bewegt sich ja auch in etwa in diesem Re-Zahlbereich und sein Profilstrak funktioniert sehr gut: http://www.thermik-board.de/viewtopic.p ... =20#p39844

Gruß,

Uwe.
Ein Flügel genügt, ....am Hang auch ohne Motor.... :)

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x33

Re: F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

Das mit dem ARES ist schade!.....und Danke für den Link!

---->>> Das PW1211 wurde von Peter speziell für diesen Zweck entwickelt <<<-----
Ich glaube, der "Raptor-SAL" aus EPP hat dieses Profil ?!?
Diesen Flieger hab' ich mal für einen Freund fertig gemacht...konnte mich aber mit dem Flugverhalten nicht so richtig anfreunden.
Die Wurfhöhen (ohne Pin - ähnlich ALULA) reichen für ne Runde am Hang (mehr hatte ich auch nicht erwartet)...besser geht es mit nem "Hosengummi" als Flitsche :P :mrgreen: ...
Das wäre OK....aber ich habe dem Vogel beim Gleiten das Nicken/Wippen nicht abgewöhnen können! Hab' alles probiert (Schwerpunkt bis zum Extrem verschoben...)
Eine echte Verbesserung konnte ich nur durch deutlich mehr Gewicht (50 bis 100g) erreichen...am Besten., wenn das Zusatz-Gewicht über den ganze Rumpf verteilt war (Schwingungsdämpfung???)


Der von Dir empfohlen Strak ist mir fast etwas zu "aufwändig" ;) zum Schneiden.
Ich möchte einen ganz einfach zu schneidenden Nuri bauen (EPP o. Styrodur), der praktisch als "Verbrauchsgegestand" geflogen werden kann.
Es gibt im Urlaub manchmal kleine Hänge, wo man sich mit einem teuren, aufwändigen Modell nicht hintraut, da Disteln und Büsche den Flieger magisch anziehen könnten...auch "Springsteine" können gefährlich werden :(
Für sowas ist mir sogar die ALULA zu schade...selbst das EPP bekommt massive Macken...trotzt einem Stück Angelleine als Distelschneider in der Profilnase.

===>>>Das mit der Schnur als Verstärkung in der Profilnase durch ein Stück eingeklebte (relativ dicke ) Angel/Hochstart-Leine hab ich in einem US-Thread gefunden...der Typ schrieb dort was von "WeedWacker-Line" bei Schaumwaffeln...das hat mich neugierig gemacht.<<<=== Ist sehr zu empfehlen!!!!!!

Zur Zeit fliege ich bei solchen Bedingungen am Liebsten mit einen Eigenbau-Nuri. Der hat ca einen Meter Spannweite, ein durchgehendes PW106 (gerade Vorderkante, ohne Verwindung mit angehängten Balsabrettchen-OR) und hat eine zentrale EPP-Flosse. Die Fläche schneide ich mit einem langen Bogen über eine Rippe und mit einem festen Drehpunkt...ergibt automatische die Zuspitzung
Das fliegt absolut "harmlos" und berechenbar...ist schnell repariert oder neu aufgebaut....
Wäre schön, wenn man sowas mit einem moderaten Schleuderwurf auf eine etwas bessere Ausgangshöhe bringen könnten :-) :lol: und nicht den Hosengummi auslegen müsste.

Ich hatte gehofft, der RAPTOR wäre dafür ganz gut geeignet...."das PW106-Teil" fliegt aber deutlich besser/länger

Vielleicht sollte ich dem "PW106" (der Flieger heißt bei uns im Verein mittlerweile so :) ) einfach mal eine andere, symmetrische Flosse verpassen und den Kohlerohrholm bis zum Wurfpin durchziehen...kann ja nicht viel schiefgehen

Viele Grüsse

Joachim

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Re: F3K Nurflügel

Beitrag von Nebukadneza »

Hi Uwe & Joachim,

ich find’ eure Mini-Schaum-Schleuderdings-Idee geil :-). Genau deshalb tät ich sagen das hat n eigenen Thread verdient. Darf ich euch mal in ’nen Eigenen ausgliedern?

Grüßle,
-Dario

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UweH
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Re: F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

Nebukadneza hat geschrieben:Darf ich euch mal in ’nen Eigenen ausgliedern?
Hi Dario, gerne, ich hab da auch noch den ein oder anderen Aerodynamik-Vorschlag.

