Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Hi Uwe,
Bei meinen bisherigen Vakuumversuchen habe ich 0.8-0.9bar unterdruck an der pumpe gehabt. Man sieht dass das Harz erst so richtig rausgezogen wird wenn ordentlich Druck anliegt. Könnte gut sein dass du deutlich leichter wirst.

Da ich im Moment keine Zeit zum Bauen habe und einige Anfragen, versuche ich gerade ein paar XBows bauen zu lassen.
Der erste für mich ist fast fertig:
IMG-20191109-WA0003.jpg
IMG-20191109-WA0006.jpg
Die Bauqualität ist was ich bisher sehen kann absolute Klasse. Kein Wunder, da kommen sonst F3f Wettbewerbsmodelle aus der Form.

Falls noch jemand Interesse hat, bitte melden.
Gruß Martin

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

taeniura hat geschrieben:
Sa 9. Nov 2019, 11:18
Könnte gut sein dass du deutlich leichter wirst.
Hallo Martin, das würde mir zwar ganz gut tun, aber vorläufig wäre ich schon zufrieden wenn meine Modelle leichter würden :mrgreen:

Was wiegen denn die mit dem F3F-Wettbewerbspinsel laminierten hübschen Teile aus dem Vacuum :?:

Gruß,

Uwe.
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taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Uwe, Vakuumpumpen sollen laut Internet auch noch ganz andere Wunder vollbringen :mrgreen:

Ich bin auch ganz gespannt wo das Abfluggewicht bei dem Vogel liegen wird. Roh wiegen Flügel und Leitwerk zusammen 405g. Aber vorne liegt schon ein Haufen Material drin, ich denke da wird nicht mehr so viel Blei nötig sein. Hoffe auf 600-650g tutti kompletti.

Der Michael ist übrigens fertig mit Abformen. Die Urmodelle werde ich dann evt. nach Polen schicken um ordentliche Formen für die Kleinserie machen zu lassen. Ansonsten falls noch Interesse am Abformen besteht, bitte melden.

Grüße

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

taeniura hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 09:47
Uwe, Vakuumpumpen sollen laut Internet auch noch ganz andere Wunder vollbringen :mrgreen:
Hi Martin, davon habe ich auch schon gehört,....ääähhh...Kühe... melken und sowas :roll: :oops: :mrgreen:

Unter 650 g Abfluggewicht wäre Klasse, das ist auch mein Ziel für den nächsten, aber ich werde auch etwas leichtere Grammatur verwenden als ihr, außer bei der bewährten Nasenverstärkung.

Gruß,

Uwe.
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VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee »

Schaut ja echt super aus, der gerät :thumbup:
Bei mir ist zufällig die Ur-Bow-Form vom Marco liegen geblieben :mrgreen:
Werde mal über den Winter schauen, ob ich da 1-2 fliegerli in ansprechender Qualität rausbekomme :P

Beste grüße
Max v.P.

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Michl1
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
Mein Formensatz ist fertig.
Alles in allem ist es richtig gut gelaufen.
Vielen Dank an Martin das er es möglich gemacht hat das tolle Modell abformen zu können. :thumbup:

Ich habe die Unterschale dann doch noch mit einem Hinterbau versehen um sicher zu gehen, dass sich keine Verzüge beim schließen der Form einstellen können.
Die Formen werden jetzt erst einmal gründlich gewachst.
Ich denke den ersten Flügel werde ich erst einmal in Hartschale probieren. :mrgreen:

Hier noch ein paar Bilder vom gestrigen Baustatus...
Oberschale fertig laminiert
Oberschale fertig laminiert
Unterschale fertig verputzt
Unterschale fertig verputzt
Unterbau für Unterschale
Unterbau für Unterschale
Unterbau aufgesetzt und verklebt
Unterbau aufgesetzt und verklebt
Viele Grüße
Michael

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Hi Michael, saubere Arbeit :thumbup:

Gruß,

Uwe.
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taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Habe gestern von Michael die Urmodelle in bestem Zustand zurückbekommen.
Danke an alle Abformer, dass ihr so sorgsam damit umgegangen seid :thumbup:

