Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Uhle
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Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Uhle » Mo 3. Jul 2017, 13:28

Nach dem Bau ist vor dem Bau!

Nachdem Nr. 1 seinen Erstflug gut gemeistert hat soll die neue Version natürlich besser werden.
Pflichtenheft soll ungefähr so aussehen:
- Soll auch in der Ebene mit Gummi geschossen werden können ohne wie ein Backstein zu sinken
- Ich bleibe erstmal bei Mahagoni Funier weil es noch ausreichend da liegt
- MH43 würde ich auch gerne behalten weil die Schneideschablonen schon da sind
- Aussenrippe wander nach innen und aussen schmaler (150mm auf 123mm)
- mehr Spannweite um die 150cm (vorallem für die Sichtbarkeit)
- Rumpf bleibt der gleiche weil die Form noch für ein paar Rümpfe taugt aber stabieler ausgelegt
- Verklebung mit Harz und nicht PU
- Schaniere wieder mit Abreisgewebe unter dem Furnier
- 81g GFK durch den ganzen Flügel mit minimal CFK verstärkt
- V-Leitwerk

Prinzipell die richtige Richtung?
Es soll kein Highend Flieger werden. Ich bin noch immer auf der Suche nach "MEINER" Bauweise aber es geht schon immer besser von der Hand. Was ich mir noch immer nicht zutraue ist eine 2teilige Fläche mit Verbinder vernünftig zu bauen. Kommt dann bei der HP V3...

Grüße
ULF

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Koarl » Mo 3. Jul 2017, 13:59

Freu mich schon auf den Baubericht!
Von der Auslegung her kann ich nicht viel sagen.
Vom Aufbau her hätte ich folgendes anzumerken:
Das Mahagoni ist schon ziemlich schwer... Vielleicht überlegst du dir das nochmal.
Bei der geringen Spannweite kannst du sicher auf Kohle verzichten. Holmgurte aus UD-Glas reichen sicher.

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Uhle » Mo 3. Jul 2017, 14:24

CFK nur an der Flächenwurzel und an den Servoöffnungen. CFK UD 100g habe ich auch noch liegen und würde es gerne verwursten.
Ich werde mich heute Abend mal ans Zeichenbrett setzen und etwas Hirnschmalz verbrennen und was zu Papier bringen.
Aus der hohlen Hand bauen ging bis jetzt immer gut aber das habe ich auch gelernt das ein gewisses Maß an Planung nicht schadet!
Das das MH43 nicht der Überflieger an Profilen ist weis ich schon aber es ist Baufehlertechnisch sehr verzeihend und vom Flugverhalten her sehr angenhm. Bei überziehen nickt der Flieger nur bischen und liegt wieder an den Rudern an.

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von UweH » Mo 3. Jul 2017, 21:52

Uhle hat geschrieben:- MH43 würde ich auch gerne behalten weil die Schneideschablonen schon da sind
- Aussenrippe wander nach innen und aussen schmaler (150mm auf 123mm)
- mehr Spannweite um die 150cm (vorallem für die Sichtbarkeit)
Hallo Ulf,

bei der Spannweitenvergrößerung mit den gleichen Profiltiefen verschenkst Du Flugleistung zugunsten der Arbeitsersparnis.
Bei der kleinen Hangpfeife passen Flügeltiefen und Spannweite sehr gut zueinander, deshalb funktioniert sie auch ganz gut.
Da her kommt auch die Gutmütigkeit der kleinen Hangpfeife, nicht vom Profil MH43.

Mit der höheren Streckung ist mehr drin wenn die Zuspitzung zunimmt, also kannst Du noch was raus holen wenn Du zumindest eine Schneidrippe neu machst.
Bei 1,5 m Spannweite wäre z.B. Außentiefe 123 mm und Innentiefe 180 mm ganz gut passend, auch mit durchgehend MH43.
Bei 150 mm Innentiefe paßt 100 mm Außentiefe zwar ganz gut, aber dann ist außen das MH43 nicht so toll und es sollte ein Profil genommen werden das besser mit der geringen Re-Zahl zurecht kommt.