Gruß,

Uwe.
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steve66
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von steve66 »

Hallo Uwe,

da wäre ich dabei...
kann man nicht auf Basis des BOW etwas machen? Ich denke da an Drei Segmente Spannweite so 130-150cm
Das Ganze im Vakuumbagging ( das ich jetzt bei der Aris minni erstmalig versuchen werde...)
Sollte eigentlich schnell und einfach zu bauen sein denke ich.

LG Steve

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Realyser
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von Realyser »

F3k Nurflügel als "Verbrauchsgegenstand"? Da wäre ich auch dabei.
Hab selber für zwischendurch eine Alula und baue für/mit einem Fluganfänger gerade einen Zero92 auf für seine ersten schleuderversuche.
Vielleicht dann noch einen zweiten für mich selbst, sowas kann man ja immer mal gebrauchen :mrgreen:
Aber davon kann man ja nie genug haben :thumbup:

Jürgen
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von Jürgen »

Wirklich F3K ?
dann habt ihr ja die Spannweite schon fest auf 1,5m

Grüße
Jürgen

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Realyser
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von Realyser »

Meines Wissens gibt F3k doch nur die max Spannweite vor, kleiner ist doch trotzdem nicht davon ausgeschlossen...
Aber um Missverständnisse zu vermeiden könnte man ja vielleicht auf DLG Nurflügel ändern.
Soll ja scheinbar kein Wettbewerbsmodell sondern was für immer dabei sein, oder?

Gruß
Marco

x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

Ich glaube auch, dass man den Begriff "F3K" aus dem Titel nehmen sollte...das signalisiert gleich irgendwelche Wettbewerbs-Ambitionen :roll:
Ich würde das eher "einfacher Nuri mit Griff zum Fortwerfen" nennen :D .... 10 bis 15m Wurfhöhe reichen selbst an einem sehr kleinen Hang zum Testen.

Hier ein paar Bilder von meinem "PW106" (ich hoffe PW hat nix dagegen :-) )

---> Bitte nicht über den merkwürdigen Knubbel als Rumpfnase lachen. Das ist relativ weicher Verpackungsschaum in dem der 2S-700-LiFe versteckt ist.
Das kann man bestimmt schöner machen....aaaaber --->
1. das steckt ziemlich viel weg
2. ab 3m Flughöhe sieht das garnicht mehr soooo hässlich au
3. (ganz wichtig :)) ich freue mich immer über naserümpfende Mitflieger

Die Flügelform (Zuspitzung) ergibt sich automatisch durch die maximal mögliche Länge des Schneidbogens beim Schneiden über eine Musterrippe und mit einem festen Drehpunkt.
Dabei kann man die Bogenlänge nicht beliebig verlängern, sonst "hängt" der Draht zu sehr in der Profilkontur.
Die Hinterkante ist bei 2mm Dicke abgetrennt und ergibt den Anschluss an das unprofilierte Balsabrettchen für das Querruder.
Bei so einer Bauart hat das Profil natürlich andere Eigenschaften als eigentlich berechnet...kann sein, dass man mit der Querrudertiefe und der Form etwas probieren muss.

Der "Rumpf" ist "Resteverwertung" und zeigt deutlich, dass die Brocken eines defekten Letwerklers noch gut für einen Nuri sein können :P

Das Teil ist schon ziemlich mitgenommen (und wurde auch oft mitgenommen).
Wie schon gesagt, bei der nächsten Version werde ich einfach den Holm bis an einen Wurfpin durchziehen, eine symmetrische Flosse verwenden (mit etwas mehr Abstand zur Fläche) und vielleicht den Flügel komplett mit Folie/Tape bekleben.
Zur Zeit wird noch mit nem Hosengummi gestartet.

Vielleicht hat ja UWE eine Idee zu einem Flügelprofil, dass ich genau so einfach schneiden und bauen lässt, aber trotzdem etwas mehr Leistung hat.


von oben
Bild

von unten
Bild

Seitenansicht
Bild

Details der Flächenbefestigung und der eingeklebten Hochstartleine als "Aufplatzschutz" bei etwas härteren Einschlägen
Bild Bild

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UweH
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

Hallo Leute, das Interesse ist ja ganz schön groß, da nuss ich mir besondere Mühe geben....die dann wegen der Baugenauigkeit wieder beim Deifel ist :mrgreen:

Erster Vorschlag für 1 m Spannweite:
Gerade Nasenleiste
Wurzel Tiefe 200 mm, PW1211, aufgedickt auf 8,5%
Randbogen Tiefe 130 mm, PW51

Durchgehende Streifenruder mit 40 mm Breite
Keine Schränkung.

