Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Uhle
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle » So 8. Sep 2019, 15:12

Keile liegen bereit. Heute Abend wir getrennt.
Ich hoffe das Beste und werde berichten...
20190908_151028.jpg

VauPee
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee » So 8. Sep 2019, 18:00

Hey.... Laminatkeile ausem baumarkt?! :D die gehen auch super zum motoren wickeln ;)

Wünsche Viel Erfolg ;)

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle » So 8. Sep 2019, 19:00

Ging alles super einfach auseinander. Schaut alles gut aus. Jetzt geht er los der Schleifmarathon.
20190908_164926.jpg

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » Mo 9. Sep 2019, 21:38

Uhle hat geschrieben:
So 8. Sep 2019, 19:00
Ging alles super einfach auseinander
Wozu Wachs alles gut ist :D

Sieht sehr gut aus Ulf, Gluckwunsch ;-)
Was schleifst du da noch, den Überstand vom Formenrand?

Gruß,

Uwe.
Ein Flügel genügt

Das Ranis-Tutorial für Hortenmodelle: >> Hier klicken <<

......Hangflug ist das ohne Motor

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee » Di 10. Sep 2019, 12:48

Schaut auf den fotos wirklich super aus ;)
Meine Glückwünsche zur erfolgreichen Geburt :mrgreen:

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle » Di 10. Sep 2019, 14:56

Danke Danke
Hat mich auch so gefreut das alles geklappt hat das ich einen Freudenschrei durch unser Haus gejagt habe.

Ganz kleine Schlieren sind sichtbar aber wirklich nicht schlimm. So klein das ich sie schwer ablichten kann.
Ja das gefüllte Formenharz auf die Trennebene runterschleifen ist nicht meine liebste Aufgabe. Bin aber schon fast durch.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle » Mi 11. Sep 2019, 16:36

Weil ich gefragt wurde was mein ca. Materialeinsatz für die Form war:

- fast 7kg EP-Harz, ca. 200-300g sind noch über
- ca. 2x300g Formenharz (die 1kg Arbeitspackung ist mehr als genug, 500g könnten schon knapp werden, ich kann es nicht genau sagen da ich mein älteres Formenharz für den Formenrand verballert habe)
- 1x 2x2mm und 1x3x2mm Korklagen
- etliche qm diverser Gewebe
- ca. 100g Trixo
- ca. 200g Glassschnitzel
- ca. 300g Baumwollflocken
- pro Hälfte ca. 20 0,5l Einwegbecher zum anmischen, umfüllen, füllen mit Glassschnitzeln und oder Baumwollflocken
- pro Hälfte 4 verschieden breite Pinsel (die Bosten der Pinsel für das Formenharz wurden mit Sekundenkleber fixiert)
- 4x 2m 30x30mm Aluprofile

Das alles wurden in bzw. für die Formen versenkt.

Für das schleifen der Trennebene habe ich meine Lösung gefunden wie ich das wirklich schnell und genau hinbekomme. Ich setze meinen Schwingschleifer mit 60ger Schleifleinen ein um den Überstand grob runter zu schleifen. Letzte 1/10mm dann mit 120ger und 220ger Papier. Ich habe mir meinen Schwingschleifer zum Flächenschleifen so umgebaut das die Schaumauflage durch ein 4mm Speerholzbrett ersetzt wurde. Dadurch kann ich wirklich genau damit schleifen. Damit hätte ich wieder ein lästiges Thema weniger.


Die Vorbereitungen für die Formverschraubung laufen. Also vor allem die Materialbeschaffung der Schrauben und Unterlegscheiben... Ich möchte am Wochenende die Verschraubungen setzten.
Ich habe gestern die Formhälften zur Passprobe mit Zwingen miteinander verheiratet. Geht noch etwas stramm aber es past alles wie erwartet zusammen. Knetgummitest steht noch aus. Morgen dann wieder Bilder zum jetzigen Stand.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von Uhle » Do 12. Sep 2019, 11:31

Bilder sagen mehr als tausend Worte deshalb schreibe ich nicht viel zu den Bildern.

Die Stoßnaht habe ich auf der Flächenunterseite mit einem feinem Schleifschwamm geglättet. Nicht 100% eher zu 87,3%. Ich werde die Formen noch mit Autopolitur aufpolieren. Die Stoßnaht am Flächenende bin ich noch am überlegen ob ich diese in der Form noch beischleifen soll. Die Form hat nur nach dem Entformen 1x Wachs gesehen.
Ich habe gestern etwas Einschlagmuttern auf der Form hin und her geschoben und bin zu dem Entschluß gekommen wie Uwe ca. 30 Verschraubungen rund um die Form zu setzen. Beim Seitenleitwerk werde ich 5 Verschraubungen setzen.

