Salto 3,9m

czfridolin
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von czfridolin » Di 23. Dez 2014, 23:25

Ein wenig gings weiter:
WP_20141223_10_08_44_Pro.jpg
viele Gruesse

Peter

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Bernd H
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von Bernd H » Mi 24. Dez 2014, 08:11

:thumbup:
Des schaugt richtig guat aus.
Ein Salto ist aber in meinen Augen auch eine Schönheit .
Gruß Bernd ..... der as schreim nimma lernt
zefix scho wida so hoch

czfridolin
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von czfridolin » Di 6. Jan 2015, 19:09

es geht weiter...
WP_20150106_18_54_43_Pro.jpg
viele Gruesse

Peter

haru
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von haru » Di 13. Jan 2015, 09:57

Hallo Peter,

ich habe mich gestern Abend noch durch den Beitrag geklickt, aber mit dem Tablet schreib ich nicht so gerne längere Texte.

Das HN 951 ist für Segler wie der Salto eine sehr gute Wahl, ich bin da ein Fan von und habe vorn Empfehlungen durchweg positivem Rückmeldungen. Außen die Dicke vorzunehmen ist auch eine gute Maßnahme, auch wenn ich da eher noch mehr gemacht hätte. Der Salto ist außen schon sehr zugespitzt. Aber wenn Du die WK zu den Querrudere mitnimmst damit Du keine großen Ausschläge auf Quer brauchst passt das auch so prima.

Zur Belegung der Flächen muss ich sagen, dass es aus meiner Sicht fast perfekt ist. Nur fast weil ich kein Freund der Aufdoppelung nur der D-Box bin, Torsionsteifigkeit steigt im Quadrat zur umschlossenen Fläche und damit bringt die D-Box allein nicht so viel wie komplett bis zum Klappensteg. Insgesamt hast Du mehr reingelegt als ich es getan hätte. Aber das Gewicht liegt vor dem Schwerpunkt und schadet damit nur etwas der Rollwendigkeit. Was mit auch nicht ganz gefällt ist die Aufdoppelung in den Klappen, schere Klappen sind flatteranfälliger als Leichte. Deshalb hier großes Augenmerk auf eine steife Anlenkung legen, aber so sauber wie Du hier bisher baust ist das für Dich eh eine Selbstverständlichkeit. Ich verstehe Deine Beweggründe, hätte aber aus meiner Erfahrung was notwendig ist D-Box und Klappen nicht aufgedoppelt. Ansonsten bauen wir unser ASW 17 mit 4,44m Spannweite in der Belegung genau gleich, nur eben aus Formen.

Gruß
Hans

P.S. Die Beschichtung mit dichtem 49er Glas, Expoxi mit Alkohol verdünnt zum Aufkleben und Clou Parkettlack + Talkum als Füller und Schlusslackierung mit 2K Weiß kam bei mir mit unter 150 Gr./m² raus und würde ich bei so einem Modell einer Foleinebsopannung immer vorziehen.

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Bernd H
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von Bernd H » Di 13. Jan 2015, 15:37

beim Hn 951 zum schlanken aussenflügel ist das hn 1051 auch keine schlechte Wahl, der strack funktioniert auch auf einem 2,4m 2,5kg Salto super . Die Kiste ist schön Allround, mit wölbklappen thermikfähing und geht zickenfrei im Kunstflug.
Lässt sich auch schöön langsam Landen.
Gruß Bernd ..... der as schreim nimma lernt
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czfridolin
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von czfridolin » Di 13. Jan 2015, 21:29

Hallo Hans,

die Klappen leichter zu machen habe ich mir auch ueberlegt, hab sie dann aber bewusst doppelt unterlegt.
Fuer mich liegt der Grund fuer die Aufdoppelung darin, dass die Klappen steifer werden und ich somit die Servos weiter innen einbauen kann.
Damit passen dickere Servos in den Fluegel und ich hoffe ohne Hutzen auf der Unterseite auszukommen (zumindest laut Zeichnung sollte es passen)
Das Zusatzgewicht liegt bei ca. 10g je Klappe, ich denke das laesst sich verschmerzen....

viele Gruesse

Peter

P.S.: was macht der Verbinderbau?

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Bernd H
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von Bernd H » Mi 14. Jan 2015, 09:22

Für mehr verwindungesteifigkeit der flächen geht auch Bix Kohle oder Kohleschlauch um den Holm richtig gut, Streben dann weider Oben und unten .
Für den Ruderkasten nehm ich 1 Kevlaschlauch der den Kasten ümhüllt . Der wird Gleichzeitg dann das Schrnier.
Tragflächen mit leichter belegung, jetzt gerade 100gr Biax Cfk auch auf den Rudern hat sich bewährt .
Je ein cfk Roving im Ruderende, Und 1 Roving oben und unten am Kasten ruderseitig.
Die 3 Rvings die Anschinend die Diagonalgewebe gegen Verschub also in lastrichtung Abbinden bringen mehr Verwindungssteifigkeit ins Ruder als 100gr Biax Dopplet. Gleichzeitig Bleibt das Ruder leichter, was immer von Vorteil ist wenns um Vibrationen /schwingen geht.

