Formenbau

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Bernd H

Formenbau

Beitrag von Bernd H » Mi 9. Nov 2011, 08:34

Das Thema hier ist aus eien anderem Thread entsadanden und Ausgekoppelt worden.
Ich habe noch nie eine Form von eienm Urmuster Gebaut und bitte das darum alle Erfahrungen und auch Links zu Posten wer hat was und wie mit welchem Matreial gemacht.
Insgesamt könnte das ja mal ein Sammelwerk werden für all die, die das Intressiert.
Entsatnden ist das ganze weil ich eher ein zwangsweise Sparfuchs bin und für eiene positiv Form erstma tief in die Tasche greifen müsste um "Original" mit Formenharz. etc. anzufangen.
ab hier der Orgnaltext aus dem Mü Thema
Lassen wir den Mü rumpf ma ausser acht.. ist formenbauharz unbedingt notwendig.. um eien Form abzunehmen?
Das steht ja langsam bei mir an , oder gibt es noch Andere metoden die für 10 mal abformen Funkionieren.
Ich frag Dich deswegen weil du ja auch Kostengünstiges bevorzugst.
Für andere methoden bin ich Jederzeit offen. Vileicht maceh wir ja da mal ein thema draus.Um zu sehen wer da mit welcher Methode welche Erfahrungen gemacht hat.
Zuletzt geändert von Bernd H am Mi 9. Nov 2011, 19:57, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Mi 9. Nov 2011, 08:58

Moin Bernd

Hab das Thema mal abgetrennt.
Natürlich kannst du genauso mit normalem Harz eine Form bauen. Für sehr wenige Abformungen kannst du sogar Gips nehmen und diesen mit dünner Frischhaltefolie trennen (sie muss aber Faltenfrei und am Stück drinliegen! Vielleicht wäre da dein Silovakuumsack eine Idee!?), Wachsgedönse geht nur bedingt und dann in rauhen Mengen, das zieht erstmal einfach nur ein.

Gruß Christian
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Studi

Re: Formenbau

Beitrag von Studi » Mi 9. Nov 2011, 13:04

Hy Leute

Normales Laminierharz sollte angeblich auch funktionieren.
Ist halt schwer aufzutragen da es immer "weg läuft" Formenharz ist ja um einiges dickflüssiger!
Habe es aber selber noch nicht ausprobiert.

Ich hätte da auch noch eine Frage:
Ich werde nächste Woche bei Hp-Textiles bestellen.
Ich brauche unter anderem Laminier-Harz.
Ich möchte damit die Gewebe und Poraver für den Hinterbau damit tränken, und auch mit dem selben Harz ein par Flieger aus der Form bauen.
Hat jemand Erfahrungen mit Harzen von Hp-Textiles? Es gibt da sehr viele verschiedene.
Ausserdem sollte es gut mit den IMC-Lacken funktionieren.
Hat da jemand einen Tipp für mich?

Formenharz werde ich bei EMC-Vega bestellen, da ich über dieses nur positives gelesen habe.

Für was ich das brauche, seht ihr nächste Woche. :)

Gruss Marco

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Mi 9. Nov 2011, 13:18

Salü Marco

Das HP-E55L hatte ich schon ein paar mal als "Notharz" wenn meine Eimer leer waren, ua hat auch gerade der Michel damit seinen Astir gebaut. Preis/Leistung ist beim 55 ziemlich gut wie ich finde.
Ein paar Tips hat HP in diesem PDF noch zusammengefasst.

Die IMC-Tauglichkeit bestimmt weniger das Harz, mehr die Trennschicht! Bei HP und auch bei Bekannten die damit gerne die Oberfläche machen, habe ich zu hören bekommen, daß man erstmal 3-5 normale Abformungen haben sollte bevor man das erste mal mit IMC drangeht damit alle Poren auch sicher mit genügend Wachs verschlossen sind. IMC ist da nicht ganz so brav und unkompliziert wie Gelcoat zB. Der große Vorteil von IMC ist halt die Jahrelange Farbechtheit, es vergilbt also nicht, und eine belastbarere Oberfläche.
Meine eigenen Versuche mit IMC stehen noch aus, das mit dem eingefärbten Harz funktioniert bei den Verschleißteilrümpfen ausreichend gut, sodass ich wohl erst beim nächsten großen Astir mit IMC arbeiten werde.

