Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » So 12. Mai 2019, 12:52

Kleines Update.
Nach dem Einbau von 3 Formverschraubungen M6 ist die Leitwerksform fertig und wird jetzt gewachst.
Die Flächenurmodelle sind fertig gewachst, da hab ich angefangen die Schläuche für die Harzrinne vorzubereiten, dann kommt die Knete für die Nasenleitennut, dann Fixierstifte und je ein Alu-Rahmen um die Form breiter als das Urmodell zu machen.
Der Rand vom Urmodell ist zu schmal um ein Vacuum mit Acryl abzudichten, ich möchte mir die Option offen halten mit flacher Folie und Acrylabdichtung statt Vacuumsack absaugen zu können.

Gruß,

Uwe.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » So 19. Mai 2019, 21:56

Hier gehts auch weiter, wenn auch im Moment ein wenig langsam:
Schläuche für die Harzrinne und - farblich passende :D - Knete an der Nasenleiste sind in den Flächen-Urmodellen drin.

Gruß,

Uwe.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » Mo 27. Mai 2019, 01:24

taeniura hat geschrieben:
Fr 5. Apr 2019, 18:55
Und da ist das Urmodell auch schon fast fertig :mrgreen:
Nur noch ein paar Stunden schleifen. Am Wochenende wird wohl abgeformt.
Das Leitwerk ist jetzt 1cm länger und 1.5cm höher, ergibt ca. 25% mehr Fläche.
Hallo Martin,

hier mal ein Vergleich des Leitwerks von meinem 90 cm-BOW von Marco mit der Form für das vergrößerte Leitwerk des 1,2 m XBOW :shock:

Da ich von Marco noch einen alten, unbenutzten 90 cm BOW-Flügelrohling bekommen habe wird das erste Leitwerk aus der XBOW-Form wahrscheinlich am kleinen 90 cm Flügel fliegen ;-)
Wenn die zu kleine XBOW-Leitwerksform "übrig" ist denke ich dass der Besitzer der 90 cm -Bow-Form Verwendung dafür hätte, wenn das Leitwerksrohr lang genug ist reicht die kleine Leitwerksgröße für den kleinen bestimmt ;-)

Gruß,

Uwe.

P.S.: interessant übrigens dass die Nasenleitenkontur des großen XBOW-Leitwerks zufällig fast auf den Millimeter genau der meines alten, kleinen BOW-Leitwerks in Positivbauweise entspricht....Sachen gibts :shock: ....42? :D
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura » Sa 1. Jun 2019, 21:08

Hi Uwe,
Ich denke wir hätten sogar noch eine kleine Leitwerksform übrig. Muss mal schauen wo die rumliegt ;)
Bei dem schönen Wetter hast du wohl noch keine Lust auf Flächenformen laminieren gehabt? :mrgreen:
Bei uns geht's gerade auch nicht wirklich weiter.
Grüße

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » So 2. Jun 2019, 12:42

taeniura hat geschrieben:
Sa 1. Jun 2019, 21:08
Bei dem schönen Wetter hast du wohl noch keine Lust auf Flächenformen laminieren gehabt? :mrgreen:
Bei uns geht's gerade auch nicht wirklich weiter.
Hi Martin,

Lust zum lamninieren hatte ich schon, aber ich brauchte kurzfristig einen neuen fahrbaren Untersatz, da hab ich einfach kein Zeitfenster gefunden das groß genug fürs laminieren der Flügelformen gewesen wäre. Außerdem war Gestern der 4. RES-Bocksbeutelpokal bei dem ich ein bisschen beteiligt war und das einiges an Zeit brauchte.

Immerhin habe ich aus der Leitwerksform eine erste Finne laminiert. Die war eigentlich für den kleinen BOW von Marco gedacht, aber weil das EMC-VEGA-Gelege viel schwerer ist als die angegebenen 36 g/m² wurde sie viel zu schwer für den kleinen Flügel der roh 112 g wiegt.
Die 18 g Finne ist aber sicher steif und stabil genug für den XBOW.
Da ich ohne Lack oder Feinlage und mit Warmhärtung gearbeitet habe sind viele Micro-Pinholes in der Gelege Oberfläche, aber für das erste Teil aus der neuen Form ist das für mich OK.
Aufbau ist ?? g/m² Kohle-Gelege, 80er ST-Gewebe als Verstärkung im Finnenfuß, 0.6er Balsa als Stützstoff, 50er Glas Innenlage, Pfeilschaftrohr als Leitwerksträger.

Das Material für die nächste Finne ist schon zugeschnitten und soll heute Abend in die Form.
Geplant ist:
Am Rand umlaufend 20 mm breit Kohle- ST-UD-Band 40 g/m²,
20 g/m² Kohlevlies Außenlage
Verstärkung Aufnahme Leitwerksrohr 80er Kevlar
0,6 er Balsa Stützstoff
50er Glas Innenlage

Damit sollte das gewünschte Gewicht unter 12 g incl. Pfeilschaftrohr eigentlich erreichbar sein.

