Hallo Dario,
sorry für die späte Antwort, aber...naja...
Wegen Bauunterschiede Nurflügel zu Leitweerker hier ein paar Stischpunkte von der Dienstreiese mit vergammeleter Tastatur mit automatischm Doppppelanschlag aus der Hotellobboby:
- man muss zunächst zwischen Brttnurflügel und Pfeilnurflügeln unterscheiden, Marumba und Kreistwienix sind Pfeilnurflügel. Norberts Norca und der Minirock sind Brettnurflügel. Das Sauwetter in München verhindert das verbreitete tragen von Miniröcken und die statt dessen von Bauzeichnerinnen bevozugten Blue-Jeans lassen keine Rückschlüsse zu ob die Unterwäsche rosa oder überhaupt vorhanden ist.....sorry, war jetzt wohl...öhh OT und gehört in den Minirock...jamas...Ouzu......oder so
Bei einem Pfeilnurflügel steckt die meiste Masse im Flügel und im Trimmballast. Der Flügel trägt sich selbst, damit muss der Holm vor allem den Trimmballast, Akku und DS-Ballast in der Flügelmitte tragen können, aber kein Leitwerk oder Leitwerksträger.
- das hört sich zunächst gut an, aber leider hat ein Pfeilnurflügel trotzdem einen Leitwersträger und EWD, die aus Schränkung und Pfeilung bestehen. Damit die EWD beim fliegen genaui eingestellt bleibt, sollte sich der Flügel in den dafür wichtigen Richtungen möglichst wenig verformen. Deshalb ist es wichtig dass er möglichst steif ist, was man nicht mit Festigkeit verwechseln solte. Das heißt lieber wenig UHM-Kohle einbauen als viel Glas oder Kevlar.
Das ganze ist gewichtsabhängig, je leichter der Flieger ist, umso weniger Verstärkungszeugs muss man einbauen.
Für einen Marumba heißt das: will ich Thermik fliegen, dann kann ich auf den Holm verzichten und baue längs nur ein paar Rovings oder gestaffelte Kohlebänder und etwas 80erGFK
diagonal ein. Will ich DS fliegen, brauche ich einen fetten Hochmoduul-Kohleholm mit viel diagonalem Kohlegewebe. Der Unterschied zum Leitwerker ist, dass man mit Hochmodul-Kohle gegenüber normaler Kohle viel Gewicht sparen kann, dass man dann in noch mehr Hochmodul-Kohle stecken muss um die gleiche Festigkeit wie beim Leitweker zu erreichen.
- nächstes Thema Steckung und Holm: beim Leitwerker liegt alles in einer Richtung von der Steckung zum Randbogen. Beim Pfeil kommt der Holm schräg zur Anschlußrippe an und die Steckung läßt sich nicht in Holmrichtung einbauen. Deshalb wird eine A-Struktur aufgebaut, wobei der wqaagerechte Balken des A die Steckung darstelt. Wichtig dabei ist zu wissen. dass der größte Teiol der Kräfte am Knoten zwischen Steckung und Holm in die Steckung umgeleitet werden. Das hat zur Folge dass dieser Anschjlußpunkt besonders Steif ausgeführt sein sollte, also gute Verharzung und Wicklung mit Kohlerovings. Dagergen hat der Hauptholm nach diesem Klnotewn nicht mehr viel zu tragen und kann im Querschnitt verkleinert werden, aber die Kräfte sollten durch eine steife Anschlußrippe und einen fetten Torsionsbolzenm in die ander Flächenhälfte übertragen werden.
Das sind jetzt 2 von 100 Unterschieden bei der Bauweise von Leitwerkern und Nurflügeln, ich mag nicht mehr auf der blöden Tastaturr schreibne und mach hier Ende im Gelände.
Bau erstmal einen 2 m Marumba, schau ob Dir das gefällt und dann wirst Du bestimmt nur noch Leitwerker mögen...oder für immer mit dem Nurflügelvirus infiziert sein und selbst einen beim Handstart flatternden Joda geil finden
Gruß,
Uwe......