Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

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TilmanBaumann
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von TilmanBaumann » Mo 4. Jun 2018, 23:37

Mach einfach was du handwerklich am besten hin bekommst ohne viel schweren Kleber zu benutzen zu müssen.
Die Variante mit dem Schlitz im Kohlestab ist schon netter irgendwie. Aber wenn du dann am Ende viel Mumpe rein machen musst das die Klebeflächen passen ist nichts gewonnen.

Stabilität ist nicht primär relevant, kein Panzer bauen. Das Seitenruder bricht vermutlich bevor die Klebung abreist.

[edit] Was Jonas sagt. Der weiß bescheid.

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UweH
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von UweH » Di 5. Jun 2018, 00:04

TilmanBaumann hat geschrieben:
Mo 4. Jun 2018, 23:37
Stabilität ist nicht primär relevant, kein Panzer bauen. Das Seitenruder bricht vermutlich bevor die Klebung abreist.

[edit] Was Jonas sagt. Der weiß bescheid.
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mario
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von mario » Di 5. Jun 2018, 09:44

Hi, ich meinte eigentlich Bilder von deiner konkreten Bausituation bzw. deinem Problem. Vielleicht war das etwas unglücklich ausgedrückt...

Mario
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede » Di 5. Jun 2018, 14:54

Achso, na ich hab noch garnicht angefangen, is noch alles wie aus der Packung, neuwertig.
Ich verschaffe mir erst einen Überblick und mache mir einen genauen Plan und durchdenke alles, wie ich vorgehen werde.
Wärend des bauens oder erst hinterher festzustellen, das es anders besser gewesen wäre, ist nicht so mein Ding, ich will es nur einmal und dann auch ordentlich machen.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede » Di 5. Jun 2018, 17:39

Hier zumindest die Bilder des Bausatzinhaltes und des Beipackzettel:
WP_20180605_17_21_50_Pro.jpg
WP_20180605_17_12_52_Pro.jpg
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede » Do 14. Jun 2018, 08:18

Moin

Langsam bin ich am bauen, habe das Leitwerksrohr schon vorn gekürzt bis es stramm auf den Rumpf passt und auf länge gebracht.
Das Seitenleitwerk habe ich auch schon mit zwei Schlitzen versehen und es lässt sich gut auf das Rohr stecken.

Gibt es eine Möglichkeit das Höhenleitwerk zur Transportfreundlichkeit demontierbar zu gestalten?
Ich stelle mir das mit der Klaviersaite etwas schwierig und frickelig vor, das die Saite auch nicht lange hält.
Mit einer Seilanlenkung wird es sicherlich unmöglich und sinnlos.

Nebenbei: gibt es für den Long Shot auch Klappenstellungen für eine Startphase wie bei anderen DLG's?
In der Anleitung steht dazu nichts oder brauch dieser Flieger keine.
Mit den Flaps 2-3mm down meinen die bestimmt eine Art Thermikstellung.

MfG
Norman
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von Koarl » Do 14. Jun 2018, 22:16

AlterSchwede hat geschrieben:Moin

Lan

Gibt es eine Möglichkeit das Höhenleitwerk zur Transportfreundlichkeit demontierbar zu gestalten?
Ich stelle mir das mit der Klaviersaite etwas schwierig und frickelig vor, das die Saite auch nicht lange hält.
Mit einer Seilanlenkung wird es sicherlich unmöglich und sinnlos.

Nebenbei: gibt es für den Long Shot auch Klappenstellungen für eine Startphase wie bei anderen DLG's?
In der Anleitung steht dazu nichts oder brauch dieser Flieger keine.
Mit den Flaps 2-3mm down meinen die bestimmt eine Art Thermikstellung.

MfG
Norman
Ich glaube das ist mit einer Fadenanlenkung sogar einfacher. Beim Ruderhorn statt dem Loch einen Schlitz und am Faden eine feste Schlaufe. Durch die Federspannung bleibt der Faden an Ort und Stelle und zum Demontieren, einfach die Klappe etwas gegen die Federrichtung drücken und den Faden aushängen.

Klappenstellungen machen sicher Sinn.
Für Start/Speedflug nach oben, für Thermikflug nach unten. 1-2mm in jede Richtung wäre ein guter Ausgangswert.

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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede » Sa 16. Jun 2018, 22:58

Denn werd ich mich an der Klappenstellungen herantasten, wenn er denn irgendwann mal fliegen sollte.