Nur an Styrdur Postivbauweise Holzfrei getestet ;-) Bei leichterm Styropor ist an der ganzen Tragfläche einfach mehr nötig für die selbe Statik.
Gruß Bernd ..... der as schreim nimma lernt
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Frank T.
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von Frank T. » Mi 14. Jan 2015, 10:05

Hallo Hans,

Ich sehe das so wie Peter. Ich baue gerade eine ASW 15 mit fast identischer Geometrie und gleicher Profilierung. Wie Peter sagt, mit steifen Rudern kann man 20 mm Standardservos an den WK und 15 mm an den QR verdeckt einbauen und eine komplett innenliegene Überkreuz-Anlenkung realisieren. Bei mir wird das Mehrgewicht durch die Aufdopplung gegenüber meiner bisherigen Bauweise noch geringer ausfallen, da ich die Glasfliesstreifen, die ich normalerweise in die Endleiste lege, weglasse und die Ruderstege aus Airex mit Glasbeschichtung mache.

Zum Thema D-Box habe ich schon andere Theorien gehört. Sigi(Kneubi) ist der Meinung, dass die D-Box den größten Anteil der Torsionslast trägt und man bei Leichtbau lieber die D-Box doppelt belegen und auf eine Komplettbelegung verzichten sollte.

Ich habe einen 5,1 m Flügel (SB14) nur mit D-Box gebaut und der ist recht torsionssteif. Das Profil ist auch nur 11% an der Wurzel. Allerdings sind die Ruder labrig, weil nur außen mit Glas beschichtet. Das würde ich nicht mehr so machen.

Gruß
Frank

Xanos

Re: Salto 3,9m

Beitrag von Xanos » Mi 14. Jan 2015, 11:40

Bernd H hat geschrieben::thumbup:
Des schaugt richtig guat aus.
Ein Salto ist aber in meinen Augen auch eine Schönheit .
Ich hoffe das ich/wir damit bei unseren knapp über 110g Belastung passend profiliert sein werden.

haru
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Re: Salto 3,9m

Beitrag von haru » Do 15. Jan 2015, 18:14

Vorweg nochmal ganz deutlich: Peters Bauweise findet meine volles Zustimmung. Das sollte keine Kritik sondern nur Schilderung in zwei Details leicht abweichende Meinung sein
Frank T. hat geschrieben:Hallo Hans,
Ich sehe das so wie Peter...
Hallo Frank,
wir sind ja recht nah beieinander, wir machen eben Einfachbelegung der Klappen mit einem stabilen Abschlußsteg aus Schlauch, da die Masse am Scharnier/Drehpunkt weniger Massenträgheit bedeutet. Bei steifer Anlenkung ist beides unbedenklich.
Frank T. hat geschrieben: Zum Thema D-Box habe ich schon andere Theorien gehört. Sigi(Kneubi) ist der Meinung, dass die D-Box den größten Anteil der Torsionslast trägt und man bei Leichtbau lieber die D-Box doppelt belegen und auf eine Komplettbelegung verzichten sollte.
Nix Theorie (bzw. die Theorie ist da auch eindeutig, aber die rechnet ohne Beulen des Rohrs), praktisch ausprobiert. Wichtig ist, dass die Torisonsbox nicht beult. Eine Lage CFK außen + 2mm Aires + 50gr. Glas war besser als CFK - 1,2mm Airex -CFK, weil die Schale weniger beulte. Stefan Dolch hat das in seinem Buch auf die einfache Formel gebracht: Querschnitt so groß wie möglich, dass die errechnet Schalendicke noch das Beulen verhindert. Mit Doppeln der D-Box wird das Beulen verhindert, aber meistens die erforderlich Schalendicke überschritten.

Hinten bauen wir mit 1,2mm Airex, weil sonst die Servos nicht reinpassen, dafür kommen Stützrippen rein. Da bei einem Positivflügel das Beulen zuverlässig verhindert wird, bin ich der Meinung, dass die Aufdopplung eigentlich gar nicht sein muss, wenn ich weniger Torsion will wäre einen steifere Faser effizienter. Je leichter der (Aussen-)Flügel, desto weniger ist das Modell und ich brauche weniger schädlichen Ausschlag. Innen doppele ich die D-Box bis zur der Stelle bei der ich Fläche zum Zusammenstecken anfasse, damit ich sie da nicht so leicht eindrücke.

Hans

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