Uhle
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle »

Nr. 2 Baubeginn war am Wochenende. Unterseite ist mit 160g komplett und 160g D-Box + 1mm Balsa eingesaugt mit ca. -0,95 Bar. Einen ca. 5cm breiten Streifen bis über die Servos und noch einen 2cm Streifen 160g in der Nase bis zu den Servos konnte ich mir nicht verkneifen. Auch in die Flügelspitzen habe ich die D-Box mit einem 2 cm Streifen 45/45° verlängert und verstärkt.
Was mir jetzt schon bei dem bauen aufgefallen ist: Harzarm arbeiten tue ich lange noch nicht! Bischen Harz konnte ich noch in Küchenrolle abwalzen. Da geht aber durchaus mehr. Auch werde ich das nächste Mal das Balsa nadeln und nicht nur mit Porenfüller versiegeln.

Meine Schablonen für den Zuschnitt müssen noch Feingetuned werden. Nasenradius passt noch nicht 100% und die Endleiste ist noch ca. 5mm zu lang.

Erstflug Nr. 1 steht noch aus und außen ist es kalt...

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Hi Ulf,
super, viel Erfolg.
die extra Lagen in der Nase machen für den Schwerpunkt und die Robustheit absolut Sinn. Die mittleren 50cm (der Teil vor dem Schwerpunkt) sieht erfahrungsgemäß die gröbsten Schläge bei den Landungen. Und bitte in der Mitte auch nicht mit Mumpe in der Nasenleiste sparen, da muss eh noch Gewicht rein.
Gruß Martin

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Michl1
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
Ich bin nun auch endlich fertig mit den Formen.
Das Abformen der Oberschale lief sehr gut. :)
Das Verputzen der Formkante ebenfalls sehr gut. Ich habe das dieses Mal mit der Ziehklinge gemacht. Das geht perfekt und ist deutlich weniger Arbeit als runterschleifen! 8-)
Anschließend die Bohrungen für die Verschraubungen gesetzt und die Gewindebuchsen angebracht.
Zum Schluss dann noch die Oberschale mit Leisten versehen so dass die Form beim Arbeiten nicht kippelt.
Die Bohrungen der Oberschale habe ich noch mit dem Zapfensenker bearbeitet, so dass die Innensechskantschraubenköpfe ordentlich plan aufliegen.
Gewindebuchsen gesetzt und fertig zum Harzen
Gewindebuchsen gesetzt und fertig zum Harzen
Fertig
Fertig
Fertig Form mit Unterbau
Fertig Form mit Unterbau
Jetzt wird gewachst und vorbereitet für den ersten Flügel... :mrgreen:

Viele Grüße
Michael

Uhle
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle »

Da mir noch die Erfahrung im Flügelbau fehlt hätte ich noch eine kleine Detailfrage um am Wochenende weiterbauen zu können.

Für den Hauptholm habe ich 2mm Balsabretter 3x 2x 1x gestuft mit 160g Kohle als Sandwich verpresst. Das wird entsprechend eingemessen und zugesägt. Ist klar. Ich war faul und habe das Balsa nicht stehend verwendet sonder die Masserung liegt. Als Gurte werde ich 80g UD Kohle (in der Mitte 5-6x, 20mm auf 5mm auslaufend) verwenden.

Überlegung 1.: Um die Ruder steif zu bekommen müssen diese auch verkastet werden. Nehme ich dafür auch 2mm Balsa 1x und beschichte dieses mit 80g Glas 45/45°, oder ist das schon overkill? Reichen 1mm Balsa mit 49g Glas? Rein aus dem Bauch herraus tendiere ich zu 2mm Balsa mit 49g Glas. Langt es das die Masserung liegt oder muss ich stückeln und die Masserung stehend verwenden? Einbauort 5mm hinter der Schanierline ins Ruder und 1cm vor das Schanier in den Flügel.

Überlegung 2.: Komprimierbaren Schaum mit Übergröße zuschneiden und mit Kohleschlauch einbauen. Nach dem Enformen und gängig machen der Ruder den Schaum wieder raus puhlen. Fertig ist die Verkastung.