In der Anleitung steht, das der Pylon vom Höhenruder unbedingt zusätzlich durch eine Bohrung und um das Heckrohr angebunden werden soll.
Hält das sonst nicht oder wozu ist das gut?
Ich habe nur keine Glas-,Karbon- oder sonstige Fäden, könnte ich auch Zahnseide dafür nehmen?

Da sollen vor und hinter der Befestigungsschraube noch zwei Stifte eingeklebt werden, damit sich das Höhenruder nicht verdrehen kann.
Sollt ich die im Pylon oder im Höhenruder eingekleben? Das geht aus der Anleitung nicht so eindeutig hervor.
Genauso wenig, das die Stifte und der Schraube so lang sind, das nach dem aufkleben mit 2K-Kleber noch Durchgangsbohrungen ins Heckrohr gebohrt werden müssen, damit die voll einschraub- und steckbar sind.
Für die M4-Kunststoffschraube würde ich einfach mit 3,3mm durchbohren und mit dem Gewindebohrer hinterher gehen, für mehr Gewindegänge.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von UweH » So 17. Jun 2018, 01:46

AlterSchwede hat geschrieben:
Sa 16. Jun 2018, 22:58
könnte ich auch Zahnseide dafür nehmen?
Ja, aber es muss ungewachste Zahnseide sein. Es ist dann sicher kein Fehler die Zahnseide vor dem Wickeln mit Aceton, Waschbenzin oder einem ähnlichen starken Lösungsmittel abzuwaschen um für die eigentliche Anwendung eventuell aufgebrachte trennende Substanzen zu entfernen.
AlterSchwede hat geschrieben:
Sa 16. Jun 2018, 22:58
Sollt ich die im Pylon oder im Höhenruder eingekleben? Das geht aus der Anleitung nicht so eindeutig hervor.
Normalerweise werden solche Verdrehsicherungen im weicheren Bauteil verklebt und das härtere Bauteil als Führung genutzt und dort gesteckt, also im Höhenleitwerk verkleben. Bitte nicht im Höhenruder verkleben, dort wird nur das Ruderhorn verklebt.

Gruß,

Uwe.
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Re: Horejsi Long Shot 4 Tipps und Erfahrungen?

Beitrag von AlterSchwede » Mo 25. Jun 2018, 22:49

Also ich habe nun Zahnseide genommen, vorher mit Aceton abgewischt und sauber stramm herumgewickelt, anschließend mir Sekundenkleber fixiert.

Die Verdrehsicherung habe ich ins Höhenleitwerk geklebt.
War nur etwas frickelig, da im Höhenleitwerk die Bohrungen schon vorgegeben waren und im Pylon genau mittig sich eine CFK-Steg befindet, so das beim bohren der Bohrer immer in weichere Füllmaterial wegschmieren wolle...

Bis jetzt habe ich die Tragflächen verklebt, die CFK-Rauten aufgeklebt, die Befestigungsbohrungen samt Alurohre eingebracht.
Alle Ruderhörner und das Seitenleitwerk an den Ausleger eingeklebt, mit zusätzlichen CFK-Verstärkungen.

Beim Seitenruder habe ich mich nur glaube zu sehr an die Anleitung gehalten, bzw. dem Bild orientiert, ich dachte die unsymetrische Tragflächenähnliche Profilierung sei vielleicht wichtig und es so angeklebt.
Das fiel mir aber erst auf, als ich mir die Servohebellängen für die Ruderausschläge ausgemessen habe, das Ruderhorn sitzt auf der Seite an der das Ruder angeschlagen ist, so habe ich nur einen kurzen Ruderhornhebel.

Für die Ruderanlenkungen werde ich nun auch nicht mehr die etwa 0,35mm dünnen Stahldrähte in dem mitgelieferten Gummischlauch nehmen,
sondern 0,8mm CFK-Stäbe in CFK-Rohr 2x1mm und an den Enden überall die kleinen schwarzen Gabelköpfe, wie auch schon zwei im Bausatz sind, das ist mir alles zu filigran.

Was mich noch beschäftigt is die Frage, wo ich am besten die eine Antenne herauslege, da der Rumpf aus Carbon is.
Die meisten Empfänger haben zwei Antennen, denn kann man eine links und die andere rechts rauslegen, nur bei einer ist es schierig.
Unten scheint mir zu riskant bei Bodenlandungen, oben und an den Seiten birgt die Gefahr in den Funkschatten des Rumpfes zu liegen, also was tun?

MfG
Norman
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