Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Hi Max, welche Bauweise machst Du und welches Gewicht strebst Du an?
Bin gespannt was da raus kommt und schön dass die Form wieder gefüllt wird ;-)

Gruß,

Uwe.
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VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee »

Hey...
Der erste schuß ins blaue wird ganz traditionell 80er Spread, 1,2er Airex und 50er glas innen....
Im mittelbereich werde ich wohl etwas mit 80er Spread oder biax aufdoppeln ;-)
Und ja, freue mich auch, dass ich den Ur-Bow bauen darf :thumbup:

Beste Grüße
Max v.P.

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Hier das (vorerst) letzte Video meiner #1:
Vimeo-Video: http://vimeo.com/389604608

Lief super, die DS Einstellungen passen auch ganz gut, er war schön locked in.
Gut dass ich noch einen 2m Pace dabei hab.
Vg

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Aua Martin, diese Insel frisst XBOWs :shock:

Ich hab mal nach den vielen Einschlagvideos noch was kurzes vom Feierabendfliegen am Dienstag zusammen geschnitten, da sieht man wieder mal eine sanfte Landung mit dem XBOW, das kann er also auch noch ;-)

Gruß, Uwe.

https://vimeo.com/389790406

Vimeo-Video: http://vimeo.com/389790406
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Michl1
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
Ich habe am WE meine Unterschale laminiert und möchte heute Abend soweit kommen dass die Innenlage auch laminiert werden kann.
Wie macht ihr das mit dem Gewebepberstand am Formrand?
Nach dem Pressen liegt dort ja Teilweise überstehendes Gewebe.
Mit dem Stechbeitel möchte ich ungern ran, wegen Beschädigungsgefahr an der Formkante. Außerdem habe ich Bedenken dass die Schale aus der Form springt.

Wie macht ihr das?

Viele Grüße
Michael

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Michl1 hat geschrieben:
Mo 10. Feb 2020, 11:39
Mit dem Stechbeitel möchte ich ungern ran, wegen Beschädigungsgefahr an der Formkante. Außerdem habe ich Bedenken dass die Schale aus der Form springt.

Wie macht ihr das?
Hallo Michael,
ich mach das mit dem Stechbeitel, so wie wohl die meisten anderen auch.
Wichtig ist dass der Stechbeitel gute Werkzeugqualität hat und sehr scharf ist, ich schleife vor jedem abstechen frisch an.
Den Formrand macht man üblicherweise nicht mit einem scharfen, sondern mit stumpfem Werkzeug kaputt.

Um das lösen der Schale von der Form zu verhindern muss man vom Innenbereich schräg auf den Formrand zu arbeiten, nie von der Trennebene Richtung Innenbereich.

...ein bisschen Gefühl gehört aber auch dazu, keine grobe Gewalt anwenden, lieber den Stechbeitel noch mal nachschärfen.
Bei dickeren Gewebeschichten nicht alles auf einmal abstechen, sonst kann ein Stück des Gewebes aus der Formmulde mit raus gebrochen werden.
Erst mal dünn schichtweise abschaben, hier geht auch abschleifen der Formkante mit grober Körnung ganz gut solange man nicht durch schleift oder die Trennebene verletzt.

Gruß, Uwe.
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Michl1
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo Uwe,
Ok, danke!
Ich werde das so machen und berichten.
Heute erstmal nur den Schaum ausgekratzt, die Schaum-Randbereiche angeschäftet und flächig leicht angeschliffen.

Mittwoch kommen die Verstärkungen, Holm und Innengewebe drauf.

VG
Michael

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Hier noch ein XBOW-Video vom Freitag.