Das Gemisch dicker bekommst du auch leicht durch einen kräftigen Schluck Thixo :wink:

Gruß Christian
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Bernd H

Re: Formenbau

Beitrag von Bernd H » Mi 9. Nov 2011, 13:45

mit dem hp E55 arbeite ich auch bin sehr zufrieden!
einzig das harz darf man vor den 12 stunden nicht tempern kommt es in der zeit über 40 grad wirds wie gals und bekommt risse
ansosten macht das harz stabile öberflächen im laminat klebt gut.. scheint auch im dauereinstazt nicht nachzuschrupfen...
Erreicht auch bei kalthärtung ordentliche festigkeieten.

für sorrtiges eintempern nehm ich das E 20 aus den deckschichtsystemen . aus e,bignm amche ich auch meien spachtel und ähnliches spachtelmunpe mit thixo und micrabllons aus den zeug lassen sich hervorragend schleifen geich nach der verarbeitung eingetempert so ca 45 grad kann man 6 stunden später schleifen.

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Mi 9. Nov 2011, 14:24

@Marco:

Falls du die ersten Abformungen mit Gelcoat machen möchtest, dürft ihr gerne mal wieder bei uns vorbeischauen. Ich habe erst vor ein paar Tagen 20 Liter in Weiß bestellt. Du müsstest ansonsten noch Gefahrengut- und Sperrgutzuschlag bezahlen wegen dem MEKP-Härter, deshalb auch gleich 20l...

Gruß Christian
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Studi

Re: Formenbau

Beitrag von Studi » Mi 9. Nov 2011, 18:51

Vielen Dank euch beiden! :)

@Christian Danke für dein Angebot, scheint mir eine gute Alternative zu sein.
Wir werde jetzt im Winter bestimmt wiedermal zu dir an den Hang kommen :)
Bei Hp-Textiles steht klebrig aushärtend, wird das Zeugs nicht so richtig hart, oder wie?
Nachteil ist halt dass man es nicht Spritzen kann...villeicht ist da etwas mit Aceton zu machen...werde mich mal durch die Foren Lesen :D

Sonnst wirds halt 2k Autolack oder vol CFK à la Pace :wink:

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Mi 9. Nov 2011, 19:06

Salü Marco

Gerne!
:lol: Nee, das Zeugs trocknet Aerob, also an der Luftseite, klebrig aus (dh du kannst etwa eine Woche lang ohne Anrauhen, Anschleifen oder ähnliches einfach direkt drauflaminieren, weiterarbeiten) an der späteren Aussenseite, also Anaerob, luftverschlossen in der Form, ist es natürlich bretthart.

Mein Harz mit dem ich die Rümpfe mach, ist auch Klebrig aushärtend. Macht nach einer Woche keinen Unterschied mehr zu "normalem" Harz, davor kannst du aber direkt Servobrettle usw einfach reinkleben ohne schlechtes Gewissen. Wieder 2min. Arbeit gespart. :thumbup:
Hart wird das trotzdem in ganz normaler Zeit, behält nur einen Schmierfilm auf der Luftseite der nach eben ca einer Woche, je nach Temperatur und Luftfeuchte weg ist.

Gruß Christian
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Studi

Re: Formenbau

Beitrag von Studi » Mi 9. Nov 2011, 19:41

Achso, dann bin ich ja beruhigt :)

Bernd H

Re: Formenbau

Beitrag von Bernd H » Mi 9. Nov 2011, 19:56

Das hp 55 hat nach dem Tempern an Luft auch eine eher nicht Klebrige Schicht. Lässt sich aber mit acryllack nur bescheiden Lackieren. Es hat dann immer wieder Silikonflecken, also die Kreisförmigen abtrennungen an denen der Lack auseinaderfliesst. Die letzen 3 Flächnapaare die ich gebaut habe habe ich mit Orcal beklebt. Das ist die kelbefolie die auch für kelbebuschstaben benutzt wird das Zeig ist leichter als ein lackaufbau mit Porenefüller Grundierung und Lack. ausserdem müssen die Vorarbeiten für ein sauberes Ergbniss nicht so pedantisch gemacht weren ein letzter Schliff mit 240er körnung ist ausreichend.
Ein Versuch heute mit 2k Kustharzlack hat hervoragend geklaptt. Das Zeug was ich da habe ist im Feien handel leider nicht erhärtlich. Industrielack!
Kurz zurüch zu Hp textils und deren Formengrundierwachs das zeug ist mir wirklich allen lachkierbar was in meiner lackrestesammulung nur greifbar war, und trennt dann auch besser als von Laminierharz Harz. Die trocknungszeiten zwischen den wachsschichten sind sehr kurz. 5 min sind ausrieichend einzig vor dem wachs polieren sllte das ganze dann schon mal eimen halbe Stunde liegen
Zuletzt geändert von Bernd H am Mi 9. Nov 2011, 20:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Mi 9. Nov 2011, 20:01

Normales Harz kannst du halt nicht einfach so lackieren, das muss man erst anschleifen, grundieren...