Soll ich die "Holme" bis zum Bürzel in die Mitte ziehen oder wirklich nur knapp bis über die Ruder laufen lassen?
Ich sehe mich Überlegung 1. verwenden da Kohleschlauch noch immer relativ teuer ist. Aber ausschliesen tu ich Überlegung 2. nicht generell. Bischen Kohleschlauch habe ich noch.

Grüße
Ulf

VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee »

Hi...
Mal zu den ruderstegen nen paar lose worte :P
Ich baue größtenteils mit gefrästen stegen aus 2mm Balsa hochkant, beidseitig mit 80-100er biax beschichtet.... also balsa hochkant, gelege 45/45.... damit hast du die druckkräfte sauber aufgenommen und die schubkräfte werden auch sauber eingeleitet....
Kohleschlauch auf strohalm geht auch super, wird aber schwer wie mist, wenn man nicht aufpasst :roll:
Nachteil beim schlauch.... du nimmst die druckkräfte nicht definiert auf....
Vorteil.... super einfach und schnell gemacht....
Die stege im ruder solltest du so nah wie möglich an die schanierlinie legen... Bauhöhe bringt mehr steifigkeit als das dickste gewebe... der steg vor dem ruder etwa 7-10mm vor die schanierlinie, um platz für das einscheren des ruders zu schaffen ;-)


Dein Hauptholm is schon sehr massiv, da wird es egal sein, welche faserrichtung das balsa hat :lol:
Aber auch da gilt: sinnvoll auf belastungsrichtungen angepasst lässt sich mit sehr wenig material stabil bauen ;-)
Mit den gurten solltest du so aus dem Bauch auch recht gut liegen, da sind die anderen aber besser informiert ....

Beste Grüße
Max v.P.

Uhle
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle »

Danke
Das hilft mir schon echt weiter.
Ulf

VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee »

Dann bin ich ha froh :thumbup:

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Der Flügel durfte vorhin mal wieder an die frische Luft :D
Hab ein paar DLG Startversuche auf Video festgehalten. Ohne Drehung geht's gut, mit eher undefiniert :mrgreen:
Vimeo-Video: http://vimeo.com/376208156

steve66
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von steve66 »

Ist das in Breitbrunn? Da hab ich in meiner Jugend geniale Flüge erlebt...

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Yep, Breitbrunn...trägt leider meistens nicht wirklich hoch aber für um die Ecke kann man sich nicht beschweren ;-)

taeniura
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Heute ein verfrühte Weinachtspaket bekommen :thumbup:
IMG-20191218-WA0000.jpeg
IMG-20191218-WA0002.jpeg
IMG-20191218-WA0006.jpeg
Die Bauqualität ist schon der Hammer! Die Leitwerke liegen bei 16g und sind durch die Sandwichbauweise schön fest. 380-400g wiegen die Flächen und sind bretthart und sehr druckfest. Die Masse ist schön weit vorne konzentriert und die Nasenleiste ist echt massiv, da werd ich nicht so viel Blei brauchen.

Die Robustheit des Konzepts hat sich am letzten Wochenende wieder eindrucksvoll gezeigt, der Kollege ist zweimal schön eingeschlagen und ich hab einen beim DS versenkt, praktisch ohne Beschädigungen!

Ein paar Kleinigkeiten kann man beim Bauen noch besser machen, aber so ist das bei den ersten Samples.

Gruß Martin

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Realyser
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Realyser »

Hallo Martin,
Was sind das genau für Rohre, die ihr für die leitwerksübergänge nehmt? Gibt es da eine Bezugsquelle oder ist das auch Eigenbau?
Langsam muss ich mir doch auch nochmal eine 1,2m Version laminieren

Gruß
Marco

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

Realyser hat geschrieben:
So 29. Dez 2019, 09:04
Was sind das genau für Rohre, die ihr für die leitwerksübergänge nehmt? Gibt es da eine Bezugsquelle oder ist das auch Eigenbau?
Hallo Marco,

ich antworte mal zum Teil für Martin weil ich hier noch ein paar Bilderchen meines aktuell im Bau befindlichen XBOW-Leitwerks posten möchte, nicht dass Deine Frage dadurch unter geht.
Martin verwendet gewickelte CFK-Rohre, die es z.B. bei R+G gibt, vielleicht hat Martin noch eine günstigere Bezugsquelle? https://shop1.r-g.de/art/740604-TW
Ich verwende beim XBOW Pfeilschaftrohre mit Spine 300, wie schon beim kleinen BOW.