Gleitet etwas besser als mit dem durchgehenden PW106 und bringt größere Wurfhöhen, bleibt aber nicht so lange oben.
Ich finde das PW106 für einen leichten Mini-DLG-Nuri zu hoch gewölbt, lieber schnellere Profile nehmen und ein mal mehr werfen, dafür mehr Spaß beim fliegen haben.
Durch die Profildicke von > 8 % läßt sich mein Vorschlag noch ganz gut in Primitivbauweise bauen.

Für dass Seitenleitwerk kann man sich an der Alula orientieren. Es gibt bei RC-Network einen Thread zur Seitenleitwerksgröße von Brettern, da hat Peter Wick hier was zur Seitenleitwerksform geschrieben, die Formel zur Berechnung findet man am Anfang: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... ost1214443
Während Hangbretter mit Stabilitätsfaktor 42 auskommen sollten DLG-Bretter viel größere Seitenleitwerke mit STF unter 25 bekommen.

Für mehr Flugleistung sollten die Profile dünner und die Spannweite größer werden, aber dann muss die Baugenauigkeit auch entsprechend hoch sein, mit Schaum und Tape geht dann nix mehr.

Soll ich noch mal genauer rein schauen und Vorschläge für was größeres machen?

Gruß,

Uwe.
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steve66
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von steve66 »

Hallo Uwe,

also mich würde so etwas um die 150 Spannweite schon sehr interresieren. Und wenn das dann so ähnlich wie der BOW aussieht wäre das schon so richtig meine Kragenweite... Die Anzahl der Segmente wäre mir egal, weil wenn das erst mal im Rechner ist dann schneidet mir die Maschine das auch :D :D

LG Steve

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Realyser
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von Realyser »

Ich sehe 1m bis 1,2m am sinnvollsten an, das ist noch gut transportabel.
Ich fliege zur Zeit auch hauptsächlich nen Spinning Birdy, obwohl ich nen Flitzebogen zuhause liegen hab.
Der hat zwar nicht ganz die Leistung wie der Flitz, aber fliegt trotzdem klasse und macht viel spass.

Ich bin zwar nicht so der Freund von geraden brettern, aber es geht hier ja auch um die möglichst einfache Bauweise, und da ist das natürlich die einfachste Variante.
Ich stelle mir das gerade so vor, das ich mir als minimalrumpf nen Kevlarrohr wickle, wo vorne die komplette Elektronik drin ist inkl Servos.
Haben wir damals schon bei den HLGs so gemacht, und ich hab davon noch Kevlarschläuche rumliegen :mrgreen:
So sollte auch der Schwerpunkt problemlos einstellbar sein.

Nur meine Meinung.

Gruß
Marco

x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

Hi Uwe,
schön, dass dir dazu was einfällt :thumbup:

Das mit dem aufgedicktem PW1211 ist bestimmt 'ne gute Idee...da ist vielleicht auch das doofe Rodeo-Verhalten (wie beim Raptor) weg?!

Wie stellst du dir den Übergang zu den Streifen-QR vor? Ich habe bisher immer eine größerer Profiltiefe gewählt und dann bei ca 2,5mm Dicke die Endfahne abgeschnitten (damit ist natürlich das eigentliche Profil beim Teufel...zu mindestens im hinteren Bereich???)
Irgendwo habe ich aber mal gelesen, dass es besser sei, die originale Profiltiefe zu nehmen und beim Schneiden den Oberschnitt so verdrehen, dass hinten eine Kante von 2,5mm stehen bleibt...damit erzeuge ich doch aber ein komplett anderes Profil (größere Dicke)???
Kann natürlich sein, dass man die Unterschiede bei der angestrebten HauRuckBauweise gar nicht deutlich merkt???

Als V-Form könnte ich mir "Oberseite gerade" vorstellen.