Gruß,

Uwe.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee » So 2. Jun 2019, 15:43

Hallo Uwe,
Wie sind denn deine Erfahrungen mit dem vlies??
Ich fand das net so berauschend.... nimmt extrem viel Harz auf, gibt es nur widerwillig wieder ab und lässt sich blöd legen....
Und die stabilität find ich auch net so überzeugend... bin danach wieder auf 25er glas umgestiegen.

Beste grüße
Max v.P.

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UweH
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » So 2. Jun 2019, 21:48

VauPee hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 15:43
Wie sind denn deine Erfahrungen mit dem vlies??
Ich fand das net so berauschend.... nimmt extrem viel Harz auf, gibt es nur widerwillig wieder ab und lässt sich blöd legen....
Hallo Max,
nach meinen Erfahrungen ist Vlies ein Harzschwamm und lässt sich ausgesprochen schlecht drapieren, selbst bei nur 1-achsiger Krümmung :roll: :D
....also: ohne Vacuum läßt sich das Vlies praktisch gar nicht vernünftig verarbeiten und das Ergebnis ist allen Gewebeoberflächen unterlegen.


Im Vacuum drückt sich das Vlies auch gut in 3-dimensionale Formen und presst sich sehr dünn zusammen, dann kann man etwas damit anfangen.
Wenn man das öfter einsetzt lässt sich die notwendige Harzmenge halbwegs abschätzen und ist lange vor der Harzsättigung schon absolut ausreichend.

Die alte Finne des kleinen BOW im Post weiter oben ist auch mit Vlies als Oberflächenmaterial auf einem Depron-Kern im Vacuum gepresst und wiegt incl. Leitwerksträgerrohr und Mumpeverklebung 10 g.
Ich habe bisher meist 20 g/m² Vlies als Versteifung für 50er Glasgewebe verwendet, aber so gut wie nie Vlies alleine.
Auch jetzt kommt die geplante Stabilität der Finne vom "Rahmen" aus dem 40er ST-UD-Band mit der 50er Glas-Innenlage, das Vlies ist Versteifung und Oberflächenversiegelung auf dem Balsastützstoff außen.
Eine Beschichtung mit 20er Vlies und 25er Glas im Vacuum ist einer 50er Glaslage in Steifigkeit und Gewicht sicher überlegen wenn man die Harzmenge richtig dosiert bekommt. Dazu würde ich das Glas z.B. auf Mylar etwas großzügiger gleichmäßig tränken, dann die Vlieslage ohne weitere Harzzugabe auf das Glas aufrollern und das Sandwich im Vacuum pressen.

Die neue BOW- Finne ist seit 3 Stunden im Sack, morgen wird ausgepackt, die Ränder abgestoßen und die Form geschlossen ;-)

Gruß,

Uwe.
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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von VauPee » Mo 3. Jun 2019, 17:03

Ok....
Dann sind unsere erfahrungen ja Deckungsgleich :-D
kann dem zeug relativ wenig abgewinnen und nutze es nur noch, um z.b. etwas griffelfestigkeit an Endleisten von styrobalsaflächen zu erreichen ;-)
Als innenlage für Schalenflügel funktioniert es auch noch bedingt....

Beste grüße
Max v.P.

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von taeniura » So 23. Jun 2019, 12:42

Hier ging es auch endlich mal weiter.
Das erste größere Leitwerk ist fertig :thumbup:
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Mit 16g sogar 1g leichter als das letzte kleine.
Für 200g Hartschale ist das wohl ganz ok.
Diesmal gabs auch keine Feenstaubexplosion :mrgreen:
Gruß Martin

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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow

Beitrag von UweH » So 23. Jun 2019, 21:24

taeniura hat geschrieben:
So 23. Jun 2019, 12:42
Mit 16g sogar 1g leichter als das letzte kleine.
Für 200g Hartschale ist das wohl ganz ok
Booaahh Martin, 1 g leichter als mein leichtes Stützstoff-Leitwerk :shock: :thumbup:
...bei mir sind die 17 g allerdings mit dem Kohlerohrausleger, damit etwa Gleichstand bei der Gewichtsbilanz Hartschale zu Balsa-Stützstoff, wobei ich vermute dass die Stützstoffvariante etwas steifer ist ;-)

Bei kleinen Teilen macht man mit Stützstoff beim Gewicht offensichtlich nicht viel gut, scheinbar besser sind da gefüllte Hohlräume wie beim Curst light vom Schorsch, da ist das Seitenleitwerk mit PS-Kügelchen gefüllt und funktioniert bisher sehr gut, steif und leicht ;-)

Gruß,

Uwe.
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