Nach dem Verlust meines Urlaubs-XBOW habe ich wegen Bauunlust erst jetzt angefangen einen neuen zu bauen, der soll dieses Mal für die flacheren Heimathänge leichter werden, denn der kleine BOW hat mich vor allem beim Thermikfliegen überzeugt....bis auf die Größe, die 90 cm Spannweite begrenzen die Reichweite durch die Sichtbarkeit schon sehr stark.

Meine Versuche mit Stützstoffleitwerken waren nicht wesentlich leichter als die Hartschalenversionen von Martin, auch mein letztes für den Azoren-XBOW war eine 15 g leichte Hartschale aus 63er ST-Gewebe und 60er Kevlar, es hat im Urlaub allen Schandtaten schadlos stand gehalten.

Dieses mal versuche ich um 10 g raus zu kommen und hab deshalb das 60er Kevlar innen und außen in das teure 30er Carboweave eingepackt, dazu ein paar örtliche Verstärkungen im Finnenfuß und der Rohraufnahme.
Geld spielt bei der geringen Leitwerksgröße aber eigentlich keine Rolle :)

Gestern habe ich laminiert und trotz Hartschale abgesaugt, heute ausgepackt und die Form geschlossen.
Damit das mit dem "Rekordgewicht" auch klappt habe ich beim verheiraten das Leitwerksträgerrohr in Frischhaltefolie und Abreißgewebe gewickelt, es soll als Dummy wieder gezogen werden und wird deshalb dieses mal nicht mit gewogen :P
Auf Lack habe ich auch verzichtet, aber das Sichtgelege für die Optik wenigstens gespiegelt eingebaut, dazu wird der Zuschnitt der Außenlagen aus dem selben Gelege 90° gedreht. Damit bekommt man beidseitig die selbe bzw. die gespiegelte Faserrichtung der Sichtlage, was ohne die Zuschnittdrehung geometrisch nicht möglich ist.

Gruß,

Uwe.


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Realyser
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Realyser »

UweH hat geschrieben:
So 29. Dez 2019, 12:58

Hallo Marco,

ich antworte mal zum Teil für Martin weil ich hier noch ein paar Bilderchen meines aktuell im Bau befindlichen XBOW-Leitwerks posten möchte, nicht dass Deine Frage dadurch unter geht.
Martin verwendet gewickelte CFK-Rohre, die es z.B. bei R+G gibt, vielleicht hat Martin noch eine günstigere Bezugsquelle? https://shop1.r-g.de/art/740604-TW
Ich verwende beim XBOW Pfeilschaftrohre mit Spine 300, wie schon beim kleinen BOW.

Danke dir :thumbup:

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Hi Uwe,
Der LW Aufbau sieht interessant aus, bin gespannt ob das hält. Wir haben ja immer noch einen Carbonschlauch als Krafteinleitung und Holm eingelegt. Mit denen war ich bei 16g. Ohne wäre ich wohl auch schon fast auf 10...da sollte deins eigentlich eher bei 8g liegen :shock:

Marco, die Rohre sind meine ich vom Pfurner:
http://s441018167.online.de/basis/theme ... gorieid=24
Der macht die leichtesten Carbonrohre die man so kaufen kann.
Aber schick mir mal eine PM mit deiner Adresse, dann schick ich dir mal ein paar Rohrstücke rüber.