Wenn du meinst, ein Strak wäre besser als ein durchgehende Profilierung, dann muss ich mich halt umstellen und über zwei Rippen schneiden...sollte bei der Länge sogar alleine möglich sein.
;-) Eine CNC-Styroschneidmaschine werde ich mir dafür nicht extra bauen ...dann komme ich nicht mehr zum Fliegen...hab' erst fast 2 Monate an meiner Eigenbau-Fräse gewerkelt....;-)
===>>> bei "Fräse" fällt mir gerade ein: was sollte deiner Meinung nach besser fliegen...ein mit Folie beklebter Schaumkern?...oder ein Aufbau mit Balsarippen und Kohlerohr als Nasenleiste und Holm...bespannt mit leichter Folie??? <<<===
Sowas lässt sich nach etwas Vorarbeit (Helling) auch relativ schnell aufbauen...aber Folie ist bei "unwegsamen" Gelände halt deutlich empfindlicher.
Deshalb würde ich für diesen Einsatzzweck den Schaumkern vorziehen (wenn es richtig schön sein soll, kann man ja ne Positivbeschichtung drüber ziehen)

PeterH
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von PeterH »

Hallo Leute
bin an diesem Thema auch sehr interessiert, mir geht es wie steve66, Spanweite bis max.1.5m, fliegbar auch bei schwachem Wind, fliege Alula und Weasel und hab damit viel Spass, möchte versuchen etwas in dieser Art in einfacher Positivbauweise zu bauen (Erstversuch), hab mir auch schon überlegt mich am Sally zu versuchen (http://www.rcplace.ch/meine-werkstatt/b ... eil-1.html) ist aber so wies Pablo macht schon sehr perfekt.

Schiesse ich da schon über's Ziel hinaus?
Geht die Grundidee eher Richtung EPP getapt?

Gruss
Peter

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UweH
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

Hallo Leute, jetzt hat Dario das Thema ausgelagert, aber trotzdem geht es hier um mindestens 2 Entwicklungen:
1. den Einfachbauweisen-DLG-Nuri mit 1 m Spannweite
2. den 1,5 m DLG-Nuri in aufwändigerer Bauweise mit Furnierbeplankung oder Positivbeschichtung.

Der 1 m geht schneller, da will ich wegen der Bauweise auch nicht mehr viel an der Profilierung rumtricksen.
Das durchgehende PW106 ist ja schon geflogen, mein Vorschlag ist schneller, besser im Rückenflug und sollte auch besser rollen.

Das PW1211 oder ein anderes Profil ist sicher nicht am Rodeoritt des Raptor schuld, das kann mehrere Ursachen haben.
Meist ist es eine Kombination aus schlecht zurück stellenden Servos und etwas zu schwanzlastiger Schwerpunkteinstellung.
Das Profil irgendwo entsprechend der Dicke abzuschneiden und eine unprofilierte Balsaleiste dran zu pappen ist vielleicht auch nicht unschuldig daran.

Auch bei der Einfachbauweise sollte man sich etwas Mühe bei der Baugenauigkeit geben, sonst braucht man sich gar nicht über die Profile zu unterhalten und kann irgendein beliebiges Brettprofil nehmen.
Also: Den Schaumkern für z.B. 40 mm breite Streifenquerruder bei dem von mir vorgeschlagenen Flügelgundriß 200/130 mm bei 160 mm innen und bei 90 mm außen von der Nasenleiste gemessen abschneiden, die Profildicke an der Schnittkante innen und außen messen und die Endleiste dreieckig passend zuschleifen.
Je schärfer die Endleiste dabei ist, umso besser fliegt das Modell besonders im Schnellflug. Eine 2,5 mm dicke Endleiste mit rechteckigem Querschnitt wird nicht schnell und der Flieger ist beim einfliegen nicht auf die hinterst mögliche Schwerpunktlage des Flügelgrundrisses zu optimieren, das kostet deutlich Leistung.

Die Ruder werden unten angeschlagen und oben angelenkt, denn wenn die Strömung beim Brett überhaupt irgendwo eine Chance für lange laminare Laufstrecken hat dann auf der Flügelunterseite, dann ist es natürlich blöd wenn die da über ein breiten V-Spalt stolpert. Oben ist wegen des S-Schlags
sowieso meistens eine Ablöseblase oder bereits turbulente Strömung am Ruderknick, da stört der zusätzliche Spalt viel weniger.
Wenn das Ruderhorn auf der Seite gegenüber dem Scharnierband ist, kann es für den gleichen Hebelarm um die Ruderdicke kürzer werden, wieder ein paar Promille Widerstand ohne Verlust von sonst irgendwas gespart.