Gruß Christian
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Bernd H

Re: Formenbau

Beitrag von Bernd H » Mi 9. Nov 2011, 20:12

Stimmt chris :thumbup:
ich habe leider derzeit keienen bezug zu den Grönodur industrie lacken da ich ja nicht in der Firma bin. Der 2 k lack in weiss den ich heir habe ist extrem hochpgmentiert.
der versuch anhärtender lack auf auf gelirendem Harz steht noch aus für die Positiv Bauweise.
Das zeug egal ob Standart oder Pu 2k kannst du über fett und wassertropfen Lackieren ohne das es auftrennt. In der Arbeit lackieren wir allerdings mit 2 160 bar Hochdruckkanlagen.

Bernd H

Re: Formenbau

Beitrag von Bernd H » Mi 9. Nov 2011, 22:06

@ christian ich bin jetzt mal neugierig was ist dein Bevorzugtes STANDARTHARZ?

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Mi 9. Nov 2011, 23:01

AH100 mit tg-Härter von Ebalta

Gruß Christian
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Re: Formenbau

Beitrag von Goofy » Do 10. Nov 2011, 13:29

Hi
Um auf die Frage nach der Notwendigkeit von Formenharz zurückzukommen;
Meine Meinung ist folgende:
Wer schon einmal eine Form hergestellt hat wird das ja kennen: Urmodell bauen -- in einer beispielosen Spachtel- und Schleiforgie eine perfekte Oberfläche erarbeiten -- Trennebene -- wachsen, trennen -- Passdübel -- dann etliche Schichten laminieren ( 2-mal )-- Kanten besäumen :( :( :( -eine ganz schöne Ochsentour, bis das erste Objekt laminiert werden kann.
Ich glaube, wenn man so etwas auf sich nimmt, sollte man nicht an 50 € für vernünftiges Formenharz sparen ( der Verbrauch an Gewebe und Laminierharz ist ja auch ganz ordentlich ), selbst wenn es auch anders ginge.
Viele Grüße
Elmar

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Re: Formenbau

Beitrag von christianka6cr » Do 10. Nov 2011, 13:41

Moin Elmar

Da hast du wohl recht. Ich habe bisher halt noch nie eine große Sache abgeformt, entweder habe ich die fertige Formen genommen oder sie mir fräsen lassen. Abgeformt habe ich bisher lediglich so superspannende und höchst anspruchsvolle Sachen wie Servoabdeckhutzen, Spinner, ein Mini-Nurirümpfle, ... also nichts für das ich extra Harz hätte kaufen wollen. :roll: :oops:

Gruß Christian
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Re: Formenbau

Beitrag von Goofy » Do 10. Nov 2011, 18:13

Hallo Christian
Für so "Kleinteile" geht das selbstverständlich in Ordnung, für alles andere macht Formenharz sicherlich Sinn.
Viele Grüße
Elmar

Bernd H

Re: Formenbau

Beitrag von Bernd H » Do 10. Nov 2011, 19:39

iach kann mir derzeit leider keines kaufen,
aber der bau von 3 mal der gleichen Rumpfkeule steht halt ins Haus..
3mal hab ich die schon gemacht weil das so nicht absehbar war.
Dasselbe hats dann auch mit dem v leitwerkshalter?
ein bisschen schleifen würde mich jetzt erstmal wirklich nicht stören, das ergebniss wird alle mal besser und schneller als in Positiv.

@ crsitian das mit der folie war übrigens eien gute idee, die lÄsst sich mit etwas wärme und vakuum voll bündig über einen Schleifklotz ziehen. das sollte dann auch mit einer Rumpfhälfte gehen. Wenn man da dann im injetionsverfahren 3 Lagen glasmatte Tränkt hat man schon fast die halbe form vorher ordendlich angdicktes auf den rohling.
ich denke das wird was Frischhalte folie lässt sich auch super mit vakuum auf den kern ziehen. das bedutet jetzt eien tielbaren rumpfkern zu bauen den zu Spachteln und Schönzuschleiffen teilen und schon kann eine Form entsehen.

Bernd H

Re: Formenbau

Beitrag von Bernd H » Fr 11. Nov 2011, 18:26

Wieter mit Folienumatelungen für Rohlinge.
Ich habe heute mal wieder so nebebei Experimentiert mit der strechfolie die zum Verpacken verwendet wird.
Selbige habe ich über veschiden bauteiel mit Vakum gesaugt. das zeug umschließt Rümpfe fast komplett legt sich überall suaber an.
Also ein idealer schutz der Rohlinge vor den verwendeten Harzen, ob die Folie trennt werden neue Versuche zeigen.

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