Gruß Martin

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

taeniura hat geschrieben:
So 29. Dez 2019, 16:29
Der LW Aufbau sieht interessant aus, bin gespannt ob das hält. Wir haben ja immer noch einen Carbonschlauch als Krafteinleitung und Holm eingelegt. Mit denen war ich bei 16g. Ohne wäre ich wohl auch schon fast auf 10...da sollte deins eigentlich eher bei 8g liegen :shock:
Hi Martin,

den Steg in so kleinen Leitwerken habe ich mir schon beim Minirock abgewöhnt weil die Dinger bei Überschlägen und Schiebelandungen trotzdem nicht gehalten haben, der Bruch war meist senkrecht hinter dem Steg.
Meine bisher 4 XBOW-Leitwerke habe ich alle ohne Steg gebaut....OK, geflogen ist davon nur eines, aber das hat gehalten obwohl ich da für harte Landungen auch Bedenken hatte.
Statt dem Steg in der Finne habe ich die Krafteinleitung mit Zulagen in der Nasenleiste gemacht. Vom Leitwerksträgerrohr aus habe ich Rovings oder ST-UD-Band nach oben in die Nase und Gewebezulagen nach unten in den ganzen Finnenfuß eingelegt.
Für das neue leichte Leitwerk habe ich nur eine Lage 63er ST und ein Fitzelchen Kevlar zusätzlich unten in den Fuß eingelegt, man sieht es auf den Bildern oben. Ich bin auch gespannt was es wiegt, aber ich bin sicher dass es in der Luft alles aushält und am Boden zumindest die Schiebelandungen einer leichten XBOW-Version mit 600-700 g.....das wäre mein Ziel für den neuen.......
Ich hoffe daß meine neue Pumpe einiges an Gewicht einsparen kann, der Unterdruck ist gegenüber der alten fast verdoppelt :)

Gruß,

Uwe.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Edit, hab die leichten 10/9er Rohre gefunden die wir verwendet haben: http://online-shop.carbon-composite.de/ ... 60ce19fac1

Uwe, das mit den Bändern in der Nasenleiste ist auch eine gute Idee, werd ich mal probieren.

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH »

taeniura hat geschrieben:
So 29. Dez 2019, 16:29
...da sollte deins eigentlich eher bei 8g liegen :shock:
Hi Martin,

sehr gut geschätzt, das Leitwerk wiegt ohne Trägerrohr tatsächlich 8 g :thumbup:
Für mich ist es ungewohnt dass seit langem mal wieder ein Teil leichter aus der Form kommt als gehofft :)

Das Leitwerk beult bei Beanspruchung etwas, also für eine harte DS- und Hangsau wäre es zu filigran, aber für eine leichte Allroundversion ist die Stabilität ausreichend. Der Finnenfuß ist deutlich fester als der Rest, Schiebelandungen dürften kein großes Problem darstellen.

Heute habe ich mit dem lackieren der Flügelform angefangen, nachher noch das Weiß lackieren und dann kanns im neuen Jahr mit laminieren des neuen XBOW-Flügels weiter gehen.

Gruß,

Uwe.
Klein_IMG_0893.jpg
Klein_IMG_0895.jpg
Klein_IMG_0896.jpg
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Wow, tolle Oberflächen und superleicht!

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Michl1
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

Guten Morgen zusammen,
Meine ersten beiden Leitwerke sind leider nix geworden.
Hab zu viel neues probiert....
Ich werde heute mal eins wie von Uwe beschrieben bauen, damit mal was gutes aus der Form schlüpft... :mrgreen:

Ich habe mir die Rohre bei Seta gekauft:
http://seta-tech.de/themes/kategorie/de ... &referid=6

Machen einen guten Eindruck.
Viele Grüße
Michael

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Michl1 »

... und die hier sind ebenfalls heute gekommen und machen einen guten Eindruck:
https://composite-point-shop.de/halbzeu ... 000mm?c=93

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura »

Hi Michael,
Danke für die alternativen Rohre, kannte ich noch nicht.
Da bei diesen die Toleranzen, innen wie außen deutlich gröber angegeben sind, würde ich empfehlen vorher zu messen und dann evt ein passendes drehteil oder rundmaterial als Platzhalter für die Leitwerkssteckung einzulegen.
Gruß Martin

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