Diese Hinweise nicht falsch verstehen, natürlich kann man es sich überall einfach machen und mit einfachsten Mitteln auf die Schnelle billige Bretter zusammen nageln die dann auch fliegen, aber dann braucht man nicht danach zu fragen wie man mehr Leistung über die Profile raus holt.
Die einfachste Art die Leistung von Brettern zu steigern ist es genau und aerodynamisch sauber zu bauen, rückstellgenaue und spielfreie Servos an steifen und spielfreien Anlenkungen zu verwenden und den hinterst möglichen Schwerpunkt in Verbindung mit den Ruderausschlägen genau zu erfliegen.
Wenn man das drauf hat, kann man mit besseren Profilen weiter machen.

Das größere Brett dauert ein bisschen länger, ich hab da eine Grundform im Kopf das ich bei RC-Network in einem Video von "Zaunkönig" aus Slowenien gesehen habe, ich glaube das Teil gehört "Mr. Stormchaser" Simon....mal schaun ob ich das noch mal finde.

Gruß,

Uwe.
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x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

UweH hat geschrieben: Das PW1211 oder ein anderes Profil ist sicher nicht am Rodeoritt des Raptor schuld, das kann mehrere Ursachen haben.
Meist ist es eine Kombination aus schlecht zurück stellenden Servos und etwas zu schwanzlastiger Schwerpunkteinstellung.
Das Profil irgendwo entsprechend der Dicke abzuschneiden und eine unprofilierte Balsaleiste dran zu pappen ist vielleicht auch nicht unschuldig daran.
Die Servos sind OK (D47 an 2S-LiFe) und den Schwerpunkt habe ich schon bis zu den Extremen hin und her geschoben...es hilft nur massives Aufbleien.
Kann natürlich sein, dass die Bauweise (EPP-Schaum - nur teilweise mit Tape beklebt) und das einfache Streifen-OR (war so vorgesehen) daran schuld sind...aber das ist zum Glück nicht mehr meine Baustelle...soviel ich weiß, wird das Dingens jetzt als Elektro geflogen, damit sollte genügend Gewicht im System sein.
UweH hat geschrieben: Den Schaumkern für z.B. 40 mm breite Streifenquerruder bei dem von mir vorgeschlagenen Flügelgundriß 200/130 mm bei 160 mm innen und bei 90 mm außen von der Nasenleiste gemessen abschneiden, die Profildicke an der Schnittkante innen und außen messen und die Endleiste dreieckig passend zuschleifen.
Je schärfer die Endleiste dabei ist, umso besser fliegt das Modell besonders im Schnellflug. Eine 2,5 mm dicke Endleiste mit rechteckigem Querschnitt wird nicht schnell und der Flieger ist beim Einfliegen nicht auf die hinterst mögliche Schwerpunktlage des Flügelgrundrisses zu optimieren, das kostet deutlich Leistung......
.......
Die Ruder werden unten angeschlagen und oben angelenkt, denn wenn die Strömung beim Brett überhaupt irgendwo eine Chance für lange laminare Laufstrecken hat dann auf der Flügelunterseite, dann ist es natürlich blöd wenn die da über ein breiten V-Spalt stolpert. Oben ist wegen des S-Schlags sowieso meistens eine Ablöseblase oder bereits turbulente Strömung am Ruderknick, da stört der zusätzliche Spalt viel weniger.
......
Diese Hinweise nicht falsch verstehen....
Das mit der profilierten Endleiste macht Sinn...diesen angehängten "Brett-OR" habe ich nie so richtig getraut ...wird aber oft so vorgeschlagen, weil es einfach und schnell geht. :lol:
.....
Die oben angelenkten Ruder haben zusätzlich noch den Vorteil, dass die Servo/Ruderarme nicht durch Äste oder Steinchen beschädigt werden.
Das mit dem oben liegenden Scharnierband bei S-Schlag-Profilen sollte eigentlich bis überall hin durchgedrungen sein... deshalb wundert es mich sehr, dass bei vielen käuflichen Nuris die Anlenkungen unten sind...ich glaube, da spielt die Optik eine große Rolle...hab' schon öfter im Club gehört, dass "Anlenkungen oben" doof aussehen würden :D
Besonders unglücklich ist dabei die Tatsache, dass sich das bei Modellen aus Formschaum fast nicht ändern lässt (auch bei ALULA und Weasel nicht)
......
Ich glaube nicht, dass man an deinen Anmerkungen was falsch verstehen könnte...... :thumbup:


Viele Grüße
Joachim

P.S. sobald ich etwas Zeit habe, werde ich deinen Vorschlag testen und zusätzlich eine Version mit dem PW106 aufbauen.