Gruß,

Uwe.

https://vimeo.com/391739056

Vimeo-Video: http://vimeo.com/391739056
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Michl1
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

....es geht voran..... :mrgreen:
Heute die Stege laminiert.
Balsam Kern mit Glas 45° für Hauptholm und Kohle 45° für die Klappenstege.
Wenn alles klappt, wird am WE die Form geschlossen.
Dann gibt's auch wieder Bilder. ;-)

Viele Grüße
Michael

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Hi Michael,

als kleine Motivationshilfe: heute wars mit dem XBOW am Hang ganz nett, er war im DS sogar schneller als die Needle :) ....die hatte allerdings deutlich weniger Wind :roll:
Trotzdem kam der XBOW danach bei abflauendem Wind gegen Sonnenuntergang mit 150 km/h noch mal nah an die Needle ran ;-)

Gruß,

Uwe.
Klein_IMG_2089.jpg
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VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee »

20200221_213910.jpg
So... bei mir ist heute auch etwas gewebe in die form gewandert....
Mal schauen ob ich an Marcos Gewichte und Qualität rankomme :thumbup:
Geht ja echt fix und easy zu laminieren, der kleine.... 8-)

Beste Grüße
Max v.P.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo Uwe,
Danke für die Motivationshilfe :shock: :mrgreen:
Hatte noch ziemlichen Ärger mit der geplanten Leitwerksaufnahme und letztendlich jetzt erst einmal ohne Dummy die Form geschlossen.

Ich wollte eigentlich ein Originalrohr mit 2 Lagen Gewebeschlauch in die Form beim Verkleben einlegen.
Trotz schon fast grenzwertigem Abschleifen des Laminates habe ich's nicht hinbekommen. Es war zu Dick, die Form wäre nicht zu gegangen.

Uwe, ich habe auf Deinen Bildern gesehen, dass Du beim Schließen auch keinen Dummy drinnen hattest, richtig?
Wie hast Du die Aufnahme eingeharzt?

Viele Grüße
Michael

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Wie versprochen noch ein paar Bilder:
Unterschale Sichtkohle beim Durchziehen
Unterschale Sichtkohle beim Durchziehen
Schaum mit fertig ausgesparten Hol- und Ruderstegen
Schaum mit fertig ausgesparten Hol- und Ruderstegen
Im Vakuum, ich dichte mit Tesafix und wie nur in den Ecken mit Acryl, klappt super!
Im Vakuum, ich dichte mit Tesafix und wie nur in den Ecken mit Acryl, klappt super!
Fertige Unterschale. 80erST, 80er Uni CFK, Schaum, 80er ST, Verstärkungen aus UD an Klappenstegen, Holm mit CFK Roving
Fertige Unterschale. 80erST, 80er Uni CFK, Schaum, 80er ST, Verstärkungen aus UD an Klappenstegen, Holm mit CFK Roving
Oberschale bekommt IMC Lackierung (das erste Mal, bin gespannt ob's klappt...)
Oberschale bekommt IMC Lackierung (das erste Mal, bin gespannt ob's klappt...)
Ja, mit der Mumpe habe ich es zu gut gemeint....
Ja, mit der Mumpe habe ich es zu gut gemeint....
Und jetzt bitte Daumen drücken...
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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Michl1 hat geschrieben:
Mi 26. Feb 2020, 21:50
Uwe, ich habe auf Deinen Bildern gesehen, dass Du beim Schließen auch keinen Dummy drinnen hattest, richtig?
Hallo Michael,

welche Seite meinst Du, Flügel oder Leitwerk?
Im Leitwerk war ein Dummy drin, sieht man hier auf den unteren Bildern: viewtopic.php?f=27&t=1334&start=500#p58137
Im Flügel hab ich innen beim absaugen nur Abreißgewebe drin gehabt und die Aufnahme nach dem verheiraten der Flügelschalen nachgebohrt.
Sowohl im Flügel, also auch im Leitwerk ist je ein Stück dünneres Rohr mit 6 mm Außendurchmesser eingeklebt, über das ich ein dickeres Pfeilschaftrohr mit 6 mm Innendurchmesser geschoben habe.
Ich muss mal nachschauen ob ich die Einzelteile des Leitwerksträgers fotografiert habe.

Gruß,

Uwe.
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VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee »

20200226_171146.jpg
So...
Ich habe gestern mal nen Ur-BOW entformt :mrgreen:
Ist eher auf der Stabilen/schweren seite der Macht gelandet :roll:

Mal sehn, wo ich noch was sparen kann :thumbup:

Beste grüße
Max v.P.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo Uwe,
Ich meinte die Rohraufnahme flügelseitig.