Wenn Du Dich durchringen kannst eine oder gar zwei Schneidschablonen neu zu machen und dabei etwas Hilfe bei der Profilwahl möchtest gib einfach Bescheid, dann schau ich mal in meine Gruschkiste ;-)

Gruß,

Uwe.
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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Uhle » Di 4. Jul 2017, 09:33

Hi Uwe,

Danke für den Hinweis. Die 150cm SW sind natürlich nicht in Stein gemeisselt.
Also wenn ich die selbe Schneiderippe für die Wurzel nehme wie bei der Pfeife V1 (196mm) und außen 126mm sollte das besser passen bei 150-160cm Spannweite. Viel mehr Spannweite gibt der Rumpf nicht her.
Verwindung bleibt bei 0°

Es wird sicherlich noch eine V3 geben die dann auch wirklich neu ausgelegt werden soll. Aber das wird ein größeres Projekt mit neuer Rumpfform und allem drum und dran neu.

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von UweH » Di 4. Jul 2017, 19:58

Uhle hat geschrieben:Also wenn ich die selbe Schneiderippe für die Wurzel nehme wie bei der Pfeife V1 (196mm) und außen 126mm sollte das besser passen bei 150-160cm Spannweite. Viel mehr Spannweite gibt der Rumpf nicht her.
Verwindung bleibt bei 0°
Das paßt für 150 und 160 cm Spannweite ganz gut, viel Spaß beim bauen ;-)

Gruß,

Uwe.
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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Uhle » Mo 11. Jun 2018, 16:02

Lange war es still doch langsam wird klar das ich wieder nach Italien an die Hänge um Genua reisen darf.
Einen (hoffentlich) stabileren Rumpf habe ich schon gezogen. Die Fläche muss ich neu machen aber bitte QnD! Inzwischen weiß ich auch wie ich relative schnell neue Schneiderippen anfertige und würde gerne von der einfach Trapez-Fläche weg kommen und was eleganteres auf den Rumpf schnallen. 2-3fach Trapez ware schön nur habe ich noch immer von der Ausslegung nicht die Ahnung. Alle meine Entwürfe sind bis jetzt sehr schön mit RG15 und MH43 durchgängig mit mal mehr mal weniger Schränkung geflogen. Aber alles aus dem Bauch raus geplant und entworfen. Manchmal zum Teil an Pläne angelehnt.

Ich stelle mir das so vor:
- elegant am Boden und in der Luft
- bischen Thermik sollte gehen (Flitsche auf der Wiese) bzw. halbwegs gutes abgleiten aber vorallem am Hang soll die HP V2 sich durchsetzen können wenn nötig auch mit Balast

Aus dem Bauch raus würde ich die Trapeze aufteilen in 40cm + 25cm + 15cm = 80cm 1/2 Spannweite. Ergäbe eine 160cm Fläche die ich ungeteilt bauen würde.
Das kleine Verschleisteil von Christian mit dem HM51 Profil gefällt mir schon sehr gut aber kann ich das einfach so kopieren?

Grüße
Ulf

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Koarl » Mo 11. Jun 2018, 18:08

Ich GLAUBE kopieren ist kein Problem.
Ich habe mir auch ein VT gebaut, ist mein meistgeflogener Flieger. Das geht sicher auch mit weniger Spannweite gut, ist schließlich ein DLG-Profil.

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von Uhle » Di 12. Jun 2018, 11:29

Nachdem ich etwas bei den SAL Fliegern geschaut habe werde ich doch den Flügel mit 4 Segmenten schneiden. Wird finde ich einfach eleganter.
Kann ich das HM51 durchgängig nehmen oder muss ich zum Rand hin etwas ausdünnen? Die F3K Jungs haben am Rand zum Teil ja nur noch 5% Profildicke.

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Re: Hangpfeife Versuch 2 = HP V2

Beitrag von UweH » Di 12. Jun 2018, 12:53

Hallo Ulf,

das HM51 ist für einen im Vergleich zu den DLGs relativ schweren Flieger mit 7,5 % schon recht dünn, also lieber nicht zum Randbogen ausdünnen, sondern lieber zur Wurzelrippe etwas aufdicken, vielleicht auf 8,5 %.
Du kannst das Profil auch durchgehend verwenden, es ist ziemlich Re-unempfindlich.
Hier gabs mal einen Thread zu einem kompakten Hangsegler bei dem Ruben "Kayb" das HM51 mit anderen Profilen verglichen und einen Strak mit einem besser passenden Grundprofil gerechnet hat, aber ich find den grad nicht mehr.

Gruß,

Uwe.
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