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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

x33 hat geschrieben:Die Servos sind OK (D47 an 2S-LiFe)
Hallo Joachim, wenns um beste Flugleistung bei kleinen Brettern geht sind die D47 nicht gut genug, oder viel mehr nicht digital genug...aber das OK von Dir zu den Servos ist ja OK, mehr halt nicht ;-)
x33 hat geschrieben:Das mit dem oben liegenden Scharnierband bei S-Schlag-Profilen sollte eigentlich bis überall hin durchgedrungen sein... deshalb wundert es mich sehr, dass bei vielen käuflichen Nuris die Anlenkungen unten sind...ich glaube, da spielt die Optik eine große Rolle...hab' schon öfter im Club gehört, dass "Anlenkungen oben" doof aussehen würden :D
Besonders unglücklich ist dabei die Tatsache, dass sich das bei Modellen aus Formschaum fast nicht ändern lässt (auch bei ALULA und Weasel nicht)
......
Ich glaube nicht, dass man an deinen Anmerkungen was falsch verstehen könnte...... :thumbup:
Ja doch falsch verstehen, das Scharnier gehört nach unten, nicht nach oben :P
....aber auch bei käuflichen Schaum-Nuris ist es relativ einfach eine Überkreuz-Anlenkung zu bauen wenn die Gestänge auf der Oberseite stören.
Servo von unten einbauen, Kanal für das Gestänge mit einem Messingrohr in der Bohrmaschine schräg durch den Flügelschaum bohren und Ruder oben anlenken. Ruder unten anschlagen und darüber freuen mit minimalem Mehraufwand eine fast unsichtbare und aerodynamisch günstige Anlenkung am billigen Schaumnuri zu haben. Servohörner lassen sich leicht mit Abdeckungen aus irgendwelchen Formteil-Ausschnitten von Blister-Verpackungen abdecken, so dass sie gegen Getriebeschäden durch Gras-Einhänger geschützt sind, was aber bei Metallgetriebeservos und Fluggewicht unter 300 g kaum notwendig ist.

Gruß,

Uwe.
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x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

UweH hat geschrieben:
x33 hat geschrieben:Das mit dem oben liegenden Scharnierband bei S-Schlag-Profilen.........
Ja doch falsch verstehen, das Scharnier gehört nach unten, nicht nach oben :P
:thumbup: Du hast recht! :thumbup:
Meine Aussage ist dummerweise zweideutig geraten und kann falsch verstanden werden. :oops:
Ich wollte eigentlich schreiben: "...das mit dem oben ODER UNTEN liegendem Scharnierband..." :shock:
....und hatte damit die Diskussion darüber gemeint. (vielleicht sollte man sich seine Beiträge nach 23:00Uhrdoch mehrfach durchlesen....)

Na ja, vielleicht hat diese kleine Diskussion auch etwas Gutes....spätestens jetzt sollten eventuell mitlesende "Hersteller" die Sache kapiert haben.
Aber irgendwie scheint sich das hartnäckig zu halten....selbst der Nachfolger der Alula (Alula Trek) hat die eingeprägten Scharniere oben...und das Dingens ist ja nicht gerade der billigste Schaumflieger!
.................................
Natürlich kann man durch eine entsprechende Anlenkung das Ruderhorn auf die Oberseite bekommen...aber die schon in der Form gepressten Scharniere und Anschrägungen sind leider (fast) nicht mehr zu ändern.
Ich hab mir das bei der Alula schon mal überlegt...aber...um die gepresste Anschrägung zu entfernen, müsste ich (mindestens) 3 mm vom QR abschneiden und dann neu anschrägen...dazu hatte ich bisher keine große Lust.

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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

Hallo Joachim,

da die Unterschiede bei der Flugleistung zwischen Scharnier oben und unten sehr gering sind ist es den Herstellern schlicht egal und sie machen es so wie es der Konstrukteur für die Serie gerade hübsch oder einfach findet, das hat selten etwas mit aerodynamischer Detailarbeit zu tun.
Bei der Alula würde ich auch die in der Serie vorgesehene gerade Anlenkung unten machen weil der Schnellflug bei unter 200 g Fluggewicht eh nicht so ausgeprägt wichtig ist.
Beim schwereren und schnelleren Weasel lohnt es sich schon eher über eine Überkreuzanlenkung nach zu denken, beim alten Dream-Flight-Weasel war man mit den Balsarudern noch frei bei der Seite des anscharnierens, wie es beim aktuellen ist weiß ich nicht.

