Bernd H hat geschrieben:Mit konstruktiver Kritik meinte ich wirklich wie wirds viel leichter und ausreichend Stabil bei Holzbeplankungs Bauweise.
Hallo Bernd, da Bretter nicht viel Maximalauftrieb haben braucht man auch nicht viel rein zu machen, das Profil kann gar nicht genug Auftriebskraft aufbringen um einen Brettflügel in der Luft zu zerstören und geringes Gewicht ist wegen der geringen Massenkräfte auch beim Bodenhandling die beste Modellversicherung.
Ich hätte den Zorro-Flügel für Thomas seinen gewünschten Einsatzzweck bei Balsa-Beplankung folgendermaßen gebaut:
Alle fermacell- oder harzberührten Teile ca. 3 x mit Porenfüller streichen, Flächen die für Folie vorgesehen sind nicht vorbehandeln.
Bei Folienbespannung, alles unter der Beplankung:
Styrokern etwa in der t/3-Linie durchschneiden und mit einem 2 oder 3 mm dicken Steg aus leichtem Balsa mit stehender Faser wieder zusammen kleben und vorsichtig beischleifen
Auf die Balsabeplankung im Bereich des Balsastegs 3 Rovings pro Gurt in der Länge gestaffelt jeweils zu den Drittelspunkten der Halbspannweite laminieren und flach spachteln
1 Lage 50 g/m² Glas diagonal als D-Box etwas über den Steg hinaus über die komplette Spannweite in die Flügelnase
1 Lage 50 g/m² Glas diagonal oder ortogonal als Trapez über die ganze Flügeltiefe, vorne etwa bis 50 % Halbspannweite, hinten etwa bis 25 % Halbspannweite.
1 Lage 50 g/m² Glas als Streifen diagonal in die Endleiste zur Endleisten- und Ruderverstärkung
punktuelle Verstärkungen aus Kevlarresten für Steckung und falls vorhanden für Flächenverschraubung
Bei Beschichtung mit Parkettlack oder verdünntem und gefülltem Epoxy o. ä.:
unter der Beplankung:
Styrokern etwa in der t/3-Linie durchschneiden und mit einem 2 oder 3 mm dicken Steg aus leichtem Balsa mit stehender Faser wieder zusammen kleben und vorsichtig beischleifen
Auf die Balsabeplankung im Bereich des Balsastegs 3 Rovings pro Gurt in der Länge gestaffelt jeweils zu den Drittelspunkten der Halbspannweite laminieren und flach spachteln
1 Lage 50 g/m² Glas diagonal als D-Box etwas über den Steg hinaus über die komplette Spannweite in die Flügelnase
punktuelle Verstärkungen aus Kevlarresten für Steckung und falls vorhanden für Flächenverschraubung
auf der Beplankung:
1 Lage 50 g/m² Glas diagonal über den ganzen Flügel in die Beschichtung einbetten.
Für einen reinen Thermiknurflügel kann es auch noch viel weniger Verstärkung sein.
Gruß,
Uwe.