Sodele, die Form ist offen. Der Flügel einigermaßen gut raus gegangen. Bis auf ein paar Lunker im Lack, an denen ich selbst Schuld bin, ist er ganz ordentlich geworden.
Er wiegt 630 Gramm und ist Bockstabil :shock:
Das geht sicher noch deutlich leichter... :roll:
Ich hab noch vergessen zu schreiben gestern, das ich vor dem Schwerpunkt oben und unten im Aussengewebe noch je 2 Lagen 200er Kohle/Keflar Gewebe als Verstärkung flächig eingelegt habe... :mrgreen:
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Danke euch für die Tipps und die guten Beschreibungen, das hat mir bisher sehr geholfen! :thumbup:

Viele Grüße
Michael

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Michl1 hat geschrieben:
Do 27. Feb 2020, 20:16
Ich meinte die Rohraufnahme flügelseitig
Hi Michael,

wie schon geschrieben habe ich auf der Flügelseite keinen Dummy eingelegt und statt dessen das bisschen Untermaß und Mumpe raus gebohrt.....für ein 6 mm Rohr.
Ich habe auf meiner Werkstattkamera noch Bilder von den Einzelteilen des aktuellen Leitwerksträgers gefunden und eben noch mal welche im montierten Zustand gemacht.
Das schräg abgeschnittene Außenrohr ist die Muffensteckung und wird mit Tesa gesichert.
Die Schräge sorgt für die richtige Leitwersstellung und im Fall der Überlastung soll der Tesafilm nachgeben, was er ab und zu auch tut...hängt aber immer davon ab wie die Überlastungsrichtung ist, bei einem Schlag auf die Nasen- oder Endleiste bekommt das sehr leichte 8 g-Leitwerk gerne Risse. An denen sieht man dann aber auch wo man beim nächsten das fehlende Material für die 10 g-Variante einlegen muss: in der Nasenleiste und an der Aufnahme des Leitwerksträgers.

Gruß,

Uwe.
Klein_IMG_0971.jpg
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Klein_IMG_0976.jpg
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

VauPee hat geschrieben:
Do 27. Feb 2020, 09:16
Ist eher auf der Stabilen/schweren seite der Macht gelandet :roll:
Hi Max,

was wiegt denn der Flügel? Beim Bow sparen macht man am besten hinten, das spart mindestens 3-fach :P ;-)

Hier ein XBOW-Video vom Dienstag bei schwachen Bedingungen mit ein paar Starts nach PW-Methode.

Gruß,

Uwe.

https://vimeo.com/394563471

Vimeo-Video: http://vimeo.com/394563471
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Realyser
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Realyser »

Hi,
bzgl der Startmethoden habe ich übrigens bei der Version mit Mittelteil ein Wurfloch im Stil der "vor-f3k" HLG Zeiten eingefräst.
Hier sieht man das einigermaßen, wie ich dann damit werfe:

Youtube: Watch Video »https://www.youtube.com/watch?v=3q1D3yvwKSI«


Hatte schon überlegt, ob man das dann nicht mit einer federbelasteten Klappe oder einer Gummihaut schließt, damit die Unterseite im Flug wieder geschlossen ist.

Gruß
Marco

Uhle
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle »

Aus vielerlei Gründen musste ich eine kleine Bastelpause einlegen. Jetzt geht es endlich wieder weiter.

- 1. Flug meines Nr.1 X-Bows steht noch aus. Bei der massiven Bauweise und den Baufehlern habe ich keine große Hoffnung auf ein langes Leben der Nr.1
- Nr.2 sind Ober- & Unterseite fertig eingesaugt. Letzte Vorbereitungen zum verkleben sind noch zu treffen. Holm- & Ruderstege müssen noch eingepasst werden. Dann kann ich zum WE endlich verkleben.

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

@Michael und Ulf, was machen die Erstflüge?
Ich bin gestern mal wieder ausgiebig am flachen Hang mit dem XBow unterwegs gewesen...bockig, thermisch, böig aber ich konnte mich ganz gut halten.