Eine Frage habe ich aber inzwischen doch noch:
- Wenn es dann mal mit dem Bau losgehen sollte... Bei Martin habe ich auf den Bildern kurz vor dem schließen der Form gesehen das in der Mitte ein Kohleschlauch liegt und dieser hinten übersteht. Wenn ich nun aber im Vakuum baue muss ich mir für die Aufnahme des Heckauslegers Steckhülsen bauen und diese beim verkleben der Hälften mit einbauen. Soweit so klar. @Martin: Wie hast du mit dem Kohleschlauch einen Durchmesser definiert oder klebst du den Heckausleger satt in die dann entstandene Kohleschlauchaufnahme? Ich vermute das du entweder einen entsprechenden Platzhalter oder ein eingetrenntes Kohlerohr in dem Kohleschlauch hast. Muss ich bei meinen Formen um auch in Hartschale bauen zu können die Formen in der Mitte hinten offen gestallten? Oder ist es ausreichend die Aufnahme entsprechend einzukürzen und die Form hinten geschlossen zu bauen? Der Vortsatz wird ja eh eingekürzt.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura » Fr 13. Sep 2019, 21:27

Hi Ulf,
Sehen Top aus deine Formen!
Wegen dem Heckausleger.
Wir haben ein eingetrenntes Kohlerohr als Einsatz/positiv genutzt. Darüber wurde ein Kohleschlauch gezogen, das ganze getränkt und vor dem Schließen der Form eingelegt.
Nach dem Entformen kann man das Rohr im Schraubstock einspannen und durch Drehbewegungen rausziehen. Man könnte das natürlich auch mit einem ordentlichen gedrehten Einsatz machen ;)
Die Passung ist aber bei uns schon so gut, dass man das Rohr nur fest einzustecken braucht.

Wenn du im Vakuum bauen willst, würde ich erst die Schalen laminieren. Im Bereich des Auslegers natürlich ohne Stützstoff und mit Abreissgewebe für eine ordentliche Verklebung.
Beim Schließen der Form dann genauso wie bei uns mit Einsatz arbeiten.
Der Kohleschlauch macht eine super Krafteinleitung bis zum Holm.
Hier ein Bild nach dem Entformen:
IMG-20190310-WA0008-907x1612.jpeg
Geht glaube ich einfacher als du denkst ;)

Die Urmodelle gehen übrigens morgen Richtung Süden zum Michl1.

Gruß Martin

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » So 15. Sep 2019, 11:48

Hallo Ulf,

die Formen sind richtig toll geworden, sehr schön :thumbup:

Bei mir ging es in den letzten Tagen auch weiter.

Zunächst habe ich Zuschnittschablonen aus transparenter Zeichenfolie und Positionierungsschablonen aus dickem Karton für die Deckel und Scharnierachsen gemacht.
Zum Glück waren ein paar meiner Verschraubungsbohrungen an den richtigen Stellen genau genug gesetzt um sie für die Schablonen beidseitig auf Umschlag zur Lagefixierung der Kartonschablonen nutzen zu können.

Als Platzhalter für die Deckel habe ich erstmal 0,75 mm Vivak mit Uhu-Por in die fertig gewachste Form geklebt und zusätzlich mit Grundierwachs eingetrennt. Eine Entformung wird es wohl halten, falls die Dummys wieder aus der Form raus wollen oder müssen bekommt man auch den Uhu por wieder restlos aus der Form gerubbelt.

Die Flügelmitte möchte ich 2,4 GHz-freundlich in Basalt-Kevlar bauen, und um mehr Platz im Flügelhohlraum zu bekommen in Hartschale. Diese Bauweise hat sich schon im nahezu unzerstörbaren Dispar-Mini-Mittelstück bewährt.
Die Außenflügel werden in Stützstoff mit ST-Kohle-Außenlage und leichten Kevlar gebaut, mehr Infos zum genauen Aufbau gibts falls er gelingen sollte.
Das wird sicher kein leichter Aufbau, mit insgesamt 200 g/m² Gewebegrammatur im Außenflügel ist das aber auch nicht extrem schwer.
Es soll ein robuster Allround-Aufbau für die Alltagsfliegerei ab mittleren Bedingungen am steilen Hang und im Urlaub werden.

Gestern habe ich die Außenlage eingesaugt und nach dem entfernen der Vacuumfolie sieht es bisher ganz OK aus.
Jetzt müssen die Holme, Stege und Servoschächte aus dem Stützstoff ausgenommen und die Stützstoffkanten abgeschrägt werden.

Gruß,

Uwe.
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