Gruß,

Uwe.
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steve66
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von steve66 »

@Joachim x33,

du hattest geschrieben:

Die Flügelform (Zuspitzung) ergibt sich automatisch durch die maximal mögliche Länge des Schneidbogens beim Schneiden über eine Musterrippe und mit einem festen Drehpunkt.
Dabei kann man die Bogenlänge nicht beliebig verlängern, sonst "hängt" der Draht zu sehr in der Profilkontur.

Da muss ich wiedersprechen!!!

Du kannst ganz einfach in beliebiger Länge zugespitzte Flügel schneiden. Alles was du brauchst ist ein langer gerader Bautisch, Schneidedraht und eine Zugfeder.
Mit der Federstärke bestimmst du die Spannung des Schneidedrahtes und die relative Schnittgeschwindigkeit. Ist ein wenig Probieren mit der Federspannung aber das geht schnell.
Alles andere ist Geometrie...
Ein Fixpunkt als Drehpunkt und dann über die Abstände deine Geometrie einstellen. So haben wir früher die Kerne für F3B Flieger geschnitten. Absolute Schnittgeschwindigkeit und Abbrand werden über die Versorgungsspannung geregelt. So kann man auch am Anfang und am Ende mit unterschiedlichen Schneideschablonen arbeiten und z.B. eine Schränkung einbauen.

Ich hoffe du kannst mit dieser Beschreibung etwas anfangen. Schneidebügel brauchst du dafür keinen.

LG Steve

x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

steve66 hat geschrieben: ..........
Ich hoffe du kannst mit dieser Beschreibung etwas anfangen. Schneidebügel brauchst du dafür keinen.
LG Steve
Hi Steve, Danke für deine Ausführungen!
Hab' das schon probiert - sogar mit ner Federwaage (max 20Kg - aus dem Anglerladen) dazwischen!
Irgendwann ist leider Schluss mit der maximalen Zugkraft...Der 0,4mm Schneiddraht fliegt einem so bei ca 16 bis 18Kg Zug um die Ohren.
Bis 1,2m geht das noch ganz gut bei Styrodur...bei größeren Drahtlängen folgte der Draht in der Mitte nicht mehr genau genug der Rippenkontur (selbst bei möglichst gleichmäßigem Vorschub über die stärkeren Rundungen)
Bei "Baustyro" war 1,5m noch vertretbar.

Zur Zeit benutze ich einen Bogen mit ca 1,3m für den ich im Brett mehre Drehpunkte in verschiedenen Abständen habe.
Die Schneidrippen sind aus Resopal - das läßt sich gut polieren und ist hitzebeständig genug, dass der Draht nicht einbrennt.
Der Bogen hat den Vorteil, dass die einmal eingestellte Zugkraft konstant bleibt. So kann man den Draht fast bis ans Maximum spannen.
Mit dickerem Schneiddraht (0,6mm) habe ich noch nicht experimentiert.

Viele Grüße aus dem verregnetem Wiesbaden
Joachim

PeterH
Beiträge: 11
Registriert: Di 17. Mai 2016, 18:10

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von PeterH »

UweH hat geschrieben:beim alten Dream-Flight-Weasel war man mit den Balsarudern noch frei bei der Seite des anscharnierens, wie es beim aktuellen ist weiß ich nicht
zur Info
Gruss
Peter
Dateianhänge
Original Weasel Anlenkung
Original Weasel Anlenkung

x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

Mein altes DF-Weasel hat noch die Balsa-QR...leider ist da das Profilende am Flügel so abgeschrägt, dass eine Befestigung nur auf der Oberseite möglich ist....

Unsere chinesischen Hobby-Könige können das beim RidgeRyder noch besser :roll: die habe zwar die Anlenkung (Ruderhorn und Servoarm) oben, aber sinnigerweise das Scharnier auch oben :roll:

================================================
leichtes OT ---> Dieser RR sieht zwar ganz lustig aus...ist aber nicht unbedingt die große Kaufempfehlung :D ---> der fällt im Langsamflug einfach aus der Kurve - meistens mit nem Seitwärts-Purzelbaum...das sorgt für Stimmung!
Vielleicht hat der Vogel ja seine eigene Beschreibung gelesen und kann sich vor Lachen nicht auf den Flug konzentrieren......