Gestern ging es mit den neuen Urmodellen beim Fräsen los, Schruppen der Flächen ist durch :)
Gruß Martin

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo Martin,
Er ist fertig. Wiegt jetzt 1000-g (...Du hast richtig vermutet...) :shock:
Bin noch nicht zum Fliegen gekommen. Habe heute Vormittag kurz bei schönem Ost den Toy eingeflogen.
Dank Kita-Schliessung werde ich die Woche sicher mal dazu kommen den XBow einzufliegen....
Bin schon sehr gespannt :mrgreen:
Viele Grüße
Michael

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Hallo Michael,
1 Kilo ist ja mal ne Ansage, das wäre fast Idealgewicht für DS an einem guten Spot :mrgreen: ....zum Glück haben wir Formen um die gebauten Modelle zu optimieren :roll: ;-)
Meine 8g-Finne war sehr filigran, es war mir klar dass die kein langes Leben haben wird, aber sie hat durch ihre Hartschalen-Elastizität erstaunlich lange durchgehalten. Nach unzähligen Schiebelandungen, Landeüberschlägen, Buschlandungen und Baumkontakten war sie letzte Woche nicht mehr reparabel, Zeit für ein neues Exemplar.
Die neue Finne ist wieder in Hartschale gebaut. Wie bei der alten ist der Grundaufbau der Schale 2 x 30 g/m² Carboweave mit 60 g/dm² Kevlar dazwischen, aber dieses mal habe ich in die Nasenleiste und Steckungsaufnahme 20 mm breites ST-UD-Band zugelegt und den Nasenradius mit wenig Kohlepulver-Baumwoll-Mumpe gefüllt. Zusätzlich habe ich zwei 6 mm Depronrippen gegen beulen eingelegt.
Die neue Finne ist damit zwar 5 g schwerer geworden als die Alte, aber die Stabilität ist sehr viel größer und das voraussichtliche XBOW-Mehrgewicht von ca. 20 g sind für den rauhen Hangflugbetrieb sicher gut investiert.

Gruß,

Uwe.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,

Ich hab die Leitwerkssteckung letztendlich ganz ähnlich wie von Uwe vorgeschlagen umgesetzt.
Der Pfeilschaft mit 9-mm Aussendurchmesser passt genau in das Leitwerksrohr. Den Schaft habe ich in den Flügel eingeharzt und im Bereich der Endleiste mit einem 8-mm Rohr von innen verstärkt.
Das Leitwerksrohr ist im Anschlussbereich mit einem Kevlarfaden umwickelt.
Der 1-cm Ring macht das fixieren mit Tesa einfacher.
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Viele Grüße
Michael

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Hi Michael,
bei meinem habe ich ja keinen Kevlarfaden rumgewickelt. Ist nicht wirklich schön und man kann den Tesa nicht mehr glatt drumwickeln. Wenn die Steckung fest sitzt, dann bricht der Leitwerksträger im Fall der Fälle eh an der Kante ab wo das Innenrohr aufhört.

Stichwort Tesa, ich empfehle für alle Flächensicherungen etc immer Tesa kristall-klar 19mm, das ist deutlich fester und steifer als andere Sorten.

Nochmal ein Update zum XBow²:
die erste Flächenformseite ist fertig, aktuell wird die zweite Seite laminiert.
Ich hoffe dass in 3-4 Wochen die ersten Modelle schlüpfen können.
Werde dann erstmal 2-3 Modelle bauen lassen, damit Uwe und ich ausgiebig einstellen und testen können.

Gruß Martin

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Michl1 hat geschrieben:
Mo 30. Mär 2020, 22:30
Ich hab die Leitwerkssteckung letztendlich ganz ähnlich wie von Uwe vorgeschlagen umgesetzt
Hallo Michael,
das was Du anders gemacht hast als ich sind die Dinge die wohl nicht so gut funktionieren, hier mal meine Gedanken, vielleicht fürs nächste mal :P
Martin hat das mit der Kevlarwicklung schon geschrieben, die gewickelten Rohre brauchen das wegen radialer Fasern nicht, meine Pfeilschaftrohre auch nicht.
Ich habe die Anformung für das Leitwerksträgerrohr am Flügel etwas länger gelassen, schräg angeschliffen und mit Kevlar gewickelt. Das ist für den Flugbetrieb eigentlich nicht notwendig, aber da ich im Flügel keinen Dummy verwendet habe drückt der Bohrer durch das Kevlar beim aufbohren der Mumpe die Flügelschale nicht auseinander.
Das Leitwerksträgerrohr hat bei mir ein Stück Außenrohr für den Tesafilm, der wird bei Dir auf der Kevlarwicklung nicht gut halten.
Mein Außenrohr ist schräg abgeschnitten, damit muss der Tesa kaum Verdrehkräfte aufnehmen, die Schräge ergibt eine formschlüssige Fixierung die ein verdrehen des Leitwerks im Flug verhindert. Der Tesa verhindert praktisch nur ein abziehen des Außenrohrs nach hinten, außer bei einer harten Landung.
Beim Tesa habe ich neben dem Kristallklar gute Erfahrungen mit dem Tesa Office Film No 57405 gemacht. Der ist etwas steifer als der Kristallklar und hinterlässt beim abziehen weniger Kleberrückstände, dafür ist er nicht so elastisch und hat geringfügig weniger Reißfestigkeit....und er ist relativ preisgünstig. Ich bevorzuge ihn vor allem für die Tragflächensicherung, aber auch für den Leitwersträger nehme ich den meistens.

Gruß, Uwe.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
Danke für das schnelle Feedback von euch.
Ich verwende das Blenderm Tape von 3M zum Abkleben. (... ich weiß ich habe Tesa geschrieben.... :roll: )
20200331_142129_copy_1600x1169.jpg
Davon habe ich mal günstig ne Packung abgelaufenes bekommen.
Das Zeug ist zähelastisch und hält auch wenn es kalt ist sehr gut.
Und zudem ist es total unempfindlich was den Untergrund angeht.
Deswegen bin ich da verwöhnt und habe kein Problem mit der Kevlar Wicklung.
Was die Anformung angeht, da hab ich schlampig gelesen. Dachte das ist nur zwecks einfacherer Ausrichtung der Finne und wollte das Gewicht sparen. (.... ist Quatsch, sehe ich jetzt anders :? )

Das werde ich beim Nächsten dann so machen wie Uwe. :)

Viele Grüße
Michael

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Ein bissl XBOW-DS

https://vimeo.com/403877767

Vimeo-Video: http://vimeo.com/403877767


Gruß,

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Claas
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Claas »

Hi Uwe,

das sieht so aus, als ob du dir bei dem dünnen Carboweave gar nicht die Mühe machst das passgenau zuzuschneiden?
UweH hat geschrieben:
Di 17. Mär 2020, 23:38

Die neue Finne ist wieder in Hartschale gebaut. Wie bei der alten ist der Grundaufbau der Schale 2 x 30 g/m² Carboweave mit 60 g/dm² Kevlar dazwischen, aber dieses mal habe ich in die Nasenleiste und Steckungsaufnahme 20 mm breites ST-UD-Band zugelegt und den Nasenradius mit wenig Kohlepulver-Baumwoll-Mumpe gefüllt. Zusätzlich habe ich zwei 6 mm Depronrippen gegen beulen eingelegt.
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Gruß,

Uwe.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Claas hat geschrieben:
Sa 4. Apr 2020, 19:28
das sieht so aus, als ob du dir bei dem dünnen Carboweave gar nicht die Mühe machst das passgenau zuzuschneiden?
Hi Claas,

das lohnt sich bei dem dünnen Material nicht, denn mit etwas Mumpe in den engen Radien legt es sich auch mit dem Überstand über der Kante gut an wenn es Zeit zum einweichen hat.
Die Zunahme der Profildicke durch den überstehenden Rand ist minimal und wen das auch noch stört, der kann den Rand vor dem verheiraten abstoßen. Bei so kleinen Teilen ist das abstoßen aber mit dem Risiko verbunden dass sich die Schale in der Form löst, deshalb mache ich das bei kleinen Leitwerken nicht. Nur das Kevlar darf auf keinen Fall mit Überstand zugeschnitten werden.
Das neue XBOW-Leitwerk hat sich inzwischen bei diversen Buschlandungen und Überschlägen bewährt, es ist wesentlich robuster als das vorherige 8 g-Teil, das Verhältnis Festigkeit zu Gewicht passt jetzt :)

Gruß,

Uwe.
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