Auszug aus der Produktbeschreibung ---> "....Einer der größten Schlachten im Laufe der Zeit hat sich zusätzlicher Ballast auf Ihre Neigung Flügel schon länger; die meisten Entwürfe wenig für sie zu keiner Überlegung haben. Sie werden dann mit der Aufgabe, Taping auf das Gewicht nach links oder Ton mit dem zusätzlichen Gewicht benötigt hinzuzufügen....." <---
================================================

Aber zurück zum Thema :!:
Wenn ich einigermaßen zeitlich hin komme, werde ich nächste Woche einen Flügel nach Uwes Vorgaben schneiden...dafür schiebe ich den Ausbau des neuen Blaster3 erst mal zur Seite.

Joachim

x33

modifiziertes PW1211

Beitrag von x33 »

Vielleicht ganz interessant?

Hier hat Peter Wick zwei Modifikationen seines PW1211 gepostet --->"PW1211 Float --- Root + Tip"
----> "...a little bit more lift and almost nothing lost on the fast side.
Best to combine the a little bit thicker airfoil with the thinner tip airfoil..."<---
https://www.rcgroups.com/forums/showpos ... stcount=91

Der Thread läuft bei RC-Groups unter dem Titel "Foils for 60 Planks in Light air" und ist schon älter (2010)...hab' ihn aber jetzt erst gefunden.
https://www.rcgroups.com/forums/showthr ... -Light-air

Hab hier mal die Antwort von PW auf die Fragen nach der Flügelgeometrie verlinkt....
https://www.rcgroups.com/forums/showpos ... stcount=66
...das bezieht sich zwar auf eine Spannweite von 1,50m (60"), bestätigt aber die Auslegung von UWE mit einem dünneren Profil als das PW106.

x33

noch ein Profilpaar...

Beitrag von x33 »

hier der Link zu einem anderen Profilpaar, dass extra für kleinere Bretter bei weniger Wind berechnet wurde.
https://www.rcgroups.com/forums/showthr ... ight-Winds
.........................................................................................................................................................................................................
Beurteilung von Peter Wick:

"....I compared your airfoils with a PW 1211 with the same thickness and camber.
First of all, the differences in their shape are not very big...
......
....The tip is very very well made, has a more positiv cm, which is also necassary due to the even lower Re there. The cm curve is also very flat.
What I especially like is, as you also pointed out the underside has a very smooth deaccelartion over most of the underside,
which makes the underside very stable, concerning laminar flow at lower angles of attack.
So all in all..congratuations good work, especially it is a good strake from tip to root for ships, I would say less than 2m span, but they will also not loose a lot at higher Re....."
...................................................................................................................................................................................
Ich probiere trotzdem erst mal bei dem Vorschlag von UweH ;-)

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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von Realyser »

Auch mal auf die schnelle nen paar schneidrippen gefräst.
Muss ich nur noch Material finden und abwarten, bis mal wieder ne helfende hand zu besuch ist :D

Bild

Gruß
Marco

*Edit: Bild kurz verkleinert :roll: *

x33

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von x33 »

Realyser hat geschrieben: Auch mal auf die Schnelle nen paar Schneidrippen gefräst.
Dann bist du jetzt weiter als ich....hab' mir erst mal die Ausdrucke angesehen...die Endfahne wird ganz schön dünn...sollte aber mit einen profilierten und ev. mit GFK belegten QR machbar sein.


@UweH
Hi Uwe, würde deiner Meinung eine etwas größere Flächentiefe (220 + 160 statt 200 + 140) die Flugeigenschaften spürbar verschlechtern?

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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von Realyser »

Kerne auch vorbereitet :) Bild

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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitrag von UweH »

x33 hat geschrieben:
Realyser hat geschrieben:@UweH
Hi Uwe, würde deiner Meinung eine etwas größere Flächentiefe (220 + 160 statt 200 + 140) die Flugeigenschaften spürbar verschlechtern?
Nöö, wird zwar schlechter, macht aber sehr wenig aus.

Gruß,

Uwe.
Ein Flügel genügt, ....am Hang auch ohne Motor.... :)

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